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Schultergelenk op

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kissi, 13. April 2008.

  1. kissi

    kissi Neues Mitglied

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    hallo liebe ro-ler,

    mein opa bekommt ein neues schultergelenk.

    wie ist das nach dem kh zuhause?
    braucht er eine heimhilfe?
    die reha ist erst 6 wochen später.
    wie geht das mit anziehen und körperpflege und drumherum? kann er sich alleine versorgen oder braucht er hilfe? und wie lange braucht er hilfe?

    opa lebt alleine und macht sich sonst immer alles selbst. die op ist am donnerstag.

    danke schonmal,
    lg kissi
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    kommt darauf an, was genau gemacht wird. am besten den operateur danach fragen.
    gruss
     
  3. kissi

    kissi Neues Mitglied

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    hallo bise,

    mein opa und tante haben da schon gefragt, die meinten nur dass erst 6 wochen nach der op die reha beginnt, ist halt ne sehr lange zeit, wir wissen nicht wie das dann sein wird nach der op, wer sich um ihn kümmern soll etc.,...

    hat sonst noch wer erfahrungen damit gemacht?

    lg kissi
     
  4. bise

    bise Neues Mitglied

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    fragt beim operateur (!) nach, ob der patient sofort nach entlassung aus dem kh,die schulter für die alltäglichen dinge belasten darf. die belastung der schulter (z.b. für sich waschen, zähneputzen, anziehen, ausziehen) ist etwas anderes als die spätere reha. essenszubereitung wird sicherlich nicht sofort erlaubt sein. fragt nach, ob er und wenn ja, wielange er eine schultergelenksstütze tragen muss. das sind fragen, die immer vor(!) der op unbedingt geklärt werden müssen.
    unbedingt nachfragen.....
    gruss
     
  5. Schnaki

    Schnaki Neues Mitglied

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    Hallo Kissi,

    wie kommst es, dass Dein Opa erst nach 6 Wochen zur Reha kommt?

    Bei mir war die Reha bei beiden Schulter-Teps direkt im Anschluß an die Akutklinik bzw nur 3-4 Tage Zwischenstop zuhause.

    Meine Erfahrung: 6 Wochen postoperativ muß Tag und Nacht ein Schulterkissen getragen werden. Das behintert beim Ankleiden, Waschen usw. schon, aber nach einiger Übung schaffte ich das selber. Mit Scherzmitteln war ich ganz gut eingestellt, so dass es schmerzmäßig nicht so arg war. Aber ich glaube, ich hätte mich nicht selber versorgen können die ersten Wochen nach der Op, nicht kochen oder einkaufen können usw und ich bin 35 Jahre alt... weiß nicht, ob das mit einem älteren Menschen zu vergleichen ist. Ein bißchen KG sollte ja auch laufen, wenn Dein Opa zuhause ist. Da muß er dann auch irgendwie hin, wenn die KG nicht ins Haus kommen kann.

    Wenn Du noch konkrete Fragen hast, dann stell sie einfach :)

    Liebe Grüße, Schnaki
     
  6. kissi

    kissi Neues Mitglied

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    hallo,

    hab gestern nochmal mit meiner tante telefoniert und er darf die schulter nicht belasten, erst in der reha beginnen die dann mit den ganzen alltagssituationen, also die wieder zu üben etc.
    wir(meine familie) findets nur blöd dass es bis zur reha so lange dauert, da wir nicht wissen was wir die 6 wochen mit ihm machen solln. wir haben keine zeit ihn zu pflegen weil meine eltern auch von früh bis abends arbeiten und somit opa nicht in der früh umziehen, waschen, kochen etc können. ja, meine tante war mit opa im kh beim gespräch mit aber halt leider nicht an alles gedacht/nachgefragt,.......
    wir denken auch nicht, dass opa sich selbst versorgen kann, wenn er den arm 6 wochen nicht bewegen darf. nur so kurzfristig eine heimhilfe zu finden und alles für ihn organisiern wird auch schwer sein, da hat sich opa wohl nichts dabei gedacht, dass er da auch viel hilfe braucht etc. er wollte nur, dass er endlich nicht mehr so schmerzen mehr hat(was ich ja auch gut verstehn kann) aber so einfach ist das leider alles nicht.

    danke euch beiden,

    lg kissi
     
  7. Rubin

    Rubin Mitglied

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    Hallo Kissi,

    nachdem mir meine Schulter-TEP eingesetzt wurde, habe ich auch 6 Wochen Tag und Nacht eine Schulter-Abduktions-Bandage getragen. Von der Ergotherapeutin in der Klinik bekam ich einen Krankengymnastik-Plan. Dort wurde genau aufgezeigt, welche sich steigernden Übungen Woche für Woche von meiner ambulanten Therapeutin durchgeführt werden mußten.

    Mein Operateur hat schlechte Erfahrungen mit Patienten gemacht, die gleich nach dem Klinikaufenthalt zur AHB kamen. Deshalb ordnet er immer nach der OP 6 Wochen zum Ausheilen an. Erst nach dieser Zeit befürwortet er eine AHB.

    Die Zeit als "Einarmige" habe ich gut überstanden. Ich war froh, daß mir noch der nicht operierte Arm zur Verfügung stand. Sehr schnell habe ich mich daran gewöhnt und mich bis auf einkaufen selbst versorgt.

    Nach den 6 Wochen und regelmäßiger KG ging es mir so gut, daß ich keine AHB mehr benötigt habe.

    Einen schönen Tag noch...

    Rubin
     
  8. bise

    bise Neues Mitglied

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    es gibt sozialstationen, die kommen; das kann vom haus doc verschrieben werden. behandlungspflege auch. oft helfen die kassen auch bei der bereitstellung einer hilfe.
    vorkochen könnte doch die familie erledigen, wohnung saubermachen auch. das geht zu schaffen, wenn opa keine gr. ansprüche stellt.
    gruss
     
  9. nido

    nido "Luxusweibchen" aus Nö

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    Servus Kissi

    Eine Heimhilfe ist schnell zu bekommen, da muss man nicht lange vorrausplanen. Bei Essen auf Räder klappt das auch ruck zuck. Da müsst ihr euch keine Sorgen machen.
    Weiß darüber deshalb realtiv gut bescheid, da Göga Obmann von Volkshilfe Berndorf ist, und sich da sehr oft Leute erkundigen.
    http://www.servicemensch.at/

    Neben der Volkshilfe gibt es ja auch noch 2 andere Organisationen die dieses Service anbieten.


    Hoffe ich konnte dir ein bisserl helfen
     
  10. Sooonnenschein

    Sooonnenschein Neues Mitglied

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    Hallo Kissi,

    ich habe im Oktober selbst eine künstliche Schulter bekommen. zwar nur eine Teilprothese (Hemi-). Aber der Ablauf ist der gleiche wie bei einer vollen TEP. Ich musste fünf Wochen Tag und Nacht einen Gilchristverband tragen müssen. Das war für mich teilweise unerträglich. Ich habe auch Probleme mit der linken Schulter, und war dadurch auch eingeschränkt.

    Ich war 10 Tage im Krankenhaus, und kam danach auf AHB. Ich fand das nur gut. Denn die Leute dort kenne sich aus. Meine Angst ist dann auch immer, dass man zuhause auch mal eine falsche Bewegung machen kann (beim Anziehen, Waschen...).

    Ich konnte mich auch nicht selbst komplett anziehen, waschen etc. Der Verband war so geschnürt, dass ich da alleine nicht reinkam.


    Vom Krankenhaus habe ich auch einen Plan bekommen, was man in welcher Woche machen darf. Das hat sich bis zu 12 Wochen gezogen, bis der Plan zuende war. Mir haben die Ergotherapeuten auch einige Übungen gezeigt.

    Hmm, ehrlich gesagt, möchte ich nicth sechs Wochen alleine daheim rumsitzen, wenn ich operiert wäre. Weiss auch nicht, ob es gut für das Gelenk, und die Muskeln etc ist, wenn sechs Wochen fast nichts gemacht wird.

    Falls Du noch Fragen hast, kannst Du Dich gerne an mich wenden.

    LG
    Andrea
     
  11. kissi

    kissi Neues Mitglied

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    hallo,

    möcht mich bei euch allen recht herzlich bedanken für eure antworten.
    bin schon gespannt wie das jetzt wird,..sind ja nur mehr 4 tage bis zur op.

    schönen abend noch und liebe grüße
    kissi
     
  12. rudiadabei

    rudiadabei Neues Mitglied

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    Hallo Zusammen,
    hab meine Schulter Tep, schaftlose Prothese, hinter mir. OP war am 3. Sept. 09. 8 Tage Krankenhaus, vom 1. Tag an KG Unterarm und ab 3. Tag geführte Bewegungen. Hab eine ambulante Reha ab der 6. Wo. beantragt, meine Tochter ist Physiotherapeutin und hält das für sinnvoll denn erst nach 6 Wo. kann man den kompletten Muskelaufbau machen. Mache momentan meine Übungen, teilweise geführt aber auch zunehmend selbsttätig. Hab momentan keine Schmerzen mehr, außer bei unachtsamen Bewegungen.
    Wenn ihr noch was wissen wollt bitte meldet euch.

    Gruss von Rudi