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sexuelle Unlust durch Cortison bzw. Prednisolon?

Dieses Thema im Forum "Cortison / Glukokortikoide" wurde erstellt von Hope_32, 8. Januar 2015.

  1. Hope_32

    Hope_32 Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,
    ich bin Hope, 32 Jahre und weiblich. Ich habe schon in einem anderem Forum gepostet und jetzt den Tipp bekommen, mich hier mal anzumelden. Ich bin gerade an einem Punkt, an dem ich nicht weiter weiss.
    Seit einem halben Jahr bin ich mit meinem Freund zusammen und am Anfang war auch alles super.
    Vor einigen Wochen (ca. 2 - 3 Monate) wurde dann rheumatoide Arthritis festgestellt. Behandelt wird er mit Prednisolon. In der ersten Woche 20 mg, dann 15, 10 und nun kontinuierlich 5 mg pro Tag und zusätzlich 22,5 mg einmal die Woche in Spritzenform.
    Nun zu meiner Frage... Kann dieses Medikament sexuelle Unlust als Nebenwirkung haben? Und wenn ja, was kann man dagegen tun? Am Anfang war er fast sexsüchtig und nun ist nicht mehr viel davon übrig. Im Prinzip fast von dem Tag an, wo er mit der Therapie angefangen hat.
    Er selbst hat mir jetzt gesagt, dass er ein wenig Angst hat, weil er nicht weiss, was los ist... aber ich glaub er ist auch zu stolz um bei seinem Arzt nachzufragen...
    Ich stehe immer hinter ihm, und versuche ihn zu unterstützen. Aber es belastet uns halt beide sehr.
    Mache mir ja auch so meine Gedanken, obs eher an mir liegt...
    Er hat halt auch extreme Stimmungsschwankungen... wahrscheinlich auch von den Medis?

    Gestern meinte er, er hasst seine Launen... und auch, dass die Schmerzen wieder mehr werden...

    Ich hoffe, ihr könnt mir vielleicht weiter helfen... auch wenn es ein heikles Thema ist...

    hoffnungsvoll,
    eure Hope_32
     
  2. Adolina

    Adolina Mitglied

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    Hallo Hope,:)

    zuerstmal, herzlich willkommen bei uns Ro-lern.
    Ja, deine Vermutung kann ich bestätigen. Ich habe seit über 9 Jahren Rheuma. Bei mir hat sich die Unlust langsam eingeschlichen. Ich habe auch s chon mit meinem HA darüber geredet. Er meinte, da kann man nicht viel machen. In meinem "Alter" ist das nicht so dramatisch, aber ihr seit noch so jung. Dein Freund sollte mit seinem Rheumatologen darüber reden. Vielleicht gibt es doch eine Lößung. Es ist nicht einfach, über dieses Thema zu reden, ich habe auch sehr lange dazu gebraucht.
    Ich wünsche euch alles Gute.

    Lg. Adolina :)
     
  3. Heike68

    Heike68 Bekanntes Mitglied

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  4. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Hallo Hope,

    herzlich Willkommen hier bei RO! Leider klappt das Verlinken bei mir gerade nicht. Gehe doch mal bitte in die erweiterte Suche und gib MTX und Erektion ein. Da berichten viele Männer über ihre Probleme in dem Bereich.

    Dein Freund ist noch relativ neu mit seiner Diagnose, das MTX wirkt noch nicht voll, da sind die Schmerzen und die Sorgen wie und wann alles besser werden wird. Ich glaube, da ist es total normal, dass die Lust vergeht und in den Hintergrund rückt. Es liegt bestimmt nicht an dir. Sei einfach geduldig (das muss er auch sein), stehe im bei und vor allem dränge ihn zu nichts. Der Druck, den er sich selber macht, reicht wahrscheinlich schon aus, um die Lust zu blocken.
    Er sollte bei anhaltenden Problemen mit seinem Rheumatologen sprechen. Das kann und muss so auf Dauer nicht bleiben. Gibt ja noch andere Medikamente.

