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Sehnenscheidenentzündung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von sunny22, 15. März 2006.

  1. sunny22

    sunny22 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,
    wer von euch kennt das auch? Ich habe gestern meine Wohnung aufgewaschen und prompt meldet sich heute mein linker Arm mit einer Sehnenscheidenentzündung. So geht das bei mir dauernd. Sobald ich meinen linken Arm nur etwas belaste, zieht es am nächsten Tag darin. Ich hatte den ganzen Januar Probleme, jetzt ging es ca. 6 Wochen lang gut.
    Habt ihr Tips, was man zur Vorbeugung und Behandlung machen kann?? Meine Docs wissen über meinen empfindlichen Arm Bescheid, können mir aber auch nicht weiterhelfen.
    Ich schone halt meinen Arm, soweit es geht, habe aber Angst, dass sich dadurch Muskulatur zurückbildet und ich immer empfindlicher werde.
    Wenns zieht schmiere ich Voltarengel drauf und nehme einen Tag eine erhöhte Cortisondosis. manchmal hilft das und der Arm beruhigt sich wieder.

    Übtigens, ich schiebe diese Sehnenscheidengeschichte auf die Fibromyalgie, sehe ich doch richtig so, oder?
    Ich bin gespannt auf eure Antworten!

    Liebe Grüße

    Sunny
     
  2. engel

    engel Petra aus Gelsenkirchen

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    Hallo

    ja davon kann ich ein Lied singen
    manchmal wir der arm sogar bläulich wenn ich zuviel getan habe

    ich glaube aber das hat mit der PSA zu tun

    engel
     
  3. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Sunny

    Hallo Sunny,

    schau mal hier nach:

    http://www.rheuma-online.de/a-z/s/sehnenscheidenentzuendung.html

    Bei wiederkehrenden Tätigkeiten wird es schwierig, bei anderen Tätigkeiten z.B. Hausarbeit hilft nur das konsequente Einteilen der Aufgaben.
    Schau mal, was Dir sehr schwer fällt und wieviel Du täglich erledigst. Manchmal hilft es, seine ganzen Tätigkeiten aufzuschreiben, um dann zu schauen bzw. sich selbst bewusst zu machen, was man aufschieben, streichen oder anderen Personen auftragen kann.

    Wenn Du jemanden hast, dem Du schwere Aufgaben übertragen kannst, dann tu das.

    Berufliche Tätigkeiten können nur sehr selten verändert /deligiert werden, deshalb kann/muß man im privaten Bereich die Dinge anders organisieren.

    Bei einer akuten Sehnenscheidenentzündung sollte der Arm geschont werden und das sehr konsequent, ferner sollte der Arm gekühlt werden und evt. entsprechende Entzündungehemmer eingenommen werden.

    Wenn die Sehnenscheidenentzündung abgeklungen ist, dann kann vorsichtig die Arbeit wieder aufgenommen werden. Aber nicht zu schnell und nicht zuviel, sonst ist die Ruhigstellung des Armes im Nu vorbei.

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  4. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo sunny,

    das wage ich arg zu bezweifeln: außerdem ist es seit längerem Erwiesen, dass Cortison bei einer Fibro eben nicht hilft. Deswegen kann ich es häufig nicht nachvollziehen, wenn ein Arzt obwohl das Cortison wirklich hilft, plötzlich meint, dass es "nur" Fibro ist.
    Fibro schließt zwar keine Entzündungen aus, diese sind dann aber nicht durch die F. hervorgerufen.
    Übrigens: Man kann auch Flöhe und Läuse haben - soll heißen, dass viele mit chron. entzündlichem Rheuma im Laufe der Zeit auch eine sek. Fibro entwickeln.
     
