C
Carin
Guest
Ich wollte mich nur einmal zurückmelden. 16.07.02 – 06.09.02
Die Schmerzen sind jetzt konstant auf Stufe 6. Am 28.08.02 findet Frau Nottebom die höchst unangenehmen Triggerschmerzpunkte. Danach sind die Schmerzen auf Stufe
7 – 8 für zwei Tage. Sie behandelt mich aufgrund der von Dr. Strohmeier am 08.08.02 gestellten Diagnose Chronischer Lumbago bei Hyperlordose. Er hat auf meine Bitte ein konventionelles Röntgenbild erstellt. Auf dem er mir im Vergleich zu einem anderen Bild zeigt das ich einfach eine ausgeprägte Lendenlordose habe, die Wirbelsäule aber als gesund beurteilt werden kann.
04.09.02 – 08.10.02
Wir haben uns zum ersten Mal im Therapiebad getroffen. Das warme Wasser tut sehr gut. Die Schmerzen gehen dann zurück auf die Stufen zwischen 2 und 4.
Ab dem 23.09.02 nehmen die Schmerzen langsam wieder zu als ich hinter vorgehal-tener Hand erfahre das ich unter den 20 Mitarbeitern vor allem Monteure bin die normalerweise auf Ende Jahr gekündigt werden. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage.
So gehe ich in die Herbstferien.
Am 03.10.02 findet die Vordiagnose für das MTT-Trainingsabo bei Herr Zeier statt. Ich bekomme gerade noch mit als er seiner Kollegin bei der Befundsübergabe sagt, dass der Ischiasnerv leicht gereizt wäre.
Als ich am 07.10.02 meine Kündigung die auf Ende Januar rechtskräftig wird unter-schreibe sind wir wieder zurück auf Stufe 5. Es schmerzt inzwischen aber auch der hintere Teil des Oberschenkelmuskels (Ischias) und seit einiger Zeit auch der Gesäss-muskel (Piriformis).
09.10.02 – 14.10.02
Der Neurologe bestätigt die leichte Reizung des Ischiasnervs. Meint aber die Reflexe sind normal. Die dritte Physiotherapieserie verordnet von Dr. Hagmann dem Vertreter meines neuen Hausarztes beginnt. Die Diagnose lautet auf lumbovertebrales Syndrom mit spondylogenem Reflexsyndrom links. Medikamente: 1 Sirdaludtablette morgens, eine abends, Dafalgam morgens ein Beutel MAG 2 forte. Dieser Medikamentenmix löst bei mir wie das während der Ferien eingenommene Sirdalud einen Brechreiz aus. Es kommt aber nie zum erbrechen.
Er schliesst sich trotz meiner geäusserten Befürchtungen ob wir es hier wohl mit einer Bandscheibenvorwölbung bzw. vorfall zu tun haben bzw. auf dem Weg dazu wären der Meinung des Neurologen an was die Heilungschancen angeht. Er meint mit etwas Geduld hätten wir das Problem bis Ende Jahr beseitigt.
Die Schmerzen sind wieder auf Stufe 5.
15.10.02 – 23.11.02
Die starken Schmerzen die von den Triggerschmerzpunkten des leicht gereizten
Ischiasnervs und des Piriformismuskels ausgehen sind immer noch da. Schmerz-
stufe 5.
Während meines Trainings im MTT überwacht die Physiotherapeutin, sie rät mir mit Frau Nottebohm den Trainingsplan zu besprechen. Zwei Tage vor diesem Gespräch hätte ich einen ambulanten Termin bei Dr. Narozny in Zürich an der Schulthessklinik gehabt, den ich wegen einer Überschneidung mit einem anderen Termin absagen musste. Schmerzstufe 4 - 5.
Am 28.10.02 wird der Piriformisschmerzpunkt und das am äusseren Oberschenkel gelegene Muskelbündel behandelt. Die Schmerzen sind auf Stufe 6 gehen dann aber bis zum 03.11.02 zurück auf die Stufe 5.
04.11.02 – 13.11.02
Behandlung des Ileosacralgelenkes bei meinem neuen Hausarzt am 04.11.02. Zum ersten Mal äussert er den Verdacht das wir es hier mit einem Bandscheibenvorfall zu tun haben könnten. Schon seit einpaar Tage in der Einschlafphase starke Schmerzen in der linken Hüfte. Auch ein starkes sehr störendes Kribbeln findet sich. Es kommt vor das die Schmerzen sich auf die andere Seite spiegeln.
Am 08.11.02 stellt mein Hausarzt seine Diagnose auf lumbalsyndrom bei Discushernie.
Am 12.11.02 Diagnosebesprechung. Anhand des MRI’s erklärt er mir den Befund des Röntgeninstitutes.
LWS links, DH links L4/5 und L5/S1: Dehydration der Bandscheibe L5/S1, sonst
normale Signalgebung der Bandscheiben. Auf den axialen T2-gewichteten Aufnahmen
normale Diskus- und Foramendarstellung von L3 - 5. In Höhe L5/S1 zeigt sich
eine etwa 1 cm grosse, kaudal, luxierte Hernie. Die Intervertebralgelenke
sind normal kontuiert. Schlussfolgerung. Chondrose L5/S1 mit links paramedianer,
kaudal luxierter Discushernie. Die Schmerzen gehen jetzt auf die Stufe 2 – 4 zurück.
Auch die Therapie und Vioxx 25 mg., das mir mein Hausarzt vor fünf Tagen verschrieben hat
ändert an der Tatsache der kurzzeitigen Schmerzsteigerung am 13.11.02 auf Stufe 5 nichts.
Wobei die zweite direkt an die Wurzel beser geholfen hat als die erste. Jetzt gibt es aber keine Spritzen mehr.
Gruss
Carin
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: