1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Schilddrüsenoperation

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Bernadette, 11. Juli 2005.

  1. Bernadette

    Bernadette Bernadette

    Registriert seit:
    19. Mai 2004
    Beiträge:
    32
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    noch zu Hause
    Hallo ich bin eine Fibromaus und mir wurde am 14.6.2005 die Schilddrüse fast ganz rausgenommen, fast ganz heisst, links alles weg, rechts nur noch wenig.
    die ersten 3 Tage bekam ich 75 danach 100 L-Thyroxin. Letzten Mittwoch war ich zur Blutkontrolle da waren die T3 und T4 Werte im Normbereich das TSH allerdings bei 7.7. Kennt von euch jemand das? Mir gehts also mehr als bescheiden. Übelkeit, Durchfall, depressiv, Müde, könnt im Stehen schlafen, krieg momentan nichts auf die Reihe. Man wird ja auch von keiner Seite auf die Zeit nach der OP vorbereitet, es sagt einem auch kein Doc was auf einen zukommt. Dazu kommt das ich einen starken Fibroschub habe. Aber wir Fibros bzw. Rheumis kennen das ja. Da kommt alles mal wieder zusammen. Wollte auch nur wissen, ob viele von euch Fibros bzw. Rheumis das mit der Schilddrüse auch haben und kennen.
     
  2. Mücke

    Mücke Guest

    hallo,

    ich habe ne autoimmunerkrankung der schilddrüse, habe sie aber noch.
    was du beschreibst, habe ich, bevor ich l-thyroxin bekommen habe, auch als symptome gehabt.
    würde denken das du im moment , dadurch daß du nur noch einen teil der schilddrüse hast, noch in einer unterfunktion steckst.
    soll das thyroxin noch erhöht werden?? mir kommt es nämlich recht wenig vor. ich habe meine noch und habe 150 bekommen...
    wenn die gabe der medis noch erhöht wird, dann ist es wohl nur vorrübergehend...zwar be... aber eben absehbar.
    alles gute

    gruß starchild
     
  3. indianerin

    indianerin die mit den wollsocken

    Registriert seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Hallo Bernadette,
    habe auch nur noch eine Restschilddrüse und möchte mich mückes Meinung anschließen. Bekam zunächst L-Thyroxin 175, was dann wegen Unverträglichkeit auf 150 reduziert wurde.
    Da es bei mir aber schon länger her ist, ist es auch wichtig zu wissen, daß hier inzwischen anders therapiert wird, als noch vor einigen Jahren. Jedenfalls soll ich nun die Dosis halbieren, um die mir verbliebene Restschilddrüse wieder zu aktivieren. Zum TSH-Wert: meines Wissens sollte der bei 1-2 liegen, aber so kurz nach Deiner Operation mußt Du einfach Geduld haben, da sind Deine Werte sicherlich noch etwas "durcheinander".
    Kannst mir ja auch eine PN schicken, weil das Thema offensichtlich hier nicht so viele betrifft.
     
  4. Lilly

    Lilly offline

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    5.171
    Zustimmungen:
    0
    hallo,

    ich wurde 1995 an der sd operiert. hatte damals einen kalten knoten und eine sd entzündung. tsh ist ein stimmulierendes hormon, dass ansteigt, wenn t3 und t4 hormone zu wenig produziert werden. dh, du hast noch eine unterfunktion. ich nehme thyrex 0,1 mg 1 1/2 tabl. täglich. bei mir haben sich die sd werte erst ca. 3 monate nach beginn der therapie mit thyrex auf normalwerte eingespielt.
     
  5. Fleischfliege

    Fleischfliege Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2004
    Beiträge:
    49
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bayerischer Wald
    hab ebenfalls Unterfunktion, und die meiste Zeit des Lebens hatte ich eine ganz dicke Schilddrüse, die ganz schön auffiel da nicht gleichmäßig verteilt. Nehme zur Zeit 150 mg Euthyrox und die Schilddrüse ist merklich kleiner geworden, sogar mein Kehlkopf ist wieder da wo er hingehört; der wurde nämlich auch schon zur Seite gedrängt. OP kommt bei mir nicht in Frage da ich schon 2x operiert worden bin und nichts mehr an der Stelle ist wo es hingehört. Und bei der letzten OP ist einer meiner Stimmbandnerven gelähmt. Bei einer 2. OP könnte der zweite auch noch beschädigt werden, das hat zur Folge daß ich wahrscheinlich einen Luftröhrenschnitt bekäme und nie mehr richtig sprechen könnte....

