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schwaches Immunsystem

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von swizzli, 17. Juli 2008.

  1. swizzli

    swizzli Neues Mitglied

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    Hallo zusammen!
    Ich hab da mal eine Frage betreffend des geschwächten Immunsystems: habe seit 20 Jahren RA und erhalte seit gut 10 Jahren alle paar Wochen eine Cortison-Depot-Spritze. Diese hilft einigermassen, obwohl ich damit und mit den Basismedis nicht alle Schmerzen wegbringe. Aber in letzter Zeit häufen sich bei mir die diversen Infektionen: mal wende ich grad knapp eine Mittelohrenentzündung ab, kurze Zeit später ist es eine Blasenentzündung, eine Bronchitis, dann wieder eine Bindehautenzündung. Aktuell sind grad Warze und Fusspilz und ich habe das Gefühl, ich "nehme" wirklich jeden Infekt, der sich mir grad in den Weg stellt! ;)
    Habt ihr gute Erfahrungen gemacht, wie man das Immunsystem stärken kann? Ich lebe ansonsten gesund, esse viel Gemüse und Früchte (obschon ich von diesen wiederum Bauchkrämpfe bekomme), trinke ganz selten mal einen Tropfen Alkohol, schlafe um die 8 Stunden, bewege mich - soweit es die Schübe zulassen - regelmässig an der frischen Luft..... und trotzdem, immer wieder habe ich zu den "normalen" Gelenkschmerzen dann noch gegen diverse Infekte zu kämpfen. Das ganze zermürbt mich mittlerweilen so und ich muss noch aufpassen, dass ich nicht noch in Depressionen abrutsche.
    Vor zusätzlichen Medis habe ich mittlerweilen bisschen Horror, da sich meine Leberwerte (aktuell 65 - wie heisst der Wert?) seit 2 Jahren nicht senken lassen.
    Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen würdet. Selbstbetroffene sind doch oft bessere Ratgeber als Medizinmänner ;)
    Liebe Grüsse aus der Schweiz, swizzli
     
  2. O-Ren

    O-Ren Neues Mitglied

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    Ich habe ähnliche Probleme wie du. Mein Arzt hat mir eine Eigenbluttherapie diesbezüglich empfohlen, ich stecke gerade mittendrin und kann dir daher noch nicht sagen, ob es was genützt hat. Bei rheumatischen Erkrankungen ist die Eigenbluttherapie ja auch empfohlen. Mein Blut wird vor dem Spritzen mit einem homöopathischen Mittel gemixt, auf den Namen komme ich jetzt allerdings nicht, da müßte ich zu Hause nachgucken.

    Das ist übrigens das erste Mal das ich überhaupt etwas homöopathisches ausprobiere, bin da immer recht skeptisch gewesen aber im Moment bin ich bereit alles zu versuchen. Achja, muß man natürlich auch selbst zahlen, die Krankenkasse übernimmt das nicht.

    Leberwert heißt, glaube ich, GGT?
     
  3. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Ich frage mich,ob es bei einer Autoimmunerkrankung sinnvoll ist das Immunsystem aufzubauen,welches durch die Basismedis ja unterdrückt wird (Immunsuppressiva) damit es eben aufhört den Körper anzugreifen und somit natürlich geschwächt wird und man dadurch leider Infektanfälliger ist.Über Eigenbluttherapien gibt es auch sehr verschiedene Meinungen,bevor du in dieser Hinsicht etwas unternimmst wäre es vielleicht sinnvoll mal mit deinem Arzt zu sprechen.
     
  4. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo swizzli,

    was bekommst du denn für ein basis-medi? deine immunschwäche könnte eventuell damit zu tun haben. der zweck einiger basis-medi liegt ja darin, das immunsystem bewusst zu schwächen, damit es keine antikörper bilden kann, die es dann gegen sich selber richten kann.

    wenn der leberwert der gamma-gt ist, dann sind 60 sind sehr erhöht. meiner liegt da zur zeit bei 120. der normwert liegt bei 39. wenn es allerdings einer der anderen beiden leberwerte ist gpt oder got dann sind 65 schon relativ viel, da diese beiden werte nicht all zu schnell zu beeinflussen sind wie der ggt.

    liebe grüße
    christi
     
  5. O-Ren

    O-Ren Neues Mitglied

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    Hm, was du da sagst macht mich schon nachdenklich. So habe ich das noch nicht gesehen. Ich stecke ja leider noch so ziemlich am Anfang der Erkrankung und weiß vieles noch nicht so. Daß die Basistherapie das nicht richtig funktionierende Immunsystem unterdrückt, war mir auch nicht so klar, sonst hätte ich das mit der Eigenbluttherapie noch mal überdacht.

