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RSO, wer kann mir von sich berichten?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von vampia, 5. Juli 2007.

  1. vampia

    vampia reagenzglasputzfrau

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    Hallo,

    demnächst soll in meinem linken Knie eine RSO stattfinden. Morgen ist die Voruntersuchung im Vincentiuskrankenhaus in Karlsruhe :)

    Ich hatte vor 3 Jahren je zwei ins rechte und eine ins linke Knie bekommen, allerdings im Katharinenhospital in Stuttgart. Jetzt habe ich mir gestern auf dieser Seite diese tolle Zusammenfassung über Ablauf, Wirkung und Sinn der RSO durchgelesen und auch die entsprechende Leitlinie (ausgemachte Empfehlung für alle) der Nuklearmediziner durchgelesen. Bin etwas erschrocken :eek: , denn in Stuttgart lief es so ab:
    Nadel rein, abpunktieren, Radionuklid rein, bissle Kortison, fertig, nach Hause gehen, 4 Tage Ruhe.
    In diesem Bericht hier steht zuerst ma was von ner lokalen Betäubung (hatte in Stuttgart mal danach gefragt: stellen sie sich nicht so an, so in der Art hat er geantwortet :mad:), dann von einer Überprüfung vom Sitz der Nadel mittels Röntgen, bevor gespritzt wird und hinterher Verteilungsszintigramm um eine gute Behandlung zu kontrollieren.
    Also wesentlich mehr und genauer, als ich es jemals bekommen habe. Nun würde ich gerne wissen: wer hat sowas schonmal bekommen? Worauf sollte ich achten, wie lief das bei Euch ab und kann man auf der lokalen Betäubung bestehen (hatte sie einmal bekommen bei einer Kortisonspritze und es war sooooo gut, inzwischen hab ich schon Angst vor den Spritzen, weil es so oft wehgetan hat).
    Wäre sehr froh über ein paar Erfahrungsberichte, denn ich bin jetzt doch etwas verunsichert.

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Diana
     
  2. stoppelhopser

    stoppelhopser Neues Mitglied

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    Hallo Vampina,

    habe für beide Knie jeweils nach OP eine RSO bekommen und ich muss ganz ehrlich sagen, das einzige was ich davon gemerkt habe, war zu dem Zeitpunkt, wo die mir den Saft abgezogen haben :D Da gab es halt so nen leichtes Zuggefühl mit Druck, aber das war auch schon alles. Ich hatte es mir damals auch viel schlimmer vorgestellt. Muss aber auch dazu sagen, dass es gute Nuklearmediziner einfach drauf haben, ohne einem Schmerzen zuzufügen ;)

    Ich lag damals auf dieser Liege und die hatten schon so nen Röntgen- und Ultraschallgerät drüber, damit sie guggen konnten, dass sie genau den Gelenkspalt erwischen - somit wird auch Schmerz vermieden (größtenteils). Also ich muss ganz ehrlich sagen, es war damals eine gute Entscheidung, auch wenn das gewünschte Ergebnis nicht eingetreten ist, aber das steht auf einem anderen Blatt.

    Also lass den Kopf nicht hängen. Angst darfst du haben. Habe damals mit dem Doc drüber gesprochen und er erzählte die ganze Zeit und fragte irgendwann, ob ich denn was gemerkt hätte. Ich hab nur dumm aus der Wäsche geguggt, weil er nämlich schon fertig war und ich hatte halt wirklich nur dieses oben beschriebene Gefühl (Mischung aus Zug und Druck, aber nicht wirklich unangenehm). Somit bin ich natürlich mit dem zweiten Knie viel entspannter gewesen, auch wenn dann wieder Angst mit im Spiel war.

    Ich durfte 48 Stunden das Bett hüten, weil das Bein gar nicht belastet werden sollte, damit der Wirkstoff seine Arbeit tun kann. Danach musste ich noch die restlichen 5 Tage mit meinen Gehstützen losrennen, weil ich das Bein mal wieder nicht voll belasten durfte, aber ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits von der OP her 6 Wochen Übung ;)

    Also Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist.

    stoppel
     
  3. vampia

    vampia reagenzglasputzfrau

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    Erstmal dankeschön....
    hoffe sehr sehr sehr, dass die RSO alleine reichen und ich nicht aufgeschnitten werden muss. Zu den Schmerzen: beim Rausziehen der Flüssigkeit spür ich auch ein Ziehen, das ist nicht schlimm, aber die Nadel reinpieksen war schlimm. Habe die letzten paar Male nicht hingeguckt (wenn man guckt, erwartet man dass es wehtut und dann tuts auch weh --> siehe Zahnarzt) Irgendwie war die Innenhaut sehr dick und er musste da richtig drücken um durchzukommen (war immer so) und das hat verdammt wehgetan. Der allererste, der reingepiekst hat (1998, war ein Rheumatologe, ums Punktat zu untersuchen) ist sogar mal etwas abgerutsch und hat die Kniescheibe getroffen: (meine mama war dabei ) sie meinte ich war sehr weiß und dann kurz weg....nur ein paar Sekunden, aber das hat auch wehgetan. Bin eigentlich sonst nicht so schmerzempfindlich, aber vor den Spritzen ins Knie graut mir inzwischen