Schwangerschaft

Hallo Lexxus,

halte uns doch bitte auf dem Laufenden bezüglich der Antwort dieses Medi-Herstellers, ja? Das würde mich sehr interessieren.

Danke!

Liebe Grüße,
Sprotte79
 
hallo grummel,

nebenwirkungen können bei jedem auftreten, man kann nicht immer vorhersehen, bei wem sie nun auftreten und bei wem nicht, sie müssen nicht zwangsläufig lebensbedrohlich sein. für manche patientengruppen (mit bestimmten erkrankungen oder unter bestimmten umständen) kann ein medikament aber regelrecht gefährlich sein, wobei es sich aber um eine reaktion, die man eher vorhersehen kann, handelt, weil diese bereits häufig unter genau diesen umständen aufgetreten ist. diese gruppen schließt man von vornherein von der einnahme aus. z.b. vioxx, unter diesem medi kam es vermehrt zu kardio-vaskulären nebenwirkungen bei entsprechender vorgeschichte. für solche patienten ist die einnahme von cox-2-hemmern kontraindiziert, weil man schon vorher weiß, dass lebensbedrohliche nebenwirkungen auftreten können.

so, ich hoffe, mein wirres geschreibsel ist nachvollziehbar :confused: :D .

lieben gruß
lexxus
 
hallo sprotte,

das mach ich doch gern :) .
hab der firma übrigens auch geschrieben, dass das auslösen von schüben bei autoimmunerkrankungen für das medi nicht zwangsläufig ein minuspunkt sein muss. im netz hatte ich nämlich auch den einen oder anderen fachbeitrag gefunden, der die wirkung des uro vaxoms anzweifelte. insofern steht mal fest, bewirken tut es was im immunsystem, ob dies an der richtigen stelle der fall ist, ist ne andere geschichte :D .

lieben gruß
lexxus
 
Habe gerade gesehen, dass die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew eine Fragebogenaktion zum Thema "TNF-alpha-Blocker u.a. in der Schwangerschaft" durchführt. Die Aktion läuft aber nur noch bis 31.10. Hier der Link zur Homepage der DVMB: http://www.bechterew.de/

LG, Sabine
 
Kinderwunsch und Rheuma / Schwangerschaft

Hier wird euch geholfen:

Professor Monika Oestensen
Uni Hospital Berne
CH-3010 Bern, Switzerland
+41 31 632 41 79
+41 31 632 26 00
monika.oestensen@insel.ch
www.insel.ch/muetterzentrum-ria

Du kannst an Frau Doc schreiben
und dir Bücher anfordern
auf der Saite werden viele Fragen beantwortet.

Sehr geehrte Frau Doc.....
wielange braucht das Medi.MABTHERA Rituximab bis es völlig im Körper abgebaut ist damit man Schwanger werden könnte 2 Tropfs a 1000mg.
Bei WHO 3a Nierenbeteidigung mit SLE
könnte eine Schwangerschaft passieren?
Bei einer Thrombopenie ausgelöst durch SLE würden die Thrombos wieder fallen
wärend einer Schwangerschaft?
Darf Sandimmun a 100mg 2x am Tag weiter genommen werden?
Vielen Dank für ihre Antwort.
MfG
G.M.

Antwort:
Die Verweildauer von Mabthera im Blut liegt zwischen 3-6 Monaten (individuell verschieden je nach Dosis). Es dauert aber 6-12 Monate bis die sogenannten B-Zellen, die durch Mabthera beseitigt werden, wieder in normaler Anzahl im Blut sind. Deshalb sollte man bis ein Jahr nach Abschluss der Behandlung mit einer Schwangerschaft abwarten.
Ob Sie nach einer Lupusnephritis schwanger werden dürfen? Im Prinzip ja, doch sollte die Nierenfunktion und der Blutdruck vorher normal sein.
Thrombozyten können, müssen aber nicht während der Schwangerschaft abnehmen.Dies kann man fortlaufend kontrollieren.
Sandimmun darf während der gesamten Schwangerschaft eingenommen werden.

http://www.razyboard.com/system/mor...erschaftugeburt-marsden-795942-3908120-0.html

LG Gisi
 
Hallo an alle

Also das mein Beitrag so vile Interresiert hätte ich nicht gedacht.
Danke allen für Eure Anregungen und Antworten.
Stimme Lexxus in diesem Sinne voll und ganz zu, es sollte jeder mit Abklärung des Arztes für sich entscheiden ob er diesen Weg gehen möchte. Nach Erfahrungsaustauschen denke ich das es unter strenger Kontrolle, und keinen Medis möglich ist ein gesundes Kind zur Welt zu bringen. Wie das Rheuma an sich in dieser Zeit verläuft, kann niemand vorhersagen, oder?!Bei einigen lief es in der Schwangerschaft sogar bedeutend besser, und hatten nach der Schwangerschaft dafür richtig Probleme. Hoffe für mich persönlich, wenn ich mich dafür entscheide, das es gut läuft, man darf die Hoffnung nicht aufgeben,sonst gibt man sich selber auf.

