service, behandlungsdauer bei physiotherapeuten

Dieses Thema im Forum "Physiotherapie, Ergotherapie, Sport usw." wurde erstellt von bise, 21. Dezember 2010.

  1. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    11.626
    Zustimmungen:
    1.477
    Ort:
    Köln
    Verordnungen außerhalb des Regelfalls

    Die Heilmittelrichtlinien tragen auch der Tatsache Rechnung, dass Therapieziele im individuellen Einzelfall manchmal nur durch zusätzliche Verordnungen erreicht werden können.
    Für solche Fälle gilt: Lässt sich das Therapieziel nicht erreichen mit der im Katalog vorgegebenen Gesamtverordnungsmenge an Heilmitteln, sind weitere Verordnungen außerhalb des Regelfalls (insbesondere längerfristige Verordnungen) möglich.
    Eine Verordnung außerhalb des Regelfalls bedarf einer in den Richtlinien nicht weiter spezifizierten weiterführenden Diagnostik sowie einer besonderen Begründung mit prognostischer Einschätzung. Die Verordnungsmenge richtet sich dann nach den medizinischen Erfordernissen des Einzelfalls. Die Verordnungsmenge ist jedoch so zu bemessen, dass mindestens eine ärztliche Untersuchung innerhalb von 12 Wochen gewährleistet ist.
    Verordnungen außerhalb des Regelfalls sind (vom Patienten / Versicherten oder einer von ihm beauftragten Person) vor der Fortsetzung der Therapie der zuständigen Krankenkasse zur Genehmigung vorzulegen. Krankenkassen können auf die Genehmigung im Einzelfall verzichten und hierdurch pauschal genehmigen.
    Ab Vorlage der Verordnung durch den Versicherten bei der Krankenkasse kann die Therapie fortgesetzt werden. Nach Beginn der Behandlung übernimmt die Krankenkasse die Kosten des Heilmittels unabhängig vom Ergebnis der Entscheidung über den Genehmigungsantrag, längstens jedoch bis zum Zugang einer Entscheidung über die Ablehnung der Genehmigung. Eine Rückforderung der Kosten bereits erbrachter Leistungen ist unzulässig.

    Quelle: http://www.heilmittelkatalog.de/ergo/info.htm
     
  2. bise

    bise Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.653
    Zustimmungen:
    9
    Ort:
    bei Frau Antje
    das habe ich dazu durch den hinweis von physiotante auf eine Info box gefunden:
    auf diesen ausschnitt beruft sich wohl die physio praxis, auf die du dich beziehst:

    OLG Karlsruhe, 06.12.95 (AZ: 13 U 281/93)
    Verklagt wurde hier die Central Krankenversicherung

    “...für solche Personen (Krankengymnastinnen) findet die GOÄ keine Anwendung; das folgt aus dem klaren Wortlaut von § 1 Abs. 1 GOÄ...”

    “...Dem Sachverständigen ist darin zu folgen, dass das ortsübliche Entgelt für Privatpatienten auf den 2,3-fachen Satz, verglichen mit einer Leistung im Rahmen einer kassenärztlichen Behandlung, anzusetzen ist. Der unterschiedliche Berechnungssatz ist im Gesundheitswesen üblich und beruht auf einer grundverschiedenen Tarif- und Leistungsstruktur in der Privat- und gesetzlichen Krankenversicherung. Das medizinisch notwendige Maß i. S. von §5 Abs. 2 MBKK bestimmt sich für den Kläger daher danach, welches Entgelt er in seiner Situation als Privatpatient für die in Frage kommende Leistung aufbringen muß...”

    schade, dass das ganze urteil nirgends abgedruckt ist. dann wüsste man, welcher sachverhalt zugrunde lag.

    gruss
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    11.626
    Zustimmungen:
    1.477
    Ort:
    Köln
    Auf Juris.de könnte man nachgucken aber das kostet eine Mitgliedschaftsgebühr, da bleibt dir nur die Bücherei denke ich. Ich such aber mal weiter.
    Gruß Kuki
     
  4. Physiotante

    Physiotante Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Dezember 2010
    Beiträge:
    6
    Zustimmungen:
    0
    Also. Das ist so. Die Leistungsbeschreibung umfasst je nach Heilmittel eine bestimmte Minutenzahl. Das wären zum Beispiel bei KG 15-25 Min.