    Letztes Jahr kam noch cP dazu. Erst bekam ich Methotrexat-Spritzen, danach war es fast verschwunden, dann stellte mich mein Rheuma-Doc auf Tabletten um..seither kann ich mich vor allem morgens aus dem Bett wälzen und nicht mal die Kaffeetasse halten..Gegen mittag und im Laufe des Tages wirds besser, ausruhen oder schlafen macht das aber wieder zunichte. Jede Ruhepause läßt mich "einrosten". Werde beim nächsten Termin am 08.08 wohl wieder auf Spritzen umstellen.

    lg
    fleischfliege
     
  6. Locin32

    Locin32 Immer neugierig

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    1.587
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW-Ruhrgebiet
    Hallo,

    bei mir hat alles nach meiner Schwangerschaft angefangen,seitdem habe ich eine Hashimoto Thyreoiditis.
    Leider haben mir meine Ärzte das erst letztes Jahr gesagt(Schwanger war ich 1996!) und deshalb habe ich mich auch lange Zeit mit Unterfunktionsbeschwerden rumplagen müssen.
    Das Einstellen der Schilddrüse dauert leider etwas länger und muß auch immer wieder per Blutuntersuchungen überprüft werden.
    Vor allen Dingen zählt dabei dein persönliches Befinden und nicht die Normwerte,versuch bitte einen Arzt zu finden (Endokrinologe)der darauf rücksicht nimmt,
    denn der eine Mensch ist bei einem TSH Werte von 2 gut eingestellt und der nächste bei einem von 0,27,
    merken wirst Du selber am besten ab welchem Wert es Dir wieder gut geht(denk nur daran das zwischen den einzelnen Blutuntersuchungen nach Erhöhung mind.4-6 Wochen liegen müssen).

    liebe Grüße
    Locin
     
  7. Lilly

    Lilly offline

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    5.171
    Zustimmungen:
    0
    nachtrag

    eine unterfunktion der sd kann eine fibromylgie auslösen. wenn deine werte wieder ok sind, kann es sein, dass die fibro wieder verschwindet. bei mir war es so. ich habe aber leider auch chron. polyarthritis.
     
  8. indianerin

    indianerin die mit den wollsocken

    Registriert seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Habe auch noch einen Nachtrag. Bin auch bereits zweimal operiert worden, danach dann Stimmbandlähmung beidseitig. Nach intensiver logopädischer Behandlung, Dauer einige Monate, mußte von mir selbst bezahlt werden, kam dann zum Glück wieder alles in Ordnung.

    Der Logopädin bin ich heute noch dankbar, für die Krankenkasse habe ich bloß Unverständnis.

    Auch bei mir wäre schon längst eine 3. OP fällig wegen neuer Schilddrüsenknoten, aber das will zum Glück keiner machen. Also kann ich nur hoffen, daß meine Knoten so bleiben wie sie sind. Vielleicht verschwinden sie ja auch eines Tages wieder.
     
  9. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    2.070
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    überall
    Huhu,

    ich habe chronische Polyarthritis, grenzwertige Überfunktion einer stark zystischen und knotenhaltigen Schildi - das hatte ich aber schon vor dem Rheuma !! Eine OP habe ich abgelehnt. Noch kann ich damit leben.

    Grüssle
    Pumpkin
     
  10. Mücke

    Mücke Guest

    hi,

    @indianerin,

    ich bin logopädin und etwas irritiert, daß die kasse die behandlung nicht übernommen hat.....
    ich weiss nicht wann du behandlung gemacht hast..zur zeit ist es so, daß 20 behandlungen immer verordnet werden..dann muss ne erneute untersuchung durch hno stattfinden und evtl bekommt man dann noch verordnung außerhalb des regelfalls.

    liebe grüße mücke
     
  11. pumuckl

    pumuckl (Sym)Badisches Mädel

    Registriert seit:
    14. März 2004
    Beiträge:
    1.759
    Zustimmungen:
    9
    Ort:
    Raum Karlsruhe
    Ich stelle fest, dass viele Fibros auch mit Schilddrüsenbeschwerden zu tun haben. Habe u.a. auch Fibro und bin bereits zweimal an der Schilddrüse operiert, jedes Mal wegen kalten Knoten. Bei mir wurde ebenfalls bei der 2. OP ein Stimmbandnerv verletzt. War ein Jahr lang in logopädischer Behandlung, aber leider hat sich nichts verändert, das Stimmband blieb gelähmt. Bei mir hat die KK die Kosten übernommen. Musste eben nur den üblichen Eigenanteil tragen.