    Ich wünsche euch alles Gute für eure junge Beziehung und Kopf hoch!
    Du kümmerst dich hier um euer Problem und lässt ihn damit nicht alleine. Das ist toll von dir und sicher der richtige Weg für euch beide.

    lg Clödi
     
  5. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Hope,
    herzlich willkommen hier!

    Soeben hab ich im Beipackzettel nachgelesen, da steht was von Hormonschwankungen und Impotenz, die bei Langzeitanwendung auftreten können. Es können auch psychische Probleme auftreten.

    Ich habe selber Prednisolon jahrelang genommen, höhere Anfangsdosis und später Erhaltungsdosis, hatte aber außer Gewichtszunahme keinerlei Nebenwirkungen. Aber jeder Mensch reagiert halt anders. Trotzdem spricht man bei den Nebenwirkungen entweder von hohen Dosierungen oder von Langzeitanwendung.

    Wenn ich deinen Beitrag so lese, kommt bei mir eher der Verdacht auf, dass dein Freund an der Erkrankung psychisch sehr zu knabbern hat, es vielleicht aber wegschiebt.

    Es ist so, und das geht fast jedem so, der solch eine Diagnose bekommt, dass man es zuerst nicht wahrhaben will, so eine Erkrankung wie Rheuma zu haben. Ich selber brauchte ein halbes Jahr, um mich damit abfinden zu können, und mit jedem Schub musste ich mich von Neuem damit auseinandersetzen. Andere brauchen viel länger, um damit zurechtzukommen, die wenigsten können das einfach so wegstecken. Das Rheuma verursacht arge Schmerzen, Müdigkeit und Antriebslosigkeit, denn es ist eine Autoimmunerkrankung, d. h. das Immunsystem wurde durch irgendeine Störung irritiert, sieht den eigenen Körper als Feind und kämpft gegen sich selber. Das kostet viel Kraft. Man hat arge Schmerzen, die man meist mit Medikamenten eindämmen muss, um Langzeitschäden zu verhindern. Man verliert an Leistungsfähigkeit und muss sich einschränken, kann manches nicht mehr tun, was man immer gern getan hat. Dies alles kann Minderwertigkeitsgefühle hervorrufen, man sieht nur mehr die Krankheit als großes Schreckgespenst vor sich stehen, das nun sein Leben bestimmen will. Sowas kann dann auch schlechte Laune machen.
    - Das alles ist meine eigene Erfahrung und die Erfahrung vieler Betroffener. -

    Dein Freund hat keine hohe Dosierung des Prednisolon und nimmt es noch nicht lange, deshalb kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass seine Stimmungsschwankungen, Launen und Libidoverlust von dem Medikament kommen. Ich glaube eher, dass ihn (vielleicht unbewusst) sowas plagt, wie ich oben beschrieben hab. Er muss sich mit einer tückischen Krankheit auseinandersetzen, und er ist noch recht jung, das ist sehr belastend, auch für eine Beziehung. Und da er nicht viel darüber zu sprechen scheint, außer dass er Angst hat und dass er seinen Launen hasst, schwelt es in ihm und äußert sich in seinen Stimmungsschwankungen. Deshalb denke ich, dass du dir nicht einreden solltest, es würde an dir liegen.

    Für ihn bzw. für euch wäre es erst mal wichtig, die Krankheit kennenzulernen, euch zu informieren (was du ja hier schon machst) und mit anderen Betroffenen zu sprechen, denn Angst macht das Unbekannte. Es ist wichtig, seine Angst auszusprechen und anzuschauen, wovor genau er Angst hat. Es ist wichtig zu erkennen, dass man auch mit der Krankheit noch ein wertvoller Mensch ist, dass man sich nicht mit der Krankheit identifizieren sollte, dass man sie nicht mehr wie ein Schreckgespenst sehen sollte, sondern als (wenn auch lästiger) Begleiter. Er muss erkennen, dass er nicht die Krankheit ist, sondern er selber, und dass er sich von ihr nicht die Lebensfreude verderben lassen darf. Das dauert eine Weile, bis man soweit ist, aber dann kann man sich wieder über die schönen Dinge des Lebens freuen.

