anurju
anurju
Hallo zusammen,
ich habe nun schon mehrfach das folgende Problem bekommen:
Plötzlich wache ich morgens mit heftigsten Schluckbeschwerden auf - diese kündigten sich abends allenfalls duch leichtes Halskratzen an.
Luftfeuchtigkeit ist ausreichend, relevante Allergie habe ich auch nicht.
Sonstige Erkältungssymptome - Fehlanzeige - Fieber habe ich durch das Rheuma öfter mal - ist bei mir kein Infektindiz mehr...
Da ich das Problem aktuell wieder habe, war ich bei der Vertretungsärztin meines Hausarztes und diese verordnete mir nach "in den Hals schauen" aufgrund meiner heftigen Angina ein Breitbandantibiotikum.
Sie schickte mich zur Sicherheit aber noch zu einer HNO - diese verschrieb mir auch ein Antibiotikum. Eiter ist da wohl noch keiner - aber alles bis zum Kehldeckel hochrot.
So nebenbei erwähnte sie, dass die Halsentzündung durchaus durch Reflux provoziert und gefördert worden sein könnte.
Da ich MTX bekomme, frage ich mich nun, ob es eine zeitliche Nähe zu den Injektionen gibt und für heute ist die definitiv gegeben - ich habe gestern abend MTX gespritzt.
Eigentlich vertrage ich MTX nicht so schlecht - seit ich Enbrel zusätzlich bekomme, geht es mir insgesamt auch viel besser.
Ich hatte heute das Gefühl, dass beide Ärztinnen einen Heidenrespekt vor meiner Medikamentation haben und deshalb aus Vorsicht zum Antibiotikum griffen (da das Immunsystem halt schon stärker supprimiert ist...). Mein grandioser Hausarzt wäre da vermutlich nicht ganz so ängstlich.
Beim nächsten Rheumatologen-Termin werde ich nach diesem Problem fragen - aber das dauert noch.
Ich habe im Laufe der Jahre aber schon einige Resitenzen gegen Antibiotika entwickelt und möchte diese ungern vergeblich nehmen...
Daher meine Frage: hat jemand von euch durch medikamenteninduzierten Reflux so heftige Halsentzündungen und Schluckbeschwerden bekommen, dass diese eine infektiöse Angina vortäuschen?
Noch zur Ergänzung - ich nehme 2x täglich Magenschutz (Nexium mups) und habe dadurch keine massiven Probleme mehr mit Sodbrennen, heftiger Übelkeit...
Allerdings bin ich auf Tilidin (Opioid) eingestellt, was gemeinsam mit Relifex (NSAR) natürlich einige Schmerzen und Probleme überdeckt.
Sorry für die etwas umfangreichere Frage - habe heute wohl eine mitteilsame Phase
Danke für jeden Rat oder Tipp und liebe Grüße von
anurju
ich habe nun schon mehrfach das folgende Problem bekommen:
Plötzlich wache ich morgens mit heftigsten Schluckbeschwerden auf - diese kündigten sich abends allenfalls duch leichtes Halskratzen an.
Luftfeuchtigkeit ist ausreichend, relevante Allergie habe ich auch nicht.
Sonstige Erkältungssymptome - Fehlanzeige - Fieber habe ich durch das Rheuma öfter mal - ist bei mir kein Infektindiz mehr...
Da ich das Problem aktuell wieder habe, war ich bei der Vertretungsärztin meines Hausarztes und diese verordnete mir nach "in den Hals schauen" aufgrund meiner heftigen Angina ein Breitbandantibiotikum.
Sie schickte mich zur Sicherheit aber noch zu einer HNO - diese verschrieb mir auch ein Antibiotikum. Eiter ist da wohl noch keiner - aber alles bis zum Kehldeckel hochrot.
So nebenbei erwähnte sie, dass die Halsentzündung durchaus durch Reflux provoziert und gefördert worden sein könnte.
Da ich MTX bekomme, frage ich mich nun, ob es eine zeitliche Nähe zu den Injektionen gibt und für heute ist die definitiv gegeben - ich habe gestern abend MTX gespritzt.
Eigentlich vertrage ich MTX nicht so schlecht - seit ich Enbrel zusätzlich bekomme, geht es mir insgesamt auch viel besser.
Ich hatte heute das Gefühl, dass beide Ärztinnen einen Heidenrespekt vor meiner Medikamentation haben und deshalb aus Vorsicht zum Antibiotikum griffen (da das Immunsystem halt schon stärker supprimiert ist...). Mein grandioser Hausarzt wäre da vermutlich nicht ganz so ängstlich.
Beim nächsten Rheumatologen-Termin werde ich nach diesem Problem fragen - aber das dauert noch.
Ich habe im Laufe der Jahre aber schon einige Resitenzen gegen Antibiotika entwickelt und möchte diese ungern vergeblich nehmen...
Daher meine Frage: hat jemand von euch durch medikamenteninduzierten Reflux so heftige Halsentzündungen und Schluckbeschwerden bekommen, dass diese eine infektiöse Angina vortäuschen?
Noch zur Ergänzung - ich nehme 2x täglich Magenschutz (Nexium mups) und habe dadurch keine massiven Probleme mehr mit Sodbrennen, heftiger Übelkeit...
Allerdings bin ich auf Tilidin (Opioid) eingestellt, was gemeinsam mit Relifex (NSAR) natürlich einige Schmerzen und Probleme überdeckt.
Sorry für die etwas umfangreichere Frage - habe heute wohl eine mitteilsame Phase
Danke für jeden Rat oder Tipp und liebe Grüße von
anurju
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