    Hatte dazu vorher etwas gegoogelt und eigentlich immer nur positives gefunden bezüglich Rheuma und Eigenbluttherapie. Aber ich werde meinen Arzt darauf noch mal ansprechen.
     
  6. Stefania16

    Stefania16 Neues Mitglied

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    Hallo....

    ich hab auch ne Autoimmunerkrannkung....(SLE)
    und bei mir is das IMmunsystem RUNTERGEDRÜCKT indem
    ich die BAsisMedi bekomme,so werden meinen eigenen Organe von meinen Eigenen ANTIKÖRPERN geschütz,Den ohne Unterdrücktes Immunsystem kann das net passieren....halt wie sabsi auch schreibt (Immunsuppressiva)!!!
    In letzte Zeit bin ich ERKÄLTET oder hab nen Virus...das kommt und geht und es dauert normalooo so lang bis es weg ist...und man ist halt schwächer als die Andern....Daran musst ich mich gewöhnen...aber nach einiger Zeit hat man es gerafft und weißt wie es läuft....
    ICH WÜNSCH DIR VIEL GLÜCK !!!
    UNd würd dir auch RATEN den DOC aufzusuchen und ihn einiges ZUFRAGEN !!! SICHER IST SICHER !!!
    Liebe grüße vom kleinen Wolf:baby2:
     
  7. swizzli

    swizzli Neues Mitglied

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    @Christi
    beim Leberwert handelt es sich um den Gamma-GT. Wie hoch ist denn hoch, resp. wie hoch kann der denn gehen???
    Als Basismedi nehme ich seit über 8 Jahren Arava 20mg. Demnächst möchte mein Arzt die Therapie ändern, wahrscheinlich Arava/Methotrexat. Habe mit letzterem vor 14 Jahren aber schlechte Erfahrungen gemacht, da sich innert kürzester Zeit die ganze Mundhöhle eitrig entzündete. Mein heutiger Arzt meint, dass mit zusätzlicher Folsäure dies event. nicht passiert!?
    Im Moment erhalte ich ca. alle 10 Wochen eine Depot-Spritze Diprophos (Cortison). Trotzdem habe ich immer wieder Schübe, so nach ca. 6 - 7 Wochen nach dem Cortison fängt es immer wieder an.
    Als ich letztes Jahr versuchshalber, eben wegen der Leberwerte, das Arava auf 10mg reduzierte, verschlechterten sich die Gelenke und die Leberwerte gingen trotzdem rauf. So meint der Arzt, dass nicht die Medis, sondern die Krankheit selber die Leber beeinträchtigt. Kann man da nichts machen? Mir macht das bisschen Angst :(
    Damit ich nun eben nicht wegen all den Infekten noch wieder zusätzlich Medis nehmen muss und der Leber damit bestimmt keinen Gefallen tue, möchte ich irgendwas tun, damit mich nicht jeder Infekt befällt...

    Danke für eure Antworten.
    LG, swizzli
     
  8. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Hallo

    Ja,die NW von MTX werden durch die Gabe von Folsäure vermindert,auch das Trinken von Ananassaft gegen das Auftreten von Geschwüren im Mund wird empfohlen.Ob die schlechten Leberwerte wirklich von der Krankheit selbst kommen kann ich dir leider nicht beantworten.Durch die Medis wird das aber sicher nicht besser,aber hat man eine Wahl?Und ob man gegen die ständigen Infekte wirklich was tun kann,ist eher fraglich.Du lebst ja schon so gesund wie möglich,aber wie gesagt,diese Medis fahren einfach das Immunsystem so runter daß man einfach anfälliger wird für alles mögliche.
    Ich wünsch dir alles liebe.:troest:
     
  9. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    Auch auf die Gefahr hin. mit meiner Meinung anzuecken, will ich sie doch äußern:
    Ja, natürlich ist der Sinn der Basismedis, das Immunsystem zu unterdrücken, da ja (angeblich) dessen Entgleisung Rheuma macht. Nur ist es dem Menschen wohl nicht möglich nur das "Überschießende" zu unterdrücken, sondern die Basismedis verfahren wohl eher nach dem Grundsatz: ganz oder gar nicht. Wir brauchen alle ein gut funktionierendes Immunsystem, um nicht von einem Infekt in den nächsten zu fallen!
    Als negatives Beispiel, was eine jahrzehnte lange Cortisontherapie anrichten kann (andere Basismedis sind da auch nicht besser), sei hier das Beispiel meiner Tante angeführt, die seit ca. 1942 über 40 Jahre lamg cP hatte.Sie wurde damals vor allem mit Cortison (später auch Gold) behandelt (Originalaussage: Die Ärzte wundern sich, dass ich das so gut vertrage.).
    Am Ende ihres Lebens zeigten sich doch die Nebenwirkungen: Beim normalen Gehen brach der Oberschenkelhals durch, und gestorben ist sie mit Mitte 70 an einer Blutvergiftung nach einer Knie-OP, bei der ihr auch keine Antibiotika mehr helfen konnten, weil ihr Immunsystem nicht mehr funktionierte.
    Manchmal frage ich mich wirklich , ob funktionierende Gelenke wirklich das Allerwichtigste sind?
    Nix für ungut! Sabine
     