Alles Gute Euch allen
billibob:)
 
Wie das Rheuma an sich in dieser Zeit verläuft, kann niemand vorhersagen, oder?!

vielleicht ein ernstzunehmender hellseher? :D
nee, mal ehrlich, natürlich kann keiner vorhersagen, wie sich das rheuma in der schwangerschaft verhält, krankheitsverlauf und krankheitsaktivität sind individuell und auch das befinden während der schwangerschaft kann sehr unterschiedlich sein. die wahrscheinlichkeit dürfte aber hoch sein, dass du dich während der schwangerschaft ohne medis trotzdem ganz gut fühlst. schwieriger ist die zeit nach der geburt. beim workshop wurde gesagt, dass ein wesentlicher auslöser von rheumaschüben nach der geburt hormone sind, die für die milchproduktion zuständig sind. insofern wurde vom stillen eher abgeraten. allerdings ist man an dieser stelle wieder vor eine sehr schwierige entscheidung gestellt, denn die muttermilch ist für ein kind gerade nach der geburt enorm wichtig, weil sie stoffe enthält, die für den aufbau eines gesunden immunsystems wichtig sind. keine kunstnahrung kann dem in diesem maße gerecht werden. hier muss jeder für sich selbst entscheiden, am besten wohl einen kompromiss finden.

@all: heute habe ich post vom hersteller des uro vaxoms erhalten. sie sind dankbar für jeden hinweis, sehen aber noch keinen begründeten verdacht auf einen zusammenhang, mit der einnahme des uro vaxoms und das gleichzeitige auftreten eines rheumaschubes. dennoch sind sie interessiert (und wie sie schreiben auch gesetzlich verpflichtet) der sache nachzugehen und bitten mich nun eine schweigepflichtentbindung für meine ärzte zu unterschreiben :confused: . ich bin mir nicht so sicher, ob das der übliche verfahrensweg ist, denn es handelt sich nicht um einen vordruck des bundesinstituts für arzneimittel und medizinprodukte, sondern um einen firmeneigenes formular. zudem meine ich, dass es so oder so eine logische konsequenz ist, dass systemanregende erzeugnisse so oder so bei autoimmunerkrankungen kontraindiziert sind. zweifeln die etwa selbst an der wirkung ihres medis?

wäre für einen hinweis dankbar.

lieben gruß
lexxus

 
Schwangerschaft und Rheuma

Hallo Alle,

wenn man eine Schwangerschaft plant
sollte man mind. 6 Monate Schubfrei sein,
so hat man es uns gesagt.

uro vaxom:

Morgens wird eine Kapsel auf nüchternen Magen mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Der Abstand zur ersten Mahlzeit sollte ungefähr 30 Minuten betragen.

Zur vorbeugenden Behandlung wiederkehrender Harnwegsinfektionen wird täglich eine Kapsel über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg verabreicht.

Zur Auffrischung der körpereigenen Immunabwehr wird nach drei Monaten ein besonderer Einnahmezyklus eingehalten. Man nimmt zehn Tage lang jeweils eine Kapsel, dann wird eine 20-tägige Pause eingelegt. Dieser Zyklus wird insgesamt dreimal durchlaufen. Insgesamt werden also 30 Kapseln zur Auffrischung verabreicht. Bei Bedarf können weitere Therapiezyklen und Auffrischungen durchgeführt werden.

Nur ein Auszug aus dem Link.

http://www.netdoktor.at/debatte/boa...mes&read,237,714163,718739,template=nd_frames

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und
Stillzeit beachten?
Kapseln und Tropfen dürfen nicht während der ersten drei Monate einer Schwangerschaft eingesetzt werden. Auch danach sollte eine Anwendung nur unter Aufsicht des Arztes durchgeführt werden.

Die Verwendung der Injektionslösung während der Schwangerschaft ist verboten, da allergische Reaktionen auftreten können.

