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Sehr starke schmerzen nach Geburt bei undifferenzierter Kollagenose

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von Blume90, 3. Januar 2018.

  1. Blume90

    Blume90 Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben,

    Ich bin neu und krampfhaft auf der Suche nach Hilfe.
    Ich habe schon seit Jahren schmerzen. Meine Diagnose lautet seit letztem Jahr Juli undifferenzierte Kollagenose. Ich hatte schmerzen die auszuhalten war, wobei ich nicht mehr Vollzeit arbeiten konnte, es war auszuhalten.
    Im Januar 2017 wurde ich Schwanger und bekam mein Kind im Oktober.
    In der Schwangerschaft ging es mir ao gut woe schon lange nicht mehr bin 27 und leide seit meinem 16. Lebensjahr an zuerst Rückenschmerzen, mittlerweile Ganzkörperschmerz.
    Seit der Geburt habe ich extreme schmerzen, versteife innerhalb von 10 min , bin sehr müde und einfach fertig .
    Ich möchte so gerne noch stillen und am liebsten keine Media einnehmen, jedoch habe ich angst , dass wenn ich nichts dagegen tu , alles schlimmer werden würde.
    Hat jemand vllt einen guten Rat für mich? Oder weiss jemand ob es sonst schlimmer wird? Oder wine Organ Beteiligung stattfinden kann?
    Ich hatte bis zu Schawangerschaft und währenddessen nie was genommen an Babismedis. Meine Rheumatologin verschreibt mir winfach Quensyl und sagt mir ich könnte es während der Stillzeit nehmen, aber das stimmt doch gar nicht?

    Ich hoffe mir kann jmnd helfen...
    am schlimmstwn ist es, dass meine Mitmenschen nicht wissen oder verstehen wie es mir geht:-(
     
  2. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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  3. Blume90

    Blume90 Neues Mitglied

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    Super vielen Dank
    Kann man anscheinend nehmen das Quensyl, aber man hat ja doch recht viel angst hast du schon mal was von Nosodentherapie gehört?
     
  4. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Da kenn ich mich leider überhaupt nicht aus.
    Am besten holst du dir deinen Gyn und den Kinderarzt mit ins Boot. Da kennt sich jeder in seinem Fachgebiet aus und die können sich auch miteinander austauschen.
     
  5. Mara1963

    Mara1963 Bekanntes Mitglied

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    Es steht doch im link von Maggy,

    Stillzeit:
    Empfehlung: Trotz der langen Halbwertszeit und der theoretischen Gefahr einer Wirkstoffakkumulation beim Säugling scheint das Stillen nicht mit unerwünschten Nebenwirkungen beim Säugling einherzugehen. Bei gesunden reif geborenen Kindern, bei denen eine gute Beobachtung durch die Mutter und eine regelmäßige kinderärztliche Betreuung gewährleistet ist, ist Stillen unter antirheumatischer Hydroxychloroquintherapie akzeptabel.

    Demnach wäre Stillen akzeptabel.

    Ich persönlich würde mit dem Stillen aufhören und Flaschennahrung füttern, wenn du Medikamente einnehmen musst / willst.
    Ich denke, da muss man eben Prioritäten setzen. Medis und Stillen würde ich auf keinen Fall mit meinem Gewissen vereinbaren können.

    Die Entscheidung wirst du selbst treffen müssen Blume, alles gute für dich und dass es dir alsbald besser geht!
     
    Lagune gefällt das.
  6. Elinor

    Elinor Mitglied

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    Hallo Blume90,
    Schwangeschaft, Geburt und das ganze dadurch bedingte Hormonchaos sind für die Nebennieren eine echte Herausforderung, und vielen Frauen mit rheumatischen Erkrankungen geht es nach einer Entbindung schlechter (während der Schwangerschaft dagegen meist besser, da man randvoll mit Progesteron ist und dann irgendwann auch die Nebennieren des Babys für einen mitarbeiten...). Quensyl wirkt ja leider meistens mit einigen Wochen oder Monaten Verzögerung. Frag doch mal, ob nicht auch eine kleine Menge Prednisolon möglich wären. Ich könnte mir vorstellen, dass sich Deine Nebennieren innerhalb einiger Wochen wieder von dem ganzen Stress erholen und Du es dann nicht mehr brauchst (da Du ja vorher anscheinend auch ohne Basismedikament über die Runden gekommen bist.) Und noch eine Idee: manchmal, v.a. nach schwierigen Geburten, liegen die Nebennieren nicht mehr genau da, wo sie hingehören und arbeiten dadurch irgendwie weniger,,,, sowas kann ein viszeraler Osteopath feststellen und ggf. behandeln.
    LG Anni
     
  7. Blume90

    Blume90 Neues Mitglied

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    Vielen Dank an euch alle!
    Ich nehme ab heute 10 mg predni mal schauen ob es was bringt..man ist einfach verzweifelt, möchte auch nur das beste für sein Kind und versucht einiges zu unterdrücken leider .. ich hoffe mein Körper erholt sich bald. Wünsche euch auch alles Gute
     
  8. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Bekanntes Mitglied

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    Anni, die Nebennieren liegen nach einer Geburt genau da, wo sie vorher auch liegen; sie sitzen sozusagen auf den Nieren im seitlichen Oberbauch. Sie "wandern" nicht.
    Dass sie manchmal nicht mehr so arbeiten wie vorher, hat völlig andere Gründe.

