1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

selbst Schuld am Rheuma?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Rudra, 3. März 2011.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Rudra

    Rudra Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2011
    Beiträge:
    47
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Glienicke - Oberhavel - Brandenburg
    Hallo,

    ich möchte mal von einem Gespräch berichten, welches ich mit einer Heilpraktikerin geführt habe. Ich betone ausdrücklich, dass das Gespräch einen privaten Grund hatte und keine Behandlung war.

    Also zur Vorgeschichte:
    Ich arbeite in der öffentlichen Verwaltung, bin dort nicht glücklich, aber durch die Finanzen fühle ich mich gebunden.
    Die Heilpraktikerin war früher ebenfalls unglücklich in ihrem Beruf. Sie ignorierte die Finanzen, kündigte den Job und bildete sich fort in der Heilpraktikerlehre. Inzwischen ist sie freiberuflich tätig. Die Einnahmen liegen deutlich unterhalb ihres früheren Gehaltes. Aber das interessiert sie nicht. Sie sagt, sie hat ihre Berufung gefunden und ist glücklich mit ihrem Leben . . .

    Und jetzt der eigentliche Punkt:
    Sie meint, ich müsse mich über meine rheumatischen Erscheinungen nicht wundern. Ich lebe seit Jahren gegen meine Seele, denn ich arbeite in einer Tätigkeit, die mich unglücklich macht. Irgendwann wehrt sich die Seele dagegen. Und da ich früher nicht auf Bauchschmerzen und Depressionen gehört habe, habe ich jetzt eben Rheuma. Und nun muss ich hören, denn ich bin seit 2 Monaten arbeitsunfähig.
    Und ich muss trotz aller Rheumaschmerzen zugeben, dass ich den Job nicht vermisse . . .

    Also, ist Rheuma nur ein Zeichen der Seele und wer darunter leidet, hat zuvor durch seinen Lebenswandel selber den Anlass gegeben?

    Ich sehe diese Sicht als sehr provokativ an . . . aber irgendwie beschäftigt es mich doch. Wie seht Ihr das?

    lg
    Rudra
     
  2. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.709
    Zustimmungen:
    31
    Ort:
    Gelsenkirchen
    Hallo Rudra,

    da kann irgendwas nicht stimmen :uhoh:

    ich habe meinen Beruf und meine Arbeit geliebt und habe trotzdem
    Rheuma bekommen. Erst dann musste ich die Arbeit aufgeben :sniff:, leider.

    "alles wird gut"
    Heidesand
     
  3. anca

    anca Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2010
    Beiträge:
    59
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    main-tauber-kreis
    Wenn ich so was lese, platzt mir die Hutschnur. :uzi: Da könnt ich fast zum Mörder werden. Klar spielt es im Leben eine Rolle ob man glücklich und zufrieden ist. Aber Unglücklich sein oder Unfriedenheit löst kein Rheuma aus, auch keinen Krebs oder was auch immer. Wieviele glückliche und einigermassen zufriedene Menschen haben irgendwelche Krankheiten.
    Ich bin sehr glücklich in meiner Partnerschaft und liebe meinen Beruf und Arbeitsplatz und hab trotzdem div. Krankheiten.
    Du solltest mal über deinen Beruf nachdenken, wenn du so unglücklich bist, evtl. wechseln. Du wirst dann zwar in deinem Leben zufriedener sein, aber dein Rheuma hast du trotzdem.
    Nix für Ungut.
    Liebe Grüße anca
     
  4. luiselotte

    luiselotte Registrierte Benutzerin

    Registriert seit:
    28. Januar 2011
    Beiträge:
    589
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hessen
    Hallo,

    mir hat auch vor Jahren eine "ganzheitliche" Ärztin erzählt, ich solle mal scharf nachdenken, was ich davon hätte, Rheuma zu haben - als wenn ich es mir selber absichtlich zugezogen hätte und damit selber Schuld wäre.

    Da habe ich vorsichtshalber erst mal nachgedacht, und, nachdem mir nix Vorteilhaftes einfiel, fand ich diesen Ansatz eigentlich unerhört.

