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roentgenpfund von beiden haenden!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von nadia, 4. Oktober 2007.

  1. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    hallo rheumafreunde,

    ich habe den report von dem roentgenbild meinen haenden.

    meine frage lautet: wie kann das bild von beide haenden verschlechterung unter der behandlung von enbrel und arava zeigen?

    das roentgenbild von meinen haenden war vor einem jahr noch NORMAL. jetzt steht das :

    Evidence of juxtra articular osteophytosis

    multiple erosion are seen in carpal bones as well as in the proximal metacarpal bones.

    opinion:

    radiological findings are suggestive of rheumatoid arthritis .

    kann das sein??meine fuesse werden bestimmt genau so aussehen und meine schulter , die sehr weh tun:eek: wer weiss, wie alles nun aussieht??

    ich warte auf eure meinungen und erfahrungen.

    danke

    gruss
     
    #1 4. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2007
  2. Bernd-67

    Bernd-67 Guest

    Na da hast duja Glück, das eine Röntgenkontrolle stattfindet.
    Offensichtlich schlagen die Medikamente nicht oder nicht ausreichend an -
    jetzt müsstest du mal andere kriegen und wieder abwarten ob die was bringen.

    Ich hatte das gleiche unter Sulfa und Arava - mir ging es subjektiv etwas besser aber die Röntgenkontrolle brachte eine drastische Verschlechterung ans Licht - Nun kriege ich Humira - habe aber das Gefühl, das ist auch nicht des Rätsels Lösung in meinem Fall .....

    Ach ja : Rheumafreund bin ich nicht !!! Ich hasse Rheuma !!!!

     
  3. Gucki

    Gucki Guest

    Habe dir das ins Deutsche übersetz

    Beweis von juxtra Gelenkosteophytosis mehrfache Abnutzung werden in carpal Knochen sowie in den proximalen metacarpal Knochen gesehen. Meinung: radiologische Entdeckungen sind rheumatoid Arthritis andeutend.

    wie Bernd schon schreibt
    WARTE JETZT ERST EINMAL WAS DEIN ARZT ZU DER VERÄNDERUNG SAGT

    Alles Gute
     
  4. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    danke kuki fuer die uebersetzung. und danke dir auch berd fuer deine antwort.

    mein arzt hat sein wort schon gefaellt.

    andere medis gibts leider nicht und ich muss sehen, dass ich die ruhe bewahre, sonst verschlimmert sich mein zustand.
    ich soll weiter hin prav meine medis nehmen und nicht SOOFT, jedes Jahr, meine hanede roentgen lasse.

    und das UEBLICH: es gibt viele menschen, denen es schlechter geht un dich soll mich umschauen. lololo :mad: gerade mir soll ich das anhoeren . ich weiss doch sehr genau , wie das leben oft unfair ist, denk an meinen sohn und meine krankheit und und und ....

    ich wollte nur meine krankheitskurve beobachten.

    er wollte das nicht vom anfang an , weil der therapieverlauf hier bei uns anderes aussieht.


    NIX wird kontrolliert, ausser blutbild.

    aber ich habe bei euch hier gelesen, dass man abundzu mal ein gelenk oder so roentgen soll, besonderes wenn es weh tun . naja. jetzt weiss ich nicht weiter. vielleicht hoert doch diese abnutzung auf:confused: v:confused: vielleicht ist der stress , den wir jede minute hier miterleben ein faktor??
    vielen dank
    ich werde trotzdem meine fuesse und schultern roentgen lassen.

    liebe gruesse

    ps. wer liebt schon rheuma???aber das ist unser gemeinsames geteiltes leid.
     
  5. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallo Nadia,

    Enbrel und Arava sind gut wirksame Basismedikamente und keine Wundermittel ;)

    Es kann unter der Einnahme der Basismedikamente durchaus zu einer schleichenden Verschlechterung kommen. Eine frühzeitige Gabe der Medikamente kann zu einem Stillstand der Erkrankung führen, eine spätere Gabe kann zu einer Verlangsamung der Erkrankung kommen, wünschenswert wäre ein Stillstand, aber in vielen Fällen schleicht es weiter.

    Aber ein schleichender Verlauf ist ja immer noch besser als ein schneller Verlauf.

    Es ist gut und wichtig, daß Du den Verlauf kontrollierst, Blutuntersuchungen durchführen lässt usw. Aber zwischendurch versuche Dich mal auf andere Dinge zu konzentrieren, da Du wegen der Erkrankung viel Kraft brauchst und dies über schöne Dinge auftanken kannst.

    LG
    Sabinerin
     
  6. Slash

    Slash Slash

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    Hallo Nadia!
    Nicht panisch werden, bitte!!!!
    Wie alle anderen schon geschrieben haben, kann es zu einer Verschlechterung kommen und man muß dann eben nach einem anderen Basismedikament gucken, ist blöd und man kriegt Angst, klar, ich kenne das leider auch zur Genüge und bin immer froh, wenn meine Röntgenaufnahmen was anderes sagen, also, daß sich nichts verschlechtert hat.
    Aber Du darfst Dich jetzt nicht hängen lassen, ich denke, ein schlechter seelischer Zustand macht auch Deine Beschwerden schlimmer, ich merk es zumindest bei mir, wenn ich mich aufrege, gehts mir prompt schlechter.
    Übrigens heißt es wohl nicht, je mehr Schmerzen man hat, desto schlechter sehen die Gelenke aus, hat zumindest mein Rheumadoc gesagt und dem vertraue ich zu 120 Prozent!