    Alles Gute euch beiden!
     
  6. Hope_32

    Hope_32 Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,

    vielen Dank für eure Antworten und das nette Willkommen heissen und Mut machen :)

    Ich muss erstmal noch einen Nachtrag machen... Das was er gespritzt bekommt sind 1 x pro Woche MTX (22,5 mg) und 24 Std. danach Folsäure als Tabletten... Soviel zur Ergänzung. (das seit ca. 4 oder 5 Wochen).. hab nochmal nachgefragt.

    Weiterhin habe ich mal eure Links und Tipps verfolgt und recherchiert...
    Es scheint ja wirklich mit unter an diesem MTX zu liegen... wobei das Problem fast zeitnah mit den ersten Medis auftauchte...
    Allerdings wars am Anfang auch wirklich ne psychische Belastung für ihn... ohne Frage, dass ist es immer noch...
    Er will nicht krank sein und sich sein Leben durch sowas nicht diktieren lassen...
    Ich wusste ja wochenlang gar nicht was los ist... warum relativ "wenig" los war im Bett... er hat sich nicht getraut was zu sagen. Bis er dann mal mit der Sprache rausgerückt ist... und ich schon zig Selbstzweifel gehegt hatte...

    Ich habe nun einige Berichte hier verfolgt. Ich versteh ihn jetzt glaube ich besser und denke zu wissen, wie ich damit umgehen kann und sollte.
    Er ist der erste Mann mit dem ich mir eine Zukunft vorstellen kann und diese auch möchte. Ich werde ihn nach wie vor unterstützen wie und wo ich nur kann und ich hoffe, dass er trotzdem mal mit seinem Arzt redet... Zumindest kann es ja nicht schaden?!

    Ich weiss halt, dass es ihm sehr zu schaffen macht, weil er anfangs eigentlich, ja fast sexsüchtig war und nun selbst nicht versteht, was los ist.
    Auch diese Stimmungsschwankungen, das is für mich das fast schon schlimmere übel... weil man nie weiss, warum, woran liegts, hab ich was falsch gemacht... etc. bin Psychisch etwas vorbelastet... von daher ist das alles etwas komplizierter... Naja eigentlich ist es einfach, wenn ich ehrlich bin... ich frage mich immer, was ich falsch mache :( oder falsch gemacht habe, dass er gerade so ist...

    Wenn doch der ein oder andere mann sich vielleicht hier wieder erkennt, und mir noch einen Tipp geben kann, bitte keine Scheu.

    Ich danke euch schonmal von Herzen für eure Hilfe und Tipps!

    Achso... habe mir auch bissi was zu MTX durchgelesen... aber medizinisch bin ich net so bewandert... Wieso wird das mit einem Chemomedikament gleichgesetzt? Bzw. Kann mir das einer ohne soviel fachchinesisch vllt erklären?

    LG
    eure Hope_32
     
  7. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Hope!
    Wir kennen uns ja schon aus dem anderen Forum, in dem Fall bekommt dein Freund ja schon ein Basismedikament, nämlich das MTX.
    Nun zu deiner Frage:
    MTX ist ein Medikament aus der Chemotherapie, während einer Chemo wird es um ein vielfaches höher dosiert, als zur Rheumatherapie.
    Irgendwann hat man festgestellt, daß Rheumapatienten, die aufgrund einer Krebserkrankung mit MTX eine Chemo erhielten, weniger Rheumaschmerzen und demzufolge, weniger Entzündungen im Körper hatten.

    Schaden kann es sicher nicht, für den Arzt ist es wichtig, über Nebenwirkungen informiert zu werden.

    Ich denke, es wird nichts nützen, wenn ich dir sage, daß Du dich das nicht fragen solltest, weil es nicht an dir liegt, allerdings könntest Du etwas für dich tun, wenn Du dir überlegst, dir evt psychologische Hilfe zu holen, gerade jetzt, wo die Probleme nicht weniger werden, durch die Erkrankung deines Freundes.
     