    Da man je nach Bundesland (nehmen wir mal Brandenburg) rund 10 EUR pro KG Behandlung erhält, werden von den meisten Physios etwa 20 Min. erbracht. Dabei befindet man sich in der Mitte. Physios die einem Pat. 30 Min. behandeln, handeln unwirtschaftlich. Rechnet mal selber. Das wären 20 EUR pro Stunde. Davon soll Miete, Heizung, Versicherung, Angestellte, BG, Steuern usw. bezahlt werden und auch so ein PI will ja irgendwie leben...

    15 Min. ist Minimum, wird aber von einigen auch praktiziert.

    Die Regelbehandlungszeit umfasst die Dokumentation, die Vor-u. Nachbereitung des Therapieraumes und das An-u. Auskleiden des Pat!

    Bei vielen Physios wird er ja vorher schon reingeschickt und man zieht ihm das nicht unbedingt von der Therapiezeit ab. Auch wird i.d.R. bis zum Schluß behandelt und während der Therapeut sich schon dem nächsten zuwendet kleidet sich der Pat wieder an. (Bei mir ist das auch so!)

    ABER! Es steht ihm nunmal NICHT zu!

    Das steht alles in der Leistungsbeschreibung für Physiotherapie in den Rahmenverträgen, die jeder Physio vor Zulassung seiner Praxis unterschreiben muß!

    Das ihr es so nicht erlebt ist reine Kulanz der meisten Physios!

    Hier noch mal die Quelle dafür:

    http://www.gkv-spitzenverband.de/upload/125_Anlage_1a_208.pdf


    Im Übrigen würden sich auch die Physios wünschen, dass es mehr Therapiezeit gäbe. Die müßte aber eben auch vergütet werden! Und unsere Sätze wurden seit ca. 20 Jahren nicht wesentlich erhöht (ca. 20ct...:sniff:).
    Denn auch für uns ist es extrem Kräftezehrend so zu arbeiten.
     
  5. bise

    bise Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.653
    Zustimmungen:
    9
    Ort:
    bei Frau Antje
    @ physiotante,
    DANKE, dass du den link zur quelle reingesetzt hast.
    liebe user, bitte seid so lieb,

    setzt davon punkt 2 und 6 hier im wortlaut rein. denn dann könnte man darüber endlich diskutieren. (mir ist der text im link zu klein).

    physiotante
    hier sind lauter rheumis, stimmt, manche haben schon
    eingeschränkte sehfähigkeit durch die erkrankung (doch wir können die schrift vergrössern), manche sind auch manchmal beeinträchtigt
    durch die hammer medis, das schlaucht ja. ....
    doch wir können alles begreifen und haben für alles verständnis.


    wir werden gemeinsam suchen unter punkt 2 und 6, wo festgehalten wurde, dass an- und ausziehen unter die behandlungszeit fällt, selbst wenn der patient so mobil ist, dass er keinerlei hilfe durch den therapeuten benötigt. es soll auch unter rheumis durchaus patienten geben, die sich genieren und sich ausgesprochen ungern vor anderen personen umziehen. (der phantasie sind jetzt mal keine grenzen gesetzt).

    was die 15 minuten anbelangt, so werden wir mal alle gemeinsam danach suchen, wo stehen könnte bzw. herauszulesen ist, dass der therapeut den ihm von den kassen eingeräumten ermessensspielraum von 15 - 25 minuten regelbehandlungszeit nicht aus medizinischen gründen auszuüben braucht sondern nur seine eigenen privatwirtschaftlichen gründe (sprich um mehr zu verdienen) dabei berücksichtien sollte.

    sollte dies irgendwo herauszuinterpretieren sein, physiotante sei sicher, wir geben uns mühe und werden die stelle finden.

    noch ein hinweis sei gestattet. unser oma sagte mir immer, wenn mir was nicht passte:
    mädel, du musst ja nicht, wenn du nicht willst. dann lass es, wirst schon sehen, was du damit erreichst.
    das mal übertragen auf euch physios:
    ihr seid nicht verpflichtet, die kassenzulassung zu behalten. ihr könnt sie jederzeit zurückgeben und könnt jederzeit eine reine privatpraxis aufmachen. niemand wird euch daran hindern.
    niemand zwingt euch, die kassenverträge zu unterschreiben.

    wohl gemerkt, ich will hier niemandem auf die füsse treten, niemanden beleidigen, niemanden angreifen. nur deshalb habe ich mich oben so "vorsichtig zurückhaltend" ausgedrückt.

    gruss
     
  6. Physiotante

    Physiotante Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    21. Dezember 2010
    Beiträge:
    6
    Zustimmungen:
    0
    @bise
    wer lesen kann ist klar im Vorteil.

