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seit 12 Monaten arbeitsunfähig, was kommt demnächst auf mich zu?

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von JustCrazy, 3. Juli 2014.

  1. JustCrazy

    JustCrazy Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    ich bin jetzt seit ziemlich genau 12 Monaten arbeitsunfähig (reaktive Arthritis in Knien, Händen, Zehen und einem Kiefergelenk) und bisher ist leider auch keine Besserung in Sicht.
    Nach anfänglichen Querelen mit meinen Chefs (Androhung einer Abmahnung, weil nach 6 Wochen Krankheit kein gelber Schein mehr eingereicht wurde, Rückforderung von Fortbildungskosten etc.) hat sich die Situation monentan beruhigt. Allerdings befürchte ich, dass das Theater demnächst wieder los geht, wenn ich über die 78 Wochen Krankengeldzahlung komme und Rente beantragen muss. Gleichzeitig läuft bereits seit 11 Monaten mein Antrag bei der BG auf eine Berufserkrankung. Leider haben die auch wahnsinning viel Zeit, zeihen immer wieder neue Gutachter heran usw., wenn ich nicht alle 3-4 Wochen hinterher telefoniere bekomme ich gar keine Informationen über den Stand der Dinge :mad:
    Deshalb meine Fragen:

    - Muss bzw. wann muss ich meinem Arbeitgeber mitteilen, dass ich ausgesteuert werde?
    - Darf ich bei Aussteuerung einfach gekündigt werden? Was passiert mit dem Resturlaub etc?
    - Wie vermeide ich ein schlechtes Arbeitszeugnis?
    - Wann muss ich einen Rentenantrag stellen? (da ich Tierärztin bin, ist die gesetzl. RV nicht für mich zuständig, sondern ein Versorgungswerk)
    - Kann ich das Verfahren bei der BG geschleunigen? Stimmt es, dass die BG evtl. sogar länger als 78 Wochen bezahlt?
    - Macht es für den Rentenantrag einen Unterschied, ob es sich um eine Berufserkrankung handelt oder nicht?

    So... jetzt hab ich euch erstmal mit Fragen überhäuft und danke schon mal für die Antworten

    LG JC
     
  2. lady d.

    lady d. Mitglied

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    Hallo JustCrazy,

    Willkommen hier im Forum!

    Und crazy sind auch die Dinge, mit denen man sich so auseinandersetzen muss. Mein Mitgefühl! Habe da die erste Runde auch gerade hinter mir.

    Bist Du also als Tierärztin angestellt? Normalerweise interessiert das den Arbeitgeber nicht mehr, ob Du noch AU bist, wenn die 6 Wochen Lohnfortzahlung ablaufen. Das Arbeitsverhältnis ruht erst mal. Ich würde mit dem Arbeitgeber in Kontakt bleiben und sei es per Mail ( dann hast Du gleich was schriftlich) und mittteilen, was immer so aktuell ist. Z. B., wenn die Aussteuerung kommt, wenn Du Rente beantragst etc. .

    Ist Deine Erkrankung eine Folge der Berufskrankheit? Das spielt für die Rente eine wichtige Rolle, denn dann muss die BG zahlen.
    Da sich das ja hinzieht und es auch schon Querelen gab, hast Du schon mal über einen Rechtsbeistand nachgedacht? Anwalt bei Rechtschutzvers. oder Sozialverband?

    Von Vorteil ist auch ein HA oder Rh., der Dich kennt und unterstützt.

    Hoffe, das hilft Dir schon ein wenig weiter, LG lady
     
  3. JustCrazy

    JustCrazy Neues Mitglied

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    Hallo Lady,

    ich war bereits bei einem Anwalt als die ersten Probleme mit meinem Arbeitgeber gab, natürlich ohne Rechtsschutzversicherung und dadurch mit einer nicht ganz kleinen Rechnung. Die Anwältin sagte mir damals, dass ich 78 Wochen Anspruch auf Krankengeld habe und in dieser Zeit nicht gekündigt werden darf. Wie es allerdings danach weiter geht, dazu wollte sie sich nicht äußern, da es ihrer Meinung nach damals noch nicht relevant war.
    Auch die Ärzte gehen davon aus, dass ich im nächsten halben Jahr wieder gesund werde und somit noch vor Ablauf der 78 Wochen wieder arbeiten kann. Allerdings möchte ich mich darauf alleine nicht verlassen zumal es ja kaum Erfahrungen mit dem Krankheitsverlauf (so zumindest die Aussage meines Rheumatologen) gibt. Am Ende stehe ich ohne Geld da und nicht meine Ärzte ;)
    Nochmal zum Thema Arbeitgeber: Also ich bin angestellte Tierärztin und habe meinem Chef nachdem er so völlig durchgedreht ist, eine schriftliche Bestätigung meines Arztes zukommen lassen, dass ich bis auf weiteres krank bin. Außerdem habe ich ihm einen "Liebesbrief" dazu gelegt und ihm mitgeteilt, dass er sich jederzeit über meinen Gesundheitszustand informieren kann. Natürlich rufe ich auch regelmäßig an, wenn es Neuerungen gibt (z.B. als ich zur Reha ging) und auch in regelmäßigen Abständen, wenn sich nichts verändert.

