Hallo,
die kinder leben dort wie in einer kleinen Wohngruppe, sie mussten abwechselnd Tischdienst machen,Weckdienst, in die Schule, viel Sport, fast jeden Tag Psychologe, gekocht haben sie miteinander und Gruppenausflüge gabs auch. In kleinen Gruppen durften die Kinder auch in die Stadt ( je nach Alter ), evtl. mussten sie Einkäufe erledigen fürs Kochen etc.
Meist wird einmal pro Aufenthalt ein Stresstag eingelegt, um zu schauen, wie die Schmerzsituation sich unter Stress verhält. Die Eltern werden dort sehr ! gut mit in die Therapie eingebunden. Das finde ich in Sendenhorst (zumindest bei dem Schmerzverstärkungssyndrom) nicht so gut. Die Schmerzstation in Datteln wird vom Vodaphone Stiftungsinstitut finanziert, da fehlt den Kindern an nichts. Deshalb ist sicher auch die Betreuung viel intensiver.
Für uns und unsere Tochter waren diese drei Wochen sehr hart, aber: Uns hat es geholfen. Die Kinder lernen dort sehr gut mit ihren Schmerzen umzugehen. Bei uns ist der Aufenthalt jetzt vier Jahre her, aber unsere Tochter macht bei Schmerzen heute noch die Übungen, die sie dort gelernt hat.
Die "Schwestern" dort sind sehr kompetent, die wissen immer was zu tun ist. Außerdem sieht es dort nicht aus, wie im KH, sondern wie eine Wohnstation. Dort hat auch keiner weiße Kittel an.
Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
Lg Tanja