Schmerzmittel helfen nicht! BU Rente?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Andere Menschen sind auch nicht so stark durch die Krankheit eingeschränkt und müssen sich so viel darüber informieren. Mein Rad ist kaputt. Der Händler such noch eine Lösung & dann muss das Teil was er sich vorgestellt hat noch geschickt werden & montiert. Aber tatsächlich würde ich jetzt nicht Rad fahren in der Dunkelheit. Meine Fahrkünste und Aufmerksamkeit sind durch die Krankheit begrentzt. Ich möchte Niemanden über den Haufen fahren. Und ich informiere mich gerade über Schmerzmittel im Internet(CBC-Oel). Wenn ich die Zeit der Information weglasse(online) bzw. durch Radfahren oder Arbeiten ersetze, hätte ich viel mehr Schmerzen. Das bringt schon ein Stück was. Und jetzt mache ich eine Pause(mir tun die Finger und der Rücken weh, der Fuß auch, aber da wird das Liegen nicht viel ändern), nehme meine Tabletten und gehe Schlafen.
 
Wie wäre es mit ner befristeten Teilzeitrente.
Du hast mehr zeit für dich verlierst aber nicht den Anschluss ans leben und wenn es dir besser geht, weil eine Therapie greift, geht es auch wieder vollzeit
 
Hallo,
ich wollte eigentlich gar nichts dazu schreiben, aber inzwischen geht mir die Hutschnur hoch ....Hallo Julia, denkst du eigentlich du bist die einzige kranke Person der Welt? Komm mal aus deinem Gejammere raus, geh in die Welt und wälze dich nicht nur in der Krankheit. Du hättest dann die Chance festzustellen, dass das Leben trotz Schmerzen lebenswert ist- und du hättest auch die Chance die Schmerzen mal zu vergessen.
Ich habe seit mehr 50 Jahren Fibromyalgie und Verdacht auf RA oder ähnliches, wird immer wieder ohne ERgebnis abgeklärt, wobei ich jetzt gar nciht weiß, wo ich eigentlich immer die Zeit dafür herbekomme, wo du ja nicht mal dein Fahrrad zum Reparieren bringen kannst..........???????????ßß
Dazu hatte ich mehr als 30 Jahre mit Endometriose zu tun. Und seit 55 Jahren mit Migräne. Und inzwischen habe ich Arthrosen wo immer man die auch haben kann.
Fibro war damals noch gar nicht bekannt, geschweige denn, dass es einen Namen gab. Ich hatte Schmerzen und machte meine Schule, machte Abitur, studierte. War immer langsamer als die anderen, war öfters beim Arzt. Nahm Schmerzmittel. Aber ich lebte wie die anderen Studenten auch, oder später eben wie die meisten in meinem Alter. Und ich bin immer viel gereist. Und habe über all dem die Schmerzen vergessen.
Inzwischen bin ich über 62, ich bin immer noch voll berufstätig, habe dann auch schon mal Phasen, in denen ich 60 Stunden in der Woche arbeite, vergesse dann vor lauter Arbeit auch die Schmerzen- wirklich eine tolle Sache, kannst du mit deiner Einstellung und der Hingabe in die Krankheit ja gar nicht feststellen......
Und ich mache nebenbei 2x Wassergymnastik und gehe zur KG, drehe eine Runde auf dem Hometrainer versuche einmal in der WOche Nordic Walking zu machen. All das trotz oder wegen der Schmerzen. Und Schmerzmittel nehme ich, nicht mehr so regelmßig wie früher, aber doch "öfters" seit mehr als 50 Jahren und ich hoffe, dass ich sie auch in 30 Jahren noch nehme!

Und ich habe eigentlich überhaupt keine Lust, dass von meinen Steuern z.B. du Hartz IV bekommt, nur weil du dir einbildest, du könntest ja keine Medis nehmen, denn die machen ja krank. Denn Rente wirst du mit 25 kaum bekommen können, da muss man nämlich auch etwas eingezahlt haben.

Hast du schon mal über Psychtherapie nachgedacht? Ich glaube, bei deiner Einstellung zu Schmerz und dem Leben müsstest du das tun. Und auch wegen deines völligen Aufgehens in der Krankheit.
Und welche Rheumaart hast du denn eigentlich, du hast immer nur über die Schmerzen geschrieben ? Und ist dir klar, dass du dir die Gelenke kaputt machst, wenn du keine entsprechnenden Medis nimmst?
Und informieren über die Krankheit machte ich auch immer- du weißt ja gar nicht, wie mühsam das früher war ( in eine große Stadt fahren, eine Unibuchhandlung suchen, schauen, dass man dort auch ausführlich in den Büchern blättern kann und dann auch, dass man sitzen kann, denn stehen konnte ich vor 35 Jahren schon nicht lange ohne dass ich dachte mir bricht der Rücken auseinander) , das kostet Zeit, ja , auch huete noch im Zeichen von google und Co. Aber man muss es ja auch nicht damit übertreiben.
Viele Grüße
Kröti
 
Moin
@Kröti... du sprichst mir gerade sowas von aus dem Herzen. Danke!
@resi, Kukana und ihr anderen.. ihr habt echt eine Wahnsinns Geduld. Hut ab.