  8. Hope_32

    Hope_32 Neues Mitglied

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    Hallo Josie :)

    ja das stimmt und vielen lieben Dank für den Tipp, hierher zu kommen :)

    Ah, ok, jetzt versteh ich das langsam.

    Nun... ich bin zur Zeit in psychologischer Behandlung.. Weil ich selbst erkannt hab, dass ich es alleine nicht schaffe... also meine Probleme in den Griff zu bekommen... das mit meinem Freund kommt ja jetzt noch dazu. Wobei ich für andere immer stärker sein kann als für mich selbst...

    LG
    Hope_32
     
  9. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Hope, das MTX ist ein Medikament, das in höherer Dosierung als Chemotherapie eingesetzt wird.
    Bei Rheuma erhält man viel viel kleinere Dosen. Aber dafür einmal wöchentlich. Man hat irgendwann festgestellt, dass diese Drosselung des Immunsystems (nichts anderes ist ja eine Chemo) auch gegen Autoimmunerkrankungen wie Rheuma hilft.
    Wenn dein Freund ungefähr ein halbes Jahr sein MTX gespritzt hat, dann hat er quasi eine Chemositzung intus. Daher auch die selben Nebenwirkungen wie z.B Übelkeit, Müdigkeit, höhere Infektanfälligkeit usw.

    Die Stimmungsschwankungen kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn ich starke Schmerzen habe oder ansonsten nicht gut drauf bin, reagiere ich auch viel gereizter als sonst. Manchmal erkenne ich mich dann selbst nicht wieder. Oder bin vielleicht ungerecht gegen meine Familie. Aber das wird bestimmt besser, wenn es ihm körperlich wieder besser geht. Wir Rheumis brauchen Partner an unserer Seite, die starke Nerven, Einfühlungsvermögen und eine große Portion Verständnis haben. Aber ihr seid nicht Schuld, wenn es uns schlecht geht. Und ihr könnt auch einfach gar nicht verstehen, wie das ist mit Rheuma. Aber ihr könnt euch bemühen. Das ist schon die halbe Miete. Und man wächst da auch zusammen rein. Frag deinen Freund einfach mal in entspannter Situation, wie es ihm genau geht. Dann kann er sich bestimmt weiter öffnen mit der Zeit.

    Lg Clödi.
     
  10. Hope_32

    Hope_32 Neues Mitglied

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    Danke Clödi,

    natürlich weiss ich nicht, wie er sich fühlt. Aber ich bin sehr bemüht... und mache sehr viel für ihn und unsere Beziehung!
    Und glaube mir, ich habe einen laaangen Geduldsfaden ;)
    Ich war jetzt nur auch erstmal ein wenig überfordert mit der Gesamtsituation. Aber dank diesem Forum, bin ich schon etwas entspannter!
    Und ich werde auf jeden Fall nochmal das Gespräch mit meinem Freund suchen, ganz in Ruhe und entspannt.

    Ich danke euch recht herzlich dafür!
    Werde sicher irgendwann noch die ein oder andere Frage haben ;)

    LG
    Hope_32
     
  11. Hallo Hope

    Herzlich Willkommen bei Rheuma-Online.
    Vergiss DICH bitte nicht!!!
    Alles Gute wünscht dir und deinem Freund
    Sylke
     
  12. Hope_32

    Hope_32 Neues Mitglied

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    Hallo Sylke,

    danke!
    Ich versuche, mich nicht zu vergessen ;)


    Und ich bin froh, hier so nette Leute getroffen zu haben!
    Ich finde es sehr bewundernswert wie offen ihr hier miteinander umgeht und vor allem das ihr euch nicht unterkriegen lasst!