  10. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo,
    es bleibt für den Einzelnen immer abzuwägen: Geht es mir mit dem Medi besser als vorher, was wiegt schwerer? Mehrmals im Jahr z.B. Blasen- und/oder Nebenhöhlenentzündungen mit Antibiotika bekämpfen, mit erhöhtem GGT leben, ... oder wegen zerstörter Hand/Finger/...gelenke nicht mehr Tragen, Kochen, Laufen, Körperpflege, Autofahren, ... können. Ohne Basismedis können genauso gut die Leber, Nieren, ... vom Rheuma angegriffen werden.

    Wenn man nun schon so lange MTX oder Arava genommen hat (Cortisonspritzen sind eigentlich total aus der Mode!!!) und trotzdem unter Schmerzen und Zerstörungen leidet, ist eigentlich ein Biological (z.B. Enbrel oder Humira angesagt). Ich hatte bisher den Eindruck, dass hier Deutschland das Schlusslicht bei der Verordnung sei, aber vielleicht ist es die Schweiz? Viele Grüße von Susanne
     
  11. Christi

    Christi Mitglied

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    hallo swizzly,

    wie hoch er gehen kann weiß ich nicht, man sagt jedoch im allgemeinen, dass man maximal das dreifache des normwertes als sogenanntes "kleineres übel"akzeptiert, das wären somit 117. meine rheumatologin hat gestern zu mir gesagt, dass ich arava wahrscheinlich absetzen müsste, wenn er so bleibt oder gar noch weiter steigt (derzeit 120).

    Zitat von susanne:

    aber auch unter biologicals wie humira wird das immunsystem unterdrückt.
    was infekte angeht bist du da wahrscheinlich auch nicht besser dran, aber du könntest eventuell das cortison reduzieren, ist ja auf dauer auch nicht so doll. ich bekomme z.zt. humira und arava in kombi, arava erst seit 5 wochen, wie gesagt, vielleicht muß ich es ja absetzen. hatte auch mit mtx begonnen und auch wegen nebenwirkungen absetzen müssen. habe aber immer 24 stunden nach mtx folsäure nehmen müssen und nnoch dazu einen magenschutz (omeprazol).
    infektionen hatte ich bisher keine, allerdings auch schon vorher war mein rezept: jeden morgen zum frühstück ein glas multivitaminsaft.

    liebe grüße
    christi
     
  12. swizzli

    swizzli Neues Mitglied

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    Guten Morgen
    @Savolo: ist völlig klar, dass Cortison erhebliche Nebenwirkungen hat. Ich bekomme dies alle 10 Wochen gespritzt und einmal jährlich lasse ich, eben wegen des Cortisons, eine Knochendichtemessung machen. Wenigstens diese sah bisher immer sehr gut aus!
    Klar können wir auswählen, ob wir lieber ein unterdrücktes Immunsystem haben oder Probleme mit den Gelenken... es ist ja nur nicht nur so, dass wir ohne Medis in den Bewegungen sehr eingeschränkt sind, es sind ja oft die Schmerzen, die einen wahnsinnig machen.

    @Christi: Danke für deine Zahlen. Mein Arzt gibt mir da einfach nie so genau Antwort, habe das Gefühl, er will meine Fragen jeweils gar nicht so genau verstehen und nimmt meine diesbezüglichen Ängste nicht ernst. Wie wir rausgefunden haben, spinnt die Leber, weil sie von der RA angegriffen ist und nicht nur aufgrund der Medis. Sonst hätten die Werte sich ja wieder bessern müssen, als ich letzten Herbst das Arava um die Hälfte reduziert habe. Sind aber selbst dann leicht angestiegen.

    Leider hat es in meiner näheren und weiteren Umgebung keinen anderen Rheumadoc, sonst würde ich mich mal bei einem anderen beraten lassen. Versuche dies nächstens mal bei meinem normalen Hausarzt, Allgemeinpraktiker, vielleicht hat der mir noch einen Tipp!?

    Wie ist das bei euch: macht ihr im Herbst jeweils die Grippeimpfung?