    Die Sache mit der BG ist so: Als damals bei mir die EHEC-Infektion festgestellt wurde habe ich zusammen mit meinem Rheumatologen diese Erkrankung (und damit auch natürlich die Folgeerkrankung reaktive Arthritis) bei der BG als Berufserkrankung eingereicht. Es gibt auch einen kausalen Zusammenhang zu meiner beruflichen Tätigkeit. Seit dem (Juli 2013) wird der Fall von der BG geprüft und ich immer weiter vertröstet...

    Zum Glück habe ich Ärzte, sowohl HA als auch Rheumatologe, die mich so gut es geht unterstützen. Selbst in der Reha vor 4 Wochen konnte ich mich recht schnell mit dem Chefarzt darauf einigen, dass ich nicht arbeiten kann. Also wenigstens da gibt es keine Ärger.

    LG JC
     
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Vielleicht wäre es ganz sinnvoll, wenn du dich bei einem Sozialverband informieren würdest. Sind ja schon ne Menge Fragen, die du hast.

    Ich bin/war Angestellte im öffentl. Dienst. Nach der Aussteuerung hab ich mich beim Jobcenter gemeldet, weil ja irgendwo das Geld herkommen muss.
    Mach bloß nicht den gleichen Fehler wie ich und stell den Rentenantrag erst HINTERHER! Dann muss das JC zahlen von wegen Nahtlosigkeitsregelung.
    Sollten die Gutachter sich irgendwann einig werden, werden sich die Behörden sicher untereinander verständigen, wer nun zahlen muss, Rentenversicherung oder BG.
    Aber das kann dir besser ein Fachmann beantworten.
     
    #4 3. Juli 2014
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2014
  5. JustCrazy

    JustCrazy Neues Mitglied

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    Hallo Maggy,

    erstmal Danke für deine Antwort
    Ja, darüber habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Wahrscheinlich ist es das Beste, wenn ich mir einen Termin bei der Sozialberatung hole. Ich hoffe nur, die kennen sich da auch aus. Bisher hab ich oft erlebt, dass man nur den Standart von der DRV kannten, mit der ich nunmal nichts zu tun habe.

    LG JC
     
  6. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Ich denke auch, du solltest eine Sozialberatung in Anspruch nehmen, die sich mit dem Sonderfall BG auskennt.

    Was ich nicht verstehe, ist die Warnung von Maggy, auf keinen Fall den Rentenantrag zu stellen, bevor man ausgesteuert ist. Kannst du da bitte noch was dazu schreiben Maggy?
    Ich hab den Rentenantrag bei der DRV gestellt bevor ich ausgesteuert wurde. Kurz danach hat mich die Krankenkasse angeschreiben und auf die bevorstehende Aussteuerung hingewiesen und mir geraten mich umgehend mit den Arbeitsamt in Verbindung zu setzen.

    Ich hab dann ALG 1 bekommen, bis zur Entscheidung der DRV, das waren ca. 9 Monate. Seit April bekomme ich die volle EU-Rente, befristet auf 2 Jahre. Dass ich den Rentenantrag bereits gestellt hatte, hat keinen Unterschied bei der Leistung des Arbeitsamts gemacht. Wenn ich den Antrag nicht schon gestellt gehabt hätte, wäre vom Arbeitsamt die Aufforderung gekommen - ich glaub innerhalb von 4 wochen - diesen Antrag zu stellen.

    Mein Arbeitsvertrag mit meinem Arbeitgeber besteht weiter, auch über die Aussteuerung hinaus und lebt wieder auf, wenn ich nach den 2 Jahren Rentenbezug wieder arbeitsfähig sein sollte.
     
