Schmerzpumpe mit Morphin ade - was nun?

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von saurier, 23. Januar 2018.

  1. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    wie kam es dazu ?
    etwas länger, damit man den verlauf versteht.

    der ein oder andere hat meinen kampf um die
    schmerzpumpe
    verfolgt. nach dem x-schmerzmedis
    probiert und In der folge
    nicht mehr zur therapie halfen,
    denn immerhin habe ich fast 40 jahre schmerzen,
    kam die schmerzpumpe 2013
    zur option.
    ein jahr bis zur bewilligung, wobei eine KK sich nicht
    zuständig sah, so schaffte es die zweite KK in 2 tagen,
    diese zu bewilligen.

    - für nachfragen: durch einen unfall habe ich eine KK,
    die ausschliesslich dafür zuständig zeigt und meine
    normale
    KK, so das ich zwei krankenkassen habe.
    fluch und segen zu gleich.

    erst wurde ein testlauf implantiert (2013 war das noch so)
    der mir dann probleme brachte, in dem ich 14 tagen nur
    liegen konnte, durch heftigstem kopfweh, durch austritt
    von liquor während der op und
    man transportierte mich
    nach der OP im sitzen. dazu kam übelkeit, erbrechen.

    die pumpe selbst wurde im vorderbauch implantiert.
    von da
    der katheter nach hinten gezogen und in die
    wirbelsäule geschoben.das war im november 2014.

    die aufdosierung mit buprenorphin in die pumpe
    dauerte gut 9 monate.
    dann lief die pumpe gut und der nächste schritt war,
    orale
    medikamente bzw.das schmerzpflaster zu reduzieren.
    aber ein langer zeitraum, da parrallel das medi in der
    pumpe ggf. erhöht werden musste. das entsprach
    meinen wunsch, um nicht ein berg an medis ein
    leben lang nehmen zu müssen, zumal meine nieren
    nicht die besten sind.

    2016 folgte ein desaster.
    drei massive bandscheibenvorfälle
    brachten 3 OP's,
    kurz hinter einander, da sonst der rollstuhl drohte.
    die 3.OP erfolgte 6 wochen nach der 1.BS OP in der

    LWS mit einsatz eines Fixateur interna. 8 tage nach
    dieser
    OP machte sich eine infektion mit einen
    MSA Keim bemerkbar.

    es erfolgte eine OP, wo der katheter zur pumpe entfernt
    wurde, um eine infektion in die wiirbelsäule bzw. den
    bauchraum zu verhindern. alles kompliziert.
    dann 3 tage intensivstation.

    für mich brach eine welt zusammen.
    es erfolgten noch 6 weitere OP's unter anbau einer
    vakuum
    pumpe um den infektionsherd zu säubern.
    bis ende november dauerte die tortour, mit insgesamt
    10 OP's und 1/4 jahr krankenhaus. dazwischen noch
    die echte sorge um meine blutwerte, mit notwendigen
    blut- und parrallel 31 tage lang,
    3 x täglich antibiotika
    infusionen.

    fragt mich nicht, wie ich das überstanden habe, ich
    weiss es
    nicht. warscheinlich das tägliche hoffen auf
    besserung, das meine mama fast jeden tag ins Krh
    gekommen ist und natürlich auch meine familie.
    auch mein enkel, jetzt 4, bestand darauf kuchen zu
    backen und oma zu besuchen. selbst meine geliebte
    tante aus thüringen besuchte mich, um zu gucken wie
    es mir geht, was ich vorher nicht wusste.

    nach dem krh war die option, ruhe und nichts weiter.
    die reha sollte
    erst 8-12 wochen später erfolgen.
    es stand für mich die frage: katheter neu legen?
    die ärzte sagten
    ein 1/4 jahr warten , dann könnte
    eine neue implantation erfolgen.


    ich hatte genug von krh u.dgl.eigentlich auch
    keine schnelle
    neue op.
    die reha war dann 4 monate später, mit für mich
    wirklich gut ausgerichteten programm.
    kein stress, keine hetze.

    miite juni 2017 erfolgte an der li.hand wg.karpaltunnel
    eine OP.
    alles ok. gleich nach op, war das lästige kribbeln
    u.einschlafen der li.hand weg. super!