    Sicher geht es jedem besser, wenn seine Lebensumstände genau so sind, wie er sie haben will. Aber erstens kann man nun nicht alles beeinflussen, und zweitens kann man auch dann erkranken, wenn man sich wohl fühlt, da stimme ich mit Anca überein.

    Mich nervt es kollossal, wenn man chronisch Kranke verantwortlich für ihre Erkrankung macht. :anger:
     
  5. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2009
    Beiträge:
    761
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    München
    Hallo,
    das ein chronisch Kranker verantwortlich ist für die Erkrankung, glaube ich nicht. Das würde beinhalten, dass man etwas "vorsätzlich" möchte. Das es Verletzungen der verschiedensten Art im Körper gibt, die eine solche Erkrankung hervorrufen können, bzw. aktivieren, kann ich mir durchaus vorstellen.
    Im Bereich von Morbus Bechterew gibt es den Ansatz der "Neurokognitiven Therapie" - da wird auch davon ausgegangen, dass "beleidigte", verletzte, Körper"zellen" Informationen weitergeben, dass eine "Aussöhnung" zur Heilung führen kann, bzw. zum Stillstand (mal ganz grob umrissen).
    Und das funktioniert bei sehr vielen Leuten, die über Imaginationsfähigkeiten verfügen.
    Da läuft vieles im Unbewußten.

    LG
    Pezzi
     
  6. sternfieber

    sternfieber Der Brummkreisel

    Registriert seit:
    16. Februar 2011
    Beiträge:
    2.789
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    ich denke schon, dass Zufriedenheit und ein schönes und gutes persönliches Umfeld vorhandene Krankheiten positiv beeinflussen. Aber Unzufriedenheit z.B. mit dem Job lässt sicherlich nicht Rheuma oider Krebs oder was auch immer entstehen.

    Ich persönlich hatte vor 13 Jahren Krebs und nun Sjögren. Mein Job macht mir Spaß, Liebe, Familie und Umfeld sind toll.

    Jeder kann bestimmt durch positives Denken seine Krankheit beeinflussen, aber selber Schuld sind wir alle definitv nicht.
     
  7. Colana

    Colana Musikus

    Registriert seit:
    18. Januar 2004
    Beiträge:
    6.173
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo Pezzi,

    also mir ergeht es ähnlich:

    Diese Leute wissen echt nichts... es gibt sogar ein Link,

    wo selbst die Psyche für Brüche, Krebs, Husten - für alles verantwortlich sein soll...

    Sorry - wenn ich 2 x im Jahr für viele Wochen erkältet bin, dann liegt es garantiert nicht daran, dass ich oder meine Psyche es will, sondern weil hier Viren u/o Bakterien am Werke sind und mein Immunsystem eh schon durch die Medis unten ist.

    Etwas anderes ist es, wie die Psyche auf die versch Erkrankungen beeinflusst:

    Geht es uns mies, sind immer traurig, weinen viel usw.
    dann bekommen wir garantiert einen Schub, d. h. der Körper
    reagiert darauf

    Es heißt ja auch: der Ärger schlägt mir auf den Magen usw

    Geht es uns aber gut, sind guter Stimmung und denken positiv
    - dann geht es dem Gefährten Rheuma auch gut...

    Sicherlich gibt es für machen Dinge Ursachen oder Auslöser, dass möchte ich so nicht abstreiten, aber auf der anderen Seite streiten sich hier auch die Gelehrten.

    Ursachen u/o Auslöser können
    Viren/Bakterien usw.
    falsche Ernährung
    zu wenig Bewegung
    negativer Stress, Druck
    falsche Lebensweise
    unverarbeitetende bwz. etwas auf der Seele lastende Dinge sein
    Medikamente
    Alkohol, Drogen, Zigaretten/Zigarren
    Hormone
    usw.