    Bitte nicht solche unbelegten Geschichten erzählen!
     
  9. Elinor

    Elinor Mitglied

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    Resi, das wird zumindest in (einigen) Osteopathie-Ausbildungen so gelehrt, bzw. dass die Nieren und Nebennieren ggf. nicht mehr so eng räumlich miteinander verbunden sind nach einer schwierigen Geburt wie sie sein sollten. Entsprechende osteopathische Techniken scheinen auch erfolgreich zu sein. Ob es tatsächlich so ist, weiß ich natürlich nicht, mir erschien die Theorie aber nicht völlig absurd. Ist aber sicher nur ein Nebenaspekt des Problems. LG Anni
     
  10. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Bekanntes Mitglied

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    Das mag sein, Anni, und dafür kannst Du sicher nichts.
    Es leuchtet mir trotzdem nicht ein, wieso osteopathische Techniken eine dislozierte Nebenniere wieder an Ort und Stelle rücken und warum dann die unter den Nebennnieren befindlichen Nieren nicht lange vorher geschädigt sein sollten.
    Nicht Alles, was "osteopathisch" diagnostiziert wurde, hält einer rationalen Überprüfung stand.....

    Übrigens ist mir auch gänzlich neu, dass die Nebennieren eines Fetus (der hat bei Geburtsreife erst ca. zweieinhalb bis selten wesentlich über vier Kilogramm Gewicht, die Nebenniere ist also eine winzige Drüse) für einen normalgewichtigen Erwachsenen mitarbeiten können sollten.
    Mythen helfen nicht weiter.

    Nix für ungut ;)
     
    #11 5. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2018
  11. Blume90

    Blume90 Neues Mitglied

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    Hallo ihr lieben ,
    Ich hätte es nicht gedacht, aber diese 10 mg Predni haben mir meine Steifigikeit und die extremen schmerzen genommen. Ich hoffe das bleibt auch nach dem reduzieren :-/ .
    Musste das mal los werden, denn viele sagen ja ,dass diese geringe Dosis nichts bringen würde.
    Schönes Wochenende noch

    Lg Emilia
     
  12. Elinor

    Elinor Mitglied

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    Das freut mich, liebe Blume! Dann kannst Du ja jetzt hoffentlich entspannt weiterstillen. Alles Gute!

    Ja, das finde ich auch bemerkenswert. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als mir die Kinderärztin meiner Tochter diesen Zusammenhang mal erläuterte. Da sie eine bodenständige, erfahrene Ärztin ist, habe ich keinen Anlass gesehen, ihre Info anzuzweifeln….

    LG und schönen Sonntag
    Anni
     
  13. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Bekanntes Mitglied

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    Ich würde diesen "Zusammenhang" gerne verstehen - inhaltlich und detailliert......vor Allem auch hinsichtlich der konkreten Bedeutung des "für uns Mitarbeitens".

    Bis jetzt finde ich diese Info immer noch vage und keine physiologischen/pathophysiologischen Erklärungen dazu - was nichts heißen muss :1blue1:
     
  14. Elinor

    Elinor Mitglied

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    Hallo Resi,

    en detail kann ich`s leider auch nicht erklären, aber was die Kinderärztin mir damals -vermutlich stark vereinfacht- erklärt hat, war:

    Es gibt einen Stoffaustausch zwischen Mutter und Kind, der sich auch auf Hormone bezieht (und in beide Richtungen läuft). D.h., die Mutter kann in gewissem Maße vom kindlichen Cortisol profitieren, wenn der Bedarf da ist. Der fetale Hypothalamus (der ja auf einen gewissen Optimalwert eingestellt ist) registriert dann u.U., dass ein Mangel an Cortisol herrscht und veranlasst über die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenachse eine entsprechende Mehrproduktion.

    Mehr kann ich da leider nicht zur Erklärung beitragen. Finde solche Fragen ebenfalls spannend und es oft schade, dass man über manches nicht mehr herausbekommt als Laie. Ist vielleicht in diesem Fall ein zu spezielles Thema.

    In diesem Sinne, schöne Grüße, Anni
     
  15. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Bekanntes Mitglied

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    Danke, Anni!
    Überzeugt mich leider nicht, aber dafür bist Du nicht verantwortlich ;)