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seronegative Spondarthropathie

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Anja, 20. Mai 2002.

  1. Anja

    Anja Guest

    Hallo

    Seit rund 11 Jahren plagen mich (w 51) zunehmende Schmerzen an Wirbelsäule und allen Gelenken. Erst nach endlosen Abklärungen steht seit einem Jahr die Diagnose seronegative Spondarthropathie fest.

    Ich habe verschiedene Medikamente (Plaquenil, Salazopyrin) ohne grossen Erfolg eingenommen. Jetzt nehme ich Arava ein. Weiter fehlt mir ein geeignetes Schmerzmittel. Die üblichen Mittel (Codol, Tramal) helfen wenig.

    Hat jemand Erfahrung mit dieser Erkrankung? Welche entzündungshemmenden Mittel und welche Schmerzmittel haben gute Wirkung gezeigt (vor allem gegen die Schmerzen in der Wirbelsäule)?

    Weiss jemand mehr über den Verlauf der Krankheit?

    Anja
     
  2. uschi

    uschi Guest

    Liebe Anja,

    schönen Wochenanfang wünsche ich Dir.

    Tja, also ich habe cP mit extremer Gelenkbeteiligung und eine stark ausgeprägte Osteoporose in der Wirbelsäule dank dem Rheuma. Ich nehme seit Jahren - für mich erfolgreich - täglich 1 x Voltaren (Diclofenac) in Kapselform, 140 mg retard. Das hilft mir sehr gut.

    Allerdings solltes du den Rheumatologen oder Internisten dazu befragen. Wie alles Schmerzmittel, hat auch Diclo verschiedene Nebenwirkungen bei Menschen. Ich vertrages es mit null Probs - ich nehme seit 9 Jahren Cortison.

    Also, frag deinen Arzt mal danach, vielleicht sagen dir andere hier noch bessere Tipps.

    Alles Gute und wenig Schmerzen
    wünscht Uschi Ch.
     
  3. Myrine

    Myrine Guest

    Hi Anja!

    Mir hilft Celebrex ganz gut. Frag mal Deinen Rheumatologen danach.
    Ich versuche auch soweit es geht ohne zusätzliche Schmerzmittel auszukommen, aber manchmal hilft auch schon einfach eine Tablette Paracetamol!

    Myrine
     
  4. hallo anja,

    habe selbst auch eine seronegative spondarthritis mit entesiopathien und peripherem gelenkbefall.
    kann von schmerzen gerade in der lendenwirbelsäule und in den ISG ein lied von singen! am schlimmsten ist es nachts. als schmerzmittel bekomme ich das durogesic schmerzpflaster und Vioxx, das hilft eigentlich meist ganz gut. gängige mittel sind auch noch celebrex (hat mir persönlich nicht so viel gebracht, aber jeder mensch ist verschieden) und das Indometacin, was besonders auf die schmerzen in der wirbelsäule sehr gut hilft.

    sprich am besten nochmals mit deinem behandelnden rheumadoc.

    liebe grüße und einen schmerzfreien, sonnigen tag!

    Speedy
     
  5. Myrine

    Myrine Guest

    Hallo Anja!

    Habe auch oft nachts Schmerzen!

    Macht das Durogesic-Pflaster nicht auch tagsüber sehr müde?

    Myrine
     
  6. Re: @myrine

    hallo myrine,

    habe das durogesic zur zeit in der stärke von 100 µg/stunde, bin aber dadurch nicht müder als sonst. aber das ist wie gesagt bei jedem menschen verschieden.

    liebe grüße
    speedy
     
  7. Angie

    Angie Guest

    Re: Schmerzen

    Hi Myrine,
    ich nehme schon lange eine Erhaltungsdosis Cortison (z.Zt. 6,25 mg). Vorher hatte ich alle möglichen Schmerzmittel (einschließlich Tramal) probiert, um eigentlich immer nur wenige, d.h. rd. 6 Stunden lang schmerzarm (nicht mal schmerzfrei) zu sein. Nachdem ich mit der Cortisontherapie begonnen hatte, war ich innerhalb von nicht mal 30 Stunden komplett schmerzfrei. Auch die Schwellungen waren wie weggeblasen. Es war wie ein neues Leben!
    Ich weiß, Cortison ist ein Teufelszeug, aber in der Minimaldosis nicht viel weniger schädlich als alle Schmerzmittel. Seitdem ich Cortison nehme, vertrage ich allerdings keine Schmerzmittel mehr, außer in Form einer Infusion oder wasserlöslich, schluckweise getrunken. Aber das ist eigentlich kein Problem.
    Sprich doch mal mit Deinem Arzt darüber.
    Liebe Grüße von Angie
     
  8. Erika M.

    Erika M. Neues Mitglied

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    22. Juli 2009
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    0
    Hallo

    Ich habe Arava,Plaquenil und Co. sehr schlecht vertragen und genützt haben die Medis auch nicht viel bis gar nichts.Ich beginne nun bald mit Humira Injektionen.Gegen die Schmerzen nehme ich Dafalgan 1 Gramm-Einheiten je nach Bedarf über den Tag verteilt.Die bringen mir etwas Linderung und ich vertrage sie.Sonst bemühe ich mich,dass es mir psychisch gut geht,mich nicht fallen lasse und alles mit (Galgen-) Humor nehme.Auch Akkupunktur und Entspannungsübungen helfen mir etwas.Doch immer klappt das nicht und dann hilft nur noch eine Kortisonspritze...und etwas kürzer tretten,was mit den Kindern nicht immer einfach ist.Meine Hoffnung liegt nun bei den Humira Injektionen,jetzt wo ich nach mehr als 15 Jahren endlich eine Diagnose habe...

    Es liebs Grüessli üch allne