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Schmerztherapie bei Verdacht auf Fibromyalgie

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von Isabella2790, 1. Oktober 2013.

  1. Isabella2790

    Isabella2790 Neues Mitglied

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    19. September 2013
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    Hallo,

    ich habe den Verdacht auf Fibromyalgie aber mir "fehlen" Symptome dafür, wie Müdigkeit, Schlappheit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen. Ansonsten habe ich immer wiederkehrende Schmerzen in den Armen, Beinen und im Rücken (wie ein Muskelkater).

    Da ich das Gefühl habe, dass mich kein Arzt ernst nimmt, möchte ich euch mal fragen, ob ihr Erfahrung mit Schmerztherapie und Ärzten die auf Schmerzen spezialisiert sind habt.

    Vielen Dank für eure Hilfe

    Lg Isabella
     
  2. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    @hallo isabella,

    ja klar, hat man(frau ;)) damit erfahrung und das nicht zu knapp! viele
    rheumamedis helfen gegen die entzündung, nicht aber gegen die schmerzen.
    so dass man gezwungen ist, einen weiteren fachbereich aufzusuchen.
    aber wie gut dass es diesen gibt! denn ohne würden viele hier unerträgliche
    schmerzen aushalten müssen.

    sobald schmerzen auftreten und diese nicht binnen kürzester zeit wieder
    abklingen, kann es dazu führen, das man ein chronisches schmerzgedächtnis
    ausbildet. d.h.
    die ursache ist nicht mehr vorhanden, aber der schmerz bleibt.
    hier ist der schnellstmögliche ansatzpunkt in der schmerztherapie:
    sofort damit zu beginnen, um so besser ist der erfolg, dass der schmerz
    nicht chronisch wird.

    heute kam gerade auf ndr die sendung visite zum thema "fibromyalgie".
    schau doch mal rein, viell. findest du einige neue aspekte für dich.
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/media/visite9019.html

    das haben mit sicherheit einige geguckt, da hier doch grosses interesse
    daran besteht.

    http://www.rheuma-online.de/forum/threads/55626-Visite-01-10-2013-Firbomyalgie-Neues-Sondersendung-auf-NDR?p=591780#post591780

    die mhh befasst sich ebenso mit der neuen ausrichtung zur fibromyalgie,
    so dass hier doch inzwischen diese einen wesentlich anderen stellenwert
    erlangt hat, als früher. wo ärzte immer noch behaupten, dass es die
    fibromyalgie als rheumatische erkrankung nicht gibt.:mad:

    was die schmerztherapie anbelangt, bist du mit sicherheit in einer praxis
    mit "multimodalerschmerztherapie" gut aufgehoben.

    als tip: googel einfach mit mit deiner PLZ und dem Wort
    "multimodale schmerztherapie " in PLZ.... und du bekommst genügend
    hinweise auf praxen in deiner nähe. das können sowohl ambulante, als auch
    ambulanzen in einigen krankenhäusern sein. wobei die "schmerztherapie"
    an sich, schon in vielen krh in unserem land angeboten wird.

    wobei die multimodale schmerztherapie nicht nur tabletten und spitzen
    bedeutet!
    link aus dem ärzteblatt:
    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51436/Krankenkasse-empfiehlt-multimodale-Schmerztherapie-bei-Rueckenschmerzen

    link aus deut.schmerzgesellschaft e.V
    http://www.dgss.org/patienteninformationen/netzwerke-der-versorgung/multimodale-schmerztherapie/

    link aus medizininfo
    http://www.medizinfo.de/schmerz/thwho.htm

    vieleicht hilft dir das ein wenig weiter.
    liebe grüße vom sauri

     
    #2 2. Oktober 2013
    Zuletzt bearbeitet: 5. Oktober 2013
  3. Waldmensch

    Waldmensch Sozialkämpfer

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    Hallo,
    ich bin selbst betroffen von der Fibro. "Leider" kenne ich die Symptome Müdigkeit und Kraftlosigkeit zu gut und wünsche dir, dass du weiterhin davon verschonst bleibst.
    Mein Schmerzdoc ist ein ganz lieber. Er nimmt die Menschen mit allen Problemen sehr ernst und versucht alles denkbare. Selbst vor gerichtlichen Auseinandersetzungen hat er keine Angst, wenn es zum Wohl seiner Patienten ist. So erkämpfte er vor einigen Jahren, dass einer seiner Patienten Hanföl bezahlt bekam. Für den Patienten war das Hanföl das ultima ratio gewesen, da er bereits alles andere an Medikamenten versucht hatte.

    Mein Schmerzdoc hat zum Thema Fibro einen Vortrag in Dresden gehalten. Diesen habe ich als pdf hier und auch die Erlaubnis vom Doc diesen zu verbreiten. Da dieser als Anhang zu groß ist, kann ich diesen bei Interesse per Mail zusenden.

    LG
    Waldi
     
  4. Isabella2790

    Isabella2790 Neues Mitglied

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    Ersteinmal vielen Dank für eure Antworten:
    @saurier:
    ich werde mich auf jeden Fall mal schlau machen wegen einer Praxis und bin schon sehr gespannt, was ich finden werde. Ja den Beitrag habe ich gesehen und bin gespannt, ob die neuen Erkenntnisse bis zu allen Ärzten durchdringen.

    @waldmensch:
    es wäre super, wenn du mir den Vortrag per mail schicken könntest.
    Vielen Dank

    lg Isabella
     
    #4 2. Oktober 2013
    Zuletzt bearbeitet: 2. Oktober 2013
  5. pippo_88

    pippo_88 Neues Mitglied

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    Hallo Isabella,

    Symptome wie Müdigkeit, Schlappheit können vorkommen, müssen es jedoch nicht zwingend!
    Bei Patienten wird häufig auch ein Reizmagen beobachtet, welcher zu Übelkeit, Durchfall und Blähungen führen kann. Gelegentlich treten auch Verstopfungen auf. Die Reizdarm-Symptome sind mit denen einer schwächeren Magen-Darm-Grippe gleichzusetzen. Es kann ebenfalls zu Angstzuständen und Depressionen kommen. Durch spezielle Trainingsmethoden kann die Muskulatur gestärkt werden und Schmerzen langfristig gelindert werden. Bei sehr starken Schmerzen kann jedoch die Gabe eines Schmerzmittels sinnvoll sein. Gegen die Depressionen wird häufig ein Antidepressivum verschrieben. Gegen den Reizmagen können Entspannungsübungen hilfreich sein und Linderung schaffen.
     
  6. Isabella2790

    Isabella2790 Neues Mitglied

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    Hallo pippo,

    vielen dank für deine Antwort. Ja eine Reizmagen hab ich, den ich aber dank Pantoprazol tabletten im griff habe. Ansonsten muss ich jetzt wahrscheinlich einfach schauen, was mir am besten helfen kann..
    glg Isabella