@ Julia... deine Beiträge sind natürlich deine Sache. Und jeder soll denken, leben und handeln wie er möchte. Aber wenn man denkt, dass Arbeit im Weg ist, dann ist meinem Verständnis nach, schon mal der Grundgedanke falsch.
Ich liebe meinem Job und ich kämpfe mit allen Mitteln darum, ihn weiter ausführen zu können. Ich nehme eine Menge Medikamente (unter klarer Abwägung der NW) um Erwerbsfähig zu bleiben.
Und dabei akzeptiere ich die täglichen Schmerzen und nehme die, mit meinem Rheumatologen und Schmerztherapeuten, erarbeiten Schmerzmittel.
Weder die Schmerzen noch die Medikamente werden mich töten. Vielleicht (und auch das weiß nur der liebe Gott) werde ich früher sterben, als völlig gesunde Menschen, aber ich lebe mein Leben mit allem was dazu gehört.
Ich möchte auf keinen Fall der Gesellschaft auf der Tasche liegen, sondern meinen Lebensunterhalt selbstbestimmt „verdienen“.
Solange ich kann. Erst wenn dies nicht mehr möglich ist, steht mir eine EM Rente zu. Das ist mein Verständnis von sozialem Zusammenleben.
Meine private BU Versicherung hatte ich mit 22 abgeschlossen und diese endet mit 50 (sonst hätte ich mir die Beiträge nicht leisten können). Da ich in der Zeit an Rheuma (und einigem anderen) erkrankt bin, machte es (wegen der Ausschlüsse ) keinen Sinn eine neue abzuschließen.
Auch meine abgelaufene BU war, wie vorher geschildert, gestaffelt und hätte nur die Differenz zur vollen Altersrente übernommen. Ab erhält der vollen Altersrente wäre die Leistung dann zu Ende gewesen.
Ich habe aus deinen Beiträgen noch nicht herausgelesen, ob du schon eine Private BU hast, geschweige denn, wieviel und wie lange diese, zusätzlich zur EM Rente, zahlen würde.
Deine EM Rente kann mit 25 nicht allzu hoch ausfallen. Hast du das schon mal bei der RV abgefragt. Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass man abzüglich aller Lebenshaltungskosten, dann noch viel über hat, um die Dinge, die du dir so vorstellst, machen zu können.

Ganz nebenbei:
- ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad -nämlich zur Arbeit und zurück.
- ich mache jeden Tag meine Rheuma Gymnastik - vor der Arbeit (da muss man natürlich ein bisschen früher aufstehen)
- ich google und informiere mich ständig über die Neuigkeiten - und zwar nicht nur über Erkrankung, Medikamente und co., sondern noch über viele andere interessante und spannende Dinge, die dieses tolle Leben noch so hat.
- ich treffe mich mit meiner Familie, mit Freunden und Kollegen - Kollegen hat man nur, wenn man einen Job hat
- im Sommer fahren wir an die Nordsee oder Ostsee - zum Baden
- im Winter gehe ich ins Bewegungsbad - okay das habe ich in meinem Job jeden Tag zur Verfügung

Mein Motto: lebe das Leben - mit allem was dazu gehört und wenn’s diese fiese Erkrankung ist

Ich habe fertig
LG
Tusch
 
Wenn ich arbeite, kann ich das nicht. Dann ist die Arbeit ja im Weg. Wie soll ich mir meinen Tag einteilen, die Arbeit bestimmt ja dann den Zeitpunkt der Arbeit. Und Zeit zum Infomieren bleibt auch nicht - jedenfalls viel zu wenig. Zeit für Sport ebenfalls kaum noch vorhanden. Ich möchte ja auch nochmal ein Wort mit meinen Freunden reden - die ja nicht alle dann meinen Rheuma-Sport mitmachen. Zum Radfahren gehört Rad fit halten. Das passt ja auch dann kaum noch hinein. Und ich benötige immer wieder längere Pausen. Das geht ja nicht so fix wie bei einem fitten Menschen alles mehr. Mit Dosierungen beschäftigen gehört ja auch eine Systemschaffung dazu & deren Einhaltung. Dazu gehört dann auch mal Zeit in der man das machen kann. Aber 24 std pro Tag sind für all das einfach viel zu wenig. Neben dem, was man sonst noch so zu tun hat.


