Speedy (HeJo)
Mitglied
Hallo ihr lieben,
ich hatte ja jetzt am letzten mittwoch wieder meinen stationären termin auf der rheumatologischen station der MHH zum 7. endoxanstoß!
dort ist mir jetzt was widerfahren, was das Faß zum Überlaufen gebracht hat (hab ja schon einiges erlebt mit gewissen ärzten in der medi!) und mich ernsthaft daran denken läßt, wie so viele andere MHH-rheumis auch, die Klinik zu wechseln!
Lest euch meinen Beitrag einfach mal durch. Es interessiert mich sehr, was Ihr dazu sagt/schreibt!
ganz liebe grüße,
eure speedy
es geht los:
Ich schlage mich ja schon seit einigen Monaten immer wieder mit starken Unterbauchschmerzen, die sobald Wärme auf den Bauch kommt, deutlich zunehmen. Man war bisher von einer unspezifischen(?) Entzündung im Bereich der Adnexe ausgegangen und hat mich jedes mal antibiotisch behandelt, was auch jedesmal anschlug und zumindest bis zur nächsten Chemo für Beschwerdefreiheit sorgte. Gegen die Schmerzen bekam ich außerdem Novalmin-sulfon-Tropfen.
Jetzt habe ich aktuell nun seit drei Wochen wieder die Schmerzen im Unterbauch. Auch diesmal wurden sie anfangs wieder mit Antibiotika und Antiphlogistika behandelt. Doch diesesmal wurde es nicht besser. Ganz im Gegenteil, aus den Schmerzen wurden heftigste Krämpfe unter denen ich mich regelmäßig krümme und die mir die Tränen wie kleine Wasserfälle fließen lassen. Jeglicher Druck auf den Bauch, Wärme oder auch einfach nur das Pressen beim Stuhlgang bereiten mir mitunter heftige Schmerzen. Eine Untersuchung beim Gyn ergab außer einer Gebärmuttersenkung keinen auffälligen Befund. Daraufhin wurde ich von meiner Hausärztin zum MRT vom Unterbauch geschickt, auch dieses ergab keinen Befund.
Jetzt kommt der eigentliche Hammer:
Letzten Mittwoch hatte ich sowieso wieder Aufnahmetermin auf der Rheumatologie zum Endoxanstoß.
Also schrieb Fr.Dr.B. zusätzlich auf die Einweisung:
"Starke Unterbauchschmerzen seit mehreren Wochen, Gyn und MRT o.B., DRINGEND weitere Abklärung erforderlich!"Somit gingen wir eigentlich davon aus, daß man den Schmerzen wie gewünscht auf den Grund geht, die Chemo evtl. erstmal verschiebt und ich ein paar Tage länger dort bleiben muß.
Dem war leider nicht so! Auf die Bauchkrämpfe wurde überhaupt nicht drauf eingegangen. Es erfolgte, bei der ohnehin sehr seltsamen und mehr als nicht gründlichen Aufnahmeuntersuchung, keine Untersuchung des Bauches! Obwohl ich mehrmals auf die Beschwerden hin wies und der Hinweis auf der Einweisung gelesen wurde! Man sagte mir, die Chemo wird trotzdem gemacht.
Von Oberarzt Prof.Dr.Kö. durfte ich mir nur anhören, daß es ja wohl nicht so schlimm sein könnte und daß er sowieso keine Idee hätte, wo die Schmerzen her kommen und ihm würde auch nichts an diagnostischen Maßnahmen einfallen, um die Ursache evtl. raus zu finden.
Ich muß euch ehrlich gestehen, ich fühlte mich tierisch verarscht, als Hypochonder hingestellt und hätte am liebsten meine Sachen gepackt um die Klinik zu verlassen!!!
Als er mich dann noch (fast frech) ansah und fragte, was ich denn jetzt von ihm erwarten würde, ist mir fast der Kragen geplatzt und ich sagte ihm nur, daß ich inzwischen speziell von ihm gar nichts mehr erwarte!
