Schwester hat vermutlich Rheumatoide Arthritis - abweichende Symptome - Basistherapie
Guten Tag zusammen,
ich würde gerne meine Schwester bei der Entscheidung für oder gegen eine Basistherapie unterstützen. Sie hat sich vor lauter Angst seit Wochen nicht so umfangreich wie nötig mit dem Thema auseinandergesetzt.
Folgender Krankheitsverlauf konnte bei ihr beobachtet werden:
- 1. Schub mit 16, dabei hochgradige Gelenkentzündung in Knien, Fußgelenk und Händen, starke Schmerzen und Hitzebildung in Ruhezustand
- 2. Schub mit 16.5, ebenfalls hochgradige Gelenkentzündung in Knien, Fußgelenk und Händen, starke Schmerzen und Hitzebildung in Ruhezustand
- 3. Schub mit 23 (!!!), also gut 6 Jahre ohne große Komplikationen, dabei nun Symptome in Hand, Finger und Zehgelenken
-> Dabei der dritte Schub viel weniger schlimm bei Schmerzen, Schwellung und Hitzebildung
-> Nur Knie beidseitig leicht betroffen
-> Kälte macht es schlimmer
-> Ein Mittelfinger (vorher schon mal von einer Volleyballverletzung betroffen) schwillt trotz Cortison nicht ab
Durch allgemeine Neigung zu Entzündungen (Blasenentzündungen, Weissheitszähneentzüngung, Mandelentzündung) während der Zeit der ersten beiden Schübe war die erste Diagnose eine reaktive Arthritis.
Durch das Wiederkehren ohne Entzündungen, und durch keine Nachweisbarkeit im Blut, tendieren die Ärzte und Unterstützer doch zur rheumatoiden Arthritis.
Die wichtigste Entscheidung die nun bevorsteht: Basistherapie ja oder nein?
Vielleicht war jemand von euch in einer ähnlichen Situation war, und kann vielleicht erläutern, wie ihr damit umgegangen seid, was eure wichtigsten Informationsquellen waren, was ihr wieder so machen würdet, und was nicht.
Da in dem sehr hilfreichen Beitrag https://www.rheuma-online.de/krankheitsbilder/rheumatoide-arthritis/ vor allem hervorgehoben wird, dass schnelles reagieren essentiell ist, hoffe ich, dass ihr mir etwas weiterhelfen könnt, damit ich meine Schwester unterstützen kann.
Wenn ihr noch Tipps jeglicher Art habt, bin ich ebenfalls sehr dankbar. Da meine Schwester sportbegeistert war, wäre es ebenfalls toll, wenn jemand Alternativen zu konventionellen Sportarten wie Fussball oder Volleyball geben könnte, oder bereit wäre mal mit ihr zu telefonieren und ihr ein wenig Mut zu machen. Das kommt von einer Rheuma-erfahrenen Person bestimmt authentischer als von mir
Liebe Grüße
Max
Guten Tag zusammen,
ich würde gerne meine Schwester bei der Entscheidung für oder gegen eine Basistherapie unterstützen. Sie hat sich vor lauter Angst seit Wochen nicht so umfangreich wie nötig mit dem Thema auseinandergesetzt.
Folgender Krankheitsverlauf konnte bei ihr beobachtet werden:
- 1. Schub mit 16, dabei hochgradige Gelenkentzündung in Knien, Fußgelenk und Händen, starke Schmerzen und Hitzebildung in Ruhezustand
- 2. Schub mit 16.5, ebenfalls hochgradige Gelenkentzündung in Knien, Fußgelenk und Händen, starke Schmerzen und Hitzebildung in Ruhezustand
- 3. Schub mit 23 (!!!), also gut 6 Jahre ohne große Komplikationen, dabei nun Symptome in Hand, Finger und Zehgelenken
-> Dabei der dritte Schub viel weniger schlimm bei Schmerzen, Schwellung und Hitzebildung
-> Nur Knie beidseitig leicht betroffen
-> Kälte macht es schlimmer
-> Ein Mittelfinger (vorher schon mal von einer Volleyballverletzung betroffen) schwillt trotz Cortison nicht ab
Durch allgemeine Neigung zu Entzündungen (Blasenentzündungen, Weissheitszähneentzüngung, Mandelentzündung) während der Zeit der ersten beiden Schübe war die erste Diagnose eine reaktive Arthritis.
Durch das Wiederkehren ohne Entzündungen, und durch keine Nachweisbarkeit im Blut, tendieren die Ärzte und Unterstützer doch zur rheumatoiden Arthritis.
Die wichtigste Entscheidung die nun bevorsteht: Basistherapie ja oder nein?
Vielleicht war jemand von euch in einer ähnlichen Situation war, und kann vielleicht erläutern, wie ihr damit umgegangen seid, was eure wichtigsten Informationsquellen waren, was ihr wieder so machen würdet, und was nicht.
Da in dem sehr hilfreichen Beitrag https://www.rheuma-online.de/krankheitsbilder/rheumatoide-arthritis/ vor allem hervorgehoben wird, dass schnelles reagieren essentiell ist, hoffe ich, dass ihr mir etwas weiterhelfen könnt, damit ich meine Schwester unterstützen kann.
Wenn ihr noch Tipps jeglicher Art habt, bin ich ebenfalls sehr dankbar. Da meine Schwester sportbegeistert war, wäre es ebenfalls toll, wenn jemand Alternativen zu konventionellen Sportarten wie Fussball oder Volleyball geben könnte, oder bereit wäre mal mit ihr zu telefonieren und ihr ein wenig Mut zu machen. Das kommt von einer Rheuma-erfahrenen Person bestimmt authentischer als von mir
Liebe Grüße
Max
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