Hallo!
Nach dem ich nun schon lange Schmerzen an den Handgelenken habe und schon bei
sehr vielen Ärzten was, poste ich hier mal mein Krankheitsbild, vielleicht kommt es
einem ja bekannt vor oder möglicherweise kann mir jemand weiterhelfen!
Mich würde es sehr freuen, wenn ich zumindest hier einen Schritt weiterkomme.
Also angefangen hat es wie schon gesagt so ca vor einem 3/4 Jahr in Verbindung
mit Belastungen, die deutlich mehr als gewohnt, aber nicht zu übertrieben waren.
Ich bin Sportler, 21, und habe auch schon durchaus Sportarten (wie z.b. Kendo, Schwertkampf) betrieben, durch die meine Handgelenke zumindest einigermaßen
gestärkt sein müssten. Zudem bin ich ein sehr praktisch veranlagter Mensch und
habe immer gerne Handwerkliche Sachen gemacht wie auch zb Holz gehackt, gesägt etc. Was ich damit sagen will ist, dass ich durchaus Grundlagen für gesund ausgebildete Handgelenke habe und sie nicht irgendwie vernachlässigt worden sind oder von Natur aus schwach.
Die oben beschriebene mögliche Überbelastung kommt von intensivem Mountainbiking (Downhill) in den Alpen und anschließendem Jobben in einem
Garten Landschaftsbau Betrieb in dem ich sehr viele Dinge wie etwa gehackt,
Pflaster gelegt etc habe.
In der Woche Mountainbiking hatte ich den ein oder anderen kleinen Unfall,
auch denke ich auf die Handgelenke, habe aber nie etwas besorgniserregendes bemerkt.
In der darauf folgenden Zeit Jobben bekam ich dann langsam Schmerzen,
sodass ich pausierte ( 2 Wochen ) und dann wieder weitergemacht.
In dieser Zeit war ich auch das erste mal bei meinem Hausarzt.
Der hat mich dann nach ein paar Mal zu einem Facharzt überwiesen, der geröntgt (schreibt man das so?
) , aber nichts gefunden hat. Er entließ mich dann mit
zwei super Stützen in Form von etwas besseren Mulbinden.
Nachdem meine Schmerzen dann so stark wurden musste ich im November letzten
Jahres das Jobben schmeissen und bin zu einem Facharzt für Gelenke (dr Korner in Bodenheim bei Mainz) gegangen, der auch geröntgt hat und auch nichts gefunden hat. Der hat mich zum MRT verwiesen und dort wurde auch nichts gefunden.
Ich versuchte also neu anzusetzen und ging zu einem Chiropraktiker gegen
Weihnachten und hatte dort Termine im Abstand von ca 3 Wochen.
Ab der Zeit des MRT waren meine Schmerzen teils so stark, dass ich mich nicht mehr getraut habe irgendetwas mit meinen Händen zu machen.
Die Besuche beim Chiropraktiker waren von mäßigen Ergebnissen gekrönt, aber es ging vorran! Also dachte ich mir, das wird schon wenn ich einfach nur weiter da hin gehe.
So ca im Mai traute ich mich dann wieder aufs Fahrrad um wieder für den Triathlon
zu trainieren, musste den drauffolgenden Monat aber feststellen, dass das gar
keine gute Idee war und hatte wieder extrem schmerzen, so wie in den Wintermonaten. Ich war sehr enttäuscht und ging noch einige Male (in näheren
Zeitabständen von ca 2 Wochen) zu meinem Chriopraktiker und bemerkte keine
Verbesserung mehr.
Worauf ich wieder meine MRT Bilder auskramte und damit zu dem Arzt nach
Bodenheim ging. (Das war ca anfang Mai)
Der meinte, er könne nichts feststellen auf den Bildern und vermutet
nach allem was er von mir gehört hatte (etwas das selbe, was hier steht)
mikrofrakturrisse in knorpel und ..bändern war das glaube ich.
Er meinte es gäbe verschiedene Möglichkeiten wie man da nun rangehen könnte,
möchte aber noch den Rat von mehr Ärzten einholen und hat mich nun
zu einem Handgelenks...arzt nach Rüsselsheim geschickt, der dort im Krankenhaus
praktiziert. Er meinte auf den MRT Bildern aus Mainz könne man sehr wenig erkennen und ich sollte bei denen im Krankenhaus neue machen lassen, weil die da
anscheinend ein viel besseres Gerät haben. (Und ich dachte in Mainz schon ich sei
auf dem Raumschiff Enterprise gelandet)
Ja.. und da steh ich nun.
Die Termine haben immer ein wahnsinnigen Zeitraum dazwischen, was das alles
sehr in die Länge zieht und zunehmend deprimiert.
