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Selbst spritzen und Bammel davor....

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von cava, 12. März 2008.

  1. cava

    cava Neues Mitglied

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    Moin zusammen,

    da ich meine kürzlich begonnende Therapie mit Remicade nach der 2. Infusion gleich wieder absetzen muß (Allergische Reaktion auf Remicade), soll ich nun in knapp 4 Wochen auf Humira gehen...

    Mir graut schon jetzt davor mir die Spritzen zu geben. Da habe ich einen tierischen Bammel vor. Sind meine ersten Spritzen, die ich selbst nehme...Wir habt ihr den Schweinehund überwunden? Gibt es hierzu Tipps? Vorher etwa eine Flasche Wein in die Futterluke giessen? :D:D:D:D:D:D


    Ja, ich weiß - ich bin ein Weichei. ;)

    Wenn ich schon diese kleine silberne Nadel sehe, bekomme ich das kalte Grausen. Den Pen will ich nicht nehmen, da ich die Geschwindigkeit nicht unter Kontrolle habe.

    Brauche mal Tipps, damit ich mich geistig die nächsten 4 Wochen vorbereiten kann.

    LG
    Cava
     
  2. Faustina 24

    Faustina 24 Mitglied

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    Hallo Cava
    ich finde das mit dem Spritzen nicht so schlimm und habe mir auch vorher darüber keine Gedanken gemacht. Ich spritze Enbrel 2mal wöchentlich und hatte vorher schon MTX. Beim MTX hatte ich bald Ekel davor, aber nicht vor der Spritze, sondern wegen der starken Nebenwirkungen, die ich davon hatte. Mit dem Enbrel habe ich keine Probleme. Sieh mal, so viele Diabetiker müssen sich täglich spritzen und schaffen das auch. Ich finde, dass das Tablettenschlucken manchmal auch sehr unangenehm sein kann, Magenschmerzen usw, auch sind die Tabletten manchmal sehr groß oder schmecken bitter....
    Also hab Mut, du schaffst das, außerdem muss Humira, glaube ich, nur alle 2 Wochen gespritzt werden.
    Liebe Grüße
    Faustina
     
  3. cava

    cava Neues Mitglied

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    Hallo Faustina,

    Danke für den seelischen Beistand. Ja, Humira wird alles 2 Wochen gespritzt.
    Ich mag mich aber einfach nicht selbst "pieksen" :eek:
    Alle 2 Wochen zum Doc zu laufen habe ich aber auch keine Lust....Oder vielleicht doch als Übergangslösung???? *überleg*

    LG
    Cava
     
  4. Maus634

    Maus634 Neues Mitglied

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    Hallo Cava,

    ich spritze MTX, jeden Montag. Bisher bin ich immer zu den Schwestern beim Rheuma-Doc gelaufen, die haben das quasi im Vorbeigehen mal schnell gemacht und mir immer wieder (versucht) zu erklären, wie man das macht. Ich hab gar nicht hin gehört, wollte ich nichts von wissen. :p

    Ich selbst kann bei Spritzen nicht mal hingucken...

    Am Montag dann der Schock: Rheumadoc im Urlaub, die Schwester bei meinem HA sagt mir glatt: "Das Zeuch fass ich nicht an." Super....da saß ich nun und mußte, ob ich wollte oder nicht.

    Und ich sag dir was: So schlimm war es nicht, wirklich nicht. Und wenn ich das sage.... ;)

    Ich habe auch heftigste Nebenwirkungen vom MTX, davor hab ich seit Montag mehr Angst, als vor dem Spritzen selbst.

