Rwer beurteilt Rehafähigkeit

Dieses Thema im Forum "Rente und Rehabilitation" wurde erstellt von Unikater, 26. Januar 2021.

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  1. Unikater

    Unikater Registrierter Benutzer

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    In der Hoffnung, dass hier damit doch jemand auskennt, möchte ich die Frage mal ins Forum stellen, auch wenn ich vorwiegend stiller Mitleser bin.

    Im Dezember 2020 hatte ich eine Bandscheiben OP an der LWS, wegen massiver Ausfallerscheinungen im linken Fuß. In der letzten Woche habe ich eine ambulante Reha angetreten. Bei der Eingangsuntersuchung wurde mir gesagt, dass unbedingt ein Verschlimmerungsantrag für gdB (derzeit 50) gestelwerden soll, da ja inzwischen Knie TEP und nun die zweite Bandscheiben-OP gemacht worden sind.
    das Knie mit der TEP macht seit geraumer Zeit große Probleme, Orthopäde und Rhematologin möchten eine Synovektomie.

    Nun konnte ich heute nicht einmal den Wecker ausstellen, weil die HWS blockiert hat und an beiden Händen habe ich mittlerweile wieder massive Schwellungen vom Rheuma, konnte also keinesfalls mit dem eigenen Auto zur Reha fahren.
    Habe mich dort heute krankgemeldet, musste zur Hausärztin, die mich in die HWS gespritzt hat. Morgen möchte ich versuchen, wieder zur Reha zu fahren oder mich fahren zu lassen, weil ich dort morgen Arzttermin habe. Ich kann mit den Händen keine medizinische Trainingstherapie machen, das Knie ist fast doppelt so dick, wie das andere.

    Wer entscheidet denn jetzt, ob die Reha für die LWS überhaupt momentan durchführbar ist?

    Ich war heute schon ziemlich am Ende, weil das ganze Prozedere so umständlich war, wenn ich darauf noch eingehe, sprengt das hier den Rahmen.

    Vielleicht hat mir jemand einen Rat.

    als Basismedikamente nehme ich MTX und Rinvoq
     
  2. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Ohne es ganz genau zu wissen - wenn die Reha angetreten ist, entscheidet das m. E. der Arzt dort. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Kliniken manchmal Schwierigkeiten haben, genug Anwendungen zusammenzubekommen, wenn man kein MTT machen kann. Ich würde es morgen in der Reha mit dem Arzt besprechen. Vielleicht kannst du eine Woche aussetzen?
     
  3. Unikater

    Unikater Registrierter Benutzer

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    Danke @Birte, ich werde es morgen ganz direkt ansprechen. Leider ust es mir bis heute immer wieder passiert, dass Orthopäden nur die Schwellung durch das Rheuma sehen, gut, wenn das Labor noch Etwas hergibt und wenig davon wissen wollen, welche abderen Einschränkungen da mit im Gepäck sind. Morgen wrrde ich berichten.
     
  4. Birte

    Birte Registrierter Benutzer

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    Ja, bei manchen Ärzten muss man etwas deutlicher werden. In meinen Rehas hatte ich bisher immer Glück. Wichtig ist, dass du klar sagst, was du im Moment kannst und was nicht. Vielleicht kann man das MTT für ein paar Tage durch Manuelle Therapie ersetzen, aber meistens gibt die Auslastung das nicht her.
    Ich wünsche dir viel Glück!
     
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  5. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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    Ach Katerchen, lass dich vorsichtig drücken und trösten.
    Meine LWS OP war Ende November wegen starker Lähmungen im rechten Bein. Ich versuche es mit Manueller Therapie und hoffe, dass Ischias und Beinheber baldmöglichst wieder in den Normalmodus zurück finden.
    Gute Besserung für dich!
    Grüßle
     
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  6. Unikater

    Unikater Registrierter Benutzer

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    Dankeschön @Snoopiefrau und Dir auch ganz gute Besserung. mich lassen einfach die vielen Baustellen verzweifeln, ich hatte immer gedacht, ich schaffe es, die letzten 8 Jahre mit Arbeiten, aber momentan wage ich nicht daran zu denken.
    Morgen werde ich es klar ansprechen, wie @Birte es gesagt hat, schließlich haben sie auch eine internistische Rheumatologin im Haus.

    Fühl Dich ganz lieb gedrückt und alles Gute weiterhin
     
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  7. stray cat

    stray cat Bekanntes Mitglied

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    ich war noch nie in einer Reha und kann somit gar nichts Schlaues beitragen. Aber ich will Dir alles Gute wünschen, @Unikater, auf dass es Dir sehr bald ungleich besser geht!
    Und Dir, liebe @Snoopiefrau , bitte auch!!
     
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  8. Unikater

    Unikater Registrierter Benutzer

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    Der Reha-Tag ist geschafft, das Cortison in der Spritze gestern war wohl doch nicht zu knapp dosiert . Ich habe, ganz ehrlich, gar nicht gefragt, wieviel drin war.
    Zumindest hätte ich heute um 3 Uhr, komplett ohne Morgensteifigkeit, in den Tag starten können. Wie vermutet, hat der Reha-Arzt gesagt, die Reha wäre reinweg für die LWS (stimmt ja auch, nach der OP) und wegen der anderen Baustellen werde ich sowieso AU entlassen.

    Wenn es mir wieder schlechter soll ich mich wieder krankmelden. Zum Glück sehen es die meisten Therapeuten ganzheitlicher.

    Liebe @stray cat vielen lieben Dank für Deine Wünsche.
     
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  9. merre

    merre Registrierter Benutzer

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    Hallo Unikater, machst Du eine ambulante Reha ?
    Also grundsätzlich ist eine Reha ganzheitlich bezogen auf den Gesundheitszustand des Patienten zu sehen.
    Die Behandlungen sollten mit einer entsprechenden Zielsetzung "Verbesserung des Gesundheitszustandes" bzw. "Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit" erfolgen.
    Nach einer solchen OP gibt es doch eigentlich eine Anschlußheilbehandlung veranlaßt durch das Krankenhaus ?

    schreib doch mal dazu, Gute Besserung "merre"
     
  10. Unikater

    Unikater Registrierter Benutzer

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    Hallo @merre , eigentlich sollte es wohl eine AHB sein, wurde im Krankenhaus beantragt. Ich weiß auch nicht, warum immer von Reha die Rede ist, vielleicht weil ich es ambulant mache.
    Auf Verlängerung gibt’s wenig Hoffnung, ist wohl weit und breit die einzige Einrichtung, die überhaupt ambulante Rehas anbietet.
    Momentan entscheide ich von Tag zu Tag, ob ich das Programm halbwegs absolvieren kann, oder mich krankmelde. Es ist frustrierend, hatte mir doch eine Verbesserung erhofft. Ich werde arbeitsunfähig entlassen, dann muss ich sehen, wie es weitergeht. Sind doch einige Baustellen da, nicht nur der operierte Bandscheibenvorfall.

    ich wünsche Euch einen schönen Sonntag ‍♀️
     
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