    Bei der 1. SD-OP stellte man Hashimoto-Thyreoiditis fest (wieder eine Parallele zu den Fibros). Die 2. SD-OP ist jetzt 4 1/2 Jahre her und bin immer noch nicht richtig eingestellt. Habe nach der OP L-Thyroxin 200 bekommen, weil ich die bereits vorher auch einnahm. Nach der Kontrolle bekam ich 175er, dann wieder 200er, später wieder runter auf 175, dann 150, anschließend 125, als ich damit immer noch in Überfunktion war, stellte der Doc mich um auf 100er. Das war dieses Jahr im März. Im Juni stellte man fest, dass ich stark in der Unterfunktion war, also wieder rauf auf 125. Bin mal gespannt, was bei der nächsten Kontrolle raus kommt.

    @Bernardette
    Du siehst, dass man immer kontrollieren muss und selbst nach einigen Jahren ist man immer noch nicht endgültig richtig eingestellt.

    Grüßle
    pumuckl
     
  12. Angie Mecklenburg

    Angie Mecklenburg Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2005
    Beiträge:
    183
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Mecklenburg Vorpommern ca. 100 km von Berlin entfe
    Hallo,

    bei meiner Mutter wurde die Schilddrüse ganz entfernt sie brauchte auch längere Zeit bis sie eingestellt war mit L-Thyrox. Musst denke einwenig gedult haben. Ich habe auch seit 2 Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion die im Moment mit L-Thyrox 125 eingestellt wird. Durch regelmäßige Kontrollen des Blutes, wird dann bis die Werte stimmen ,die Dosis erhöht. Ich denke alle fangen mit 75 an. Weis es aber nicht.

    Die Unterfunktion hatte ich schon vor meiner Diagnose M. Bechti und chron. Polyartrits. Beschwerden habe ich schon länger wurde nie richtig diagnostiziert. Aber die Symtome die du beschreibst kenne ich auch.

    Alles Gute wünscht dir Angie
     
  13. indianerin

    indianerin die mit den wollsocken

    Registriert seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Hallo mücke,
    meine Behandlung war 1990 und das für mich Unverständliche war die Tatsache, daß ich seinerzeit Privatpatientin war (private Vollversicherung).
    Stumm wie ein Fisch konnte ich nur Briefe schreiben, trotzdem wurde die Bezahlung abgelehnt. Weitere Beschwerden und Nervenkrieg habe ich mir selbst erspart und in meinem eigenen Interesse dann eben die Logopädin bezahlt. Vor allem wollte ich schnell mit der Behandlung anfangen und das war auch gut so. Hat dann trotzdem alles in allem noch 4 Monate gedauert, bis daß ich vollständig wiederhergestellt war.
    Vorbei ist vorbei und die Logopädin hat wirklich eine sehr gute Arbeit geleistet, zumal meine Stimme wieder die alte geworden ist und nicht irgendwie fremd klingt. Während dieser Zeit habe ich dann noch 7 Kehlkopfspiegelungen zur Kontrolle über mich ergehen lassen müssen.
    Die Logopädin war in dieser Zeit wirklich mein einziger Lichtblick! Schön, daß es Euch gibt!
     
  14. Mücke

    Mücke Guest

    hi

    @pumuckel

    mir wurde gesagt, daß die hashimoto-thyreoidits eben auch eine autoimmunerkrankung ist und auch in schüben verläuft, ähnlich wie rheuma und man von viel thyroxin auch wieder runterkommen kann und umgekehrt.
    also würde ich denken, daß es keine "richtige" einstellung gibt..eben nur eine zr zeit gute..
    sonst müsste man ja auch na eine einstellung nie wieder zum blutabnehmen..

    @indianerin
    danke für die blumen :) , aber ich gehöre zu denen die stimmstörungen ncht therapieren, obwohl es mit die "dankbarsten" störungen sind, da man schnell erfolge erzielt
    da ich erst seit 2000 in diesem beruf gearbeitet habe, kann ich dir nix zu dem abrechnungskriterien von 1990 sagen, es aber ne schweineri finde, sowas nict zu bezahlen

    liebe grüße mücke
     
  15. ElkeSt

    ElkeSt die Sonnensüchtige

    Registriert seit:
    19. Dezember 2003
    Beiträge:
    254
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Region H
    Hallo Bernadette,

    welchen Grund hatte die Schilddrüsen-OP? Einige Symptome der Schilddrüsenunterfunktion gleichen dem von Rheuma. Vielleicht hattest du vor der OP schon Unterfunktion. Dein TSH ist eindeutig zu hoch und deutet auf die Unterfunktion hin. Dein Körper muß sich erst wieder an die Hormone gewöhnen, deshalb hast du mit 75µg Thyoxin begonnen. Nun mußt du auch erst die richtige Dosis finden und dafür brauchst du Geduld. Auf der folgenden Homepage findest du weitere Infos und in dem Forum noch mehr Leidensgenossinnen. http://www.ht-mb.de