    Also auf auf, du schaffst das. :)
     
  5. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

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    hallo cava,

    bei mir tat es bislang zwar nicht not ein basistherapeutikum zu spritzen, dafür aber b-12. weil ich deshalb nicht dauernd zum hausarzt radeln wollte hab ich dort in der praxis gefragt, ob wir das ein paar mal unter anleitung machen können, so lange, bis ich mir das allein zu hause zutraue. das stellte zum glück auch kein problem dar. beim ersten mal ging es voll in die hose, die kanüle war zwar schon drinnen, aber ich war darüber so erschrocken, dass ich sie prompt wieder rauszog. beim zweiten mal war eine andere schwester da und die gab mir den für mich wesentlichen tip, der mir dazu verhalf, dass es von da an auch allein klappte. ihr fiel auf, dass ich so aus der luft heraus "zustechen" will, was dazu führt, dass die hand, die die spritze führt recht unkontrolliert ist (und auch dazu, dass man eben mal vor schreck, die kanüle wieder rauszieht). sie schlug was anderes vor: die hand mit dem handrücken auf dem bauch ablegen, nahe der stelle, wo man injizieren will, die spritze so halten, als wenn man einen dartpfeil in der hand hielte. dadurch ist die hand gut gestützt. dann mit leichtem anlauf "rein damit". was ich schnell feststellte, mit einer anständigen kanüle merkt man den pieks nicht einmal (hatte heute früh allerdings das wirklich seltene pech eine stumpfe kanüle erwischt zu haben :o). anfangs war mir etwas unwohl, wenn es ans "belüften" ging (also das kurze, vorsichtige luftziehen, um zu schauen, ob man ein gefäss getroffen hat), weil es mit ein bißchen fummelei verbunden ist, inzwischen ist das aber auch kein problem mehr. wenn ich mir ausreichend zeit nehme und gaaaaaaannnnnnnnnzzzz langsam abdrücke merke ich auch sonst nichts schmerzhaftes. hilfreich ist es, wenn man anfangs zur injektion möglichst kurze kanülen nimmt (insulinkanülen), weil die längeren schon beim anblick leicht verschrecken können.
    alles in allem muss ich sagen, dass es mir unheimlich viel sicherheit gegeben hat, zu wissen, dass ich solange in meine ha-praxis zum üben gehen kann, wie ich brauche um mich sicher zu fühlen. zu hause hilft es mir, wenn ich mir alle benötigten teile vorher zurechtlege und vorbereite, so dass ich mich nachher nur noch ganz entspannt aufs sofa lümmeln brauche, bauch freilegen, desinfizieren und "schuss" :cool:. von meiner ha-praxis wurde mir zwar nicht vorgeschrieben wo ich spritzen soll, die empfehlung wurde aber für den bauch gegeben und inzwischen muss ich sagen, dass ich auch gar nicht so gern ins bein spritzen wollen würde, weil schon der gedanke daran bedeutend unangenehmer scheint.

    kurz und gut, es klingt alles erschreckender als es in der praxis ist und nach ein paar mal "stechen" stellt sich eine gewisse routine ein und man fragt sich selbst, warum man solchen bammel davor hatte.

    allerdings möchte ich nochmal betonen, dass ich hier von b-12 spreche. ob es bei der injektion von humira noch besondere beachtenswerte besonderheiten gibt, weiss ich nicht.

    viel erfolg und lass mal hören, wie du es packst :)

    liebe grüsse,
    lexxus
     
  6. rosenrot

    rosenrot Neues Mitglied

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    Hi,
    ich finde es auch furchtbar mich zu spritzen. Ich bin zwar Krankenschwester und habe keine Probleme was die Technik angeht.
    Aber oft tut die Flüssigkeit vor Ort weh und der Gedanke an die Nebenwirkungen lässt mich gleich kotzen (sorry). Ich denke jedes Mal, gut, dass ich kein Diabetiker bin. Tgl. könnte ich das nicht.:(
     