    In älteren Beiträgen, die du selbst verfasst hast, geht daraus hervor, das Du längst weißt, dasss es nunmal so ist. Scheinst allgemein ziemlich frustig zu sein was Physios betrifft.

    Werde wie schon andere Kollegen vor mir dieses Forum lieber verlassen, Du bist ja sowas wie ein Platzhirsch hier...

    Ach und halte es doch wie Deine Oma sagt, und geh einfach nicht zur Physio, wenn alle nur wirtschaftlich denken...

    Aber auch Physios (die meisten lieben ihren Beruf übrigens) werden keine Leistungen für umsonst abgeben. Und wenn ich Dich so höre, scheint auch Dir stets das Hemd näher als die Hose zu sein....

    Ich bin ganz zufrieden und brauche auch meine Kassenzulassung nicht abgeben- hat sich auch noch keiner beschwert wegen der Behandlungszeit von 20 Min., wo der Pat. schon netter weise vorher in den Raum darf (ich schaue ihm auch nicht zu-er braucht sich also nicht zu genieren).

    Wie es in den Wald hinein schallt, so schallt es auch wieder hinaus....(und das gilt auch in der Physiopraxis) ich nehme an das passt schon, nicht Wahr bise!
     
  7. Pezzi

    Pezzi Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    27. Dezember 2009
    Beiträge:
    761
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    München
    @ bise
    langsam weiß ich nicht, was dein Ziel von diesem thread ist.
    Austausch über Physio-Praxen klingt für mich anders. Da kann jeder seine Erfahrungen mitteilen. Das mag dann auch in einem interessanten und bereichernden Ergebnis für einige Suchende münden, die dann ihre bisherigen Erfahrungen vergleichen können.

    Aber bise, in deinem letzten Beitrag hier im thread schreibst du von "wir" und ich habe das so verstanden, dass damit nicht Physiotante und du, sondern "wir Betroffene" (?) gemeint sind. Und da mag ich mich gleich ausschließen.

    Bist du sauer auf die Praxis, in der du behandelt wirst - dann hast du ja Punkte, über die du nun verhandeln/mit ihnen sprechen kannst.
    Aber ein Generalangriff auf Physios?? Deinen Arzt nimmst du sehr in Schutz, dahingehend, dass er kein Rezept außerhalb des Regelfalls ausstellt (ausstellen mag), bei den Physios habe ich das Gefühl, du haust sie pauschal "in die Pfanne".
    Ich finde den Beruf klasse und was ich durch Physios erlebt habe, ebenfalls. Und die wenigen "negativen" Ausnahmen - so etwas gibt es in jedem Beruf. Wenn ich einen Hausarzt suche, probiere ich ja evtl. auch aus und was ich gut finde, finden andere schlecht u. umgekehrt.

    Bise, es wäre schön, wenn du mir kurz das Ziel deiner Aussagen in diesem thread erläutern könntest.

    Pezzi
     
  8. bise

    bise Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.653
    Zustimmungen:
    9
    Ort:
    bei Frau Antje
    Pezzi,

    ich glaube, die angelegenheit lief deshalb aus dem ruder,
    physiotante hatte sich eingeschaltet und erklärt, dass behandlungszeit 15 minuten seien, an- und ausziehen sei in dieser zeit eingeschlossen. dann bleiben leider definitiv häufig nur knapp 10 minuten übrig. diese zeit ist zu wenig. sie hat dafür die rechtsgrundlage angegeben, wo diese regelung zu finden ist.
    immer mehr praxen glauben mittlerweile, dass dieses verhalten
    rechtens sei. zunächst waren es nur wenige, doch immer mehr schliessen sich dieser auslegung an.
    patienten glauben es manchmal, resignieren.