Einschränkungen während der Stillzeit liegen nicht vor.

http://medikamente.onmeda.de/Medika...enanzeigen-medikament-10.html#schwangerschaft

MTX Methotrexat:
Frauen UND Männer müssen für eine sichere Empfängnisverhütung sorgen, da es sonst zur Schädigung des Kindes kommen kann.

http://www.netdoktor.de/medikamente/100011065.htm

Es gibt einige Frauen die mit SLE Schwanger geworden sind
und auch gesunde Babys bekommen haben.

Durch Schwangerschaft und Wochenbett kann die Aktivität der rheumatischen Erkrankung beeinflusst werden. In prospektiven Studien zeigte sich, dass bei der Rheumatoiden Arthritis in zwei Dritteln bis drei Vierteln der Fälle eine Verbesserung der Arthritis in der Schwangerschaft eintritt. Post partum kommt es jedoch zur Exazerbation. Bei den Spondylarthritiden zeigt sich keine wesentliche Veränderung der rheumatischen Aktivität. Auch beim systemischen Lupus erythematodes ist - nur unter Beachtung eines günstigen Schwangerschaftszeitpunktes - nicht mit verstärkter Flare-Neigung zu rechnen. Kontraindikationen einer Schwangerschaft müssen jedoch unbedingt berücksichtigt werden. Die fetale Prognose ist bei aktiver rheumatischer Erkrankung und besonders bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes beeinflusst. Sie hängt vom Aktivitätsgrad der Grunderkrankung der Mutter ab. In jedem Falle ist die Schwangerschaft einer Rheumatikerin eine Risikoschwangerschaft und bedarf der engen Zusammenarbeit zwischen Rheumatologen und Geburtshelfer.

http://www.thieme-connect.com/ejournals/abstract/rheuma/doi/10.1055/s-2003-39382

http://www.wissen-gesundheit.de/con...d=2792&cid=0&mgid=0&ptid=0&pid=0&testid=&sid= << der Link ist ohne Datum.

Sulfasalazin (z.B. Sulfasalazin medac) hat keinen schädlichen Einfluß auf die menschliche Keimbahn. Unter diesem Gesichtspunkt ist ein Absetzen von Sulfasalazin im Zusammenhang mit einer geplanten Zeugung nicht notwendig.

http://www.rheuma-online.de/medikam...or-einem-geplanten-kinderwunsch-absetzen.html

Grundsätzlich gilt für alle Medikamente, dass sie bei einer Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abwägung von Nutzen und Risiken eingesetzt werden sollten. Im Gegensatz zu vielen anderen langwirksamen Antirheumatika (z.B. Methotrexat oder Leflunomid, unter denen man auf keinen Fall schwanger werden darf), kann unter Beachtung des oben genannten Grundsatzes Sulfasalazin auch während einer Schwangerschaft weitergenommen werden. Dieser Aussage liegen die Empfehlungen des American College of Rheumatology (ACR) zur medikamentösen antirheumatischen Therapie bei Schwangerschaft zugrunde. Danach gehört Sulfasalazin zu der Medikamentengruppe, für die keine erhöhte Gefährdung für das Kind im Mutterleib beschrieben ist. Insbesondere ist auch kein erhöhtes Risiko für Missbildungen beschrieben.

http://www.rheuma-online.de/medikam...-es-mit-sulfasalazin-und-schwangerschaft.html

http://www.rheuma-online.de/medikamente/sulfasalazin/fragen-und-antworten.html

Eine normale Geburt gibt es auch.
Doch viele lassen sich einen Kaiserschnitt machen
wegen des Stress und Stillen schnell ab weil man Medi
nehmen muß.

http://209.85.135.104/search?q=cach...uma+geburt+beachtung&hl=de&ct=clnk&cd=2&gl=at

http://www.netdoktor.at/kinder/index2_schwangerschaft.shtml

Bitte alle Mütter mal melden welches Rheuma welche Medi habt ihr genommen?

LG Gisi
 
hallo gisi,

sorry, aber hier bringst du was durcheinander. es geht primär um schwangerschaft und rheumamedis. die sache mit dem uro vaxom bezog sich nur darauf, dass manchmal in packungsbeilagen informationen auftauchen, die möglicherweise nicht ganz ernst zu nehmen sind und auf der anderen seite manches mal informationen nicht auftauchen, die wichtig wären. letzteres beträfe das uro vaxom, allerdings nicht im zusammenhang mit schwangerschaft, sondern mit autoimmunerkrankungen.

lieben gruß
lexxus

 
Hallo,

möchte mich auch mal kurz zum Thema Schwangerschaft und Enbrel äußern.

Aber kurz zu meiner Person: 38 Jahre alt, CP-Diagnose seit 2002, MTX bis 2005, ab 2006 Enbrel wegen Schwangerschaftswunsch.