Im Prinzip weiss ich eigentlich nach einem 3/4 Jahr nichts neues..
vielleicht erkennt ja hier einer von euch etwas oder hatte vielleicht sogar ähnliches.
Ich beschreibe mal die Schmerzen an sich :
Wenn es besonders Schlimm ist, fühlt es sich an, wie als wäre man mit dem Fuß
umgeknickt, nur eben an den Handgelenken.
Druck auf die Handgelenke so den Händen aus (In etwa als würde ich gegen die Wand mit der Faust drücken) ist schlimmer als wenn daran gezogen wird ( Bewegung Tüten tragen)
Am Schlimmsten ist aber Drehung. Das heißt Schraubenzieher drehen ist ungefähr das, was am Meisten Schmerzen bereitet.
Die Schmerzen kommen selten unmittelbar, meist Stunden danach.
Mittlerweile habe ich häufig durchgehend Schmerzen, das mag aber daran liegen,
dass ich deutlich mehr mache mittlerweile als noch vor einem halben Jahr (Waschen, spülen etc.) Eben all die Alltagsdinge mit denen ich meine Freundin nicht mehr zusätzlich belasten möchte.
Die Schmerzen waren auch nie so, dass man sie überhaupt nicht mehr aushalten könnte, aber sie sind sehr deutlich zu spüren.
Mitlerweile habe ich mich aber etwas daran gewöhnt.
Das Handgelenk ist weder geschwollen noch sieht man von außen in irgend einer
Art das sie nicht so sind, wie sie sein sollten ( Mal von den riesigen blauen Bandagen
abgesehen, die ich seit ca 2 Monaten trage).
So, wer nach diesem Text noch nicht eingeschlafen ist, oder gerade wieder aufgewacht
hat vielleicht die ein oder andere Idee, Anregung oder was auch immer, die mir
eventuell weiterhelfen könnte.
Ich wäre sehr sehr dankbar, da es langsam für mich als Schlagzeuger, Gitarrist,
Athlet ect sehr schwierig ist den Alltag angenehm zu überstehen ohne die Dinge
machen zu können, die mir wirklich Spass machen und mich erfüllen... von den Schmerzen mal abgesehen.
Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich, es ist verdammt früh und die Konzentration ist leider nicht mehr das, was sie mal war.
Vielen Dank
Nicolas
Nach dem ich nun schon lange Schmerzen an den Handgelenken habe und schon bei
sehr vielen Ärzten was, poste ich hier mal mein Krankheitsbild, vielleicht kommt es
einem ja bekannt vor oder möglicherweise kann mir jemand weiterhelfen!
Mich würde es sehr freuen, wenn ich zumindest hier einen Schritt weiterkomme.
Also angefangen hat es wie schon gesagt so ca vor einem 3/4 Jahr in Verbindung
mit Belastungen, die deutlich mehr als gewohnt, aber nicht zu übertrieben waren.
Ich bin Sportler, 21, und habe auch schon durchaus Sportarten (wie z.b. Kendo, Schwertkampf) betrieben, durch die meine Handgelenke zumindest einigermaßen
gestärkt sein müssten. Zudem bin ich ein sehr praktisch veranlagter Mensch und
habe immer gerne Handwerkliche Sachen gemacht wie auch zb Holz gehackt, gesägt etc. Was ich damit sagen will ist, dass ich durchaus Grundlagen für gesund ausgebildete Handgelenke habe und sie nicht irgendwie vernachlässigt worden sind oder von Natur aus schwach.
Die oben beschriebene mögliche Überbelastung kommt von intensivem Mountainbiking (Downhill) in den Alpen und anschließendem Jobben in einem
Garten Landschaftsbau Betrieb in dem ich sehr viele Dinge wie etwa gehackt,
Pflaster gelegt etc habe.
In der Woche Mountainbiking hatte ich den ein oder anderen kleinen Unfall,
auch denke ich auf die Handgelenke, habe aber nie etwas besorgniserregendes bemerkt.
In der darauf folgenden Zeit Jobben bekam ich dann langsam Schmerzen,
sodass ich pausierte ( 2 Wochen ) und dann wieder weitergemacht.
In dieser Zeit war ich auch das erste mal bei meinem Hausarzt.
Der hat mich dann nach ein paar Mal zu einem Facharzt überwiesen, der geröntgt (schreibt man das so?
zwei super Stützen in Form von etwas besseren Mulbinden.
Nachdem meine Schmerzen dann so stark wurden musste ich im November letzten
Jahres das Jobben schmeissen und bin zu einem Facharzt für Gelenke (dr Korner in Bodenheim bei Mainz) gegangen, der auch geröntgt hat und auch nichts gefunden hat. Der hat mich zum MRT verwiesen und dort wurde auch nichts gefunden.