    doch es gibt keinerlei grundlage für eine derartige auslegung. irgendjemand ist wohl mal auf diese idee gekommen, fand das prima und verbreitet sie im schneeballsystem. anders kann ich es mir fast nicht mehr erklären. etliche praxisinhaber geben das gehörte/gelesene ohne nähere prüfung weiter.
    da bin ich mal " sauer" geworden.
    ich habe immer hart arbeiten müssen, mir wurde nix geschenkt. daher kann ich es einfach nicht "verknusern" (wie wir bei uns sagen), wenn für sinnlose heilmedis durch obskure werbemethoden gerade kranken, hilflosen das geld aus der tasche gezogen wird (auch da bin ich dagegen) und deshalb bin ich auch dagegen, wenn
    bei den gkv rezepten unbegründet minuten wegfallen sollen aus welchen gründen auch immer. viele chroniker brauchen jede minute an behandlungszeit. manche haben physio behandlung bitter nötig. dann soll an der mindestbehandlungszeit nicht noch was weggeknapst werden, weil irgendwo mal jem. das und das gesagt hat.

    die verträge sind für beide seiten verbindlich, für jeden einsehbar, sie sind unterschrieben und sie sollten auf beiden seiten auch eingehalten werden. ansonsten ausstieg aus dem vertrag.
    viele kassen erhöhen ab januar 2011 die beiträge....

    ich finde den beruf des physiotherapeuten sehr, sehr hilfreich. gebe es ihn nicht, müsste er erfunden werden. manche therpeuten sind so gut, dass ich bedauere, dass sie nicht geklont werden können.

    viele patienten informieren sich über google zur behandlungsdauer,
    der leser trifft dort auf etliche beiträge die über mindestbehandlungszeit abzüglich zeit für an- auskleiden handeln.
    dieser eindruck sollte beim leser nicht der entscheidende werden.

    was ist üblich?
    es gibt so tolle praxen, siehe deine und kroetis und viele andere.
    darüber soll mal hier berichtet werden.

    ich hoffe, dass ist endlich mal klar rübergekommen.

    gruss
     
  9. Neli

    Neli Optimistin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    11.725
    Zustimmungen:
    47
    Ort:
    Rheinland
  10. bise

    bise Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.653
    Zustimmungen:
    9
    Ort:
    bei Frau Antje
    oh Neli,
    du bist goldig.
    du hast so recht.
    morgen ist heilig abend. dann weihnachten.
    es wird hier nur noch gutes berichtet.

    ich hoffe so sehr, dass es überall viele praxen gibt, die die patienten (uns) anständig und angemessen behandeln.

    also was ist üblich.......bei euch?
    bitte nur noch berichte über abläufe, wie sie wünschenswert sind und wie sie sein sollten.

    gruss
    bise
     
  11. Ducky

    Ducky Guest

    bise unter punkt 4 des links ist deutlich gemacht, dass patienten die hilfe beim an- und auskleiden benötigen, diese vond er therapeutin innerhalb der behandlungszeit zu erbringen ist....

    punkt 2
    2. Umfang der Leistung...
    die Hilfeleistungen des Therapeuten (4.)....

    punkt 4 beinhaltet, was unter hilfeleistung zu verstehen ist...
    4. Hilfeleistungen des Therapeuten
    Zur jeweiligen Maßnahme zählt die ggf. erforderliche Hilfe beim Aus- und Ankleiden, bei der Lagerung
    und - soweit erforderlich - beim Einsteigen in und Aussteigen aus der Wanne
     
  12. bise

    bise Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.653
    Zustimmungen:
    9
    Ort:
    bei Frau Antje
    @ Ducky

    bist du auch physio?

    klar doch: hilfeleistung - sofern nötig! - fällt unter die behandlungszeit.
    doch sobald der patient keinerlei hilfeleistung beim umziehen benötigt, braucht er auch den therapeuten bei dieser tätigkeit nicht. der physiotherpeut ist schliesslich keine zofe oder diener.
    warum sollte ein therapeut einem patienten dann hilfe leisten beim umziehen?
    was soll der therapeut tun? soll er danebenstehen und zuschauen?
    eine hilfeleistung ist dann überflüssig.

    zur 2. bemerkung:
    was hat physiotherapie mit badewanne zu tun?
    die übliche physio spielt sich doch wohl in der kabine ab ohne wanne?
    was soll nun dein hinweis?
    ich kenne zahlreiche kg praxen. keine hatte ne wanne.
    den zusammenhang/die verknüpfung verstehe ich daher nicht.

    also bitte, bitte kommt doch zum eingangsposting zurück.

    gruss
     
  13. Pezzi

    Pezzi Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    27. Dezember 2009
    Beiträge:
    761
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    München
    Hallo Bise,
    Duckys Beitrag habe ich ganz anders verstanden. Sie sagt doch nirgends, dass bei einem nicht beim Umziehen hilfsbedrüftigen Patienten der Therapeut helfen soll.

