Moin,
ich bin Nadine, 38 Jahre jung, Mutter eines 6jährigen Sohnes und bin verwirrt...Seit ca. einem Jahr macht sich zum Einen ein extremer Leistungsabfall bemerkbar (beim Sport, im Alltag, bei der Arbeit) und dazu noch diffuse Schmerzen. Meine Krankengeschichte bis dahin war relativ unspektakulär. Rückenschmerzen hier und da, seit einigen Jahren tun mir die Fingergelenke weh (war vor 10 Jahren deswegen beim Neurologen, ohne Befund), seit Jahren auch Kraftminderung in den Händen. Vor vier Jahren dann auf beiden Oberschenkelseiten Schmerzen (Diagnose vom Orthopäden: Bursitis). Vor zwei Jahren dann kamen Schulterschmerzen hinzu (Diagnose: leichte Verkalkung). ABER: alle Therapien brachten nix. Ich hielt wochenlang die Schmerzen aus, die dann plötzlich wieder verschwanden. Bis vor einem Jahr konnte ich das ganz gut verdrängen. Dann: der beschriebene Leistungsabfall von z. B. 30 Minuten joggen auf maximal 15 Minuten Gehen am Stück, Konzentrationsfähigkeit futsch, Schmerzen an allen möglichen Stellen des Körpers. Seit einem halben Jahr kommt andauernd irgendwas dazu. Schlafprobleme (Ein- und Durchschlafen), Erschöpfung (und damit meine ich ERSCHÖPFUNG, ich kann dann nix mehr), Spannungskopfschmerzen die mich mittlerweile drei bis vier Mal im Monat heimsuchen. Diverse Gelenk- und Muskelschmerzen. Manchmal fällt es mir schwer aufzustehen und los zu laufen. Vor allem morgens. Usw....Immer Schmerzen, jeden Tag! Vor drei Monaten fing es dann in den Ellenbogen an. Davon, und von den Rückenschmerzen wache ich nachts ständig auf.
Jetzt zur Familienanamnese: Vater Psoriasis, Oma rheumatische Erkranungen, Schwester rheumatoide Arthritis, Psoriasis arthritis, sekundäre Fibro.
Ich also zum Hausarzt. CRP Wert erhöht, Blutsenkung erhöht. Ab zum Rheumatologen: Keine pathologischen Werte. Er hat mich zum Röntgen LWS geschickt. Nix zu sehen. Eine weitere Anamnese hat er nicht gemacht. In zwei Terminen hat er sich 10 Minuten mit mir beschäftigt und gemeint, ich solle dann halt Diclos nehmen, wenn ich Rückenschmerzen habe. Da ich ja wusste, dass meine Schwester 4 Jahre von einem Arzt zum Nächsten gerannt ist, hab ich ihm gleich gesagt, dass ich damit nicht einverstanden bin. Ich habe NICHT nur Rückenschmerzen. Dann hat er mir ne Krankenhauseinweisung in die Hand gedrückt.
Ich wollte mir dann bei mir im Krankenhaus (ich arbeite dort) eine Zweitmeinung vom Rheumatologen holen. Der hat mich nicht mal zu sich gelassen, sondern mir durch die Sekretärin ausrichten lassen, dass Schmerzen beim Altern (!!!) normal sind und ich mich viel bewegen soll. Am besten im warmen Wasser. Das mache ich aber sowieso schon, weil was anderes gar nicht möglich scheint momentan.
Jetzt bin ich komplett verunsichert. Soll ich wirklich ins Krankenhaus gehen? Vielleicht ist das alles psychosomatisch? Neid auf die Diagnosen meiner Schwester (achtung: Ironie). Ich kann echt gut über mich selbst lachen und bin grundsätzlich reflektiert, aber jetzt zweifel ich echt an mir selbst?!
ich bin Nadine, 38 Jahre jung, Mutter eines 6jährigen Sohnes und bin verwirrt...Seit ca. einem Jahr macht sich zum Einen ein extremer Leistungsabfall bemerkbar (beim Sport, im Alltag, bei der Arbeit) und dazu noch diffuse Schmerzen. Meine Krankengeschichte bis dahin war relativ unspektakulär. Rückenschmerzen hier und da, seit einigen Jahren tun mir die Fingergelenke weh (war vor 10 Jahren deswegen beim Neurologen, ohne Befund), seit Jahren auch Kraftminderung in den Händen. Vor vier Jahren dann auf beiden Oberschenkelseiten Schmerzen (Diagnose vom Orthopäden: Bursitis). Vor zwei Jahren dann kamen Schulterschmerzen hinzu (Diagnose: leichte Verkalkung). ABER: alle Therapien brachten nix. Ich hielt wochenlang die Schmerzen aus, die dann plötzlich wieder verschwanden. Bis vor einem Jahr konnte ich das ganz gut verdrängen. Dann: der beschriebene Leistungsabfall von z. B. 30 Minuten joggen auf maximal 15 Minuten Gehen am Stück, Konzentrationsfähigkeit futsch, Schmerzen an allen möglichen Stellen des Körpers. Seit einem halben Jahr kommt andauernd irgendwas dazu. Schlafprobleme (Ein- und Durchschlafen), Erschöpfung (und damit meine ich ERSCHÖPFUNG, ich kann dann nix mehr), Spannungskopfschmerzen die mich mittlerweile drei bis vier Mal im Monat heimsuchen. Diverse Gelenk- und Muskelschmerzen. Manchmal fällt es mir schwer aufzustehen und los zu laufen. Vor allem morgens. Usw....Immer Schmerzen, jeden Tag! Vor drei Monaten fing es dann in den Ellenbogen an. Davon, und von den Rückenschmerzen wache ich nachts ständig auf.
Jetzt zur Familienanamnese: Vater Psoriasis, Oma rheumatische Erkranungen, Schwester rheumatoide Arthritis, Psoriasis arthritis, sekundäre Fibro.
Ich also zum Hausarzt. CRP Wert erhöht, Blutsenkung erhöht. Ab zum Rheumatologen: Keine pathologischen Werte. Er hat mich zum Röntgen LWS geschickt. Nix zu sehen. Eine weitere Anamnese hat er nicht gemacht. In zwei Terminen hat er sich 10 Minuten mit mir beschäftigt und gemeint, ich solle dann halt Diclos nehmen, wenn ich Rückenschmerzen habe. Da ich ja wusste, dass meine Schwester 4 Jahre von einem Arzt zum Nächsten gerannt ist, hab ich ihm gleich gesagt, dass ich damit nicht einverstanden bin. Ich habe NICHT nur Rückenschmerzen. Dann hat er mir ne Krankenhauseinweisung in die Hand gedrückt.
Ich wollte mir dann bei mir im Krankenhaus (ich arbeite dort) eine Zweitmeinung vom Rheumatologen holen. Der hat mich nicht mal zu sich gelassen, sondern mir durch die Sekretärin ausrichten lassen, dass Schmerzen beim Altern (!!!) normal sind und ich mich viel bewegen soll. Am besten im warmen Wasser. Das mache ich aber sowieso schon, weil was anderes gar nicht möglich scheint momentan.
Jetzt bin ich komplett verunsichert. Soll ich wirklich ins Krankenhaus gehen? Vielleicht ist das alles psychosomatisch? Neid auf die Diagnosen meiner Schwester (achtung: Ironie). Ich kann echt gut über mich selbst lachen und bin grundsätzlich reflektiert, aber jetzt zweifel ich echt an mir selbst?!
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