Ich versuchte also neu anzusetzen und ging zu einem Chiropraktiker gegen
Weihnachten und hatte dort Termine im Abstand von ca 3 Wochen.
Ab der Zeit des MRT waren meine Schmerzen teils so stark, dass ich mich nicht mehr getraut habe irgendetwas mit meinen Händen zu machen.
Die Besuche beim Chiropraktiker waren von mäßigen Ergebnissen gekrönt, aber es ging vorran! Also dachte ich mir, das wird schon wenn ich einfach nur weiter da hin gehe.
So ca im Mai traute ich mich dann wieder aufs Fahrrad um wieder für den Triathlon
zu trainieren, musste den drauffolgenden Monat aber feststellen, dass das gar
keine gute Idee war und hatte wieder extrem schmerzen, so wie in den Wintermonaten. Ich war sehr enttäuscht und ging noch einige Male (in näheren
Zeitabständen von ca 2 Wochen) zu meinem Chriopraktiker und bemerkte keine
Verbesserung mehr.
Worauf ich wieder meine MRT Bilder auskramte und damit zu dem Arzt nach
Bodenheim ging. (Das war ca anfang Mai)
Der meinte, er könne nichts feststellen auf den Bildern und vermutet
nach allem was er von mir gehört hatte (etwas das selbe, was hier steht)
mikrofrakturrisse in knorpel und ..bändern war das glaube ich.
Er meinte es gäbe verschiedene Möglichkeiten wie man da nun rangehen könnte,
möchte aber noch den Rat von mehr Ärzten einholen und hat mich nun
zu einem Handgelenks...arzt nach Rüsselsheim geschickt, der dort im Krankenhaus
praktiziert. Er meinte auf den MRT Bildern aus Mainz könne man sehr wenig erkennen und ich sollte bei denen im Krankenhaus neue machen lassen, weil die da
anscheinend ein viel besseres Gerät haben. (Und ich dachte in Mainz schon ich sei
auf dem Raumschiff Enterprise gelandet)
Ja.. und da steh ich nun.
Die Termine haben immer ein wahnsinnigen Zeitraum dazwischen, was das alles
sehr in die Länge zieht und zunehmend deprimiert.
Im Prinzip weiss ich eigentlich nach einem 3/4 Jahr nichts neues..
vielleicht erkennt ja hier einer von euch etwas oder hatte vielleicht sogar ähnliches.
Ich beschreibe mal die Schmerzen an sich :
Wenn es besonders Schlimm ist, fühlt es sich an, wie als wäre man mit dem Fuß
umgeknickt, nur eben an den Handgelenken.
Druck auf die Handgelenke so den Händen aus (In etwa als würde ich gegen die Wand mit der Faust drücken) ist schlimmer als wenn daran gezogen wird ( Bewegung Tüten tragen)
Am Schlimmsten ist aber Drehung. Das heißt Schraubenzieher drehen ist ungefähr das, was am Meisten Schmerzen bereitet.
Die Schmerzen kommen selten unmittelbar, meist Stunden danach.
Mittlerweile habe ich häufig durchgehend Schmerzen, das mag aber daran liegen,
dass ich deutlich mehr mache mittlerweile als noch vor einem halben Jahr (Waschen, spülen etc.) Eben all die Alltagsdinge mit denen ich meine Freundin nicht mehr zusätzlich belasten möchte.
Die Schmerzen waren auch nie so, dass man sie überhaupt nicht mehr aushalten könnte, aber sie sind sehr deutlich zu spüren.
Mitlerweile habe ich mich aber etwas daran gewöhnt.
Das Handgelenk ist weder geschwollen noch sieht man von außen in irgend einer
Art das sie nicht so sind, wie sie sein sollten ( Mal von den riesigen blauen Bandagen
abgesehen, die ich seit ca 2 Monaten trage).
So, wer nach diesem Text noch nicht eingeschlafen ist, oder gerade wieder aufgewacht
hat vielleicht die ein oder andere Idee, Anregung oder was auch immer, die mir
eventuell weiterhelfen könnte.
Ich wäre sehr sehr dankbar, da es langsam für mich als Schlagzeuger, Gitarrist,
Athlet ect sehr schwierig ist den Alltag angenehm zu überstehen ohne die Dinge
machen zu können, die mir wirklich Spass machen und mich erfüllen... von den Schmerzen mal abgesehen.
Für Rechtschreibfehler entschuldige ich mich, es ist verdammt früh und die Konzentration ist leider nicht mehr das, was sie mal war.
Vielen Dank
Nicolas
