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Robert Enke ist tot

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von samlu, 11. November 2009.

  1. samlu

    samlu Neues Mitglied

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    Ist es nicht schlimm???? Ich als total Fußballbegeisterer finde keine Worte. Wie schlecht muß es einem Menschen gehn, daß es soweit kommt. Es ist unsagbar traurig :sniff:
     
  2. Kasandra

    Kasandra Guest

    Ja da hast du recht :( als ich es heute morgen im Radio hörte wollte ich es garnicht glauben.
    Bin erschüttert wie schlecht muss es jemanden gehen das er sich vor einen Zug wirft ?

    Kann es nicht fassen
     
  3. Neli

    Neli Optimistin

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    Leider wird immer nur davon geredet,
    wieviel Spitzensportler verdienen.
    Über den Erfolgsdruck, den manche kaum verkraften können, wird leider nicht geredet.

    Ich hoffe, dass viele sich nun um die Familie kümmern
    und sie trösten,

    Viele liebe Grüße
    Neli
     
  4. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    Hallo...

    mir tut es auch ganz dolle leid.Er litt unter Depressionen und das zeigt wieder,wie wichtig es ist,darüber zu reden und sich professionelle Hilfe zu suchen.Ich selber habe das im Sommer gerade durch,nur Schmerzen und doll depressiv,habe nur noch funktioniert,aber keine Freude und Spaß mehr empfunden.Dank Antidepressiva geht es mir jetzt wieder besser.
    In so ein Loch kann jeder hineinrutschen.Er hatte Angst,das es bekannt wird...dabei ist es doch nur menschlich.Ich bin betroffen.
     
  5. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Wir waren auch geschockt, als wir gestern abend durch zappten und im Laufband lesen mussten was passiert ist. Ich fühlte ich gleich wieder an eine schlimme Zeit erinnert, an der ich auch die Gedanken trug meinem Leben ein Ende zu setzen, weil ich durch zwei Personen dermaßen gelitten habe. Zum Glück habe ich erfahren warum mir diese Menschen mein Leben nicht gönnen und deswegen habe ich mir gesagt: Jetzt lebst du erst recht ! Erst habe ich auch nicht darüber sprechen können, aber da wurde mir klar und auch jetzt wieder wie wichtig Gespräche sind. Und wenn es sich scheinbar nur um Kleinigkeiten banale Dinge handelt. Wenn dann immer diese Streitigkeiten bei Bayern München lese und dazu Uli Hoeness kommt es mir hoch. Vielleicht sollten die Herrschaften dort in München mal in sich gehen als immer die Nase hoch zu halten.

    Liebe Grüsse
     
  6. juguja

    juguja Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich würde mir wünschen, dass Robert Enkes Tod zur Folge hat, dass nicht nur "Sensationsreporterei" betrieben wird, sondern auch mehr über Depressionen gesprochen und informiert wird. Es wäre so wichtig, dass immer mehr Menschen erfahren und begreifen, dass Depressionen kein Makel sind, das man verstecken muss, sondern eine Krankheit, die behandelt werden muss und kann.

    Deshalb auch noch einmal mein Rat an alle hier: Wenn ihr euch mies fühlt, alles grau in grau scheint, ihr keine Kraft mehr habt, sucht euch Hilfe. Gerade chronische Schmerzen können auch depressiv machen, aber man muss sich nicht damit abfinden. Sucht jemanden zum Reden, geht zum Arzt, wehrt euch nicht gegen ein Antidepressivum.

    Ich hatte vor Jahren schlimmste Depressionen, war deswegen auch stationär in Behandlung, und ich nehme immer noch ein Antidepressivum. Inzwischen geht es mir so gut, dass ich nur noch ab und zu depressive Phasen habe, die ich gut überwinden kann, aber es war ein langer Weg. Ich will euch Mut machen, dieser Weg lohnt sich.

    Viele Grüße aus Canada,

    Jutta
     
  7. Kalu

    Kalu Neues Mitglied

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    Auch bin tief erschüttert...

    Er ist ein Promi und dann redet man laut darüber,
    er ist den professionellen Weg nur halbherzig gegangen,
    seine Entscheidung stand fest.
    Ich respektiere das....
    mach´s gut Robert....

    leid tut mir besonders der LOKführer, denn die meisten Lokführer, die jemals einen Menschen überfahren haben, können ihren Beruf nie mehr ausführen, sie leben mit einer schweren Last.
    Wer kümmert sich um ihn?