    Und zur Badewanne:
    Ich habe durchaus KG in einem Becken gehabt. Habe einst, als das verordnet war, darin erneut das Gehen gelernt. Das Becken stand in einem Krankenhaus. Man konnte als "Auswärtiger", also nicht im Krankenhaus liegender Patient, dort auch Behandlungen bekommen. Mit einem normalen Kassenrezept.

    Ich klinke mich jetzt aus dem thread aus, da ich es schade finde, dass jeder Beitrag - und Ducky zitierte wohl aus der einige Beiträge zuvor benannten Vorschrift -, sei er noch so sachlich, "angegriffen" wird. Dieser hier wohl auch.
    Toll finde ich, dass du an den Eingangsbeitrag erinnerst, das Abschweifen vom Thema kommt wahrscheinlich durch deine - so finde ich - zerpflückenden Komentare zu den Erfahrungsberichten.

    Wie gehen eigentlich die Mitarbeiter in der von dir besuchten Physio-Praxis mit dir um? Und wie du mit ihnen? Was geschieht dort bei den Terminen, woraus dann evtl. resultiert, dass du hier so intensiv zerpflückst?

    Wende dich doch mit den Beschwerden dann an den Berufsverband der Physiotherapeuten. (Also: Dass die Behandlungszeit nur 8 Minuten bei dir beträgt, dass dir beim An- und Ausziehen geholfen wird, obwohl du es nicht möchtest und nicht benötigst.)

    Und ein kleiner Hinweis zu dem Becken: In Regelungen muss immer alles erfaßt werden. In der Straßenverkehrsordnung stehen auch Dinge, die dich persönlich nicht betreffen - gilt halt für alle. Und so ist das auch ganz sicher mit den Physio-Bestimmungen.

    Pace e bene
    Pezzi
     
  14. bise

    bise Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    4.653
    Zustimmungen:
    9
    Ort:
    bei Frau Antje
    Pezzi,
    um 03... geschrieben? also des nachts
    die nacht ist zum schlafen da,
    hoffentlich geht es dir einigermassen, denn warum sonst sitzt man zu so früher/später stunde vor dem pc, ausser man hat so gr. schmerzen, dass man schlaflos ist. sollte das zutreffen, gute besserung und trotzdem frohe weihnachten.
    sei vorsichtig in münchen, dort soll es derzeit viel schneien.
    gruss
    bise


    nachsatz zur erklärung:
    Bewegungsbad
    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    Das Bewegungsbad ist eine Behandlungsmethode der Hydrotherapie. Hierbei werden die Auftriebskraft, der Reibungswiderstand und die Temperatur in Kombination mit der Unterwassermassage genutzt. Das Bewegungsbad wird hauptsächlich bei orthopädischen und traumatischen Erkrankungen wie Wirbelsäulenerkrankungen, Frakturen und Weichteilverletzungen eingesetzt. Wird meist in Kliniken ausgeübt

    Hydrotherapie ist richtig.
    doch oben war von physiotherapie in der praxis die rede.
    das bewegungsbad hat sicherlich zudem einen anderen zeitrahmen als die gängige physiotherapie.

    es drehte sich sich immer nur um den punkt:
    dürfen von der mindestbehandlungszeit von 15 minuten noch minuten abgezogen werden für unterstellte (!) zeit des umziehens - wenn patient zum umziehen weder die mithilfe eines therapeuten benötigt noch in anspruch nimmt?
    wenn in derartigen fällen patienten letztendlich dann mit 10 minuten reiner behandlungszeit zufrieden sind, ist das deren problem. da hast du selbstverständlich recht.
    sollte der patient auf 15 minuten beharren und diese ihm verweigert werden, sollte er sich beschweren. da hast du auch recht. er könnte sich auch weigern, die behandlung mit seiner unterschrift zu quittieren, weil mindestzeit nicht eingehalten wurde.
    wäre wohl der einfachste weg für alle beteiligten.

    ich hoffe, dass jetzt endgültig die angelegenheit bereinigt ist.
    und wir hoffentlich zum ausgangsthema zurückkehren.
    (ich habe diesen thread reingesetzt, bin also urheber, nur deshalb stelle ich mich hier auch der diskussion. vor einigen monaten wurde in anderer sache mal hier heiss diskutiert und der auslösende user zog sich zurück. dieses verhalten wurde hier dann später nicht gerne gesehen. - deshalb erwidere ich - kneifen will ich nicht. - ich hoffe, damit ist die angelegenheit auch für dich okay).
     