    meine angst, dass wieder sich etwas infiziert zeigte sich
    gottlob nicht. ich war so froh !

    nur treten seit ende juni 2017 mitten im li.handgelenk
    fiese
    schmerzen auf -eine op-folge?
    nein, eine Mondbeinnekrose.

    das auch noch !i 8
    das mondbein löst sich auf und eine
    heftige sehnen-
    scheidentzündung quält dazu. das handgelenk
    unförmig dick mit viel wasser drin.

    warum ich?

    ich hatte mich entschieden im dezember 17 den
    katheter
    zur pumpe neu legen zu lasen. hierzu
    mussten 3 stellen geöffnet werden.

    am bauch, li.hüfte und an der ws.
    OP am 12.12.17 verlief soweit gut und am 18.12.17
    ging es
    nach haus. die fäden sollten am 02..01.18
    gezogen werden.

    bis zum 26.12.17 war alles gut.die bauchnarbe
    veränderte
    sich schlagartig. am 28.12.17 wollte
    ich in die ambulanz, da sekret und eiter aus der
    narbe kamen. dort war zu.
    ab in die rettungsstelle.

    wieder station-wieder Not OP. die sollte noch in
    der nacht
    erfolgen. verschoben auf vormittag 29.12.
    aber und das wurde mit mir besprochen - die ärzte
    vermuteten wieder infektion mit MSA-keim.deshalb
    müssen pumpe u.katheter raus und das schnell, da
    Lebensgefahr bestand.
    oh je. so klar war mir das freitag früh nicht.

    nein-ich wollt das nicht glauben, aber ich hatte es
    ja selbst
    gesehen.
    was nun???
    wieder 13 tage antibiose bis zum 07.01.18.
    diesmal
    mit vacomycin und meronem. wieder x zugänge,
    weil die venen nicht mehr wollten.infusionen liefen
    oft lange. am 08.01.18 abends umstellung auf antibiotika-
    tabletten. dann am 09.01. dienstagabend nach haus.

    antibiotika sind noch 3 wo weiter einzunehmen.
    das antibiotika ist ein s.g.reserveantibiotika, da die
    normalen hier nicht mehr helfen.

    als folge das die pumpe und der katheter raus sind,
    wurden
    die medis hochgesetzt. genau das, was ich
    nicht wollte.


    was mach ich nun?
    die ärzte sagen, dass beides wieder implantiert werden
    kann.
    nur, ehrlich, ich bin nicht op verrückt und überlege wie
    es weiter geht. aber bei all den medis, ich habe mit beiden
    nieren nur knapp noch unter 100% gesamt. sie sind sehr
    klein, wie lange machen sie die berge an medis noch mit?
    dialyse oder neue nieren
    sind nicht wirklich eine gute aussicht.
    bei erneuter OP, was wenn der keim wieder kommt ?
    was dann ?
    ich glaub ich hab so richtig die a...karte gezogen.
    saurier
     
    #1 23. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 23. Januar 2018
  2. JaMa

    JaMa Registrierter Benutzer

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    Ach Saurier auch wenn ich keinen Rat habe möchte ich dich einfach mal drücken und Daumen für den richtigen Weg da lassen.
     
  3. anurju

    anurju anurju

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    Liebe Sauri - was für ein ätzender Jahreswechsel für dich.... du Arme!!!
    Ich kann leider auch nichts raten.
    Aber ich drück dich sehr lieb und hoffe, dass die Docs eine gute Lösung finden!!!
    1000 Knuddler von anurju

    Dieser Spruch begleitet mich schon sehr lange - vielleich tut er dir auch gut:

    Immer ist ein Weg da – In jedem Stern ist so viel Licht und in jeder Nacht sind so viele Sterne, dass wir - auch wenn es ganz dunkel wird - noch immer einen Weg finden werden und dass wir für jene, die nicht mehr sehen, zum Weg werden können.
    Phil Bosmans
     
    Hibiskus14, Mara1963 und norchen gefällt das.
  4. saurier

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    :bussi::bussi::bussi:
    oh ihr seid so lieb.
    das tut soooo gut.
    sauri

    freitag ist fädenziehen.
    der arzt hat mich zu allen drei
    bandscheiben Op's in 2016
    mitbegleitet.
    vieleicht hat er ein rat.
     