Ich habe Enbrel bis zum Bekanntwerden meiner Schwangerschaft im Januar diesen Jahres genommen. Als mein Frauenarzt mir die Schwangerschaft bestätigte (in der 5. Woche), setzte ich mit Rücksprache meines Rheumatologen das Enbrel sofort ab. Das Resultat ließ nicht lange auf sich warten, die alten Schmerzen kamen, und die ziemlich heftig. Nun musste Cortison herhalten (5mg, Erhöhung bis auf 20mg bis zum Ende der Schwangerschaft) und die ersten Monate Ibu Profen, danach Paracetamol, aber dass die nicht nicht so der Hammer sind, ist wohl allgemein bekannt.

Auf jeden Fall wurschtelte ich mich so durch die Schwangerschaft durch, aber von einer Verringerung der Schmerzen konnte BEI MIR keine Rede sein, m Gegenteil. Es war keine einfache Zeit, jedoch habe ich nun eine 2 Monate alte, gesunde Tochter neben mir liegen und will sie nicht mehr missen. Ja, ich würde sogar nochmal schwanger werden wollen :)

Da ich mich dazu entschlossen hatte, nicht zu stillen, konnte ich 2 Wochen später wieder mit meinen Enbrel-Spritzen beginnen und bin mittlerweile schon wieder runter auf 7,5mg Cortison.

Das ist mein Verlauf einer Schwangerschaft, aber das ist ja bei jedem anders. Wenn Ihr Fragen, stellt sie ruhig, ich habe mich während meiner Schwangerschaft hier auch häufig kundig gemacht.

Lieben Gruß, sussi
 
@sissi

Danke für deinen Beitrag, du bist die erste weibliche Patientin die ich kenne, die mit Enbrel ein Kind bekommen hat. Ich habe schon versucht Erfolgserlebnisse zu finden!

Darf ich fragen wie aggressiv deine CP ist? Ich habe große Angst, dass ich während der Schwangerschaft sehr leiden muss. (die größer Frage bis jetzt war immer, darf ich überhaupt mit Enbrel schwanger werden..)

Ich habe CP seit meinem 17 Lebensjahr und spritze Enbrel seit einem guten Jahr. Jetzt mit Enbrel gehts mir zum ersten mal so richtig gut! Wir haben versucht das spritzen auf 5 Tage zu dehnen, ging nicht ..also jetzt wie am Anfang 2x die Woche .. Was passiert wenn ich schwanger werde, nicht mehr spritzen darf.. aber jetzt schon mal nicht 5 Tage überstehe?

Ich weiß, man muss Opfer bringen, aber wenn ich mich dann 9 Monate nicht bewegen kann, geschweige mich nach der Geburt ums Kind kümmern kann? Ach... die Entscheidung ist echt schwer ..
(Weiters habe ich eine Spondylarthritis, wird dann eine normale Geburt möglich sein, ich schätze mein Becken und der ganze Rückenbereich wird dann Höllisch entzunden sein?)

Natürlich will ich ein gesundes Kind, und es auf keinen Fall gefährden.

Darf man während der Schwangerschaft sicher nicht weiter spritzen?

Ich freue mich sehr für dich, dass bei dir alles gut verlaufen ist!
Ich hoffe, du bist bald wieder die alte ... also, dass sie dich wieder gut hinbekommen!

Ganz Liebe Grüße
Tyler
 
Hallo Tyler,

um gleich auf deine letzte Frage einzugehen: Während der Schwangerschaft sollte man nicht weiterspritzen, weil noch nicht genügend Erfahrungswerte vorliegen. Hier und da soll es Patienten geben, die Enbrel nicht absetzen, aber der Verlauf der Schwangerschaft dieser wenigen ist nicht repräsentativ.

Hm, wie agressiv meine CP ist... . Mein CCP-Wert ist extrem erhöht, meine Gelenke sind alle betroffen, ich bin in Zeiten eines Schubs schon öfters auf fremde Hilfe angewiesen. Nach der Geburt bekam ich von der Krankenkasse für 2 Wochen eine Haushaltshilfe gestellt, das würde ich in schlechteren Zeiten auch sofort wieder in Anspruch nehmen, außerdem wohnt hier in Straße meine ganze Familie, die mir behilflich sein kann.

