1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Schmerzmittelpumpe - Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von kakamu, 7. September 2010.

  1. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2009
    Beiträge:
    201
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    ein Fischkopp in der Eifel
    Hallo zusammen,

    meine Schmerztherapeutin hat neulich mal das Thema Schmerzmittelpumpe angeschnitten. Ich benötige immer höhere Opiatdosen, aber wg. der Nebenwirkungen kann ich nicht so viel nehmen, wie ich eigentlich bräuchte, um relativ schmerzfrei zu sein. Optimal wäre es natürlich, wenn mal eine Basistherapie greifen würde, aber schlussendlich bin ich auch chronisch schmerzkrank und eine cP-Therapie alleine kann es nicht mehr richten. :sniff:

    Ich soll mal drüber nachdenken, sagte sie. Habe mich ein wenig schlau gemacht dazu; was mich abschreckt ist die Größe dieser implantierten Pumpe (darum geht es halt, mit Katheter ins Rückenmark), gut 9 cm im Durchmesser und 2 cm hoch. :eek:
    Ich habe zwar genug Bauchfett, um das Ding wegzustecken; aber da ich nicht so eine Riesin bin, ist der Platz zwischen Rippenbogen und Hüfte nicht so üppig. Ich hätte halt Bedenken, dass man diese Punmpe immer spürt, z. B. beim Sitzen, am Hosenbund und so.
    Hat jemand von Euch so eine implantierte Schmerzmittelpumpe, konkret ginge es um eine Synchromed II?
    Ich wäre froh, wenn mir eine/einer etwas aus eigener Erfahrung dazu sagen kann!

    Grüße,
    kakamu
     
  2. josie16

    josie16 PsA

    Registriert seit:
    16. Mai 2010
    Beiträge:
    2.094
    Zustimmungen:
    24
    Hallo Kakamu!
    Ich habe keine Schmerzpumpe, aber ich benutze Fentanylpflaster, vielleicht wäre das noch eine Alternative, wenn Du dich mit der Pumpe noch nicht anfreunden kannst.
    Die Pflaster gibt es in unterschiedlichen Stärken und werden jeden 3.Tag gewechselt.
    Obwohl ich eine Pflasterallergie habe hat es mit den Fentanylpflastern keine Schwierigkeiten gegeben, außer daß ich in einem sehr warmen Sommer das Problem hatte, daß das Pflaster manchmal durch das Schwitzen nicht richtig geklebt hat.
    Ich habe dann einen Pflasterwechsel vorgenommen und von der Arzneimittelfirma den Tip bekommen, daß man nach dem Kleben des Pflasters die Hand 3Min drauflassen soll, durch die Körperwärme klebt es dann besser, seither funktioniert das ohne Probleme.
    LG Josie
     
  3. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2009
    Beiträge:
    201
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    ein Fischkopp in der Eifel
    Hallo Josie,

    danke für Deine Info - leider ist ein Pflaster keine Alternative, da müssten noch immer sehr viel höhere Dosen gegeben werden als es mit der Pumpe möglich wäre. Und wir müssen bei mir halt dringend mit der Dosis runtergehen wg. Nebenwirkungen und so.

    Herzliche Grüße,
    kakamu
     
  4. kakamu

    kakamu Neues Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2009
    Beiträge:
    201
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    ein Fischkopp in der Eifel
    Hallo Hasi,

    danke Dir!

    Habe mit meiner Ärztin schon dazu gesprochen und werde es auch noch mehr tun. Mein Schatz ist natürlich auch involviert. Dem ist es noch sehr ungeheuer - aber wenn es mir hilft, ist es gut. Er kann mich nicht länger leiden sehen, das macht ihn kaputt.
    Habe auch vor der Probewoche mit Pumpe außen, der OP, der Kanüle im Rückenmark und dem Auffüllen später überhaupt keine Angst oder Probleme damit. Habe eine tolle Ärztin, der ich vertraue, die wohl auch selbst operieren würde.
    Und bei meinen Schmerzen würde ich auch gequirlte Frösche löffeln, wenn es meine Lebensqualität wieder bessert.
    Alles, was mir Kopfschmerzen macht, wo ich mich unwohl fühle, ist die Größe dieser Pumpe - ich habe leider noch keine mal in der Hand gehabt, beim nächsten Termin hoffentlich.

    Wie gesagt, ich bin nicht riesig, nur ein bisschen moppelig, Medis sei dank, und befürchte eben, dass sich die Pumpe schon massiv durch die Haut drückt, auf den Hosenbund drückt. Ob man die Pumpe dann evtl. durch ein enges Shirt sehen kann, ist mir egal. Es geht mir darum, ob es für mich unangenehm ist, ich nur noch Jogginghosen anziehen kann, die ich bis unters Kinn hochziehe.

    Und: wie ist das mit der Bewegungseinschränkung? Habe im Netz natürlich nur die Horrorgeschichten gefunden: nicht mehr Schwimmen - wegen Streckung- , kaum noch bücken etc. Und Fliegen geht sowieso nicht. Klar, das muss ich alles noch mit Frau Doc besprechen, wollte aber gerne schon vorab von Pumpenträgern wissen, ob die Einschränkungen wirklich so groß sind. Oder ob es sie im richtigen Leben überhaupt gibt?

    Grüße von kakamu