Ellen
Mitglied
Hallo zusammen,
hat denn hier jemand Erfahrung mit Osteoporose in der Schwangerschaft?
Hat auch jemand Erfahrung mit "Kortison-Diabetes" während der Schwangerschaft?
Aber ich fange mal von vorne an:
Bis Mai 2009 habe ich HUMIRA + MTX wegen meiner RA genommen, die ich schon fast 20 Jahre habe. HUMIRA hatte nach ca. 2 Jahren Einnahmezeit nicht mehr so gut geholfen, also habe ich es abgesetzt - weil wir ja auch einen Kinderwunsch hatten.
Der Rheuma-Doc hat auch gesagt, dass sowohl MTX als auch HUMIRA ca. 6 Monate vorher abgesetzt werden müsse, so dass der Körper "entgiften" kann.
Kortison war dann meine Rettungsinsel. Da es ein körpereigenes Hormon ist, kann es sowohl vor als auch während der Schwangerschaft eingenommen werden. Bei Bedarf habe ich dann noch vor der Schwangerschaft Ibu eingenommen, was während der Schwangerschaft ja auch tabu ist.
Nun gut, Anfang Nov 2009 sind wir dann schwanger geworden :a_smil08: und mittlerweile bin ich in der 25. SSW. Voll happy, wenn auch nicht so einfach.
Die Zeit ohne die Basis-Medis ist schon echt hart!!! Aber man weiß ja, wofür
Nun zu den Problemchen....klar, nur mit Kortison kommen die Schwellungen und Schmerzen schon mit aller Macht zurück, aber Dank der Schwangerschaft wird der richtige Schub doch irgendwie verhindert.
Wegen dem Kortison habe ich aber jetzt leider eine Osteoporose bekommen und somit könnte eine natürlichen Entbindung schwierig werden, da es vermehrt zu Knochenbrüchen kommen kann. Evtl. ist dann ein Kaiserschnitt nötig und außerdem darf ich dann auch nicht stillen (weil das Stillen Calzium aus den Knochen zieht).
Der kleine "Stinker" muss auch gleich nach der Entbindung in die Kinderklinik zur Beobachtung. Weil ich fleißig Kortison hinzugegeben habe, könnte es sein, dass seine Nebennierenrinde auch zu faul geworden ist, eigenes Kortison zu bilden. So müsste er es auch noch hinzubekommen und langsam ausschleichen, wenn alles bei ihm dann klappt. Armer kleiner Kerl!
Außerdem ist das Kortison auch Schuld daran, dass bei mir jetzt zudem noch erhöhte Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft festgestellt wurden (also keine klassische Schwangerschaftsgestose, sondern eine Art Diabetes, was durch Kortison beeinflusst/ausgelöst wird).
Demnächst muss ich zur Ernährungsberatung, obwohl ich nicht denke dass es mir hilft. Was soll ich denn Diät machen, wenn ich weiterhin Kortison einnehmen muss und das die Werte in die Höhe treibt?!
Also, für eure Tipps und Erfahrungsberichte bin ich seeeeeeeehr dankbar.
Viele Grüße
die (dicke) Ellen
hat denn hier jemand Erfahrung mit Osteoporose in der Schwangerschaft?
Hat auch jemand Erfahrung mit "Kortison-Diabetes" während der Schwangerschaft?
Aber ich fange mal von vorne an:
Bis Mai 2009 habe ich HUMIRA + MTX wegen meiner RA genommen, die ich schon fast 20 Jahre habe. HUMIRA hatte nach ca. 2 Jahren Einnahmezeit nicht mehr so gut geholfen, also habe ich es abgesetzt - weil wir ja auch einen Kinderwunsch hatten.
Der Rheuma-Doc hat auch gesagt, dass sowohl MTX als auch HUMIRA ca. 6 Monate vorher abgesetzt werden müsse, so dass der Körper "entgiften" kann.
Kortison war dann meine Rettungsinsel. Da es ein körpereigenes Hormon ist, kann es sowohl vor als auch während der Schwangerschaft eingenommen werden. Bei Bedarf habe ich dann noch vor der Schwangerschaft Ibu eingenommen, was während der Schwangerschaft ja auch tabu ist.
Nun gut, Anfang Nov 2009 sind wir dann schwanger geworden :a_smil08: und mittlerweile bin ich in der 25. SSW. Voll happy, wenn auch nicht so einfach.
Die Zeit ohne die Basis-Medis ist schon echt hart!!! Aber man weiß ja, wofür
Nun zu den Problemchen....klar, nur mit Kortison kommen die Schwellungen und Schmerzen schon mit aller Macht zurück, aber Dank der Schwangerschaft wird der richtige Schub doch irgendwie verhindert.
Wegen dem Kortison habe ich aber jetzt leider eine Osteoporose bekommen und somit könnte eine natürlichen Entbindung schwierig werden, da es vermehrt zu Knochenbrüchen kommen kann. Evtl. ist dann ein Kaiserschnitt nötig und außerdem darf ich dann auch nicht stillen (weil das Stillen Calzium aus den Knochen zieht).
Der kleine "Stinker" muss auch gleich nach der Entbindung in die Kinderklinik zur Beobachtung. Weil ich fleißig Kortison hinzugegeben habe, könnte es sein, dass seine Nebennierenrinde auch zu faul geworden ist, eigenes Kortison zu bilden. So müsste er es auch noch hinzubekommen und langsam ausschleichen, wenn alles bei ihm dann klappt. Armer kleiner Kerl!
Außerdem ist das Kortison auch Schuld daran, dass bei mir jetzt zudem noch erhöhte Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft festgestellt wurden (also keine klassische Schwangerschaftsgestose, sondern eine Art Diabetes, was durch Kortison beeinflusst/ausgelöst wird).
Demnächst muss ich zur Ernährungsberatung, obwohl ich nicht denke dass es mir hilft. Was soll ich denn Diät machen, wenn ich weiterhin Kortison einnehmen muss und das die Werte in die Höhe treibt?!
Also, für eure Tipps und Erfahrungsberichte bin ich seeeeeeeehr dankbar.
Viele Grüße
die (dicke) Ellen
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