Most
Mitglied
Hallo zusammen!
Ich habe als Neuling schon einiges hier nachlesen können, aber zu meinem Problem nichts gefunden. Vielleicht gibt es ja andere mit Sjögren, die mir mit ihren Erfahrungen weiterhelfen könnten?
Seit einigen Wochen befinde ich mich im Krankenstand. Ich war mit der Arbeit nur noch überfordert. Traurigkeit, Müdigkeit, Verzweiflung, Heulattacken, so kannte ich mich nicht und musste die Notbremse ziehen. Kurz darauf kam die Diagnose Rheuma. Vor einer Woche dann der erste Termin in der Rheumaambulanz und die konkretere Diagnose mit Sjögren. Auch wenn noch ein paar bestätigende Arzttermine auf mich warten hab ich mich eingelesen und meine Schmerzen in den Händen und auch manchmal in den Muskeln, die Augentrockenheit und die Müdigkeit passen da gut hinein.
Die Frage nun für mich: Inwieweit passt meine Überforderung dazu?
Klar, der Körper ist nun mit einer Autoimmunerkrankung beschäftigt, die Augen wollen Ruhe, da wird man schon eingeschränkt und muss seinem Körper auch Erholung gönnen. Da ich aber gsd sehr schnell eine Diagnose bekam und meine Beschwerden (wenn ich hier andere lese) vergleichsweise gering sind, dann frag ich mich, ob die Psyche eben zusätzlich dazu kommt.
Konkret also die Frage:
Kennt jemand mit Sjögren das Gefühl der Angst? Angst, sich mit Menschen auseinandersetzen zu müssen? Angst, etwas leisten zu müssen? Beklemmung beim Einkaufen, Konzentrationsschwierigkeiten, wenn nur mal ein längerer Anruf kommt.
Wenn ich es richtig gelesen habe, sind alle Menschen hier mit Sjögren "normal" arbeiten, gab es vielleicht bei euch auch Zeiten des Krankenstandes? Wenn ja, aufgrund welcher Symptome genau?
Danke für eure Bereitschaft mit mir eure Erfahrung zu teilen.
Lg, Most
Ich habe als Neuling schon einiges hier nachlesen können, aber zu meinem Problem nichts gefunden. Vielleicht gibt es ja andere mit Sjögren, die mir mit ihren Erfahrungen weiterhelfen könnten?
Seit einigen Wochen befinde ich mich im Krankenstand. Ich war mit der Arbeit nur noch überfordert. Traurigkeit, Müdigkeit, Verzweiflung, Heulattacken, so kannte ich mich nicht und musste die Notbremse ziehen. Kurz darauf kam die Diagnose Rheuma. Vor einer Woche dann der erste Termin in der Rheumaambulanz und die konkretere Diagnose mit Sjögren. Auch wenn noch ein paar bestätigende Arzttermine auf mich warten hab ich mich eingelesen und meine Schmerzen in den Händen und auch manchmal in den Muskeln, die Augentrockenheit und die Müdigkeit passen da gut hinein.
Die Frage nun für mich: Inwieweit passt meine Überforderung dazu?
Klar, der Körper ist nun mit einer Autoimmunerkrankung beschäftigt, die Augen wollen Ruhe, da wird man schon eingeschränkt und muss seinem Körper auch Erholung gönnen. Da ich aber gsd sehr schnell eine Diagnose bekam und meine Beschwerden (wenn ich hier andere lese) vergleichsweise gering sind, dann frag ich mich, ob die Psyche eben zusätzlich dazu kommt.
Konkret also die Frage:
Kennt jemand mit Sjögren das Gefühl der Angst? Angst, sich mit Menschen auseinandersetzen zu müssen? Angst, etwas leisten zu müssen? Beklemmung beim Einkaufen, Konzentrationsschwierigkeiten, wenn nur mal ein längerer Anruf kommt.
Wenn ich es richtig gelesen habe, sind alle Menschen hier mit Sjögren "normal" arbeiten, gab es vielleicht bei euch auch Zeiten des Krankenstandes? Wenn ja, aufgrund welcher Symptome genau?
Danke für eure Bereitschaft mit mir eure Erfahrung zu teilen.
Lg, Most