    Und morgen geht alles wieder seinen Gang
     
  8. Nuray

    Nuray Neues Mitglied

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    Sehr schlimm. Mein Mitgefühl für die Familie. Sie tut mir leid. Sein Kind zu Grabe tragen ist schon schlimm. Und nun noch der Mann...
     
  9. Hai

    Hai Mitglied

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    Einladung zu R-O

    Liebe Promis !

    ihr seid auch Menschen und keine Maschinen und wenn jemand dabei ist der auch Rheumaprobleme hat, dann möchte ich diese Person mal direkt hier ins Forum einladen, ich hab mich schon mit Schauspielern z. B. unterhalten ohne das ich ein Autogramm haben möchte oder ausflippe.

    Hier interressiert es nicht was für einen Beruf jemand hat oder ob jemand Geld hat oder nicht. Ein Leben als Star - wenn man genau darüber nachdenkt, dann gibt es genug Seiten die für mich z. B. nicht´s wären. Hier kann man auch mal sozusagen vertrauliche Gespräche "hinter den Kulissen" führen und hier meldet man sich ja auch mit einem selbstausgesuchten Usernamen. Die wahre Identität gibt man hier nicht preis und ich wäre mehr an dem Menschen interressiert. Wenn mich jemand um Rat fragt und ich über eine Private Nachricht erfahren würde das es sich dabei um eine Person handelt die ich z. B. aus dem Fernsehen kenne, dann verspreche ich "hoch und heilig" es nicht weiterzutragen und die Person als Mensch zu respektieren und als Mensch trost zu spenden und wenn ich kann Tipps zu geben.

    Wenn dies hier jemand liest und so ähnlich wie Herr Enke in der Öffentlichkeit steht und im stillen Kämmerlein aber nicht weiß wenn er/sie fragen kann, weil er/sie befürchtet (oder schon hat) Rheumatische Probleme zu haben, dann möchte ich diese Person als Mensch wie Du und ich hier ins Forum einladen !

    Ich bin so froh, das es R-O gibt und es hat mir schon oft, auch seelisch, weitergeholfen mich hier auszutauschen.


    Also - an alle die im Internet unterwegs sind und keine Hintergedanken haben, die Meinung anderer auch mal hören wollen und auch gelten lassen und sich hier als Mensch mit Problemen meldet - EGAL ob Fussballspieler, Rockstar, Fernsehmoderator oder oder - tauscht auch ihr Euch lieber im Internet annonym in einem Forum aus. Hier fällt es nicht auf ob ihr heute in einem Hotel in Düsseldorf und Morgen in München und Übermorgen aus New York posten würdet, wenn ihr es nicht selbst erzählt. Und ob ihr um 2. Uhr morgens oder 10 Uhr früh oder sonst wann Postet ist hier auch egal.

    Die Frau von Herrn Enke und wenn ich es im Radio richtig mitbekommen habe, noch eine kleine Tochter von einigen Monaten, werden ihr Leben lang an ihn denken und ihn vermissen.

    liebe Grüße
    von
    Hai

    Ich hoffe ich habe mich richtig verständlich gemacht und ich hoffe das anderen Forumsmitglieder das ähnlich sehen.
     
  10. Neli

    Neli Optimistin

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    Hallo, liebe Hai,

    ich finde den Gedanken, hier in diesem Zusammenhang mit dem Tod von Herrn Enke so zu schreiben, ganz toll
    und ich sehe das auch so.
    Ohne rheuma-online wären schon viele verzweifelt.
    Es war eine segensreiche Idee von den Initiatoren,
    uns die Möglichkeit zu geben,
    uns hier, nicht nur in Bezug auf die rheumatischen Erkrankungen, zu helfen und Trost zu spenden.

    Viele liebe Grüße
    Neli
     
  11. Moehrle

    Moehrle Aktives Mitglied

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    Gruss aus Sitges



    Rheuma-Online ist der beste Psychiater der Welt. Ohne wuerden wir alle oft verzweifeln. Denn der Rat, der von hier kommt, kommt immer aus dem Herzen und der Erfahrung. Grossartig dabeisein zu duerfen.

    Liebe Gruesse

    Moehrle Brindis.jpg
     
  12. Moehrle

    Moehrle Aktives Mitglied

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    Gruss aus Sitges



    Ich bins noch einmal. Der arme Robert Enke war einmal Torwart vom F.C. Barcelona. Gestern wurde hier vor dem Spiel eine Gedenkminute gehalten.