  5. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    **

    Als "auch" Fibromyalgie umklammerte, kann ich nur sagen, das Cortison hilft bei diesen Schmerzen nicht. Ich habe auch überall im Körper Arthrosen und ?? eine reaktive Athritis.Bandscheibenvorfälle sind auch da.Nur im laufe der Jahre habe ich gelernt, die einzelnen Schmerzen zuzuordnen.Frau Fibro, die mag nix, was sie nichts, was man mit großer Ausdauer macht, noch nicht mal sitzen.:cool: Die Schmerzen bekomme ich auch nur weg, wenn ich Ruhe halte.Manchmal hilft auch Arnikaeinreibeoder eine schöne heiße dusche mit Melisseduschbad.Es ist schon schwierig, wenn man sich bewegen muß um andere Schmerzen zu reduzieren.Aber es wurde eben ja schon richtig geschrieben, wir müßen lernen, nicht alles aufeinmal machen zu wollen. Im Haushalt schaffe ich an einem Tag nur noch wenig, kann mir zur Zeit auch nicht vorstellen, arbeiten zu gehen.
    Wärme hilft mir, wenn es zu doll wird. Gut das nicht gesehen wird, was ich so alles übereinander ziehe, nur so habe ich die Möglichkeit, vieles in Grenzen zu halten.Schon der kleinste kalte Luftzug macht Schmerzen.
    Was hilft: Geduld mit sich selber und auf den Körper hören.
    Liebe Grüße
    Gitta
    Mir fällt noch etwas ein: Bei mir fing es in jungen Jahren auch mit immer wiederkehrenden Sehnscheidenentzündungen an.
     
  6. nicole53347

    nicole53347 Mitglied

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    Hallo Sunny,

    ich habe Morbus Bechterew und auch mit Sehnenscheidenentzündungen zu tun. An beiden Armen, rechts etwas schlimmer als links. Ich habe jetzt eine Cortisonspritze in den Sehnenscheidenkanal bekommen und die Hand mußte eine Woche per Schiene ruhig gestellt werden. Es ist jetzt viel viel besser. Ich habe eine Bandage für den Arm, die ich immer anziehen soll, wenn ich viel machen muß.

    Demnächst ist die linke Seite dran und ich hoffe, danach habe ich endlich etwas Ruhe !?

    Liebe Grüße

    Nicole
     
  7. Calendula

    Calendula Die Ringelblume

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    Mir geht es genauso. Leider habe ich Sehnenscheideentzündungen in beiden Sprunggelenken und kann dadurch keine "weiteren" Strecken zurücklegen. Nach ca. 1km ist Schluß :( Zwinge ich mich trotzdem, habe ich tagelang danach massiven Ärger. Wenn ich auf Messen gehe oder länger stehen muss, brauche ich eine Gehhilfe oder sogar meinen Rollstuhl.

    Die Zeiten mit Shopping in der Stadt über einen Samstag-Vormittag sind zB deshalb auch vorbei. Außerdem kann ich eh nicht so viel gehen und stehen, weil meine Zehendgrundgelenke auch Probleme machen.

    Liebe Grüße,
    Calendula
     
  8. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @calendula

    Hallo Calendula

    es kommt darauf an, was bei Dir diese Sehnenscheidenentzündungen verursacht, aber Du solltest das mal einige Zeit beobachten.

    Ich habe eine RA und vor einigen Jahren sehr stark entzündete Sehnen auf der Innenseite des Sprunggelenkes. Da es immer wieder stark anschwoll und ich den Fuß irgendwann kaum noch belasten konnte, wurde ich operiert und die Sehnenscheiden am Fuß freigelegt und alles gesäubert.

    Bei mir war es eine sehr gute Entscheidung, denn längere Entzündungen können dazu führen, daß die Sehnen stark angegriffen werden und dann evt. reissen.


    Die Sehne vom kleinen Finger rechts ist gerissen und der Finger wird nun über die Sehne des Ringfingers geführt. Es ist zwar gut, daß der Finger eine Führung hat und nicht "locker herumhängt", aber die Sehne wird doppelt belastet, was irgendwann weitere Probleme nach sich zieht.