    #34 24. Dezember 2010
    Zuletzt bearbeitet: 24. Dezember 2010
  15. Ducky

    Ducky Guest

    @ bise, meine geposteten beiträge habe ich aus dem teil des gkv links, den du uns batest anzuschauen..nein ich bin keine physiotante und ich habe die sachen rot gemarkert, die wichtig sind..die zusammenghören!!!

    eigentlich solltest du den text auch kennen, da du ihn ja gelesen hast und somit auch meine anspielung verstehen

    und nein, wenn ein patient nciht hilfebefürftig ist, braucht auch keine therapeutin anwesend zu sein...!!!!

    wie kann man nur so verbiestert den physios gegenüber sein und nciht in kleinsterweise flexibel...

    hiermit klinke ich mich auch aus..nicht ohne meine erfahrungen der physios kurz mittzuteilen..

    bin seit meinem 17 lbs, also 21 jahre in physiotherapeutischer behandlung und habe einige hamburger praxen durch..
    überall wars so ziemlich dasselbe ca 20 minuten behandlungszeit..

    je nachdem ob noch eis vorweg war, schon in die kabine oder den raum geführt, von der vorzimmmerdame oder schon der therapeutin, wenn sie zeit hatte. da konnte ich mich dann auch schon umziehen.
    wenn kein verodnung von eis, durfte ich in denr aum sobald er frei wurde, ausziehen in der zeit, wo die thera entweder in einem anderen raum behandelte oder sich vorn um andere sachen kümmerte..rezeptunterschrift oder ähnliches.
    dann 20 minuten physio, dann evtl noch eigenständiges üben an geräten umziehen dann dort wo man war..
    kam auch keiner rein und hetzte

    habe bisher nur positive erfahrungen gemacht..zwecks ausfalle mind 24 std ovrher anrufen wurde aber nicht so genau genommen..wenn man gar nciht abgsagt, wurde dass in einer praxis so gehandhabt, dass man beim ersten mal eine unterschrift leisten musste, beim zweiten mal den halben satz und beim dritten mal den vollen satz selber zahlen sollte..ob es wirklich so gemacht wurde weiß ich nciht..bin nie in diese verlegenheit gekommen
     
    #35 24. Dezember 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Dezember 2010
  16. berlinchen

    berlinchen Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    25. September 2003
    Beiträge:
    2.516
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Berlin
    @bise.
    bzgl. deiner frage was zahlen patienten die erstmal kein kassenrezept mehr erhalten:
    in berlin und straubing (bei regensburg) habe ich immer immer mehr praxen das angebot: während der rezeptfreien pause dem stammpatienten die behandlungen zum fairen und humanenpreis anzubieten und das im 30 bzw. 60 min takt als selbstzahler.

    ich bekomme zum glück seit jahren problemlos rezepte für wöchentlich:
    2x45 min std. lympfdrainage und 2x 30 min. manuelle therapie und dies seit 9 monaten als hausbesuch von je 2 verschiedenen physiodamen und im urlaub geht die behandlung mit einer praxis dort vor ort nahtlos weiter...ich muß jedes rezept meiner krankenkasse zur genehmigung vorlegen, klappt seit jahren problemlos, ab und an lege ich freiwillig meine krankenhausbefunde vor um einen besuch beim mdk nicht hervor zurufen;)

    meine therapeutin für manuelle therapie ist eine top physiotherapeutin inkl.der menschlichen seite. sie ist stolz auf jede ihrer weiterbildungen, die sie stets auf den neuesten stand bringt, wovon jeder patient profitiert.
    schade das nicht jede ihrer kolleginnen in der praxis so sein kann....;)

    die physiotherapeutin die meine lympfdrainagenbehandlungen ausführt, ist menschlich ok, verägert sich mich mit etwas, bekommt sie dies offen und ehrlich gesagt...ändert sich das trotzdem nicht, ziehe ich meine konsequenzen wie z.b. kürzung der behandlungsdauer von 60 min auf 45 min, seit dem ist die dauer der behandlung bezogen auf die zeit die sie bezahlt bekommt wieder ok....
    einfach wechseln ist hier am rande von berlin leider nicht so einfach möglich:( es gibt zu wenige praxen und viele sind auf nur privatpatienten umgestiegen, verständlicherweise, da die anzahl der privatpatienten hier vor ort vorhanden ist....