Ich habe das Absetzen der Spritzen auch sofort (nach 2,3 Tagen) gemerkt und hatte leichte Panik, wie ich die nächsten 8 Monate überstehen kann. GottseiDank war ich neben meinem normalen Rheumadoc noch bei einem anderen Spezialisten in Behandlung, der sich auf Rheuma und Schwangerschaft spezialisiert hat. Und in regelmäßiger Absprache mit ihm konnten meine Medikamente immer auf meinen Schmerzzustand angepasst werden. Das Cortison mit dem Ibu Profen half mir über die meisten Schmerzen hinweg.
ABER: Alle Rheumadocs haben mir gesagt, dass bei der Mehrheit der Betroffenen in der Zeit der Schwangerschaft die Krankheit so gut wie nicht vorhanden ist. Leider gehörte ich aber nicht zu dieser Mehrheit, aber die Chancen stehen für dich also nicht schlecht.

Ich habe mich für einen Kaiserschnitt entschieden, wegen Alter (38), Erstgeburt, Bandscheibenvorfälle im LWS-Bereich, Medikamente, CP, Osteopathie etc. und es nicht bereut.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

Lieben Gruß zurück,
Sussi
 
Schwangerschaft und Rheuma bitte hier melden!

Hallo,

möchte mich auch mal kurz zum Thema Schwangerschaft und Enbrel äußern.

Aber kurz zu meiner Person: 38 Jahre alt, CP-Diagnose seit 2002, MTX bis 2005, ab 2006 Enbrel wegen Schwangerschaftswunsch.

Ich habe Enbrel bis zum Bekanntwerden meiner Schwangerschaft im Januar diesen Jahres genommen. Als mein Frauenarzt mir die Schwangerschaft bestätigte (in der 5. Woche), setzte ich mit Rücksprache meines Rheumatologen das Enbrel sofort ab. Das Resultat ließ nicht lange auf sich warten, die alten Schmerzen kamen, und die ziemlich heftig. Nun musste Cortison herhalten (5mg, Erhöhung bis auf 20mg bis zum Ende der Schwangerschaft) und die ersten Monate Ibu Profen, danach Paracetamol, aber dass die nicht nicht so der Hammer sind, ist wohl allgemein bekannt.

Auf jeden Fall wurschtelte ich mich so durch die Schwangerschaft durch, aber von einer Verringerung der Schmerzen konnte BEI MIR keine Rede sein, m Gegenteil. Es war keine einfache Zeit, jedoch habe ich nun eine 2 Monate alte, gesunde Tochter neben mir liegen und will sie nicht mehr missen. Ja, ich würde sogar nochmal schwanger werden wollen

Da ich mich dazu entschlossen hatte, nicht zu stillen, konnte ich 2 Wochen später wieder mit meinen Enbrel-Spritzen beginnen und bin mittlerweile schon wieder runter auf 7,5mg Cortison.

Das ist mein Verlauf einer Schwangerschaft, aber das ist ja bei jedem anders. Wenn Ihr Fragen, stellt sie ruhig, ich habe mich während meiner Schwangerschaft hier auch häufig kundig gemacht.

Lieben Gruß, sussi

Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Tochter
und
Herzlich Willkommen liebe Sussi,
​

Liebe Sussi,

ich danke dir für deine Offenheit.

Hattest du einen Kaiserschnitt oder eine normale Geburt?

Wie haben Rheumatologe und Krankenhaus zusammen gespielt
wurdest du gut betreut, auf was sollte man achten?

Hattest du ein Schmerzmittel bekommen zur normalen Geburt
und welches, damit es dem Baby nicht schadet?

Gab es eine Brustentzündung nach dem Abstillen?

Hat das Baby ihrgendwelche Symptome deines Rheumas?


http://www.rheuma-liga.de/uploads/0/medikamenteschwangerschaft.pdf
Welche Medi ist erlaubt bei werdende Müttern oder muß ersetzt werden!

Rheumamedikamente, die beim Mann mit Zeugungswunsch problematisch sind.
http://www.rheuma-liga.de/uploads/0/medikamente_zeugung.pdf

http://209.85.135.104/search?q=cach...angerschaft&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=de&ie=UTF-8

Ein Sonderfall sind Patientinnen mit so genanntem Sjögren-Syndrom und Nachweis von Ro- und La-Antikörpern im Blut. Diese werden auf das Kind übertragen und verursachen bei ihm eine lupusartige Erkrankung (neonataler Lupus). Zwar sind sowohl die Antikörper als auch die Hautveränderungen des Kindes nach sechs Monaten wieder verschwunden, doch besteht ein erhöhtes Risiko für angeborene Herzblöcke, an denen ca. 20 % der betroffenen Kinder versterben. Und von den Überlebenden benötigen zwei Drittel einen Herzschrittmacher, so Prof. Gromnica-Ihle. Zur Vermeidung dieser Komplikation muss in der Schwangerschaft eine Prophylaxe mit einem bestimmten Kortison (Dexamethason) erfolgen, das (im Gegensatz zu anderen Kortisonpräparaten) auf das Kind übergeht. Ein weiterer Sonderfall sind SLE-Frauen mit so genanntem Antiphospholipidsyndrom, die zu Thrombosen und Frühgeburten neigen. Diese Patientinnen müssen während der ganzen Schwangerschaft blutverdünnende Medikamente erhalten.
Die Antibabypille ist für die SLE-Patientin verboten, weil die darin enthaltenen Östrogene den Lupus verstärken.

