Schwangerschaft und RO-Antikörper

Dieses Thema im Forum "Rheuma und Schwangerschaft" wurde erstellt von kschmoll, 22. Dezember 2016.

  1. kschmoll

    kschmoll Neues Mitglied

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    Hallo!

    Hat irgendwer hier Erfahrung mit einer Schwangerschaft, wenn man Lupus und RO-Antikörper hat.

    Ab wann gibt es dann zusätzliche Untersuchungen? Mir wurde gesagt, dass erst aber der 20. SSW zusätzliche Kontrollen durchgeführt werden.
     
  2. Sunflower77

    Sunflower77 Registrierter Benutzer

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    Hallo, das würde mich auch interessieren.
    Mir wurde gesagt, dass es ein erhöhtes Risiko eines Herzfehlers beim Ungeborenen geben kann (ca. 3-8%, die Angaben sind diesbezüglich aber ungenau), da die SS-A(RO) Antikörper auf das Ungeborene übergehen kann.
    Daher würde eine strengere Überwachung von einem Spezialisten erfolgen. Ab welcher SSW hatte ich aber nicht nachgefragt.

    Mich würde mal interessieren, wer bereits Schwanger war und die Antikörper in sich trägt (wg. Lupus, Kollagenosen etc.) und alles gut gegangen ist?
    Wie verlief die Schwangerschaft?

    Über die Suche habe ich nicht viel gefunden.

    VG
    sunflower77
     
  3. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    #3 27. Dezember 2016
    Zuletzt bearbeitet: 27. Dezember 2016
  4. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Registrierter Benutzer

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    Lavendel, toller link ,
    finde ich super da du ihn hier hinen gesetzt hast.

    Danke sagt Johanna


     
  5. Sunflower77

    Sunflower77 Registrierter Benutzer

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    Danke für den Link Lavendel! Da habe ich nicht gesucht gehabt.

    Mich würde weiter interessieren wer mit welchem Medikament schwanger geworden ist und was euch empfohlen worden ist.
    Ich versuche mein Kortison zu reduzieren und an Basismedikament nehme ich momentan nichts. Mir wurde aber empfohlen mit Quensyl zu beginnen, da es sich eher positiv auswirken würde auf die Schwangerschaft.

    Hab aber eigentlich genug von Experimenten und Nebenwirkungen.
     
  6. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    @Sunflower

    Es handelt sich dabei um kein Experiment, sondern eine Konsensusempfehlung unter Fachleuten, weil sich unter Quensyl (zumindest gibt es deutliche Daten dazu) die Zahl der Komplikationen erheblich senken lässt - und zwar sowohl für die Ro-SSA-positiven Mütter als auch für ihre Kinder.
    Unter Anderem scheint das Thromboserisiko (sowohl in den Venen der Mutter als auch in den Gefäßen der Plazenta) verringert zu werden.
    Das gilt in besonderem Maße, wenn zusätzlich ein Antiphospholipidsyndrom vorliegt.

    Entscheiden darf und muss natürlich trotzdem die betroffene Frau ;)
     
    #6 29. Dezember 2016
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2016
  7. Sunflower77

    Sunflower77 Registrierter Benutzer

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    Hallo Resi Ratlos,

    das mit dem "Experimentieren" war eher so gemeint, dass ich es für mich ja ausprobieren muss wegen der Nebenwirkungen.

    Ich danke Dir für Deinen Hinweis, insbesondere mit dem Thromboserisiko.

    Hab das Quensyl bereits verschrieben bekommen, nur noch nicht begonnen. Das mache ich dann gleich im neuen Jahr.
     
  8. Tammy01

    Tammy01 seroneg/undif Kollagenose

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    Hallo,

    ich habe (leider) keine Antikörper, aber eben den starken Verdacht auf Lupus und bekomme seit ca. 3 Jahren Resochin. Ich habe es auch während der Schwangerschaft durch genommen und mein Kleiner kam völlig gesund zur Welt.
    Mein Frauenarzt hat nur zusätzlich den Degum ll Ultraschall gemacht, bzw bei jedem Besuch auch einen normalen Ultraschall.
    In etwas mehr als zwei Wochen wird er schon ein Jahr alt ;)

    lg Tammy
     
  9. Marde

    Marde Neues Mitglied

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    Ich habe Ssa und Ssb Antikörper. Mein erster Sohn kam 2015 gesund auf die Welt und mein 2. Sohn bekam einen AvBlock 3 grades dies wurde in der 22 ssw festgestellt. Es war ein Schock denn ich wusste nichts von diesen Antikörpern:( der kleine kam im Januar per Kaiserschnitt zur Welt und darf nun noch etwas wachsen bis er den Schrittmacher bekommt, aber nur weil er damit gut zurecht kommt. Er muss wahrscheinlich bis er 1 Jahr alt ist den Schrittmacher bekommen... Mich würde mal interessieren ob jemand das gleiche Problem hat und danach nochmal Schwanger geworden ist und ob da alles gut ging?
     
  10. Miilimaus

    Miilimaus Neues Mitglied

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    Hallo, ich habe einen lupus erythematodes und nehme seit 2014 Quensyl ein und hatte bisher einen milden verlauf. Habe allerdings SSA-Ro-AK und SSB-AK.
    2017 wurde ich schwanger und in der 24. Woche wurde ein AV-Block 3. Grades bei meinem ungeborenen Baby festgestellt. Ab da war klar, dass unser Kind nach der Geburt einen Herzschrittmacher bekommt... Es war durch den niedrigen Herzschlag (ca. 50 Schläge/Minute) nicht klar, ob unsere Maus die Schwangerschaft übersteht, doch sie hat es super gemeistert und wurde zum errechneten Termin per Kaiserschnitt geholt. Erst war sie fit und ab dem 2. Tag kamen allerlei komplikationen dazu (zuviel um es hier aufzuschreiben) die am 9. Tag auch zu einer Reanimation führten... :-( Am 9. Tag bekam sie dann eine Not-OP, in der ihr der Schrittmacher implantiert wurde, danach ging es aufwärts und nach fast 7 Wochen durften wir endlich nach Hause. Unsere Maus hat sich prächtig entwickelt und wird in ihrem Leben kaum beeinträchtigt sein durch den Herzschrittmacher. Sie ist wirklich ein Wunder und nun schon 16 Monate alt.
    Wir wünschen uns trotz Risiko ein 2. Kind. Es wurde mir nun empfohlen, zusätzlich zum quensyl noch azathioprin zu nehmen, das soll wohl die Antikörper senken und somit das Risiko mindern, dass nochmal ein AV-Block auftritt. Eine 100%-Garantie gibt es dadurch natürlich nicht, aber wir werden es versuchen und einfach hoffen.
    liebe Grüße
     
  11. Tinchen1978

    Tinchen1978 Registrierter Benutzer

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    Was für ein tapferes Mädchen :). Schön, dass es so gut ausging. Alles Gute für euch und das zweite Kind, wenn es mal unterwegs ist ;).
     
    Miilimaus gefällt das.
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