Julia,

ich glaube, Deine Vorstellung vom Wesen einer Versicherung ist ein wenig - sagen wir - verträumt.
Es genügt keineswegs, dass Du der Ansicht bist, dass Du für sportliche Aktivitäten oder Deine sonstige Lebensgestaltung nicht mehr genügend Zeit hast, weil Du für alles länger brauchst. 24 Stunden am Tag sind das Budget, was der Tag hergibt - das ist mit oder ohne BU-Versicherung so.
Wie Du Dir die Zeit einteilst, um den Tag nach Deinen Vorstellungen zu gestalten, ist nun wirklich Dein Job. Das schaffen (wohl oder übel) Menschen mit vermutlich ganz anderen Problemen auch.

Für Deine Wünsche gibt es keine Versicherung; kuki hat im Grunde schon alles gesagt....
 
Es ist gut und wichtig sich über seine Erkrankung und das Drumherum zu informieren und dem entgegen zu wirken, aber ich bezweifle, dass es noch gut oder gesund ist sich tagtäglich ausschließlich dessen und nichts anderem mehr zu widmen und das wird einem auch keine BU oder sonstige Versicherung der Welt finanzieren. Wenn die greift wirst du nicht mehr in der Lage sein den ganzen Tag großartig rumzusporteln, geschweige denn die Muße haben dich permanent im Netz über deine Krankheit und das Drumherum zu informieren.

BTW: warum gleich von 100 auf 0? Wie Ducky bereits schrieb gibt es ja auch die Möglichkeit einer (befristeten) Teilberentung. Aber auch eine Berentung, egal ob teil oder voll ist nicht mal eben so einfach durchzukriegen. Viele kämpfen Jahre lang dafür, teils auch vor Gericht.

Meine Fragen wären daher zu allererst:
- Hast du bereits einen GdB? Wenn ja, 30 oder mehr?
- Hast du eine BU? Welche Betragshöhe sieht diese im Schadensfall vor? Das würde ich mal durch einen unabhängigen Sachkundigen prüfen lassen, denn die Versicherungsgesellschaft erzählt dir im blödesten Fall das blaue vom Himmel und am Ende stehst du trotzdem im Regen.

Wenn eins davon oder gar beides ohnehin noch nicht gegeben, dann ist diese Debatte sowieso hinfällig, denn DA setzt man als allererstes an, wenn der normale Arbeitsalltag nicht mehr zu bewältigen ist.
 
Also andere Menschen bekommen das schon hin, arbeiten, treffen Freunde, studieren nebenbei, machen Sport, kriegen Kinder, pflegen Angehörige.
Das hier fand ich übrigens nicht so toll, denn ich bin aktuell zu genau so einfachen Dingen nebst Vollzeittätigkeit auch nicht mehr so in der Lage wie ich es gern würde und ich bin gewiss niemand, der sich in Selbstmitleid suhlt oder jammert...

Vielleicht ändert sich das mit Biologika nochmal, darauf hoffe ich natürlich auch, aber wenn nicht, dann muss auch ich akzeptieren, dass ich langfristig kürzer treten werden muss.
 
Andere Menschen sind auch nicht so stark durch die Krankheit eingeschränkt und müssen sich so viel darüber informieren. Und ich informiere mich gerade über Schmerzmittel im Internet(CBC-Oel). Wenn ich die Zeit der Information weglasse(online) bzw. durch Radfahren oder Arbeiten ersetze, hätte ich viel mehr Schmerzen.

Julia,

das verwirrt mich gerade ein wenig.
Kannst Du mir erklären, inwiefern "Information" die Schmerzen verringert?
Ich kann Deinen Gedankengängen nicht immer so problemlos folgen....
 
@ Julia
Ich habe nach dem Lesen des Threads nur noch eine Antwort .....
Komm von deiner rosaroten Wolke (ich meine das keinesfalls böse), eh sie in einer Seifenblase verpufft. Ich habe mir einige andere Beiträge von dir durchgelesen und da gibt es alles in allem viele Unstimmigkeiten.