    LG
    Sandra
     
  7. bise

    bise Neues Mitglied

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    nadia,

    lass das röntgen!!!! was soll es dir bringen? nix.
    der doc weiss es und du weisst es auch.

    mir hat mal ein kluger rheuma doc gesagt,
    "deine gelenke sind kaputt, müsste was gemacht werden, das weisst du, doch was? also lass dich nur röntgen, wenn operiert werden muss. röntgen bringt nix, die diagnose ist klar." recht hatte er. röntgen jetzt nur noch, wenn ein eingriff unmittelbar bevorsteht - sonst nie mehr.

    nadia, verzage nicht...
    ich habe noch ne idee....

    gruss
    bise
     
  8. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    danke euch,

    sabinerin und slash,

    ich habe verstanden was ihr meint, es ist nett von euch. ich wollte nur sagen , das ich oft am roten meer bin, fast alle 2 wochen, was mir sehr gut tut , seelich .

    ich fuehle mich nur allein, wenn ich fragen habe. hier bin ich auf mich allein angewiessen.

    schon von anfang an hiess es keine roentgenbilder. gott wird dich schon heilen. ich meine ich habe nix gegen gott, im gegenteil ich glaube an gott und an seinen willen. aber das hier nicht.

    man muss doch ungefaehr wissen, woran man ist. aber nein.

    mehr gibts nicht.

    mein mann sagt mir, wenn du nun weisst, dass es dir weiter noch schlechter geht und dir eben nicht mehr geholfen werden kann, was dann?? der doc kann dir nicht sagen, ich kann nicht mehr machen, ich soll das auch verstehen.

    manchmal ist es besser ueber nichts bescheid zu wissen.

    eben eine gute frage!

    danke euch sehr noch mal und bloss gut , dass es euch gibt.;) :)
    liebe gruesse
     
  9. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    bise,

    ok, ich werde es mit dem roentgen sein lassen aber ich wollte nur wissen , ob die abnutzung schon angefangen hat oder nicht. inwiefern hat mir die therapie geholfen bzw. die schleichende krankheit verzoegert. man muss du etwas wissen.

    vor einem jahr waren die haende noch in ordung. nun weiss ich das es angefangen hat.

    wie gesagt, danke dass ich mit jemandem reden kann, sonst waere ich schon laengst an die decke gegangen/:D :eek:

    liebe gruesse
     
  10. bise

    bise Neues Mitglied

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    nadia,
    hab dir ne mail geschickt.
    vielleicht klappt dieser weg.
    bise
     
  11. Marimo

    Marimo in memoriam † 28.8.2008

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    Hallo Nadia,

    ich hab Dir bisher noch nicht geschrieben, aber glaub mir, das was die Radiologen alles so sehen im Bild, ist nicht immer so vorhanden. Und eins weiß ich nicht genau, ist der Carpal Knochen (bone) dasselbe wie der Carpal-Tunnel? Denn dann könntest Du Probleme mit der Hand bekommen, das wäre aber nicht weiter schlimm, das ist bei mir Anfang des Jahres an beiden Händen operiert worden. Und es stimmt was die anderen geschrieben haben, laß Dich nicht weiter röntgen. Nur wenn Du massive Probleme hast, die darauf hin deuten, dass operiert werden muss, dann solltest Du wieder röntgen lassen, alles andere ist sinnloses Geld ausgeben. Bekommst Du denn bei euch auch Humira? Das wäre eine andere Möglichkeit, um ein weiteres Fortschreiten weiter zu verlangsamen. Ein Medikamentenwechsel solltest Du mit Deinem Arzt besprechen.

    Ich wünsche Dir alles Gute und
    liebe Grüße

    Marion
     
    #11 4. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 4. Oktober 2007
  12. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo an alle,
    man muss sich an seinem Befinden orientieren nicht an den Röntgenbildern. Mir geht es, seit ich Humira nehme (Nov. 02), insgesamt besser - bin wieder mobil!!! Die Schmerzmittel konnte ich ausschleichen, Cortison reduzieren, wenn auch nicht weglassen, dann kommt es leider dicke zurück. Auch gibt es langsame kleine Einschränkungen, mein großer Zeh verabschiedet sich langsam, weil ich ihn wohl zu sehr beanspruche. Ich werde auch nur vor Ops geröngt. Die Bilder sind etwas schlechter als früher, aber nicht dramatisch. Auch wenn ich vor kurzem einen schlimmen Schub hatte, ich möchte nicht von MTX, Humira und Cortison auf andere Medikamente wechseln, da gerade diese mir Wohlbefinden und Mobilität gebracht haben und ich mich noch immer tausendmal besser als vor Humira fühle. Wenn ich kein MTX und Humira genommen hätte, wäre ich jetzt garantiert ein Pflegefall.
    Beste Grüße von Susanne
    P.S. Ab dem 40. Lebensjahr verschlechtert sich ohnehin die Knochenqualität automatisch.
     