    Bis dann
    Moehrle
     
  13. Madita

    Madita Giraffenfan

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    Ich habe heute beim Einkauf eine Unterhaltung einer Mutter mitbekommen deren Sohn (15) ein guter Fussballer ist/oder werden will/wird. Die Mutter beklagte das Geschachere um den Jungen. Hier will man ihn haben und da will man ihn haben, klagte sie ihrem Gegenüber. Sie habe vorher schon überlegt, aber jetzt nach dem Tod von Robert Enke die Konsquenzen gezogen.
     
  14. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    Der Junge Ski-Springer,wurde belächelt.(Hannwald) hatte mein Siebhirngedächtnisschon wieder verdrängt.
    3 mal die Schanzentourne gewonnen.
    Deissler,wurde belächelt,als er an die Öffentlichkeit ging.
    Robert Enke war ein mensch,der vieleich zu gut für diese Welt war.
    An ihn wurden Anforderungen gestellt,ohne Ende.
    Seine Frau,hat es gut gemeint,aber sie war auch so etwas wie Abhänig.
    Es ist traurig,das ein Boss vom Fussballbund vor eingen Monaten
    noch sagte,er möchte nicht,das sich Spieler
    outen,die schwul sind.Heute sagt er,wir können nur hoffen,
    das die Junges zu uns kommen,wenn sie Probleme haben.:(
    Ach,was sind das doch Heuchler.

    Die arme Frau,die glaubte durch ihre Liebe,ihn halten zu können.
    Stark,das sie an die Öffentlichkeit ging,damit nicht noch weiter gkruscht wurde.
    Biba
    Gitta
     
  15. rephi38

    rephi38 Neues Mitglied

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    Jeden Tag seit ihr da für mich. Ja, Moehrle unser Forum hilft, bei Fragen, aber auch wenn man am Boden ist. Ich habe es zugelassen und von vielen Usern Unterstützung bekommen.
    Auch ich stand kurz vor dem Suizid, konnte mich aber gegen diesen Gedanken wehren. Meine Familie, meine Psychologin und viele User haben mich wieder aufgebaut. Danke! Danke! Danke!

    Robert Enke konnte es nicht mehr, er wollte seinem Leben ein Ende machen. Sicherlich hat er, wie wir ja wissen, lange geplant, es sind alles Spekulationen: warum? wieso? weshalb?

    Meine Hochachtung gilt Theresa Enke, die in der ersten Pressekonferenz, das ausdrückte, was vielen Prominenten klar ist, die Angst vor dem Danach, dem Danach, nachdem sich Outen. Sie stand immer an der Seite ihres Mannes und trotzdem gelang es ihr nicht, Robert davon zu überzeugen, dass nach dem Fußball auch etwas kommt.
    Er hatte große Angst seine Depressionen öffentlich zu machen, weil er dachte nicht mehr das für seine Mannschaft zu sein, was er war,
    ein toller Mannschaftskamerad, ein toller Zuhörer, ein toller Torwart, eben ein Mensch mit Charakter.

    Theresa Enke hat mit ihrem Mann gelitten, ihm geholfen, war immer an seiner Seite. Sogar ein Baby hatten sie adoptiert. Seine Angst vor dem Jugendamt, sie würden ihnen das Kind wegnehmen, weil er an Depressionen litt, machten ihn große Sorgen.

    Was hat unsere Gesellschaft mit uns gemacht?

    Da stirbt ein junger Mann, er ist bekannt und vieles kommt ans Tageslicht.

    Hoffen wir für alle, an Depressionen Erkrankten und Krankheiten, welche man nicht erwähnen sollte, mehr Platz in der Gesellschaft bekommen.

    Auch wollen wir an die Angehörigen denken, an Freunde und Verwandte, aber besonders an die tapfere und gestandene Theresa Enke.

    Nicht zuletzt sollten wir auch an den Lokführer und seine Angehörigen denken und hoffen, dass der Lokführer gute psychologische Betreuung bekommt

    Ich fühle mich bei Rheuma-online sehr wohl, weil ich hier Wissen über meine Krankheit erhalte und mich nicht von Ärzten, nicht verstanden fühlen muß.
     
  16. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    Magdeburg
    Rephi38...

    ich kann dir nur zustimmen,was du geschrieben hast und sehe es genau so.