@Stillwasser
Ja, ich kenne das auch gut und bin oft ganz schön wetterfühlig.
Besonders wenn es kalt und feucht wird, wie aktuell, habe ich mehr Gelenksteifigkeit und morgens auch mal ein bisschen geschwollene Fingergelenke. Nach einer heißen Dusche und etwas Gymnastik geht es aber dann deutlich besser.
Was auch gut hilft ist Muskel- und Sehnenmassage mit einem guten Massagegerät.


Gerne nutze ich auch eine kleine elektrische Heizdecke. Das löst Verspannung und lindert die Schmerzen richtig gut.

Ich liebe feuchte Wärme, die hilft immer sehr.
Andere haben Kälte lieber, davon bekomme ich aber eher mehr Beschwerden.
Müde sind ja die Meisten, wenn die Tage kürzer werden. Uns Rheumis trifft das ja oft noch mehr als andere. Ich habe durchgehend mit Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bei der Arbeit zu kämpfen.
Das liegt aber auch daran, dass ich nicht so gut und fast immer zu wenig schlafe.

Kann ich aber mal richtig viel schlafen, bin ich oft noch müder als sonst.
Mein Biorhytmus passt scheinbar nicht zu meinem Leben. Regelmäßig erholsamen Schlaf werde ich wohl erst bekommen, wenn ich nicht mehr arbeiten muss.
Rheuma mit Begleiterkrankungen und nicht zuletzt die entsprechenden Medikamente, können einen schon ganz schön auslaugen und erschöpfen.
Ich nehme dann gerne und eigentlich durchgehend Vitamin D und bei Bedarf, wenn ich viel zu wenig geschlafen habe, Vitamin B komplex. Das hilft mir einigermaßen über den Tag.
Am besten hilft mir aber Bewegung an der Luft und täglich etwas Sport.
Ich muss mich zwar jeden Tag dazu aufraffen, es gibt mir aber deutlich mehr Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

Ohne regelmäßige Gymnastik und Muskeltraining baue ich schnell ab und bin deutlich erschöpfter und unbeweglicher.
Nicht zu unterschätzen ist auch Lebensfreude und Humor.
Wer Spass hat, dem geht es eigentlich immer deutlich besser. Zeit mit lieben Leuten verbringen, aktiv sein und Dinge unternehmen, die Freude machen, das hilft eigentlich jedem.
Seit einigen Jahren stelle ich meine Bedürfnisse und mein wohlergehen auch viel mehr in den Mittelpunkt als früher. Die Dinge entspannter und etwas langsamer anzugehen macht Vieles einfacher. Sich nach Bedarf ganz bewusst auch öfter mal eine Pause zu gönnen hilft auch sehr.
Heute z. B. ist ein Couchtag gewesen, einfach um auszuruhen und dem Körper eine Pause zu gönnen.
Gutes frisch gekochtes Essen aus gesunden, frischen Zutaten finde ich auch sehr wichtig. Schlechte Ernährung wirkt sich eigentlich immer negativ auf Autoimunerkrankungen aus.

Man muss es ja eigentlich fast nicht erwähnen, aber Rauchen, Alkohol, zu viel Fleisch (besonders Schwein), Süßigkeiten gehärtete und tierische Fette usw. wirken sich eigentlich immer negativ aus.

Besonders aber, wenn es einem gerade eh nicht gut geht, z. B. bei einsetzendem Herbstwetter.
Ich gehe auch gern mal zur Massage und lass mich einfach mal eine Stunde mit Öl durchkneten. Wenn ich darum bitte, sind die Masseurinnen dann auch etwas sanfter, um mir nicht noch zusätzlich die geplagten Gelenke zu reizen. Das ist nicht nur entspannend, sondern löst auch verspannte Muskeln, macht mich beweglicher und tut einfach gut.
Man gibt für so viele unwichtige Dinge Geld aus und investiert Zeit für eigentlich unnötigen Quatsch. Warum nicht mal mehr in den eigen Körper und das Wohlbefinden investieren und sich ganz bewusst etwas Gutes tun?
Mein Motto ist: Sei gut zu dir selbst und behandel dich wie einen geliebten Menschen oder einen guten Freund. Gönn dir alles was dir gut tut.
Liebe Grüße und gute Besserung wünscht Manoul