  5. Hibiskus14

    Hibiskus14 Registrierter Benutzer

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    Ach, Sauri, das tut mir unendlich leid, was Du alles ertragen musstest.
    Leider kommen manchmal alle negativen Dinge bei einem selbst zum Tragen, warum nur, fragt man sich, und hat keine Antwort.

    Es ist auch schwer, Dir zu raten.....ich wüsste auch nicht, was ich machen würde...aber vielleicht kann Dir Dein Arzt doch noch paar Bedenken ausräumen....ich wünsche Dir, dass eine gute Lösung für Dich gefunden wird.

    Bleib weiter schön stark und geduldig :pftroest:

    Liebe Grüße von Hibiskus
     
  6. Samuro

    Samuro Aktives Mitglied

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    Das klingt wirklich furchtbar, da fühlt man sich selbst gleich wie ein Jammerlappem. Ich wünsche Dir, daß diese Tortur bald ein Ende hat und du wieder besser dran bist!
    :bussi:
     
  7. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    Samuro,
    nein, nein.
    jeder hat sein päckel zu tragen.egal
    was, wieviel oder wie stark seine
    probleme sind.
    bitte nicht sich durch meine vielen
    unwägbarkeiten zurückgesetzt fühlen.
    das täte mir leid und war auch nicht
    so gedacht.
    knuddel sauri
     
    #7 24. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 24. Januar 2018
  8. Finn89

    Finn89 Registrierter Benutzer

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    Oh sauri...
    Ich bin echt bestürzt was dir widerfährt. Es muss doch eine Möglichkeit geben...ich hab leider keinen direkten Rat. Ich möchte dir aus ganzem Herzen Kraft wünschen und geb die Hoffnung bitte niemals auf.
    Ich drück dich
    PS Hast eine Pn und einen Glücksschmetterling.
     

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  9. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

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    Stand

    war heut zum fädenziehen.
    gottlob war der doc da, der mich 2016
    dreimal zur BS-OP begleitet hat und
    den erneuten verlauf gut einschätzen konnte.

    das ganze ist bei mir in der tat verdammt schlecht
    gelaufen. wären die drei BS-vorfälle nicht gewesen,
    die operiert werden mussten und aus seiner sicht
    richtig schwer waren,
    wäre das mit der wundinfektion und ziehen
    des katheter zur pumpe nicht passiert.

    wir haben auch das problem angesprochen, was
    nun wird.es gibt nur eines: um erneute infektionen
    zu vermeiden, die bei mir nicht auszuschließen sind,
    .muss die schmerzpumpe draußen bleiben.
    auch wenn ich mit dem ergebnis der pumpe. sehr
    zu frieden war, meine gesundheit geht vor.
    ich weiß das beide infektionen sehr gefährlich waren.
    ein hochsteigen eitriger keime über die WS in den kopf
    hätte eine eitrige meningitis zur folge und keiner der
    ärzte kann dafür garantieren, dass man das überlebt.
    noch solch gute "behandlungsmöglichkeiten" grantieren
    für nichts.
    ausserdem, habe ich eine knie TEP und einen interen
    fixateur an der WS, die auf keime nicht gut zu sprechen
    sind. auch das muss man nicht riskieren.

    danke ! ich werde es akzeptieren müssen und bin nur
    froh, dass ich am 28.12.17 selbst in die retungsstelle bin
    und nicht noch länger gewartet habe. das hätte ziemlich
    böse enden können, von daher die Not-OP am 29.12.17 .

    ich werde, wenn alles gut geht in den nächsten wochen
    in die schmerzklinik meines behandelnden schmerzhera-
    peuten aufgenommen werden können.
    für mich glück , diese ist erst im sommer 2017 eröffnet
    worden und leider für normal versicherte noch nicht zu
    gelassen.
    am 31.01.18 hab ich termin bei ihm.bin gespannt.
    sauri

    "glück sollte man nicht herausfordern"
     
    #9 28. Januar 2018
    Zuletzt bearbeitet: 29. Januar 2018
  10. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Die Daumen sind gedrückt, dass es eine gute Möglichkeit gibt.
     
  11. Samuro

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    Von mir auch - ganz feste :wave:
     
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