Ich habe dann sofort bei meiner Hausärztin angerufen und die Sachlage geschildert. Diese wiederum rief sofort auf der Station an und wurde mit meinem behandelnden Arzt Dr.Be.(den ich außer zum Anhängen der Chemo und einmal kurz mit dem Oberarzt nicht zu Gesicht bekam.die "Aufnahmeuntersuchung" machte ein Student) verbunden. Sie schilderte ihm alles nochmals und versuchte ihm auch klar zu machen, daß die Beschwerden wirklich da sind, immer heftiger werden und dringend einer Abklärung bedürfen.Doch dr.Be. sagte nur, daß er nur AIP wäre und da auch keine Idee hätte.wenns denn so wichtig wäre, solle sie sich doch an den oberarzt wenden.
Ich glaube, ihr könnt euch gut vorstellen, wie meine Hausärztin innerlich gekocht hat!?
Also verabreichte man mir die Chemo mit 750mg/m² Körperoberfläche und schickte mich, trotz daß ich in der Nacht wieder von heftigsten Krämpfen gequält wurde, am nächsten Tag wieder nach Hause! Der Arztbrief war im übrigen bis auf ein-zwei Sätze original der vom Monat davor, abgesehen davon, daß diverse Untersuchungen drin standen, die überhaupt nicht durchgeführt wurden!
Wir sind der Meinung, daß das was dort mit mir gemacht wurde, an Ignoranz nur so strotzt und unter aller Kanone ist!
Deshalb bin ich ernsthaft am überlegen, entweder auf eine andere Station oder aber sogar das Krankenhaus zu wechseln, denn so ein Verhalten von Arzt und Oberarzt, wie bei mir jetzt geschehen, darf einfach nicht passieren und ist in keinster Weise zu tollerieren und war jetzt wirklich das Tüpfelchen auf dem i !!
....so, jetzt seit ihr dran mit tippen....
nochmals liebe grüße,
speedy
ich hatte ja jetzt am letzten mittwoch wieder meinen stationären termin auf der rheumatologischen station der MHH zum 7. endoxanstoß!
dort ist mir jetzt was widerfahren, was das Faß zum Überlaufen gebracht hat (hab ja schon einiges erlebt mit gewissen ärzten in der medi!) und mich ernsthaft daran denken läßt, wie so viele andere MHH-rheumis auch, die Klinik zu wechseln!
Lest euch meinen Beitrag einfach mal durch. Es interessiert mich sehr, was Ihr dazu sagt/schreibt!
ganz liebe grüße,
eure speedy
es geht los:
Ich schlage mich ja schon seit einigen Monaten immer wieder mit starken Unterbauchschmerzen, die sobald Wärme auf den Bauch kommt, deutlich zunehmen. Man war bisher von einer unspezifischen(?) Entzündung im Bereich der Adnexe ausgegangen und hat mich jedes mal antibiotisch behandelt, was auch jedesmal anschlug und zumindest bis zur nächsten Chemo für Beschwerdefreiheit sorgte. Gegen die Schmerzen bekam ich außerdem Novalmin-sulfon-Tropfen.
Jetzt habe ich aktuell nun seit drei Wochen wieder die Schmerzen im Unterbauch. Auch diesmal wurden sie anfangs wieder mit Antibiotika und Antiphlogistika behandelt. Doch diesesmal wurde es nicht besser. Ganz im Gegenteil, aus den Schmerzen wurden heftigste Krämpfe unter denen ich mich regelmäßig krümme und die mir die Tränen wie kleine Wasserfälle fließen lassen. Jeglicher Druck auf den Bauch, Wärme oder auch einfach nur das Pressen beim Stuhlgang bereiten mir mitunter heftige Schmerzen. Eine Untersuchung beim Gyn ergab außer einer Gebärmuttersenkung keinen auffälligen Befund. Daraufhin wurde ich von meiner Hausärztin zum MRT vom Unterbauch geschickt, auch dieses ergab keinen Befund.
Jetzt kommt der eigentliche Hammer:
Letzten Mittwoch hatte ich sowieso wieder Aufnahmetermin auf der Rheumatologie zum Endoxanstoß.
Also schrieb Fr.Dr.B. zusätzlich auf die Einweisung:
"Starke Unterbauchschmerzen seit mehreren Wochen, Gyn und MRT o.B., DRINGEND weitere Abklärung erforderlich!"Somit gingen wir eigentlich davon aus, daß man den Schmerzen wie gewünscht auf den Grund geht, die Chemo evtl. erstmal verschiebt und ich ein paar Tage länger dort bleiben muß.
Dem war leider nicht so! Auf die Bauchkrämpfe wurde überhaupt nicht drauf eingegangen. Es erfolgte, bei der ohnehin sehr seltsamen und mehr als nicht gründlichen Aufnahmeuntersuchung, keine Untersuchung des Bauches! Obwohl ich mehrmals auf die Beschwerden hin wies und der Hinweis auf der Einweisung gelesen wurde! Man sagte mir, die Chemo wird trotzdem gemacht.
Von Oberarzt Prof.Dr.Kö. durfte ich mir nur anhören, daß es ja wohl nicht so schlimm sein könnte und daß er sowieso keine Idee hätte, wo die Schmerzen her kommen und ihm würde auch nichts an diagnostischen Maßnahmen einfallen, um die Ursache evtl. raus zu finden.
Ich muß euch ehrlich gestehen, ich fühlte mich tierisch verarscht, als Hypochonder hingestellt und hätte am liebsten meine Sachen gepackt um die Klinik zu verlassen!!!
Als er mich dann noch (fast frech) ansah und fragte, was ich denn jetzt von ihm erwarten würde, ist mir fast der Kragen geplatzt und ich sagte ihm nur, daß ich inzwischen speziell von ihm gar nichts mehr erwarte!
Ich habe dann sofort bei meiner Hausärztin angerufen und die Sachlage geschildert. Diese wiederum rief sofort auf der Station an und wurde mit meinem behandelnden Arzt Dr.Be.(den ich außer zum Anhängen der Chemo und einmal kurz mit dem Oberarzt nicht zu Gesicht bekam.die "Aufnahmeuntersuchung" machte ein Student) verbunden. Sie schilderte ihm alles nochmals und versuchte ihm auch klar zu machen, daß die Beschwerden wirklich da sind, immer heftiger werden und dringend einer Abklärung bedürfen.Doch dr.Be. sagte nur, daß er nur AIP wäre und da auch keine Idee hätte.wenns denn so wichtig wäre, solle sie sich doch an den oberarzt wenden.
Ich glaube, ihr könnt euch gut vorstellen, wie meine Hausärztin innerlich gekocht hat!?
Also verabreichte man mir die Chemo mit 750mg/m² Körperoberfläche und schickte mich, trotz daß ich in der Nacht wieder von heftigsten Krämpfen gequält wurde, am nächsten Tag wieder nach Hause! Der Arztbrief war im übrigen bis auf ein-zwei Sätze original der vom Monat davor, abgesehen davon, daß diverse Untersuchungen drin standen, die überhaupt nicht durchgeführt wurden!
Wir sind der Meinung, daß das was dort mit mir gemacht wurde, an Ignoranz nur so strotzt und unter aller Kanone ist!
Deshalb bin ich ernsthaft am überlegen, entweder auf eine andere Station oder aber sogar das Krankenhaus zu wechseln, denn so ein Verhalten von Arzt und Oberarzt, wie bei mir jetzt geschehen, darf einfach nicht passieren und ist in keinster Weise zu tollerieren und war jetzt wirklich das Tüpfelchen auf dem i !!
....so, jetzt seit ihr dran mit tippen....
nochmals liebe grüße,
speedy