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  9. sunny22

    sunny22 Neues Mitglied

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    danke für eure Antworten!!

    Diese Geschichte mit den Sehnenscheidenentzündungen scheint ja ziehmlich verbreitet zu sein. Besonders ermutigend ist es ja nicht ,dass die Medis hier nicht helfen, hat denn jemand von euch Erfahrungen mit Krankengymnastik gemacht?
    Für mich klänge es logisch, dass man versuchen müsste, mehr Muskulatur aufzubauen, um die Sehnenansätze zu entlasten. Ich schone aber meine Hand (äh Arm, aber bei uns Schwaben geht halt derFuß bis zur Hüfte und die Hand bis zur Schulter) , und baue so eher Muskulatur ab... . Übrigens handelt es sich bei mir auch um eine sekundäre Fibro.
    Liebe Grüße

    Sunny
     
  10. Lecram

    Lecram Neues Mitglied

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    Hallo!

    Ja, Sehnenscheidenentzündungen sind unter Rheumatikern weit verbreitet.
    Ich kann davon mehr als ein Lied singen, denn eigentlich ist das der Grund, warum ich seit fast zwei Jahren kaum etwas machen kann. Haushaltsführung unmöglich. Schreiben/tippen unmöglich (das hier mache ich nur mit einer Sprachsteuerung) und irgendwie alles.

    Basismedikamente schlagen bei mir in dem Bereich gar nicht an. Genauso wenig wie Cortison oder NSAR (z. B. Diclofenac).
    Krankengymnastik hatte ich auch schon. Das mit dem Muskelaufbau klingt logisch, gilt aber vor allem bei Gelenken oder ganz speziell dem Rücken. Wenn, dann solltest du absolut vorsichtig "trainieren ". Denn schon jede zu starke Belastung kann zum Aufflammen führen. Eigentlich ist eher ruhiges Verhalten angesagt, aber bloß nicht im Gips oder so, weil dann wirklich so viel Muskel abgebaut wird, dass es noch schlimmer werden kann.
    Das einzige, was mir immer kurzzeitig geholfen hat, waren Cortisoninjektionen.
    Selbst eine Operation hat bei mir nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
    Aber vielleicht bin ich auch ein Negativbeispiel.
    Ich würde jedenfalls allzu starke Bewegungen vermeiden, denn Sehnenscheidenentzündungen können, treten sie erst einmal auf, ganz schön hartnäckig sein. Sofort Prävention mit Bandagen o.ä. und nicht erst, wenn es zu spät ist. Das ist vielleicht der beste Tipp, den man geben kann.

    Viele Grüße ins Schwabenländle:)
    Marcel
     
  11. Calendula

    Calendula Die Ringelblume

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    @Sabinerin

    Hallo Sabinerin!

    Danke für die Tipps! Ich werde die Entzündungen beobachten. Bei mir sind sie innen und außen am Sprunggelenk. Die einzige Sehne, die nicht entzündet ist, ist die Achillissehne, worüber ich ganz froh bin, weil ich sonst gar nicht mehr gehen könnte.

    An den Händen sind die Capaltunnel betroffen, die aber nur dann zicken, wenn ich viel mit den Händen greife und festhalte.

    Leider sind meine Sehnen auch therapieresistent. Sie schlagen nicht auf die die Basistherapie und auch nicht so richtig aufs Cortison an. Nur wenn ich eine Stroßdosis nehme ist es für diese kurze Zeit besser.

    Liebe Grüße,
    Calendula
     
  12. nic

    nic Neues Mitglied

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    ofi
    mann mann dann geht es ja nicht mir allein so
    das mit dem muskelaufbau ist bei ständiger erschöpfung ja so eine sache aber wann immer möglich mache ich ein paar übungen mit dem theraband oder wippe auf dem trampolin.

    auch die chimaschine ist sehr zu empfehlen, damit sich die muskeln wenigstens bissle erhalten bzw wieder entwickeln.

    viel erfolg ;):)