    Habe auch gerade nochmal mit meinem Freund telefoniert und er war erstaunt, dass ich mich heute so darum gekümmert habe,
    die Zusammenhänge zu verstehen und mich mit seiner Krankheit so beschäftigt habe! Es hat ihm glaube ich richtig gut getan, dass zu hören :)

    Vielen lieben Dank,
    eure Hope_32
     
  13. Du/Ihr habt noch viel vor euch....heute,das ist erst der Anfang.

    Viele Grüsse
    Sylke
     
  14. Hope_32

    Hope_32 Neues Mitglied

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    Das weiss ich!
    Aber dem stelle ich mich auch :)

    LG
    Hope_32
     
  15. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    Zitat von Hope

    Habe auch gerade nochmal mit meinem Freund telefoniert und er war erstaunt, dass ich mich heute so darum gekümmert habe,
    die Zusammenhänge zu verstehen und mich mit seiner Krankheit so beschäftigt habe! Es hat ihm glaube ich richtig gut getan, dass zu hören [​IMG]


    Klar tut ihm das gut! Das zeigt ihm doch, dass er dir wirklich wichtig ist. Auch mit Erkrankung. Wie heißt es immer so platt: in guten wie auch in schlechten Zeiten. Bestimmt macht er sich auch Sorgen, dass du ihm vielleicht von der Fahne springen könntest. Weil er jetzt krank ist und das mit dem schönen Hobby im Moment nicht so klappt, wie es vorher war. ;)
     
  16. Hope_32

    Hope_32 Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,

    @clödi: ja klar, aber das sollte er auch eigentlich wissen ;) Haben schon so einiges durchgestanden auch wenn wir erst ein halbes Jahr zusammen sind.

    Sehe ihn erst morgen wieder, aber ich hoffe, dass alles gut wird.

    Wünsche euch noch einen schönen Tag
    eure Hope_32
     
  17. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @ clödi:
    Verstehe ich diesen Satz falsch? Der Freund wird erst seit ca. 2 Monaten behandelt. :vb_confused:

    Vielleicht hast du es auch nur als Beispiel genannt, um die Rechnung zu veranschaulichen.



    @hope:
    Ich nehme/spritze seit 3 Jahren MTX in gesteigerten Dosierungen, hab erst nach 8 Wochen eine Besserung gespürt. MRT ist Medikament, das ganz langsam seine Wirkung entfaltet. Etwaige Nebenwirkungen kann es ziemlich bald auslösen, aber die sind meist unmittelbar nach der Spritze und dauern 1 - 2 Tage an, dann geht es wieder besser.

    Wenn die Unlust deines Freundes mit der Diagnose bzw. mit dem Beginn der Therapie angefangen hat, dann vermute ich eher, dass die angeschlagene Psyche mit den Ängsten und Unsicherheiten und den Schmerzen ihm dazu verholfen hat. Und viele Männer fühlen sich durch die Unlust ziemlich schnell in ihrer Männlichkeit verletzt.

    Clödi hat gestern schon sehr gut gesagt, wie du damit umgehen kannst. Und rede mit ihm, vielleicht kann er sich öffnen und seine Gefühle aussprechen, damit du ihn besser verstehen kannst. So wird das Ganze schon mal leichter, wenn er sieht, dass du nicht nur in der guten Zeit der ersten Verliebtheit zu ihm hältst, sondern auch dann, wenn es ihm schlecht geht. Auch wenn ihr schon Schwierigkeiten gemeistert habt, seit ihr zusammen seid, wird dies doch ein noch viel größeres Problem für ihn sein, denn hier geht es um die Gesundheit und die Existenz.

    Vielleicht mag er diesen Thread hier lesen, sich hier im Forum informieren und ggf. auch selber hier schreiben. Ich wäre froh gewesen, wenn ich in meiner damaligen schweren Anfangszeit der Erkrankung das Forum schon gekannt hätte.
    Ich wünsch euch alles Gute!
     
  18. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    @Nachtigall

    Ja, das mit dem halben Jahr war nur ein Rechenbeispiel, um es etwas besser zu verdeutlichen. Schon klar, dass der Freund noch kein halbes Jahr MTX spritzt.;)
     
  19. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Ort:
    Bayern
    @clödi:
    Danke, damit sind "alle Klarheiten beseitigt". ;):vb_cool:
     
  20. Hope_32

    Hope_32 Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,

    na langsam weiss ich nichtmehr, was ich glauben soll... bzw. machen soll...vllt liegts doch an mir...
    Egal...
    Vielen Dank für eure Hilfe.

    LG
    Hope_32