    Aber der Betroffene hat dann aber auch die Veranlagung dazu mitbekommen - leider
     
  8. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    2.875
    Zustimmungen:
    55
    Ort:
    an einem fluss
    hallo,

    man kann sich gedanken machen, egal in welche richtung. körper und seele bilden eine einheit. das ist richtig.

    was krankheiten anbelangt, so werden wir aber bitter enttäuscht, zu denken: das wird durch die seele gesteuert...(will meinen vorredner nicht wiederholen..)
    wenn es so wäre, bräuchten die menschen keine hochwertigen medis wie: mtx, arava, chemo, oder.....und ich wäre gesund!

    wenn ich einen psychologen brauche, dann sicher damit es mir besser geht, aber die krankheitsursache wird auch er nicht "behandeln"können...
    ablenken vom ganzen sicher schon eher.
    von daher, wer es brauch, dem es was nützt, da werden verschiedenste medizinische behandlungsmethoden zum ziel führen. hinzu kommen dann noch andere möglichekiten wie therapien (kg, physio,tens...)

    wenn der zusammenhang so wäre, so wären wir doch glücklich, dieses ganze gift an medis nicht schlucken zu müssen!!!

    ich habe immer gern gearbeitet, aber trotzdem sind die gelenke im eimer
    und ich bin jetzt 78 wochen zu hause und die gelenke sind nicht besser...
    fazit: ich will und werde wieder arbeiten egal was und wann!

    bis denne, sauri,der liebe dino:a_smil08:
     
  9. minime

    minime Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2011
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuggi
    Ohoh ohweia

    ich glaub es nicht. Entweder es gibt iwo eine Verschwörung gegen Kranke oder ich weiss nicht, aber es wird alles immer suspekter.
    Kann das nicht aufhören? Bei uns in der REha kam immer ein Schwätzer von der DRV und hielt ein Vortrag von wegen unsere Schmerzen kommen vom weil wir aufm Balkon abgestellt wurden und schreien mussten, später durch ne harte Schule und dann hat man kein dickes Fell mehr und verträgt kein Schmerz mehr.Dann las ich irgendwo in einer internen Arzt Seite- obacht!!! Nach empirischen Studien komme ich zum Schluss das Rückenschmerzen nur wahrgenommen werden,weil der Patient wohl keine Lust mehr hat sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, sondern sich nur noch über seine Krankheit definiert. Eine Bäuerin in Berchtesgardenvor 100 Jahren, hätte sich nie über Rückenschmezen etc. beklagt, das war normal und kein Grund den Hof und die Wirtschaft aufzugeben. Falls ich den Artikel noch mal finde - ich werde ihn Posten!!!!!:men_ani:
    Es ist gemein und unverschämt alles auf die Psyche zu schieben, mich treibt das fast in den Selbstmord und ich bin auf Ärzte nicht gut zu sprechen, zu oft wurde mit mir Mist gebaut. Aber denen ist ja nie beizukommen- den ganzen Möchtegern Guttenbergs!!! Oh ich bin so sauer.
    Also sitz ich jetzt da und versuch meine Schmerzen mir auszureden- ach ja Schlussendlich: Ich mache gern Sex, also machts mir Spass , also müssten dann meine Schmerzen wie weggeblasen sein. ABER wenn ich beim Sex Schmerzen hab- lieb ich dann meinen Partner nicht? Hab ich dann ein gestörtes Sexualleben? Werde ich zu div. Praktiken gezwungen???DEnk,denk - Spiralspiral hilfe mich drehts!!!
    Nur mal so - hoffentlich liest das ein doofer Arzt und erklärts mir dann. DANKE:p
     
