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Schmerztherapie

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von Naomi, 16. März 2012.

  1. Naomi

    Naomi Neues Mitglied

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    5. Dezember 2010
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    Hallo!

    Ich habe eine Frage; hat jemand von euch Erfahrung mit einer Schmerztherapie in Garmisch, Sendenhorst oder Datteln und kann mir darüber berichten?

    Über Antworten würde ich mich freuen!

    Viele Grüße

    Naomi
     
  2. inged

    inged Neues Mitglied

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    Hallo Naomi,
    ich war erst vor kurzem in Sendenhorst, wegen Fibro und Arthrose.
    Dieses Krankenhaus ist einfach nur zu empfehlen. Kaum ist man da, wird man auf den Kopf gestellt, bevor man noch sein Bett gesehen hat. Die Untersuchungen sind sehr vielfältig.
    Die Behandlung dort ist richtig gut. Alle sind sehr nett und haben immer ein offenes Ohr. Auch der Professor Hammer nimmt sich bei seiner wöchentlichen Visite sehr viel Zeit.
    Probier es aus und du wirst sicher davon profitieren.
     
  3. whisky

    whisky Neues Mitglied

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    Hallo,
    wir waren sowohl in Sendenhorst und in Datteln.
    Wenn es ums Rheuma geht ist Sendenhorst eine gute Anlaufstelle.
    In Datteln waren wir wegen dem chron. Schmerzverstärkungssyndrom, was wir gar nicht in den Griff gekriegt haben.
    Die sind absolut klasse dort. Jeden Tag psychologische Betreuung, auch rheumatolische Betreuung ist dort gegeben.
    Auch die Betreuer sind dort sehr geschult.

    viele grüße
    Tanja
     
  4. Naomi

    Naomi Neues Mitglied

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    Hallo!

    Vielen Dank für eure Antworten!

    whisky:
    Kannst du mir etwas über den 'Alltag' in Datteln sagen? Dann könnte ich meinem Sohn etwas mehr dazu erklären...
    Wir sind uns in unserer Entscheidung einfach noch unsicher.
    Danke dir im voraus.

    Viele Grüße

    Naomi
     
  5. whisky

    whisky Neues Mitglied

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    Hallo,
    die kinder leben dort wie in einer kleinen Wohngruppe, sie mussten abwechselnd Tischdienst machen,Weckdienst, in die Schule, viel Sport, fast jeden Tag Psychologe, gekocht haben sie miteinander und Gruppenausflüge gabs auch. In kleinen Gruppen durften die Kinder auch in die Stadt ( je nach Alter ), evtl. mussten sie Einkäufe erledigen fürs Kochen etc.
    Meist wird einmal pro Aufenthalt ein Stresstag eingelegt, um zu schauen, wie die Schmerzsituation sich unter Stress verhält. Die Eltern werden dort sehr ! gut mit in die Therapie eingebunden. Das finde ich in Sendenhorst (zumindest bei dem Schmerzverstärkungssyndrom) nicht so gut. Die Schmerzstation in Datteln wird vom Vodaphone Stiftungsinstitut finanziert, da fehlt den Kindern an nichts. Deshalb ist sicher auch die Betreuung viel intensiver.
    Für uns und unsere Tochter waren diese drei Wochen sehr hart, aber: Uns hat es geholfen. Die Kinder lernen dort sehr gut mit ihren Schmerzen umzugehen. Bei uns ist der Aufenthalt jetzt vier Jahre her, aber unsere Tochter macht bei Schmerzen heute noch die Übungen, die sie dort gelernt hat.
    Die "Schwestern" dort sind sehr kompetent, die wissen immer was zu tun ist. Außerdem sieht es dort nicht aus, wie im KH, sondern wie eine Wohnstation. Dort hat auch keiner weiße Kittel an.
    Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
    Lg Tanja
     
  6. Naomi

    Naomi Neues Mitglied

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    Danke dir und alles Gute für euch!

    Viele Grüße

    Naomi
     
  7. Patty

    Patty Mitglied

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    Huhu,
    also meine Tochter war auch in Datteln und in Sendenhorst.
    Sendenhorst ist ne tolle Sache, wenn man sichtbar dicke Gelenke hat oder positive Blutwerte. Dort gibt es ein volles Programm an Krankengymnastik und sämtliche Therapien die man sich vorstellen kann. Auch psychologische Betreuung gibt es, allerdings nicht so intensiv wie in Datteln.
    Die Schule war in Sendenhorst flexibler, Ärzte sind dort greifbarer.

    In Datteln gab es kaum Therapien wie Krankengymnastik und Co. Schule war eher schwierig, da es feste Zeiten gab und wenn man dann Therapie hatte, hatte man eben keine Schule. Psychologische Betreuung war toll, keine Frage aber mein EIndruck und der meiner Tochter, das vieles darauf geschoben wurde. Medizinischen Gründen wurde nicht genügend nachgegangen. Oft auch nicht richtig zugehört. Beschwerden wurden da schlichtweg ignoriert und Diagnosen, die laut MRT keinen Zweifel liesen in Frage gestellt.
    Handy war verboten, anrufen durfte man nur auf das Stationtelefon, dort war sehr häufig besetzt, Kontakte oder Weiterleitung von Hausaufgaben war daher sehr schwierig.

    Insgesamt ging es meiner Tochter aufgrund der Vielzahl an Therapien in Sendenhorst besser, auch wenn uns der Aufenthalt dort nicht wirklich Diagnosetechnisch weitergeholfen hat.
    Allerdings bekommen die Kinder mit Schmerzverstärkungssyndrom dort die besseren Therapien, die ebenfalls sehr wichtig sind.

    Was noch dazu kommt die Besuchszeiten in Datteln sind sehr Besucherfeindlich. Mir ist es mehrfach passiert, das ich durch einen Stau auf der Autobahn so lange unterwegs war, das ich meine Tochter nicht mehr zu Gesicht bekam und ich somit insgesamt 220 km umsonst gefahren bin.
     
  8. Naomi

    Naomi Neues Mitglied

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    Hallo Patty!

    Danke für deine Antwort; das hilft mir schon weiter!
    Alles Gute für dich und deine Tochter!

    Viele Grüße

    Naomi