Hallo.
Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob "neues Thema erstellen" tatsächlich schlicht und ergreifend bedeutet, dass ich eine Frage an Euch forum_user stellen kann (?)
Da ich allerdings schon seit einiger Zeit als Gast auf Eurer Seite nach Infos über rheumatische Erkrankungen surfe, habe ich beschlossen, mich jetzt doch registrieren zu lassen.
Diese Feststellung zeigt euch also, dass ich mich hier definitiv auf Neuland befinde.
Okay - ich habe folgendes Problem: im November 2005 hatte ich eines morgens ganz plötzlich total steife und dicke Finger. Zunächst dachte ich, es läge nur daran, dass wir zu dem Zeitpunkt gerade eine Wohnung renoviert hatten, und ich mir aufgrund des tagelangen Tapetenabreißens einfach sowas wie Muskelkater eingefangen hatte.
Doch offensichtlich war das ein Irrtum - diese Morgensteifigkeit ging einfach nicht weg und dauerte ca. 20 bis 30 Minuten. Dazu gesellten sich im Frühjahr 06 dann auch mal Gelenkschmerzen hier und da (allerdings nicht symmetrisch). Nachdem ich den verdacht bekam, "Rheuma" zu haben, informierte ich mich über die Symptome etc. hier im Internet und musste feststellen, dass sich der Verdacht, unter einer rheumatischen Erkrankung zu leiden wohl eher bestätigt als dass er verworfen werden kann.
Nun mein Problem: da ich Lehramts-Studentin bin und totale Angst hatte/ habe, mit einer "Rheumadiagnose" keine Anstellung nach dem Ende meines Studiums zu bekommen, habe ich einfach mal beschlossen, die Symptome weitestgehend zu ignorieren.
Da ich (zumindest bisher) meine Zipperlein eher als unangenehm denn als wirklich schmerzhaft empfunden habe, klappte das bisher auch ganz gut - obwohl mir meine eigene Ignoranz doch auch so die ein oder andere unruhige Nacht beschert hat.
Dieses Wochenende habe ich einen Schwangerschaftstest gemacht, der positiv war. Und jetzt bin ich total überfordert damit, was ich tun soll:
- habe gelesen, dass sich der Krankeitsverlauf bei vielen Rheumatikerinnen nach der Geburt drastisch verschlechtert...
- ich habe Angst davor, dass ich irgenwann nicht mehr für meine Familie da sein kann (bin verheiratet, habe eine fünfjährigen Sohn und eine Pflegetochter)...
- dass ich meine Prüfungen (die seit langem überfällig sind - immerhin bin ich 31) noch nicht mal im Laufe des nächsten Jahres machen kann, sollte es mir evtl. schlechter gehen...
ich weiß, dass man eigentlich nicht meckern sollte, denn in anbetracht der schwangerschaft sollte ich zumindest froh sein, dass ich noch keine Medikamente bekommen habe, aber
# Ich weiß einfach nicht, wie ich jetzt weiter vorgehen soll?
# Ist es verantwortbar ein zweites Kind zu bekommen? Wisst ihr etwas über die Prognose bei so einem verhätnismäßig milden (oder langsamen? --- ist er das überhaupt?) Krankheitsverlaufwie er mir bei mir vorkommt?
# Vielleicht sind meine Beschwerden albern im Gegensatz zu denen, von denen ich hier schon teilweise gelesen habe - Sorgen mach ich mir langfristig aber doch?
# Sollte ich mich zuerst an irgendeinen Rheumatologen wenden, der mir sagt, welcher Gyn sich mit Schwangerschaft u Rheuma auskennt (bin vor nicht allzu langer zeit umgezogen u habe hier nichtmal wirklich eine Frauenärztin), da ich irgendwo gelesen habe, dass es dann schon als Risikoschwangerschaft gilt?
Oje, dass sind jetzt 1000 Fragen - ich dachte immer, so schlimm sei das nicht, dass das Rheuma noch nicht diagnostiziert wurde (ich wollte das ja sogar nicht), aber nun kann ich das nicht einfach weiter ignorieren.
Ich würde mich sehr über ein paar Hinweise, Tipps oder Erfahrungen freuen, ich muss jetzt auch schnell entscheiden, wie es weiter geht!
Vielen, vielen Dank im Voraus, silkcut
P.S. Auf irgendeiner "Rheumaseite" wird so ein Servicetelefon angeboten, bei dem man angeblich Mediziner mit seinen Rheumafragen bombadieren kann - taugt das was oder sind das nur ein paar Call-Center-Angestellte? Weiß das jemand?
Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob "neues Thema erstellen" tatsächlich schlicht und ergreifend bedeutet, dass ich eine Frage an Euch forum_user stellen kann (?)
Da ich allerdings schon seit einiger Zeit als Gast auf Eurer Seite nach Infos über rheumatische Erkrankungen surfe, habe ich beschlossen, mich jetzt doch registrieren zu lassen.
Diese Feststellung zeigt euch also, dass ich mich hier definitiv auf Neuland befinde.
Okay - ich habe folgendes Problem: im November 2005 hatte ich eines morgens ganz plötzlich total steife und dicke Finger. Zunächst dachte ich, es läge nur daran, dass wir zu dem Zeitpunkt gerade eine Wohnung renoviert hatten, und ich mir aufgrund des tagelangen Tapetenabreißens einfach sowas wie Muskelkater eingefangen hatte.
Doch offensichtlich war das ein Irrtum - diese Morgensteifigkeit ging einfach nicht weg und dauerte ca. 20 bis 30 Minuten. Dazu gesellten sich im Frühjahr 06 dann auch mal Gelenkschmerzen hier und da (allerdings nicht symmetrisch). Nachdem ich den verdacht bekam, "Rheuma" zu haben, informierte ich mich über die Symptome etc. hier im Internet und musste feststellen, dass sich der Verdacht, unter einer rheumatischen Erkrankung zu leiden wohl eher bestätigt als dass er verworfen werden kann.
Nun mein Problem: da ich Lehramts-Studentin bin und totale Angst hatte/ habe, mit einer "Rheumadiagnose" keine Anstellung nach dem Ende meines Studiums zu bekommen, habe ich einfach mal beschlossen, die Symptome weitestgehend zu ignorieren.
Da ich (zumindest bisher) meine Zipperlein eher als unangenehm denn als wirklich schmerzhaft empfunden habe, klappte das bisher auch ganz gut - obwohl mir meine eigene Ignoranz doch auch so die ein oder andere unruhige Nacht beschert hat.
Dieses Wochenende habe ich einen Schwangerschaftstest gemacht, der positiv war. Und jetzt bin ich total überfordert damit, was ich tun soll:
- habe gelesen, dass sich der Krankeitsverlauf bei vielen Rheumatikerinnen nach der Geburt drastisch verschlechtert...
- ich habe Angst davor, dass ich irgenwann nicht mehr für meine Familie da sein kann (bin verheiratet, habe eine fünfjährigen Sohn und eine Pflegetochter)...
- dass ich meine Prüfungen (die seit langem überfällig sind - immerhin bin ich 31) noch nicht mal im Laufe des nächsten Jahres machen kann, sollte es mir evtl. schlechter gehen...
ich weiß, dass man eigentlich nicht meckern sollte, denn in anbetracht der schwangerschaft sollte ich zumindest froh sein, dass ich noch keine Medikamente bekommen habe, aber
# Ich weiß einfach nicht, wie ich jetzt weiter vorgehen soll?
# Ist es verantwortbar ein zweites Kind zu bekommen? Wisst ihr etwas über die Prognose bei so einem verhätnismäßig milden (oder langsamen? --- ist er das überhaupt?) Krankheitsverlaufwie er mir bei mir vorkommt?
# Vielleicht sind meine Beschwerden albern im Gegensatz zu denen, von denen ich hier schon teilweise gelesen habe - Sorgen mach ich mir langfristig aber doch?
# Sollte ich mich zuerst an irgendeinen Rheumatologen wenden, der mir sagt, welcher Gyn sich mit Schwangerschaft u Rheuma auskennt (bin vor nicht allzu langer zeit umgezogen u habe hier nichtmal wirklich eine Frauenärztin), da ich irgendwo gelesen habe, dass es dann schon als Risikoschwangerschaft gilt?
Oje, dass sind jetzt 1000 Fragen - ich dachte immer, so schlimm sei das nicht, dass das Rheuma noch nicht diagnostiziert wurde (ich wollte das ja sogar nicht), aber nun kann ich das nicht einfach weiter ignorieren.
Ich würde mich sehr über ein paar Hinweise, Tipps oder Erfahrungen freuen, ich muss jetzt auch schnell entscheiden, wie es weiter geht!
Vielen, vielen Dank im Voraus, silkcut
P.S. Auf irgendeiner "Rheumaseite" wird so ein Servicetelefon angeboten, bei dem man angeblich Mediziner mit seinen Rheumafragen bombadieren kann - taugt das was oder sind das nur ein paar Call-Center-Angestellte? Weiß das jemand?