  10. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
    Hi Ihrs,
    ich hatte 1988 einsitz in einer rheumaklink.
    da wurde den frauen gesagt:
    sie müssen in ihrer familie etwas ändern.
    am besten sie trennen sich,sonst werden sie nicht gesund.
    ich habe damals die "mitarbeit" verweigert und dem
    leiter der klink gesagt,das ich dies ziemlich verantwortungslos finde.
    ich durfte da in dem kreis nicht mehr mitspielen.:uhoh:
    nur,weil die kk es so wollte habe ich noch 2 therpheuten kontaktiert
    und beide arbeiten auf die gleich schiene.
    die zeiten haben sich geändert.nun ist es der beruf und eben
    die doppelbelastung.
    ich gehöre noch zu den altmodischen müttern,die halt
    wegen der kinder zuhause waren.da fing es an
    was machst du denn den ganzen tag zuhause und es ist doch
    nicht mehr zeitgemäß,wegen der kinder nicht arbeiten zu gehen.
    nun,vier kinder fordern,meine mann war häufig auswärts und die
    familie weit weg.
    ein hausfrauensyndrom hatte ich ich und viele aussagen habe ich
    mittlerweile vergessen.
    für mich ist es logisch,das,wenn ein körper ungesund ist,
    auf stress und alles"richtig" machen zu wollen reagiert.
    wenn man unglücklich ist,egal ob im privatleben oder im beruf,
    können bei sensibelen menschen den ungesundheiten und auch krankheiten
    begünstigt werden.
    meine gedanken.
    biba
    gitta
     
  11. Tina_38

    Tina_38 Ich liebe Orcas

    Registriert seit:
    23. November 2005
    Beiträge:
    203
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ruhrpott
    hm....Ich war letztes Jahr in Sendenhorst....
    Säuglinge , Kleinkinder , Kinder und Jugendliche.....
    Wie können so liebenswürdige Wesen unglücklich mit ihrem Leben sein ?
    Ich fand sie Glücklicher als es ihnen besser ging....
     
  12. minime

    minime Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2011
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuggi
    wahre worte

    genau, bei Kindern da bemüht man sich noch. Wäre auch grausam sie hängen zu lassen. Ich war schon sehr froh das die Ärzte sich um meine Kinder immer sehr gekümmert haben und es noch tun.
    Aber haben denn meine Kinder nicht das Recht auf ne gesunde,schmerzfreie Mutti. Ich habe ein Kind in die Wohngruppe gegeben. Weil ich ihn und mich und alles drumherum nicht schaff. Es ist sehr hart und es geht ihm aber jetzt besser. Ehrlich , er sieht mich nicht und muss hilflos mit ansehen wie ich kaputt rumlieg oder den Arzt rufen. Ist das nicht grausam??? Warum hilft dann das Jugendamt aber die Docs sind bescheuert???
     
  13. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2010
    Beiträge:
    1.233
    Zustimmungen:
    16
    Natürlich kann ein Körper besser mit jeder Krankheit umgehen, wenn die Seele im Gleichgewicht ist ... wenn man mit seinem Leben zufrieden ist und in einem liebevollen Umfeld lebt.

    Aber wer kann das schon immer selbst bestimmen? Ist man "schuld", wenn es nicht so ist?? Sicherlich kann man manches selber ändern - aber vieles auch nicht und gerade dann sind Veränderungen um so anstrengender, wenn man krank ist.

    Und wenn man dann drin steckt, was nutzt dann diese Erkenntnis? Krank ist man schon - unglücklich vielleicht auch - zu schwach für Veränderungen ... und dann an allem auch noch schuld ..... :uhoh:!?! .... na prima! Die beste Voraussetzung, um positive Energien zu wecken!!!! Ganz toll.

    Ich denke, man tut sich den besten Gefallen, wenn man a) auf sich und b) nach vorn guckt! Dinge, die man nicht ändern kann oder will muss man eben so hinnehmen und versuchen, das beste daraus zu machen. Und auf jeden Fall lasse ich mir nicht von fremden Leuten sagen, was eine Ursache für meine Krankheit ist ... und schon gar nicht, dass ich selbst schuld daran bin!!!
     
  14. Pezzi

    Pezzi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2009
    Beiträge:
    761
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    München
    Hallo,
    der Bereich der Psyche wird oft - leider - negativ bewertet. Es gibt doch ganz viel Unbewußtes im Menschen. Beispiel: Die Angst bzw. der Ekel einiger Menchen vor Mäusen, Ratten, Schlangen, Spinnen oder der Ekel vor bestimmten Gerüchen, Speisen. Die Betroffenen können das oftmals nicht begründen.
    Eine psychosomatische Ursache einer Erkrankung oder deren Verstärkung bedeutet ja keinesfalls, dass man "verrückt" ist. Aber unter dem Begriff der Psychosomatik werden die verschiedenen Ebenen einer Erkrankung gesehen:
    Die biologische, personale, zwischenmenschliche und soziokulturelle Ebene. Hier mal eine Kurzzusammenfassung:

    Bei Erkrankungen hat man:
    a) eine biologische Ebene: Es gibt ein erkranktes Organ. Therapie ist ein Medikament oder entlastendes Handeln (Physiotherapie o.ä.)


    b) eine personale Ebene: Es gilt, nicht nur kranke Organe, sondern Menschen mit Krankheiten zu behandeln. Hier ist wichtig, welche Persönlichkeit der Kranke hat, seine Biographie, sein Weltbild: Jeder Mensch hat Wünsche und Hoffnungen, kann sich selber reflektieren und hat ein Bewusstsein seines Selbst. Menschen wissen, dass sie von unbewussten Gedanken und Gefühlen geleitet werden.
    Jede Information, die ein Kranker erhält, nimmt er in seine Sinnstruktur auf. Der Patient bildet subjektive Theorien über Verlauf und Ursache von Krankheiten (die sich von den Ansichten der wiss. Medizin oft unterscheiden).

    Diese personale Ebene wird von vielen Ärzten unbewusst – aus ihrer Erfahrung heraus – gut gewichtet.

    c) Zwischenmenschliche Ebene: Menschen sind soziale Wesen, die ständig in Beziehung stehen; Beziehungserfahrungen werden gespeichert und bilden die Persönlichkeit als Struktur des Erlebens und Verhaltens.
    Diese Erfahrungen sind eingegraben in das körperlich-vegetative Gedächtnis, als Körperhaltung, Mimik, Gestik und als Bereitschaft körperlichen Reagierens. Weitgehend sind sie unbewusst. Konflikte können zwar vorübergehend verarbeitet oder verdrängt werden, liegen unterschwellig jedoch bereit. Kommt nun auf den Patienten ein ernsthaftes Problem zu, kann es sein, dass diese Problem der „Tropfen“ ist, der das Fass zum Überlaufen bringt. Das konflikthafte, unbewusste Thema kann nicht länger bewältigt oder verdrängt werden, das System gerät aus dem Gleichgewicht, es kommt zur Symptombildung. Es ist ein Versuch des Körpers und der Psyche, das Gleichgewicht wiederherzustellen – eigentlich ein Selbstheilungsversuch. Eine psychotherapeutische Behandlung versucht, die Beziehungskonflikte aufzudecken.
    Wichtig ist, dass auch die Arzt-Patienten-Beziehung ein Teil dieses Beziehungssystems ist. Die Interaktionsprozesse zwischen Arzt und Patient haben einen entscheidenden Einfluß auf das Behandlungsergebnis (im psychosomatischen Modell).

    d) Die sozialkulturelle Ebene: Menschen leben in sozialen Systemen, brauchen daher bedürfnishaft das Gefühl des Miteinander, des Dazugehörens, des Übereinstimmens, auch wenn Menschen überzeugt sind, als einmaliges Individuum zu denken und zu handeln. Der Einzelne verinnerlicht die Normen und Werte seiner Gemeinschaft. Insofern muss ein Arzt seine Wertvorstellungen immer wieder reflektieren und sich einstellen auf sein Gegenüber und dessen Hintergrund.


    LG
    Pezzi
     
  15. minime

    minime Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2011
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuggi
    AHA su is dat dann wohl

    Der Einzelne verinnerlicht die Normen und Werte seiner Gemeinschaft. Insofern muss ein Arzt seine Wertvorstellungen immer wieder reflektieren und sich einstellen auf sein Gegenüber und dessen Hintergrund.



    jo ich kenn die Wertvorstellungen mancher Ärzte- die passen dann leider nicht mit meinem Weltbild zusammen.
    Gnagna Oder die ham ja Ausgesorgt- Spritze rein dummes Gelabere an einen ran, fertig. Und dann sind die ja im ernst echt fertig- manche Ärzte labern n Stuss- geht gar nicht.Die sollten mal zur Thera.
    Wenn n Arzt zu mir sagt- ja sie sind ja ne hübsche Frau suchen sie sich doch nen Mann, dann sind sie doch versorgt oder für so Leute wie sie gibts doch Hartz oder das Sozialamt- da brauchen sie doch keine Sorge , wir müssen doch für solche wie sie zahlen....
    Hallo???????? Sagt doch alles, odda??!!
    da fällt mir defenitiv nix mehr zu ein. Würd sagen wir machen nen Thread auf- gesmmelte Werke mit geistigen Dünnschiss mancher Ärzte.
    Das wär mal luschtig.
    :jestera::jestera::jestera::jestera:

     
  16. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2008
    Beiträge:
    1.068
    Zustimmungen:
    0
    Und dazu ist es auch noch ein Gendefekt, den sich sicher auch keiner aussucht und das mit Unzufriedenheit wohl rein gar nichts zu tun hat. Dem nach müßte es mir im Moment so was von super gehen und bin trotzdem immer noch im Schub. Und das seit 9 Jahren !!!!

    LG

    Melly
     
  17. minime

    minime Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2011
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuggi
    ah ja genau- wenn amn nen Gen- Defekt hat liegt das dann daran das deine Mutti Depris in der Schwangerschaft hatte und jetzt hast die Arschkarte.Hätte sie sich mal mehr bemühen müssen in der Schwangerschaft und dein Papi weniger saufen und rauchen sollen.

    Das ist der Müll den die Forscher von sich geben wenn sie geforscht ham.
    Die sollen mal sich um Fakten kümmern und nicht um Müll . Volle Geldverschwendung- tssssssssss
    Was nutzt das alles nem Menschen der krank ist. Ich brauch Hilfe, vernünftige Ärzte, Ärzte sollten sich kontinuierlich weiterbilden müssen. Nicht vom Stand annodazumal hängen bleiben. Ich kenn sehr wenige Ärzte die das machen- schade.
    Fakt gehts mir körperlich müllig- hab ich Sondermüll im Kopf-und wenn ich 100000 mal zum Thera renn- die sagte ich kann doch nicht ihre Schmerzen und die Krankheit wegtherapieren. Wir können nur einen Weg finden das sie mit den ganzen Wiedrigkeiten besser umgehen. ALAAAF Helau TAtatataAA
     
  18. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2003
    Beiträge:
    3.476
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bärlin :-)
  19. minime

    minime Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2011
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuggi
    Wuahahahahaaaaaaaaaaaaaa

    is das Geil- druckts mal als Buch, das gibt n Renner!!!! Ne ne Halbgötter in weiss- oder pardon ich hab das studiert!!!!:cool:Isch darf das......
    Verteil demnächst Ärzte Oscars- die goldene Spritze oder so... dazu gibts Hirnmasse.
     
  20. Wilson

    Wilson Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2008
    Beiträge:
    209
    Zustimmungen:
    1
    Wo hab' ich das schon mal gehört?:D
    Na klar, bei meiner Heilpraktikerin.
    Sicherlich spielt die Psyche eine nicht unerhebliche Rolle - die meisten von uns haben schon entzündete Flunken gehabt nach Stress bei der Arbeit od. in der Familie. Es wäre zu einfach, gelassen durchs Leben zu gehen und dann gesund zu sein. Könnten wir auf jeden Anflug von Stress u. Ärger gelassen reagieren, würde irgendetwas in uns falsch sein. Das geht nicht. Das kann auch ein pumperlgsunder Mensch nicht.
    Außerdem wundert es mich, dass es so viele supergestresste, gesunde Menschen gibt.
    Ich glaube, wir Rheumis sind einfach ein besonderer Schlag Mensch - eben besonders liebenswürdig. Finde ich. Oder?:D
    Spaß beiseite. Ich bin glücklich mit meinem Leben, meiner Familie, meinem Umfeld, meinem Partner und mir selbst.
    M.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.