Viele Rheuma-Patienten sind zeitweise oder längerfristig auf einen Rollstuhl angewiesen, manche auch längerfristig. Immer wieder wird berichtet, dass dieser Rollstuhl ohne Hilfsmittelgebrauchschulung ausgeliefert wird - doch was nützt ein Rolli, wenn man nicht weiß, wie man damit fährt? Hier können Mobilitätstrainingskurse helfen!
Auch 2009 gibt es wieder Mobilitätstrainingskurse für Kinder und Erwachsene im Rollstuhl, die vom ASBH und dem DRS gemeinsam veranstaltet werden. Bei diesen Kursen fahren die Betroffenen gemeinsam mit Eltern/Familie für 5 bis 7 Tage in einen hübschen Ort und treffen dort auf die anderen Teilnehmer und Übungsleiter. Das Trainerteam besteht aus erfahrenen Rollifahrern, Pflegekräften, Praktikanten, Insider-Eltern und eben erfahrenen Rehasportübungsleiterin. Das Programm reicht vom spielerischen Üben elementaren Fahrtechniken wie Bremsen, Kippeln und Rückwärtsfahren, über das Ausprobieren verschiedener Sportarten, zu elementaren Dingen wie An- und Ausziehen, Umsetzen etc. - je nach Wunsch und Interessen der Teilnehmer. Natürlich stehen auch Spielabende, Ausflüge und Events auf dem Plan. Ganz wichtig ist jedoch der Austausch und das persönliche Gespräch über positive wie negative Erfahrungen im Alltag. Für mich waren diese Wochen immer das Highlight des Sommers und der Kontakt zu anderen Rollifahrern hat mir in einem weitgehend "rollifeindlichen" Umfeld wie dem Pfälzer Wald geholfen, meinen Weg zu finden und meine Selbstbestimmtheit zu entwickeln. Deswegen fände ich es super, wenn möglichst viele Betroffene heute von dem einzigartigen Angebot erfahren würden.
Beim Thema Rollstuhltraining ist vielleicht mitzuberücksichtigen, dass die gesetzlichen Krankenkassen bzw. die Leistungserbringer bei der Auslieferung eines Hilfsmittels zu einer Hilfsmittelgebrauchsschulung verpflichtet sind. Da aber in der Regel die meisten Rehaberater gar nicht selbst Rollifahren können, wird der Rolli häufig "im Karton vor die Tür gestellt". Diese Lücke kann ein Mobilitätstrainingskurs füllen, trotzdem werden die Kosten immer seltener von der Kasse übernommen - weder bei Kindern noch bei Erwachsenen. Doch mit der Beherrschung des Rollis, fängt jede Rollstuhlsportart ja erst mal an! Die Fortführung der Mobikurse ist der Sportkurs des DRS, der dann einen eindeutig intensiv-sportlichen Schwerpunkt hat. Ich als ehemaliges Rollikid kann die Kurse nur wärmstens empfehlen. Zur Internetrecherche geht's unter: www.rollstuhl-fahren-lernen.de
Auch 2009 gibt es wieder Mobilitätstrainingskurse für Kinder und Erwachsene im Rollstuhl, die vom ASBH und dem DRS gemeinsam veranstaltet werden. Bei diesen Kursen fahren die Betroffenen gemeinsam mit Eltern/Familie für 5 bis 7 Tage in einen hübschen Ort und treffen dort auf die anderen Teilnehmer und Übungsleiter. Das Trainerteam besteht aus erfahrenen Rollifahrern, Pflegekräften, Praktikanten, Insider-Eltern und eben erfahrenen Rehasportübungsleiterin. Das Programm reicht vom spielerischen Üben elementaren Fahrtechniken wie Bremsen, Kippeln und Rückwärtsfahren, über das Ausprobieren verschiedener Sportarten, zu elementaren Dingen wie An- und Ausziehen, Umsetzen etc. - je nach Wunsch und Interessen der Teilnehmer. Natürlich stehen auch Spielabende, Ausflüge und Events auf dem Plan. Ganz wichtig ist jedoch der Austausch und das persönliche Gespräch über positive wie negative Erfahrungen im Alltag. Für mich waren diese Wochen immer das Highlight des Sommers und der Kontakt zu anderen Rollifahrern hat mir in einem weitgehend "rollifeindlichen" Umfeld wie dem Pfälzer Wald geholfen, meinen Weg zu finden und meine Selbstbestimmtheit zu entwickeln. Deswegen fände ich es super, wenn möglichst viele Betroffene heute von dem einzigartigen Angebot erfahren würden.
Beim Thema Rollstuhltraining ist vielleicht mitzuberücksichtigen, dass die gesetzlichen Krankenkassen bzw. die Leistungserbringer bei der Auslieferung eines Hilfsmittels zu einer Hilfsmittelgebrauchsschulung verpflichtet sind. Da aber in der Regel die meisten Rehaberater gar nicht selbst Rollifahren können, wird der Rolli häufig "im Karton vor die Tür gestellt". Diese Lücke kann ein Mobilitätstrainingskurs füllen, trotzdem werden die Kosten immer seltener von der Kasse übernommen - weder bei Kindern noch bei Erwachsenen. Doch mit der Beherrschung des Rollis, fängt jede Rollstuhlsportart ja erst mal an! Die Fortführung der Mobikurse ist der Sportkurs des DRS, der dann einen eindeutig intensiv-sportlichen Schwerpunkt hat. Ich als ehemaliges Rollikid kann die Kurse nur wärmstens empfehlen. Zur Internetrecherche geht's unter: www.rollstuhl-fahren-lernen.de