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schmerzmittel aus der apotheke " freiverkäuflich" oder doch psychopharmaka

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von finn1207, 22. März 2013.

  1. finn1207

    finn1207 Neues Mitglied

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    hi ihr lieben,

    hab meinem rheumadoc heute erklärt, dass ich mit ibus ( nehm mtx) nicht mehr zurecht komme. bekomme davon starke bauchschmerzen, blähungen, übelkeit....z.t. auch fressattacken......und ich brauch eh immer gleich ne 800er damit mal was passiert.
    er wollte mir aber keine alternative anbieten und hat mich auf den HA verwiesen. der wiederum will eigentlich psychopharmaka anwenden.

    jetzt 2 fragen:

    wer von euch nimmt psychopharmaka gegen die schmerzen?

    gibts ne freiverkäufliche alternative zu den ibus? die 800er bekomme ich ja auch nicht ohne rezeot, ich schummel eben und nehm dann 2x ne 400er :)

    viele liebe grüsse und danke euch :)
     
  2. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Sorry, aber das ist ja voll schräg !!!!! :mad:

    Natürlich gibt es Alternativen zu Ibu + Co. - und natürlich ist der Rheumatologe dafür zuständig (es sei denn, er überweist dich gleich in einer Schmerzklinik).

    Von freiverkäuflichen Schmerzmedikamenten - noch dazu regelmäßig und in hohen Dosen - würde ich DRINGEND abraten!!! Wenn du Pech hast, machst du dir deinen Magen fies kaputt.

    Alternativen wären z.B. Novalgin, Tilidin, Tramadol usw. - alle verschreibungspflichtig!

    Und Psychopharmaka ersetzen auch kein Schmerzmittel - sie werden höchstens mal unterstützend (z.B. bei Fibromyalgie) dazu gegeben.
     
  3. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    In der Schmerztherapie werden oft Psychopharmaka, sprich Antidepressiva, begleitend eingesetzt. Die schmerzstillende Wirkung entsteht durch eine Veränderung bei der Übertragung der Schmerzimpulse auf der Ebene des Rückenmarks. So wird die Übertragung von Schmerzreizen entweder durch eine Blockade der Botenstoffe oder durch die Hemmung ihres Abbaus gestört.

    Ich selber hab das noch nie bekommen, aber meine Schmerzen hab ich auch gut im Griff. Aber es gibt hier im Forum viele, die das verordnet bekommen.

    Du könntest bei den freiverkäuflichen Mitteln höchstens mal ein Augenmerk auf die Naturheilkunde legen, da gibt es auch Schmerzmittel wie auch entzündungshemmende Mittel. Frag mal den Apotheker.
    Ansonsten hat es schon seine Gründe, warum die stärkeren Schmerzmittel verschreibungspflichtig sind. Es würde zuviel Missbrauch betrieben und die Nebenwirkungen können sehr heftig werden.
    Wenn du Kortison ablehnst und Ibuprofen vom Magen-Darm-Trakt her nicht gut verträgst, dann bitte doch einfach den Hausarzt um einen Magenschoner (Omeprazol o. ä.) Ich muss seit Jahren die Magenschoner einnehmen, weil ich große Magenprobleme hatte.
    Die Schmerzmittel, die Gertrud vorschlägt, sind nicht entzündungshemmend, und die können sehr auf den Kreislauf gehen, wenn man empfindlich ist. Mich hat es vom Novalgin schon die Füße weggezogen, da traue ich mich auch nicht an die stärkeren wie Tilidin oder Tramadol ran. Es ist deshalb alles mit Vorsicht zu genießen und mit dem Arzt abzusprechen.

    Hab noch ein bisschen Geduld, bis das MTX besser wirkt, dann brauchst du die Ibu vielleicht gar nicht mehr. Ansonsten Magenschoner und evtl. das Antidepressivum.
     
    #3 22. März 2013
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2013
  4. Samjo

    Samjo Mitglied

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    Huhu,

    also bei mir hieß es, wenn Ibu nicht vertragen wird, wird Diclofenac ausprobiert. Ist auch ein Entzündungs-und Schmerzhemmer. Der Magenschoner sollte natürlich bei beiden auf jeden Fall dabei sein, keiner meiner Ärzte hat es bis jetzt je ohne verordnet.

    Lg
    Samjo
     
  5. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Mit Arcoxia wäre ich vorsichtig. Das hab ich auch jahrelang eingenommen und gut vertragen, aber als MTX dazukam, ging es mir schlecht, denn es passt mit MTX nicht zusammen. Deshalb nehme ich stattdessen Celebrex.