Ich wünsche dir alles Gute
 
Wie wäre es mit ner befristeten Teilzeitrente.
Du hast mehr zeit für dich verlierst aber nicht den Anschluss ans leben und wenn es dir besser geht, weil eine Therapie greift, geht es auch wieder vollzeit
Als Therapie möchte ich ja möglichst auf Schmerzmittel verzichen weitgehenst. Die verkürzen ja das Leben. Dann würde ich den Anschluss an den Tod halten. Als Therapie verstehe ich Sport, Bewegung, Umgehung von Schmerzzeiten durch Ruhe, Einnahme von natürilchen Mitteln(Knoblauch als Entzündungshemmer ist ja auch mit der Arbeit unvereinbar). Und die Zeit zum Belesen nutzen. Also gerade weil ich den Anschluss ans Leben nicht verlieren möchte, möchte ich die Arbeit nicht im Weg haben.
 
Hallo Julia,

es ist schön, dass Du es Dir auf kosten anderer einen faulen Lenz machen möchtest.
Ich nehme keine stärkeren Medikamente, weil ich arbeiten muß, und das unter Basistherapie oder unter starken Schmerzmitteln nicht ging/geht. Daher nehme ich nur das, was unbedingt sein muß.
Aber Du Arme musst ja gar nicht arbeiten. Das tun andere für Dich!

Also... entweder Du bist ein Troll, oder Du bist noch nicht ganz aus der Pubertät raus. Der nette Kerl der hier neben mir wohnt hat mit 14 auch solche Sprüche getan, wie Du...
nur, ich lebe nicht in Deutschland und da konnte ihn die Mutter sehr schnell auf den Boden der Realität holen.

Werd erwachsen. Dazu zählt ein Stück Veranwortung zu übernehmen. Du musst keine Schmerzmittel nehmen, auch weil Du offensichtlich keine schlimmen Schmerzen hast.
Man kann Schmerzen recht gut aushalten, auf die Zähne beissen und seinen Beitrag in dieser Welt leisten. Das tun Milliarden Menschen auf dieser Erde, die Deine Luxusprobleme nicht haben können.

Tut mir leid, aber manchmal meine ich, ich sitze im falschen Film...
Kati
 
Das kannst du getrost vergessen.... keine Versicherung dieser Welt zahlt dir Lohnausgleich nur weil du keine Schmerzmittel nehmen und deine Zeit lieber mit Sport und Internet surfen verbringen möchtest. Da lebst du leider echt in einer Traumwelt.

BTW: Der Gedankengang mit alternativen Methoden wie CBD-ÖL etc. ist zwar ganz nett, aber ich fürchte, wenn du dich auf Kosten anderer auf die faule Haut legst wirst du für sowas nicht mehr das nötige Kleingeld über haben... Da beißt sich die Katz halt in den Schwanz...
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Therapie möchte ich ja möglichst auf Schmerzmittel verzichen weitgehenst. Die verkürzen ja das Leben. Dann würde ich den Anschluss an den Tod halten. Als Therapie verstehe ich Sport, Bewegung, Umgehung von Schmerzzeiten durch Ruhe, Einnahme von natürilchen Mitteln(Knoblauch als Entzündungshemmer ist ja auch mit der Arbeit unvereinbar). Und die Zeit zum Belesen nutzen. Also gerade weil ich den Anschluss ans Leben nicht verlieren möchte, möchte ich die Arbeit nicht im Weg haben.

Kleine Frage:
Kriegt man in Deutschland wirklich BU - oder Rente - wenn man Knoblauch isst?

Ich glaube ich ziehe um: ich mag nämlich Knoblauch. Und noch viel mehr auf dem Sofa liegen, und warten bis das Geld sich auf dem Konto türmt.

Kati
 
Als Therapie möchte ich ja möglichst auf Schmerzmittel verzichen weitgehenst. Die verkürzen ja das Leben. Dann würde ich den Anschluss an den Tod halten. Als Therapie verstehe ich Sport, Bewegung, Umgehung von Schmerzzeiten durch Ruhe, Einnahme von natürilchen Mitteln(Knoblauch als Entzündungshemmer ist ja auch mit der Arbeit unvereinbar). Und die Zeit zum Belesen nutzen. Also gerade weil ich den Anschluss ans Leben nicht verlieren möchte, möchte ich die Arbeit nicht im Weg haben.
Du glaubst nicht wirklich dass durch Ruhe die Schmerzen nachlassen !? Du bist schlecht informiert und weißt angeblich trotzdem alles.
Du sitzt nicht gerade zu Hause und lachst dich kaputt?
Schade um die wertvolle Zeit die du wohl hast und anderen in gewisser Weise raubt
 
Spätestens nach dem Satz mit dem Knoblauch, glaube ich, dass uns hier jemand ganz gewaltig verklappsen will...
Schade um die Zeit, die andere User hier für
nett gemeinte Ratschläge verschwendet haben. Hätte man auch für Sport nutzen können..:1syellow1:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben