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seropositive Spondylarthritsi - gibt es das?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von anko, 1. April 2003.

  1. anko

    anko Guest

    Hallo,

    ich bin ja immer noch auf der Suche nach einer Diagnose (welch blöder, mühsamer Weg), daher habe ich mal wieder eine Frage?

    Kann man eigentlich auch mit positivem Rheumafaktor eine Sprondylarthritis haben?

    Es wird überall von seronegativen Spondylarthriden gesprochen, heißt das etwas, oder ist einfach der überwiegende Teil seronegativ.

    Vielleicht kann mir ja einer von euch weiterhelfen.

    Einen schönen Tag noch.

    Gruß

    Anja
     
  2. monsti

    monsti Guest

    Hallo Anja,

    ich weiß nur, dass rd. 50% aller cP-Patienten zu Beginn ihrer Erkrankung seronegativ sind, mit zunehmendem Alter die Leute aber seropositiv sein können, ohne Rheuma zu haben. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass es auch seropositive Sondylarthritis gibt. Hast Du schon mal unter Rheuma von A-Z unter Spondylarthritis nachgelesen? Falls dort auch nichts Hilfreiches steht, würde ich direkt an Doc Langer schreiben. Du kriegst bestimmt Antwort!

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  3. anko

    anko Guest

    Hallo Monsti,

    dort habe ich leider nichts gefunden und ich hoffe mal das ich noch nicht zu dem "zunehmenden Alter" gehöre.

    Gruß

    Anja
     
  4. Hi Anja
    Also diese seropositive Spondylarthritis (5 Gelenke) ist eine Form wo ein cP-ähnlicher Verlauf (wie bei Erwachsenen) ist. Allerdings sind häufiger stammnahe Gelenke befallen und die Halswirbelsäule. Auch gibt es meist eine symptomlose Iliosakralarthritis.
    Aber tut genauso weh...
    Gute Besserung und einen schönen Gruß "merre"
     
  5. monsti

    monsti Guest

    Hallo Anja,

    hab jetzt mal unter "Rheumafaktor" nachgeschaut, dort steht folgendes:

    "Der Rheumafaktor ist ein Eiweißstoff im Blut, dessen Name meinen läßt, er sei für die Ursache von "Rheuma" verantwortlich. Dies ist nicht der Fall; insofern ist der Begriff "Rheumafaktor" nicht sehr glücklich. Zum einen gibt es ca. 400 verschiedene rheumatische Erkrankungen, der Rheumafaktor ist aber nur für eine Erkrankung charakteristisch, nämlich für die ---> chronische Polyarthritis. Und selbst bei dieser Erkrankung ist er nicht bei jedem Patienten nachweisbar, sondern nur bei etwa der Hälfte der Patienten. Deshalb wird auch zwischen einer seronegativen und einer seropositiven chronischen Polyarthritis unterschieden. Die seronegative chronische Polyarthritis unterscheidet sich von der sehr ähnlichen seropositiven chronischen Polyarthritis dadurch, daß bei ihr der sogenannte Rheumafaktor im Blut ("Serum") nicht nachweisbar ist, die Untersuchung also negativ ist ("sero-negativ"). Außerdem gibt es andere Erkrankungen außerhalb der Rheumatologie, bei denen der Rheumafaktor auch positiv sein kann. Dies sind u.a. chronisch verlaufende Infektionskrankheiten (z.B. Tuberkulose, Endokarditis lenta, chronische Virus-Hepatitis), weiterhin andere Autoimmunerkrankungen. Der Rheumafaktor hat deshalb zwar heute noch eine gewisse Berechtigung für die Klassifikation rheumatischer Erkrankungen, für die Diagnosestellung ist er jedoch nicht geeignet. Ebenso besagt er nichts über die Ursache oder Entstehung rheumatischer Erkrankungen. "

    Dann unter "Spondylarthritis":

    "von Spondyl- = Wirbel und arthros = Gelenk und -itis = Entzündung: Entzündung der kleinen Wirbelgelenke. Eine Spondylarthritis ist ein typisches Merkmal der Erkrankungen aus der Gruppe der ---> seronegativen Spondarthritiden"

    Am besten, Du fragst Doc Langer direkt!

    Liebe Grüße von Monsti