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Schübe oder mehr, wie ist es bei euch? wie lange? wie oft?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sternlicht, 26. April 2006.

  1. Sternlicht

    Sternlicht Neues Mitglied

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    habe mal ne Frage, interessiert mich auch generell. Wie ist das mit den Schüben, wie oft & wie lange bekommt ihr Sie?

    Bei mir ist es so (sodenn man es Schübe nennen kann) ca. alle paar Wochen - erst Kopfweh paar Tage & dicke Halsdrüsen (Gefühl wie ne beginnende Grippe) danach Gelenke/&Gliederschmerzen in sämtlichen Bereichen. Die Schmerzen wie reißen oder Krampfartig könne auch min. wandern. also hier & da & wieder zurück (kann ich gar nicht direkt beschreiben) letzes mal ab Ende März gute 2 Wochen. Dann gings fast wie weg, und kam (2 Tage später)leicht wieder & das hält sich nun so irgendwie. Sprich ich habe keine fiesen Schmerzen- aber es ist irgendwie immer präsent.

    was muss man unter Schüben verstehen? Ist es bei Jedem Anders?
     
  2. HermineGranger

    HermineGranger Neues Mitglied

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    Hallo Sternlicht,

    wahrscheinlich wirst Du ganz unterschiedliche Antworten bekommen. So unterschiedlich, wie Menschen und Krankheitsverläufe sind, so verschieden sind mit Sicherheit auch die Schübe.

    Dies ist mein erster, richtiger Schub und ich darf ihn seit 20. November vergangenen Jahres "genießen". :D Diesen Tag werde ich wohl auch nie vergessen, da er innerhalb weniger Stunden begann. Er hat sich vorher zwar angekündigt, aber die liebe Hermine hat die Lympdrüsenentzündungen, Kopfschmerzen und beginnenden Rückenschmerzen renitent ignoriert, bis mein HA und schließlich auch mein Körper die Reißleine zogen. :p Ich konnte riechen, dass ich eine rheumatische Erkrankung habe. :eek:

    Innerhalb von wenigens Stunden begannen jedenfalls heftige Gelenkschmerzen und es wäre schneller gegangen, hätte ich aufgezählt, was mir NICHT wehtut. Ich war auch überrascht, wo es einen überall schmerzen kann. :D

    Der Spuk ist immer noch nicht vorbei und ich weiß schon gar nicht mehr, wie sich die Tage anfühlten, an denen ich keine Schmerzen habe. Ehrlich gesagt, habe ich es auch langsam satt, aber mich fragt ja keiner. :cool: Meine Rheumatologin leidet bei jedem Termin förmlich mit und wir kämpfen gemeinsam, den Tanz zu beenden. Die größten Schwierigkeiten hat sie in puncto Geduld mit mir, denn Geduld gehörte noch nie zu meinen vornehmsten Eigenschaften. :D

    Viele Grüße
    Hermine
     
  3. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Sternenlicht,

    das ist eine gute Frage:

    Damals vor ca. 15 Jahren kamen die Schübe quasi über Nacht..... Nach der Mandel-OP verschwanden die großen Schübe, geblieben waren die Sehnenscheiden-Entzündungen und die kleineren Beschwerden...

    Jetzt, quasi nach Florians Geburt im August letzten Jahres ging es ganz langsam los. So 8 Wo nach der Geburt ging der Spuk los und immer schön präsent, aushaltbar, aber da...

    Im Dezember wurden die Schmerzen schlimmer, so dass ich dann doch zur Hausärztin ging, im Januar kam dann ein Schub in den Fingern und Handgelenken, Hüfte, Rücken und Schulter schmerzen seit Jahren - ich habe es ignoriert, wenn ich ehrlich bin... Die Schübe dauerten bis
    Ende Februar, dann gingen sie kurz nach der ambulanten OP Anfang März wieder los und seit Mitte April wird es ganz langsam wieder weniger...

    Aber die permanenten Schmerzen bestehen "unterdrückt" immer noch...
    Ist schwierig zu beschreiben....

    Liebe Grüße
    Colana
     
  4. elbereth

    elbereth Neues Mitglied

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    Hallöchen,

    das mit den Schüben ist wohl so'ne Sache. Jeder empfindet sie anders, hat andere Anfangssymptome.
    Zu Beginn meiner Erkrankung kamen die Schübe seltener, meist nach großer Anstrengung oder Stressituationen (z.B. nach der Geburt meiner Kinder). Mit den Medis konnten die Schübe relativ in Grenzen gehalten werden. Vor etwa 2 Jahren hatte ich plötzlich,
    aus heiterem Himmel, Schüttelfrost, Schwindelanfälle, starke Gelenk-,Rücken- und Kopfschmerzen. Es war natürlich an einem Wochenende. Da sich ein Schub bei mir bisher nie auf diese Weise angekündigt hat, bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, daß es etwas mit dem Rheuma zu tun hat. Mein Mann hat mich zum Notdienst gebracht - Diagnose: grippaler Infekt oder Harnwegsinfekt (Fieber hatte ich nicht). Also bekam ich ein Antibiotikum. Am nächsten Tag sollte ich mich beim HA vorstellen. Dort wurde Blut u. Urin untersucht - kein Harnwegsinfekt feststellbar, Rheumafaktor und was dazu gehört erhöht. Mein HA hat die Hände überm Kopf zusammengeschlagen bzgl. des Antibiotikums. "Das hilft bei einem Rheumaschub auch nicht!"
    Seitdem hat sich jeder weitere Schub auf diese Weise angekündigt, die Abstände haben sich verkürzt und die Dauer verlängert. Zu letzt hatte ich diese Symptome im Februar und krebse noch heute daran herum.
    Jetzt soll ich nochmal in die Klinik. Mal sehen ob die mich wieder flott bekommen.

    Liebe Grüße und schmerzfreie Tage

    Elbereth