  7. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Nein Lächeln, das hast du falsch verstanden. Oder hab ich das falsch geschrieben?

    Ich bin ERST zum Jobcenter und die hatten mich für arbeitsfähig befunden. War ich aber nicht und ratzfatz wurden die Zahlungen eingestellt.
    Erst nach Rentenantrag und Anwaltsbrief bekam ich wieder mein Geld.
    So war das gemeint ;). Und jetzt guck ich mal schnell, ob ich Blödsinn geschrieben hab...
     
  8. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Okay, war mein Fehler :o...habs grad geändert.
     
  9. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    @lächeln,

    ich wurde, nach der aussteuerung, direkt zum gutachter der arge geschickt, der sich dazu äußern sollte ob ich arbeitsfähig sei( war davor über nan jahr in einer klinik)
    dieser schrieb auf, dass die weitere au länger als 6 mon wäre und ich deswegen die rente zu beantragen hätte.
    von selber rente beantragen war bei mir zu anfang nie die rede. auch von der kk kamen keine hinweise dazu
     
  10. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Ach ja, stimmt, Ducky, das hatte ich ganz vergessen.

    Ich wurde auch von einer Ärztin im Arbeitsamt begutachtet. Das ging alles ratzfatz.
    Ich wollte mich dort nur melden und nach einem Termin fragen. Aber ich wurde gleich weitergeschickt. Dort wurden meine Daten aktualisiert (ich war Jahre vorher mal kurz arbeitslos und deshalb im System erfasst). Danach wurde ich wieder weitergeschickt zu einer Sachbearbeiterin und es wurde mir gesagt, es wäre gut, wenn ich den einen Fragebogen ausfüllen könnte während ich warte. Es war nur eine Seite und ich war kaum fertig, da wurde ich schon aufgerufen. Die Sachbearbeiterin meinte, die Ärztin wäre gerade im Haus und brachte mich gleich zu ihr. Wir haben kurz geredet und da ich den Entlassungsbericht von der Klinik gerade im Auto hatte, habe ich den geholt und sie hat entschieden, dass ich nicht arbeitsfähig sei.
    Ich musste dann zu Hause einen weiteren Fragebogen ausfüllen, da mir was nicht klar war, rief ich an - bekam alles freundlich erklärt, gab den Bogen ab.

    Hier im Forum hören wir ja oft über Probleme mit Ämtern. Ich hatte absolut keine - weder mit dem Arbeitsamt noch mit der DRV.

    Ach ja, mit der Ärztin habe ich noch besprochen, wie es wäre, wenn ich eine Wiedereingliederung versuchen würde (zu der Zeit hoffte ich noch, ich könnte evtl. wenigstens halbtags arbeiten). Sie gab mir durch die Blume den Rat, unter 3 Stunden pro Tag zu bleiben - weil ich sonst im Sinne des Arbeitsamts als arbeitsfähig gelten würde und gar kein ALG 1 bekommen würde.
    Da aber inzwischen Mister Rheuma zu meiner bisherigen Erkrankung dazu kam, konnte ich die Wiedereingliederung gar nicht antreten.
     
  11. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    hallo jc,

    auch ich wurde ausgesteuert und mir wurde von der kk geraten einen rentenantrag zu stellen...dies tat ich auch bevor ich mich beim aa meldete und ich musste dort net mal zum gutachter bzw arzt des aa...diese entschieden nach aktenlage das ich länger als 6 monate arbeitsunfähig bin und zahlten mir anstandslos alg1 nach der nahtlosigkeitsregelung.
    auch ich kann sowohl vom aa, kk und der drv nur positiv berichten...alle zahlten ohne probleme bzw wurde die emr auch problemlos gewährt...und auch jetzt in der verlängerung ging das recht zügig...
    ...also es geht weiter irgendwie...aber ein wenig zeit hast du ja noch...alles gute für dich...
     
  12. neddi

    neddi Neues Mitglied

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    hallo,
    bekommt ihr jetzt die "normale" Rente oder arbeitsunfähigkeitsrente?

    lg
    neddi
     
  13. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    neddi ich bekomme die erwerbsminderungsrente
     
  14. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    bei mir ist es auch die EU Rente, befristet auf 2 Jahre, dann wird erneut geprüft
     
  15. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Erwerbsminderungsrente - erst befristet, jetzt dauerhaft.
     
  16. lady d.

    lady d. Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben!

    Die Gelder habe ich auch super bewilligt bekommen. Nur dass die jetzt eben nach dem Urteil vom BSG aus 2010 alles zurückfordern dürfen und ich das zurückzahlen muss. Ich würde daher eher raten, schon im Krankengeld einen Rentenantrag zu stellen. Da dieser länger dauert und die Gelder eh zurück erstattet werden müssen. Ich habe dadurch nämlich ganz schöne Nachteile gehabt, solange zu warten.

    LG, lady
     
  17. Lächeln

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    Hallo Lady,
    ich hab das mit der Rückzahlung schon einmal hier gelesen. Kannst du das bitte genauer erklären, wie das bei dir war? Das würde mich interessieren.

    Bei mir war es so, dass ich nach Krankengeld ALG 1 bekommen habe und dann Rente. DRV und Arbeitsamt haben miteinander abgerechnet, das ging mich aber nichts an.
    Mir wurde gesagt, dass ich nichts zurückzahlen muss, auch wenn das ALG höher war als jetzt die Rente. So lese ich das auch in den Infos der DRV.
     
  18. lady d.

    lady d. Mitglied

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    Hallo Lächeln,

    bei mir war das so: Mir wurde von allen Seiten gesagt, ich soll auf jeden Fall erst mal das Krankengeld ausreizen, da dieses höher als die Rente ist. Also 8 Wochen vor Aussteuerung mit priv. Rentenberater Rentenantrag gestellt. Dann wurde plötzlich der Zeitraum für die Krankengeldzahlung verlängert, da neu berechnet wurde. Auf einmal wurde die Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben nicht mitgezählt. Bin dann statt März erst im Juli ausgesteuert worden. Neben der Teilrente habe ich dann auch noch anteilig Krankengeld bekommen.

    Zwischenzeitlich bin ich dann als teilweise erwerbsgemindert eingestuft worden mit der Prüfung auf vollen Rentenanspruch wegen verschlossenem Teilzeitarbeitsmarkt. Dabei ist aber auch was schief gelaufen, denn da hätte viel schneller ne Entscheidung getroffen werden müssen. So ist da gebummelt worden, nämlich die max. Zeit von einem Jahr.

    Nun also nach einem Jahr der angeblichen Arbeitsmarktprüfung volle Rente bewilligt. In der Zwischenzeit auch ALG 1 nach Nahtlosigkeitsgesetz bekommen, welches auch höher als die Rente war.

    DRV hat dann alle Forderungen der Ämter erstattet. Wobei die KK nicht alles zurück gefordert hat. Blieb aber trotzdem noch ein erheblicher Betrag offen, den ich nun in Raten abzahlen muss.

    Bin ein wenig grillig derüber, weil in diesem ganzen Verfahren einige Fehler passiert sind. Die DRV hat gebummelt, irgendwann ist da aufgefallen, dass da was falsch gelaufen ist. Hat ne kompetente Mitarbeiterin der DRV sogar zugegeben. Leider kostet mich das ne Menge Geld.

    Wäre besser gewesen, wenn ich gar nicht erst ins ALG 1 gekommen wäre.

    Aber nun ist es passiert. Mal sehen, wie es bei der Rentenverlängerung wird. Irgendwie muss man doch immer aufpassen, dass das alles richtig läuft. Finde ich schon traurig irgendwie.

    LG, lady
     
  19. JustCrazy

    JustCrazy Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    leider erwarte ich auch, dass es bei mir einige Schwierigkeiten geben wird, da sich die verschiedenen Ämter wahrscheinlich jeweils dem anderen versuchen die Zahlung zuzuschieben. Heute werde ich mich auf jeden Fall um einen Termin bei der Sozialberatung kümmern, auch wenn die natürlich wieder mal an Popo der Welt sitzt *seufzt*

    Ich werde euch dann berichten, was die Damen und Herren dort zu sagen haben.

    LG JC
     
  20. Lächeln

    Lächeln Aktives Mitglied

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    Hallo JC,

    ich wünsch dir, dass du eine gute Beratung bekommst - und langfristig eine faire Lösung.

    Hallo Lady,
    danke für die ausführliche Beschreibung. Klingt ja sehr verworren, was die Ämter da bei dir gemacht haben. Ich bin sehr froh, dass bei mir alles geordnet und ohne Probleme verlief.
    Ich wünsch dir, dass du das irgendwann innerlich abhaken kannst - und ich wünsch dir, dass deine nächsten Erfahrungen mit Ämtern positiv sein mögen!

    LG
    Lächeln.