  7. hanne77

    hanne77 Neues Mitglied

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    hallo zusammen,
    ich muss tagtäglich spritzen, da ich Kineret nehme (habe das Stillsyndrom) und muss sagen, dass ich persönlich jetzt gar kein Problem mehr damit habe!
    Zunächst, bei MTX fand ich es auch nicht sehr schön, zumal mich diese gelbe Flüssigkeit so dermaßen abgeschreckt ist, doch auch das ging dann. Bei mir war am schlimmsten, dass ich so eine extrem starke Hautreaktion auf die tägliche Spritze zeigte, dass mein kompletter Bauch rot zugeschwollen war und derbe schmerzte und junkte. Dagenen hilft soweit erstmal nicht viel, die Ärzte versprechen, geht dies nach ein paar (oder mehreren) Tagen wieder weg... zum Glück ist dies auch so...
    Nachdem dies aber weg war, ist es schon echt ok. Das picksen selbst, in die eigene Haut lernt man sehr schnell und man braucht sich bald kaum mehr überwinden, da es einfach so normal wird, wie essen und trinken - für mich zumindest.. das einzige, was echt nervt, ist, dass der Trägerstoff durch den ph-wert so hetfig brennt, dass ist nicht soo schön, ist aber auch nix, was man mit dem vergleichen kann, was ich sonst an Schmerzen hatte/habe.
    Man kann sich ja auch erstmal von anderen spritzen lassen, dass kann am Anfang hilfreich sein!
    So ein Pen ist ansich doch eine ganz gute Hilfestellung, zumal er gut für Leute sind, die Angst davor haben... Man sieht die Spritze sozusgen nicht (oder kaum?) und es soll schon noch leichter sein!

    Nun denn, ich wünsche all denjenigen, die sich spritzen müssen, dass ihr es schafft und wünsche euch viel Glück dabei... es gibt diese Medikamente nun mal leider nicht in Tablettenform :)

    Liebe Grüße Hanne
     
  8. schnurrie

    schnurrie Mitglied

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    Hallo Cava,

    wie du siehst, bist Du mit Deiner Angst in bester Gesellschaft! :D:D
    Wir standen alle einmal vor dem "Erstenmal".

    Du hast schon einige gute Tipps und Anregungen bekommen.
    Die erste Spritze gabs bei mir beim Rheuma Doc.
    Die Arzthelferin hat es mir sehr gut erklärt aber ich sollte direkt unter Aufsicht selber picksen.
    Meine Hand zögerte, die Nadel reinzustoßen. Dann hat die nette Dame einfach meine Hand genommen und die Nadel mit leichten Druck unter die Haut geschoben.
    Es tat überhaupt nicht weh!
    Beim nächstenmal mußte ich alleine ran.
    Ich war sehr sehr nervös. Hatte nasse Hände, gezittert und habe bestimmt 10 Anläufe gebraucht bis ich mich endlich traute.
    Ich war ja sooo stolz!!!:cool::cool:

    Humira habe ich auch schon gehabt. Damit geht es relativ einfach. Die Flüssigkeit ist klar und die Menge recht klein.
    Bei MTX war es viel schwieriger. Das Medikament ist gelb und recht dickflüssig.

    Nehme Dir fürs erste Spritzen viel Zeit. Vielleicht kann Dir eine Arzthelferin auch beim erstenmal behilflich sein und Deine Hand führen.
    Du kannst auch gut an einer Orange zuerst üben. Die Haut der Orange ist mit unserer Haut vergleichbar. Lasse Dir ne Nadel beim Doc geben und probiere es aus.

    Die Haut am Bauch ist am unempfindlichsten. Schnappe Dir einfach einen Bauchlappen und setze die Nadel mit leichten Druck an. Einmal Luftholen und los gehts.
    Du wirst sehen, das die Nadel von ganz alleine rein geht.

    Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt fürs Spritzen immer zum Arzt zu rennen. Reine Feigheit.
    Aber was mache ich, wenn der Doc zu hat, oder ich im Urlaub bin?

    Cava, Du schaffst das!!! [​IMG] Überwinde Deine Ängste und den Schweinehund sich selber zu verletzen. Es tut überhaupt nicht weh!! Mache es langsam und behutsam und drücke die Flüssigkeit nicht zu schnell rein.
    Du wirst anschließend sehr sehr stolz auf Dich sein!!

    Berichte uns wie es gelaufen ist!
     
  9. joana78

    joana78 Neues Mitglied

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    Humira und MTX

    Hallo Cava

    Zu dem vielen gutgemeinten Tipps und Anregungen noch meinen Kommentar.

    Seit August spritze ich mir einmal die Woche MTX und alle zwei Wochen Humira.
    Zu Beginn hatte ich Albträume deswegen. Mein Rheumadoc hat mir aber alles ganz genau erklärt und ich konnte in seiner Anwesenheit üben. Die ersten paar mal hat es mich extrem viel Überwindung gekostet, aber mit der Zeit hat es gut geklappt.
    Ich spritze mir in den Oberschenkel - versuch doch mit deinem Arzt eine gute Lösung für dich zu finden!

    Mir hat geholfen, dass ich das ganze (immer noch) ganz ruhig angehe.
    Ich lege mir alles bereit (anfangs habe ich die Einstichstelle gekühlt (vor allem als ich mir Kineret spritzen musste))
    setze mich dann gemütlich ohne Zeitdruck hin und fange an.. fast eine Art Ritual - mir hilft es!

    Manchmal habe ich wieder Phasen, da schaffe ich es kaum, aber das geht ja auch wieder vorüber. Ich denke dann an die Zeit da es mir schlecht ging und dann klappt es bald wieder.
    Erst wollte ich auch jedesmal zum Hausarzt rennen... einmal als ich es einfach nicht konnte, da bin ich schnell hin. Die Arzthelferin hat mir dann die Spritze gemacht.
    Versuch es alleine! Ich bin sehr froh es geschafft zu haben. Das wirst du auch sein :)

    Viel Glück und Mut!!!
    Liebe Grüsse Joana
     
  10. Sprotte79

    Sprotte79 Sprotte79

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    Hallo Cava,

    ich spritze mir schon seit längerem MTX, zwischendrin Enbrel, aktuell Humira udn MTX. Die Enbrelspritzen fand ich viel besser als die Humira-Spritzen, bei Humira brennt es bei mir immer so tierisch. Dagegen habe ich mir eine gute Strategie überlegt: beim Spritzen etwas sehr Leckeres (ein Bonbon oder so) lultschen/ kauen und sich auf die angenehmen Gefühle dabei konzentrieren. Das lenkt mich vom brennenden Schmerz ab. Und ich belohne mich auch nach jeder Spritze mit etwas Leckerem. Da ich ansonsten nicht nasche, passt das schon ganz gut.

    Du schaffst das mit dem Selbstspritzen. Ich habe es mir auch bei meinem Hausarzt zeigen lassen und ich habe mich anfangs auch total angestellt, aber inzwischen klappt es ganz gut.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du dich traust, selbst zu spritzen. Es macht es viel leichter. Als ich neulich im Krankenhaus war und Anti-Thrombose-Spritzen brauchte (morgens und abends) haben die Schwestern das gespritzt und ich sage dir, das hätte ich viel besser selbst machen sollen. Du kannst dann selbst entscheiden, welche Stelle du nimmst und wie stark du einstichst und wie schnell du spritzt. Also, trau dich, du schaffst das!

    Liebe Grüße,
    Britta
     
  11. Chrisu

    Chrisu Neues Mitglied

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    Ein kleiner Trick beim Spritzen ist auch die Einstichstelle vorher mit einem Eiswürfel zu kühlen, um sie einfach unempfindlicher zu machen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich es bisher noch nicht gebraucht habe, da die Injektionsnadeln so fein sind, dass ich nicht mal den Einstich spüre. Es ist wirklich halb so wild, sich MTX zu spritzen, aber ich kann deine Aufregung schon etwas verstehen, ich hatte sie am Anfang genauso.
    Ich habe es mir von einem Pfleger zeigen lassen und bin dann direkt selbst zur Tat geschritten... also Kopf hoch!
     