    während meiner behandlungen in der praxis vor ort, habe ich freiwillig bei einem stunden termin auf 5-10 min zu gunsten anziehen verzichtet, da ich diese zeit durch die krankheit trotz meiner jungen jahre einfach benötigt habe!
    dafür hat die praxis zimmer ohne kabinen, was einer entspannten behandlung sehr entgegen kommt, aber der raum aber stets möglichst sofort wieder benötigt wird;)
    ist man in einer praxis freundlich und fair zu mir, versuche ich mich möglichst auch so zu verhalten....

    allen schöne festtag und allen fachlich guten und fairen therapeuten:)
    liebe grüße
    bine
     
  17. Keiko M.

    Keiko M. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. Dezember 2010
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    bise schrieb:

    "ich habe immer hart arbeiten müssen, mir wurde nix geschenkt. daher kann ich es einfach nicht "verknusern" (wie wir bei uns sagen), wenn für sinnlose heilmedis durch obskure werbemethoden gerade kranken, hilflosen das geld aus der tasche gezogen wird (auch da bin ich dagegen) und deshalb bin ich auch dagegen, wenn
    bei den gkv rezepten unbegründet minuten wegfallen sollen aus welchen gründen auch immer. "


    ..ich wage zu bezweifeln, dass Deine Arbeitszeit gut aus einem Drittel bestand, für welches Du kein Entgelt erhalten hast. (So wie es bei den Physiotherapeuten, die sich einen 25 oder 30 Minutentakt "leisten" und Patienten wie Dir einfach 10-15 Minuten SCHENKEN, der Fall ist)

    Die Erfahrung mit der telefonierenden PT ist nicht akzeptabel. Aber dennoch muss betont werden, dass das einzelne Ausnahmen sind, die es nicht rechtfertigen, eine ganze Berufsgruppe anzuprangern. ("Hilflosen Geld aus der Tasche ziehen")

    Was Du bei uns zahlen würdest? Den 2,3 fachen GKV-Satz. Warum? Weil wir gut sind und es endlich aufhören muss, dass sich Pts, die ein Vermögen für Aus- und Fortbildungen zahlen, ihren Beruf mit Leidenschaft, Interesse und Hingabe ausüben und fachlich exzellent sind, mit einer Lächerlichen Vergütung zufrieden geben.
    Handelst Du auch im Supermarkt, wenn Dir die Kekse zu teuer sind? Interessiert es den Automechaniker, wie viel Deine/die gegnerische Versicherung zahlt? Ich denke nein... und das zurecht...

    Außerdem: Warum das Zähne knirschen wenn Du etwas in Deine Gesundheit investierst? ->Oma!

    Viele Grüße und viel Erfolg bei der Suche nach einem kompetenten PT, der zu Dir passt.
    Keiko
     
  18. Ducky

    Ducky Guest

    egal ob du neu bist oder nicht, die netiquette kann man einhalten, grummel...!!!!!!!!!
     
  19. Keiko M.

    Keiko M. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. Dezember 2010
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Falls Du das falsch verstanden hast: Das "->Oma" war nicht darauf bezogen, dass ich bise als Oma darstelle, sondern dass sie an die Worte ihrer Oma denken soll, d.h. sie ist nicht verpflichtet, da hin zu gehen. Love it, change it or leave it!
    Aber Physios in solch ein schlechtes Bild zu rücken, kann ich so nicht stehen lassen.

    Viele Grüße!
    Keiko
     
  20. Ducky

    Ducky Guest

    hallo keiko,

    da muss ich mich entschuldigen. ich hatte es tatsächlich missverstanden.

    :uhoh:

    ansonsten kann ich dich gut verstehen..eine bekannte von mir ist physio mit eigener praxis und sie erzählte mir heute auch, dass die vdak jetzt woohl ihre sätze erhöht hätten aber die r???(vergesse immer wie die aok etc im überbegriff heißen:uhoh: ) seit 10 jahren nicht.
    wir (logopäden)haben von denen gerade zum 1.7.2010 eine kleine erhöhung bekommen, aber auch nciht der rede wert...

    alles gute
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden