dosenfisch
Neues Mitglied
Hallo Forumsgemeinde,
ich bin männlich, 35J und bis Ende Januar ging's mir richtig gut.
Dann, nach einer Epstein-Barr-Infektion im Februar, die nach drei Wochen abgeklungen schien, ging's los: Anfang März waren meine Augen innerhalb von 2 Tagen furchtbar trocken (Schirmertest mit Ach und Krach 5 mm). Nachdem ich mich das zunächst schon völlig von der Rolle gebracht hatte, hab' ich festgestellt, daß ich kaum noch schwitzen kann. Früher lief die Suppe beim Radeln nur so runter und die Füße waren echte Schweissfüsse - jetzt wird die Stirn gerade mal feucht und die Füße kochen (richtig heiss!), aber viel mehr ist nicht.
Am schlimmsten ist aber seit einer Woche das trockene Gefühl im Hals, Rachen und der Mundhöhle - nichts will wirklich helfen. Ich trinke Wasser, lutsche alle möglichen Pastillen und nutze Speichelersatz - das hilft aber alles nur kurzfristig. An erholsamen Schlaf in der Nacht ist nicht zu denken, wenn ich mal 2 Stunden am Stück schlafe, dann ist das verflixt viel - ansonsten liege ich wach, tigere durch die Wohnung und versuche meine Freundin nicht in den Wahnsinn zu treiben.
Heute hätten eigentlich die Ergebnisse der ANA, Rheumafaktor und SS-A/SS-B-Untersuchungen kommen sollen, aber man hat mich auf nächste Woche vertröstet. Aber was kann schon anderes als Sjögren dahinter stecken? Oder doch?
Kann Sjögren so schnell auftauchen und innerhalb von zwei Monaten komplett ausgebildet sein? Ich lese überall von einem schleichenden Verlauf? Vielleicht doch "nur" Nachwirkungen des EBV, die irgendwann verschwinden? Was tut ihr gegen die elende Mundtrockenheit (die vielen Tipps von 'bise' hab' ich schon durchgeforstet)? Was macht ihr bei Schlafstörungen?
Erzählt sich mal, wie ihr am Anfang mit der Krankheit umgegangen seid - so als Hilfe und moralische Unterstützung für einen Neuling, der gerade das Gefühl hat zu verdursten.
Danke und liebe Grüße,
der Fisch
ich bin männlich, 35J und bis Ende Januar ging's mir richtig gut.
Dann, nach einer Epstein-Barr-Infektion im Februar, die nach drei Wochen abgeklungen schien, ging's los: Anfang März waren meine Augen innerhalb von 2 Tagen furchtbar trocken (Schirmertest mit Ach und Krach 5 mm). Nachdem ich mich das zunächst schon völlig von der Rolle gebracht hatte, hab' ich festgestellt, daß ich kaum noch schwitzen kann. Früher lief die Suppe beim Radeln nur so runter und die Füße waren echte Schweissfüsse - jetzt wird die Stirn gerade mal feucht und die Füße kochen (richtig heiss!), aber viel mehr ist nicht.
Am schlimmsten ist aber seit einer Woche das trockene Gefühl im Hals, Rachen und der Mundhöhle - nichts will wirklich helfen. Ich trinke Wasser, lutsche alle möglichen Pastillen und nutze Speichelersatz - das hilft aber alles nur kurzfristig. An erholsamen Schlaf in der Nacht ist nicht zu denken, wenn ich mal 2 Stunden am Stück schlafe, dann ist das verflixt viel - ansonsten liege ich wach, tigere durch die Wohnung und versuche meine Freundin nicht in den Wahnsinn zu treiben.
Heute hätten eigentlich die Ergebnisse der ANA, Rheumafaktor und SS-A/SS-B-Untersuchungen kommen sollen, aber man hat mich auf nächste Woche vertröstet. Aber was kann schon anderes als Sjögren dahinter stecken? Oder doch?
Kann Sjögren so schnell auftauchen und innerhalb von zwei Monaten komplett ausgebildet sein? Ich lese überall von einem schleichenden Verlauf? Vielleicht doch "nur" Nachwirkungen des EBV, die irgendwann verschwinden? Was tut ihr gegen die elende Mundtrockenheit (die vielen Tipps von 'bise' hab' ich schon durchgeforstet)? Was macht ihr bei Schlafstörungen?
Erzählt sich mal, wie ihr am Anfang mit der Krankheit umgegangen seid - so als Hilfe und moralische Unterstützung für einen Neuling, der gerade das Gefühl hat zu verdursten.
Danke und liebe Grüße,
der Fisch