  13. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    vielen dank ihr lieben fuer eure antworten, erfahrungen, mitteilungen und eur verstaendniss.

    tja, man wird aelter:( und kraenker. das muss man einsehen.

    ich habe festgestellt, dass ich vor den verformungen den gelenken einfach grosse angst habe, deshalb moechte ich kontrollieren, wie weit ich schon bin. man sieht schon die beginnende verformung meines daumens:eek:
    das leben hat sich total umgestellt. der schmerz ist zum einzigen freund
    geworden.aber man gewoehnt sich daran.


    es hoert sich ganz komsich an, was ich sage:confused: aber das ist wahr. ich habe angst. man kann nur auf verzoegerung hoffen.:)

    liebe gruesse
     
    #13 4. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2007
  14. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    @ nadia,
    den verformungen kann man etwas durch schienen entgehen. das macht bei uns die ergotherapie.
    gruss
     
  15. Bernd-67

    Bernd-67 Guest

    Ich bin froh und dankbar, das diese Kontrollen durchgeführt werden - klar verstehe ich wenn manche meinen, da mache man sich nur verrückt mit.
    In meinem Fall, wäre man gar nicht so schnell auf das Fortschreiten der Zerstörungen aufmerksam geworden - ergo hätte man auch nicht ein anderes Medikament ausprobiert.
    Wenn man zufrieden - möglichst beweglich und einigermaßen schmerzfrei ist, ist das ja auch schön.
    Wie viele Rheumapatienten setzen bei ihrer ersten Basismedikation die Medikamente ab, weil es ihnen besser geht und sie noch nicht akzeptiert haben, das es chronisch ist ???
    Und wieviele scheinen nun bei längerer Routine das Interesse zu verlieren und sich damit abzufinden das es nunmal weitergeht und schlechter wird ....
    Ich finde es wichtig über den Fortschritt der Krankheit informiert zu sein und ihn zu dokumentieren.
    Röntgenkontrollen sind EIN Mittel dazu; genau wie die regelmässige Blutbildkontrolle und die Befragung durch den Rheumatologen bzw. dir Selbstdoumentation wie z.B. Schmerztagebuch -
     
  16. bise

    bise Neues Mitglied

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    @ Bernd , kontrolle ist sicherlich richtig.

    doch am ende der fahnenstange des medi cocktails sagt der röntgenbefund bei mir nur das aus, was ich schon lange weiss: die zerstörung geht weiter.
    nix hat geholfen, medis habe ich durch, teils ineffektiv, teil so gravierende nebenwirkungen, dass abgesetzt werden musste. dokumentation ist schon okay, doch bitte nicht (mehr) mit rö-strahlen. das würde für einige nix bringen, da leider ausgereizt ist.

    gruss
     
  17. nadia

    nadia Neues Mitglied

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    ja bernd,

    und bise, genau so meine ich das auch .

    wenn keiner die kurve meiner krankheit kontrolliert, dann soll ich das wenigstens sein, der das macht.:o besonders wenn manchmal die blutwerte GANZ in orndung sind.

    ich weiss nun , dass ich mich damit nicht verrueckt machen soll und meine frage ist jetzt: gibt es faelle , wo die krankheit TATSAECHLICH zum stillstand gebracht werden kann?

    oder ist verlauf der krankheit nur der einzige krankheitsunterschied zwischen uns allen?

    liebe gruesse


    gute nacht
     
    #17 9. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 9. Oktober 2007
  18. blume55

    blume55 Neues Mitglied

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    Hallo Nadia

    Ich hab mal eine Frage:
    Was denkst du hat Gott mit Krankheit zu tun?
    Das ist keinerlei Wertung, mich interessiert ernsthaft was du darüber denkst.

    Ganz gute Besserung und viel Akzeptanz wünsche ich dir, ich hab auch Angst vor den Verformungen und kann gut verstehen was du schreibst.
    Liebe Grüssli Blume
     
  19. bise

    bise Neues Mitglied

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    nadia, es gibt immer wieder fälle, aus deren dokumentation sich lesen lässt, die krankheit geht nicht weiter. das ist das traumziel der basis medis.
    doch man sollte auch froh sein, wenn die krankheit nur ganz langsam fortschreitet und die zerstörung der gelenke in weite ferne rückt.
    jede krankheit hat einen anderen verlauf.
    zb. bei mir jetzt:
    bsg und crp top, mein blutbild ein traum - jeder internist würde sagen, ein beneidenswerter zustand, so gesund möchte ich sein. doch die zerstörung hat eine eigene dynamik entwickelt, sie schreitet rasant fort. an den händen nur noch sehnenscheidenentzündungen, gelenke zwar kalt doch geschwollen, die augen verkrustet, rot angelaufen etc.

    gruss