  12. Kulli

    Kulli Kulli

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    Spritzen

    Hallo Cava,

    Ich muß mich auch 2x wchtl. Enbrel und 1x MTX spritzen. Als es "nur " mit MTX anfing hat mein Mann sie mir gespritzt. Doch im Januar kam Enbrel dazu und ich dachte mir, ist ja schön und gut . Mein Mann macht es prima. Doch ich bin für die Zukunft auf ihn angewiesen. Das wollte ich nicht. Wenn ich mal z.B. ohne ihn in Urlaub fahre. Wer macht es dann???
    Ich selber gebe anderen Spritzen ,ohne mit der Wimper zu zucken ,doch bei mir kam "PANIK".
    Ich nahm mir die Spritze. Suchte mir einen Platz . Habe niemanden was gesagt. Hingesetzt. Tief durch geatmet. Alles nach Anleitung und dann in meinen Tempo zugestochen............
    Ich hatte ein total tolles Gefühl. Seitdem mache ich es allein.
    Nur setz dich nicht unter Druck. Wenn es nicht klappt dann gehst du zu deiner Arztpraxis. Die machen das auch. Ist doch auch nicht schlimm. Ich bewundere immer noch alle die, die es so selbstverständlich tun.
    Ich drücke dir ganz doll die Daumen.
     
  13. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Hallo Cava!

    Ich spritze jede Woche 15mg MTX. Am Anfang war ich auch ziemlich ängstlich etwas falsch zu machen und meine Hände zitterten dabei.
    Eine Arzthelferin hat mir dann aber sehr gut erklärt wie man spritzen soll und ich habe es dann auch gleich in der Praxis selber gemacht.
    Ich dachte, wenn was schief geht, kann man mir dort sofort helfen.
    Die Art, wie Lexxus das Ganze beschrieben hat befolgen und es funktioniert.
    Mir wurde gesagt, die Hand am Bauch ab zu stützen, die Spritze wie einen Füller halten und die Öffnung der Kanüle soll nach oben zeigen.
    Der Bauch ist zum Spritzen gut geeignet, weil man diese Partie am besten entspannen kann. :D
    Meistens tut es auch gar nicht weh. Vielleicht mal ein mini pieks oder etwas Druck, wenn ich zu schnell spritze. Aber im Endeffekt bleibt nur ein kleiner roter Punkt, der noch nicht mal blutet.
    Nur Mut!
    Soviele Menschen schaffen das, du auch! :)

    Liebe Grüße, Sassi
     
  14. cava

    cava Neues Mitglied

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    DANKE euch allen für die zahlreichen Tipps. :):):):):):)

    Das baut mich auf und ich denke das wird dann schon werden.

    Wenn ich soweit bin, berichte ich darüber ;)

    LG
    Cava
     
  15. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo Cava,

    ich wurde im vergangenen Juni auf Humira eingestellt und zwar in der Akut-Klinik. Die Ärztin hatte angeboten, dass ich die erste Spritze von der Schwester bekommen kann. Ich sagte aber damals, dass ich mich wahrscheinlich niemals überwinden würde, wenn ich nicht gleich die erste Spritze selbst mache. Die Schwester hat alles sehr gut erklärt und sich wirklich alle Zeit der Welt genommen bis ich die Spritze erledigt hatte. Die nächste habe ich dann bei meinem Hausarzt in der Praxis unter Aufsicht der Ärztin gemacht und die dritte schon alleine zu Hause.
    Ich denke wenn man sich nicht gleich bei der ersten überwindet wird's bei jeder weiteren noch schwieriger.

    liebe Grüße
    gabi (bibi ro-ler seit 2003)