    Gruss und einen möglichst schmerzfreien Tag, swizzli
     
  13. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Guten Morgen,schau mal ziemlich weit oben in der linken Leiste unter Rheuma von A-Z nach,da findest du Infos zum Thema Grippeschutzimpfung.
     
  14. Fallingstar

    Fallingstar Mitglied

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    Hallo swizzli,

    die gleichen Probleme mit dem angeriffenen Immunsystem hatte ich letztes Jahr auch. Ich bin quasi von einer Infektion in die nächste gerutscht. Da hat mit meine Rheumaärztin den Tipp gegeben: Ich soll mal für ca. 1/4 Jahr od. auch länger Orthomol immun nehmen. Das gibt es in der Apotheke und ist nicht gerade billig (lieber online bestellen). Ich habe es 1/2 Jahr genommen und es hat mir super geholfen. Im April diesen Jahres habe ich es abgesetzt und es geht mir immer noch gut. Keinen Infekt mehr. Ich nehme auch Arava 20 mg, habe aber keine Probs mit der Leber, zumindestens bis jetzt nicht.

    Liebe Grüße
    Fallingstar
     
    #14 18. Juli 2008
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2008
  15. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Guten Morgen,

    Meine Antwort: eindeutig ja! Ich hab "nicht funktionierende Gelenke" hinter mir. Mittlerweile habe ich jede Menge TEPs, die mir das Leben wieder erleichtern. Meine kleinen Gelenke sind aber auch durchwegs hin, also sehe ich mich eher als geschädigt, denn als "funktionierend". Kaputte Gelenke schmerzen in hohem Grad (häufig bis zur Übelkeit), man wird steif und unbeweglich, ist auf den Rollstuhl angewiesen, braucht Hilfe beim täglichen Leben, arbeitsunfähig, man hat Schwierigkeiten das Haus zu verlassen, ins Auto einzusteigen und und und. Inmobilität macht abhängig von anderen Menschen, man wird depressiv und völlig verzweifelt und steckt obendrein in einem finanziellen Desaster, weil Hilfsmittel und Hilfe mittlerweile kaum mehr finanzierbar sind.

    Ich von meiner Seite kann sagen, dass mir ein schwaches Immunsystem das mit Basis-Medi künstlich und kontrolliert suprimiert wird, bei weitem lieber ist als Behinderung mit all seinen Folgen.

    Trixi
     
  16. swizzli

    swizzli Neues Mitglied

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    Hallo Trixi

    Ich sehe es eigentlich so wie du: klar, kann ich mich auch mit schmerzenden Gelenken irgendwie beschäftigen. Das mache ich zwischendurch ja auch. Aber die sozialen Kontakt nehmen ganz eindeutig ab, wenn ich immer und immer wieder wegen der Schmerzen Unternehmungen mit andern absagen muss. Obschon ich ein sonst gut funktionierendes Umfeld habe, auch ein Mann und eine Tochter (10 Jahre), die mich unterstützen, wo es nur geht, oft bin ich dann alleine daheim und kann Sachen nicht tun, die ich eben gern tun würde. Sport habe ich auf ein Minimum reduziert, d.h. oft bleibt es einfach bei einem Spaziergang, einfach damit ich daheim nicht grad "versaure"! Aber ich kann ja nicht von allen verlangen, dass sie sich immer nach mir richten und oft tut es weh zu wissen, was alles nicht möglich ist wegen der Schmerzen.
    Wenn's denn nur so wäre, dass die Gelenke nicht mehr funktionieren, nein, sie tun dann auch noch höllisch weh!! Aber das kennt ihr ja auch und Jammern hilft eindeutig nicht weiter, im Gegenteil!
    So versuche ich, das beste draus zu machen! Zudem bin ich sehr, sehr froh, gibt es dieses Forum. Hier fühlt man sich gut aufgehoben und vor allem VERSTANDEN!
    Gruss, swizzli
     
  17. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Ich kann Savolo schon verstehen. Wer nimmt schon gerne Medikamente.
    Aber sie sieht das zu blauäugig. Besser mit 70 an Osteosporose zu leiden,
    als mit 30 im Rollstuhl zu landen, oder die 30 aufgrund der Organbeteiligungen nicht mehr zu erleben.
     
  18. Teufel

    Teufel Neues Mitglied

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    HalliHallo,

    also ich lied auch immer an Infekten. Aber ich mache jetzt jedes Jahr die Grippeschutzimpfung. Habe jetzt kaum noch eine Erkältung. Das einzige, was mir momentan öfters Beschwerden macht ist eine Blasenentzündung. Habe in den letzten 6 Monaten 3 Blasenentzündungen gehabt. Deneke es liegt aber an der Endoxan-Therapie.:top: