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Schulter - Verkalkung Sehne

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Monika71, 20. September 2012.

  1. Monika71

    Monika71 Neues Mitglied

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    Hallo, wer von euch hat " Erfahrung " damit. Vor drei Wochen bekam ich über Nacht starke Schmerzen am rechten Arm und konnte ihn kaum noch bewegen. Diagnose Verkalkung an der Sehne, habe dann eine Spritze bekommen, der Schmerz ließ nach. Nach einer weiteren Woche kam dann ständiges Einschlafen des Armes hinzu, besonders beim Liegen sowie beim Anheben des Armes unter Belastung, desweiteren hängt meine Schulter jetzt nach unten und ist nach innen rotiert. Der gesamte Schultergürtel ist verspannt und schmerzt.Ein MRT wurde gemacht , die HWS zeigt nur minimale Abnutzungerscheinung, also nicht der Grund. Ein EMG steht noch aus, Termin im Oktober. Es besteht jetzt noch der Verdacht , dass der Ulnaris am Ellenbogen eingeklemmt ist. Bin momentan etwas ratlos, die hängende schmerzende Schulter kann doch nicht vom eingeklemmten ulnaris kommen oder doch?

    VlG
    Monika
     
  2. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Monika,
    Beschwerden wie du hast, kenne ich nun nicht in dieser Form, aber soviel kann ich sagen, dass das Einschlafen des Armes auf einen Engpass eines Nervs deuten kann. Deine HWS ist zwar ok, aber wenn der ganze Schultergürtel verspannt ist und schmerzt, kann ein verhärteter Muskel auch einen Nerv wie den Ulinarus einengen. Mit Physiotherapie kann man sehr viel machen, ich würde das mal ausprobieren.
    Gute Besserung!
     
  3. Monika71

    Monika71 Neues Mitglied

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    Hallo Nachtigall,

    nun will ich dir mal endlich antworten. Nach einigen Wochen Untersuchungen ( MRT,EMG) hat man soweit festgestellt, dass die HWS normale Abnutzung zeigt, die Nerven am Arm etwas überreizt sind. Aber mein Rheumatolge hat dann alles aufgeklärt, die Beschwerden werden nicht durch meine Kollagenose ausgelöst, sicherlich etwas begünstigt. Bei mir waren sehr viele Triggerpunkte total verhärtet und nach der ersten manuellen Therapie war das Kribbeln und Einschlafen der Finger weg. Psychischer Stress hat alles noch vorher begünstigt ( Stress auf der Arbeit = falsche Körperhaltung). Jetzt sind meine Beschwerden weg und ich hab mir eine neue Arbeit gesucht, na dann mal sehen. Für mich doch faszinierend gewesen, wie ich selbst die Psychosomatik immer belächelt habe, aber wie es scheint spielt sie doch eine große Rolle.


    VlG
    Monika
     
  4. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Na, das ist doch super, wenn es dir in dieser Hinsicht wieder gut geht!!! :top:
     
  5. Cavallina

    Cavallina Neues Mitglied

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    Hallo Monika,

    ich habe seit 2 1/2 Jahren Probleme mit meiner Schulter. Es wurde auch eine Kalkablagerung in der Sehne diagnostiziert. Ich habe dadurch phasenweise höllische Schmerzen, sodass ich meinen Arm kaum noch bewegen kann. Da helfen mir dann auch keine Schmerzmittel mehr. Es hilft dann gegen die Schmerzen entweder nur eine Cortisoninfiltration direkt ins Gelenk oder Cortison oral. Allerdings hält die Wirkung immer nur einige Tage bis Wochen an und dann kommen die Schmerzen wieder. Kribbeln in den Fingern (Ringfinger und kleiner Finger) hatte ich am selben Arm auch schon. Ich war deswegen auch schon beim Neurologen. Aber wie es eben so ist, als ich den Termin beim Neurologen hatte, war das Kribbeln wieder verschwunden :rolleyes:. Er hat nur eine leichte Reizung festgestellt. Und seitdem trat das Kribbeln nicht mehr wieder auf, ist irgendwie von alleine verschwunden :confused:. Die Schmerzen und die Kalkablagerung sind allerdings nach wie vor vorhanden und ich bin inzwischen konservativ austherapiert (Spritzen, Schmerzmittel, Krankengymnastik, Kinesiotaping, Stoßwellentherapie) :(. Jetzt steht mir da doch eine OP bevor :(.

    Ich wünsche dir, dass sich bei dir die Kalkablagerung wieder von selbst zurückbildet oder keine so extrem schmerzhaften Beschwerden verursacht wie bei mir.

    Grüßle,

    Cavallina
     
  6. Monika71

    Monika71 Neues Mitglied

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    Hallo Cavallina,

    ja ich die Schmerzen bei so einer Verkalkung sind so heftig, es ist schon ohne Belastung so höllisch schmerzhaft. Ich hatte schon ab und an mal Schmerzen und Bewegunseinschränkungen in dem Arm, dies hatte sich sonst immer nach 2 -3 Tagen gelegt. Allerdings das letzte mal halt nicht, nach der Spritze war es dann wieder zum Aushalten und ich hatte dann das Kribbeln ect, unzählige Untersuchungen ( Neurologe EMG/ Radiologe MRT....), etliche Wochen krankgeschrieben, geholfen hat mir dann endlich nach Wochen die manuelle Therapie. Meine Verkalkung hat sich wohl abgebaut, laut Ultraschall, die kann sich aber jederzeit wieder aufbauen. Ich drücke dir ganz fest die Daumen für die OP.

    VlG Monika