http://209.85.135.104/search?q=cach...angerschaft&hl=de&ct=clnk&cd=4&gl=de&ie=UTF-8

Denn gerade in der frühen Phase - besonders zwischen dem 20. und 70. Tag nach der letzten Regelblutung - besteht die Gefahr der Schädigung eines in Entwicklung befindlichen Organs des Ungeborenen.


Biologika / Rituximab z.B.
Biologika - auch als Tumor-Nekrose-Faktor (TNF)-alpha-Hemmstoffe bezeichnet - sind die neueste Substanzgruppe zur Behandlung von entzündlichem Rheuma. Sie hemmen den körpereigenen Botenstoff TNF-alpha, der als ein Hauptverursacher der Entzündungen in den Gelenken gilt. Die Biologika greifen sehr gezielt und äußerst wirksam in das Krankheitsgeschehen ein und können entzündliches Rheuma sogar zum Stillstand bringen. Bisher fehlen noch Erfahrungen über die Verträglichkeit der Biologika während der Schwangerschaft. Daher sind diese Substanzen in der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht zu empfehlen. Auch sollte während der Therapie mit Biologika eine Schwangerschaft verhütet werden und die Verhütung bis sechs Monate nach der letzten Gabe eines Biologikums durchgeführt werden. Ähnliches gilt auch für die Stillzeit: Es sollte der gleiche Zeitraum nach der letzten Biologika-Gabe abgewartet werden, bis wieder gestillt werden kann.
Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Medikamente finden Sie in unserem Patienten-Newsletter PanoRAma 4/05.
http://209.85.135.104/search?q=cach...angerschaft&hl=de&ct=clnk&cd=5&gl=de&ie=UTF-8

Für eine Beratung dürfen Sie sich gerne persönlich an uns wenden.
(Danke hatten wir schon, steht hier schon drin.)

http://209.85.135.104/search?q=cach...angerschaft&hl=de&ct=clnk&cd=7&gl=de&ie=UTF-8

Fieberfreiheit und eine schubfreie Zeit von einem halben Jahr sind Mindestforderungen, die das Risiko einer Schwangerschaft vermindern können. In jedem Fall sollte der Frauenarzt die Rheuma-Patientin zusammen mit dem Rheumatologen durch die Schwangerschaft und die Zeit unmittelbar danach führen.

Meist ist eine langfristige Cortisontherapie erforderlich. Das Ungeborene ist dadurch nicht gefährdet. Für andere Medikamente müssen jeweils individuelle Entscheidungen getroffen werden. Nach Beendigung der Schwangerschaft kann auch bei bis dahin günstigem Krankheitsverlauf ein Rheumaschub entstehen, der rechtzeitig „abgefangen“ werden muss.
http://www.wissen-gesundheit.de/con...E7B5B4858565F43665958464858597E5C53515952426B

Schwangerschaft und Wochenbett können die Vorgänge einer rheumatischen Erkrankung verändern. Rheumatikerinnen benötigen deshalb während einer Schwangerschaft besonders sorgfältige medizinische Begleitung. Zudem sind die meisten Medikamente gegen Rheuma für Schwangere nicht geeignet.

http://209.85.135.104/search?q=cach...ngerschaft&hl=de&ct=clnk&cd=11&gl=de&ie=UTF-8

In der Zeit bis sechs Monate nach der Entbindung nahm bei etwa der Hälfte der Frauen die Krankheitsaktivität zu. Hierauf hatte weder die Dauer des Stillens noch das Wiedereinsetzen der Regelblutung einen Einfluss. Von der Verschlechterung waren vor allem die Frauen betroffen, die zum Zeitpunkt der Empfängnis eine erhöhte Krankheitsaktivität hatten. Im Laufe des Jahres nach der Entbindung pendelte sich die Krankheitsaktivität im Allgemeinen wieder auf den Stand vor der Schwangerschaft ein.

In der Studie war während der Schwangerschaft bei 2,8 Prozent der AS-Patientinnen eine Gestose aufgetreten, die mit krankhaften Veränderungen des Stoffwechsels einhergeht. Ein Kaiserschnitt musste bei 11-28 Prozent der Frauen durchgeführt werden, Gromnica-Ihle und Østensen führen etwa die Hälfte auf die AS zurück. Da die Kenntnis der konkreten anatomischen Verhältnisse ärztliche Entscheidungen (z.B. vaginale oder Schnittenbindung) während des Geburtsvorganges erleichtere, empfehlen beide, vor einer geplanten Schwangerschaft eine Röntgenaufnahme des Beckens und der Lendenwirbelsäule anzufertigen.

http://209.85.135.104/search?q=cach...ngerschaft&hl=de&ct=clnk&cd=12&gl=de&ie=UTF-8

Thema "Schwangerschaft trotz Enbrel" erstellt. Dieser Thread bietet ihnen die Möglichkeit sich ganz speziell mit anderen Mitgliedern über das Thema "Schwangerschaft trotz Enbrel" zu unterhalten.

Eingetragen am 2.11.2007 13:58
Ähnliche Beiträge
Schwangerschaft und Azulfidine. Chronische Uveitis und Enbrel. Enbrel stumpfe Nadeln. Luftnot trotz Basistherapie. Infliximab und Schwangerschaft. Schmerzen trotz Morphin. Enbrel Kostenuebernahme durch kranken.... Enbrel Flugreise. Neue Packung Enbrel Problem. USA Flug mit Enbrel. SLE und Schwangerschaft. Impfung vor Enbrel Therapie. Schmerzen trotz des warmen Wetters. Rheuma Schwangerschaft. Fibromyalgie und Schwangerschaft. Enbrel und Schwangerschaft. Einsetzen der Wirksamkeit von Enbrel. MTX trotz Erkaeltung. Morbus Still und Enbrel. Cortison trotz MTX u. Arava. Antibabypille trotz MTX. Enbrel. MTX Schutz vor Schwangerschaft. Lantarel und Schwangerschaft. cp und Schwangerschaft. rheuma trotz unaufffaelliger blutwerte. Einstellung auf Enbrel. cP und Schwangerschaft. CP in der Schwangerschaft. Frauen Bechterew und Schwangerschaft.

Bitte Saite aufrufen und anklicken!
http://rheuma-themen.de/schwangerschaft-trotz-enbrel-T775.html

Ich nehme wieder mehr Kortison und werde demnächst auf eine Basistherapie mit Methotrexat eingestellt. Deshalb stille ich auch nicht mehr. Das war ein Entschluss, den ich schweren Herzens gefasst habe. Denn die Bindung, die dadurch zum Kind entsteht, ist durch nichts zu ersetzen."

http://209.85.135.104/search?q=cach...ngerschaft&hl=de&ct=clnk&cd=19&gl=de&ie=UTF-8

Bei Methotrexat gilt nicht nur ein striktes Verabreichungsverbot während der Schwangerschaft. Die Arzneien müssen bereits drei bis sechs Monate vorher abgesetzt werden. Das strenge Nein gilt aufgrund der starken Teratogenität auch für Männer mit Kinderwunsch. Leflunomid ist wegen der chemischen Verwandtschaft zu Thalidomid besonders gefährlich und kann als wirksamer Metabolit zwei Jahre im Körper persistieren. Daher muss zwischen der Leflunomid-Therapie und einer Schwangerschaft unbedingt ein Mindestabstand von zwei Jahren eingehalten werden. Wenn nicht gestillt wird, können nach der Geburt alle antirheumatischen Medikamente ohne Einschränkung wie vor der Schwangerschaft wieder eingesetzt werden. Allerdings ist die Datenlage bei der Gabe von Antirheumatika während des Stillens noch dürftig. Daher wird generell empfohlen, während der Stillperiode auf die Einnahme zu verzichten. Für Cortison, Sulfasalazin und die Antimalariamittel (Chloroquin, Hydroxychloroquin) gelten diese Einschränkungen ebenfalls, da diese Substanzen in der Muttermilch nachgewiesen wurden und beim Säugling möglicherweise zu Komplikationen führen.
http://209.85.135.104/search?q=cach...ngerschaft&hl=de&ct=clnk&cd=20&gl=de&ie=UTF-8

Früher hat man SLE-Patientinnen mit Nierenentzündung (Lupus-Nephritis) von einer Schwangerschaft abgeraten. Dazu besteht heute kein Grund mehr, vorausgesetzt, die Nierenfunktion und der Blutdruck sind in Ordnung. Allerdings besteht ein erhöhtes Risiko für eine Präeklampsie, weshalb engmaschige Kontrollen notwendig sind.

Bei SLE-Patientinnen mit Ro- und La-Antikörpern im Blut können diese vorgeburtlich auf das Kind übertragen werden und zu einem neonatalen Lupussyndrom führen, was allerdings sehr selten ist.

Die Präeklampsie - auch Schwangerschaftsvergiftung genannt - tritt erst nach der 20. Schwangerschaftswoche auf. Sie wird manchmal auch präeklamptische Toxämie (PET), EPH-Gestose oder schwangerschaftsinduzierte Hypertonie (SIH) genannt.

Tyische Symptome hierfür sind Kopfschmerzen, Augenflimmern, Oberbauchschmerzen, starke Wassereinlagrungen im Gewebe (Ödeme) sowie ein generelles Unwohlsein. Die Blutdruckwerte sind erhöht und im Urin findet sich vermehrt Eiweiß.
Fast immer sind als Hauptsymptom rechtsseitige Oberbauchschmerzen (durch die Spannung der Leberkapsel) vorhanden, manchmal sogar ohne die klassischen Symptome der Präeklampsie (Ödeme, Proteinurie und Hypertonie). Die Oberbauchschmerzen können in den Rücken ausstrahlen und zu Übelkeit und Erbrechen führen. In den allermeisten Fällen tritt das HELLP-Syndrom im letzten Drittel der Schwangerschaft auf.
http://www.schwangerundkind.de/praeeklampsie.html

wechsel_132_176.gif
@Julia

Ich habe einige der 450 Rheumaformen hier reingestellt
und was diese Mütter dann an Medi genommen haben.
Wo man achten muss und was man darf und nicht darf.
Doch jeder der Mutti werden möchte kann sich wohl einen Ratschlag holen
doch in Natur sieht es dann anders aus
und muß bei jeder Mutter angepasst werden.
Dazu braucht man gute Doc s die zusammen arbeiten
mit den werdenen Eltern.

Bei SLE Nierenbeteidigung + Thrombos=ITP
6 monate Schubfrei (kein Fieber)
1 J. Wartezeit bei Biologika / Rituximab z.B wegen Missbildungen
Blutdruck und Nierenwerte
sollten kontrolliert werden und Medi genommen werden.
Schwangerschaftsvergiftung ab der 20 Woche, achten!
Kortison wird leicht erhöht in der SS zeit.

@Sussi Danke für die Antwort, es hatte sich überschnitten!

LG Gisi

www.lupus-rheuma.de
http://www.razyboard.com/system/mor...schaft-u-geburt-marsden-795942-3908120-0.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ihr lieben

Ich habe mich schon sehr lange nicht mehr zu Wort gemeldet:o(jedoch immerwieder mal hier reingelesen), möchte es aber in diesem Thema nun mal wieder tun.
Mein Rheumadoc hatte mir die Freigabe gegeben, unter Quensyl schwanger werden zu dürfen. Da dies aber sehr lange (über ein Jahr) nicht funktionierte und es mir rheumatechnisch sehr gut ging, schlich ich das Quensyl aus.
2 Monate später bin ich schwanger geworden. Ob da nun ein Zusammenhang bestand oder nicht, weiß ich nicht.

Leider hatte ich dann in der 12. Woche eine sog. verhaltene Fehlgeburt, was sowohl Göga als auch mich extrem mitgenommen hat und bei mir natürlich die Frage aufwarf, ob dies jetzt was mit meiner rA zu tun hatte, was mir von allen Ärzten verneint wurde.
2 oder 3 Wochen nach der Ausschabung habe ich dann natürlich wieder einen Schub bekommen, mit dem ich aber gerechnet hatte und auf den ich vorbereitet war. Mittlerweile "üben" wir wieder und mir geht es zumindest körperlich wieder gut.

Ich möchte keine Angst verbreiten, aber darüber aufklären, dass das "ganz normale" Risiko einer Fehlgeburt auch vor uns "Rheumatanten" leider nicht halt macht.
Und habt keine Angst den Gyns die Informationen zu geben, wenn sie sagen, dass mit dem Medikament was ihr nehmt auf keinen Fall schwanger werden dürft. Sie wissen es einfach nicht besser!

ich wünsche euch viel erfolg
 
Hallo Katrin,

danke für Deine Offnheit, ich denke, dass bei diesem Thema oft nur diejenigen schreiben, bei denen es einen positiven Verlauf gegeben hat.

Dir auch viel Erfolg :)

Sussi
 
Zurück
Oben