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Rhus toxicodendron D12

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von Katharina B, 11. Juli 2014.

  1. Katharina B

    Katharina B Mitglied

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    Hallo!
    Gestern hatte ich Besuch und mir wurde dann Rhus toxicodendron D12, ein homöopathisches Arzneimittel, mitgebracht. Soll bei Arthritis helfen.
    Ich bin sehr skeptisch und habe gleich gesagt, dass ich nicht wahllos irgendwas nehmen werde und mich lieber auf die Ärzte verlasse. Mit Homöopathie habe ich mich noch nie befasst und bin nicht von diesen Dingen überzeugt.

    Hat denn jemand Erfahrung mit dem Mittel?
     
  2. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

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    Deine Skepsis ist durchaus berechtigt. Homöopathische Mittel haben ihre Daseinsberechtigung, so denn sie richtig angewendet werden. Das wird so oft ignoriert. Rhus. tox. ist ein sogenanntes Polychrest, was bedeutet, dass es (vereinfacht ausgedrückt) gegen viele Krankheiten helfen kann. Das Arzneimittelbild ist sehr vielfältig. Rhus. tox. wird gern bei Problemen/Verletzungen im Bewegungsapparat angewendet, hat aber auch bei div. Hautkrankheiten seine Wirkung. Es gibt bei jedem hom. Arzneimittel u. a. die sogenannten Modalitäten, d. h. bei welchen Gegebenheiten wird was besser oder schlechter. Und noch so endlos viel mehr.

    Ein homöopath. Therapeut muss eine genaue Anamnese erheben und dann die Befunde in eine richtige "Reihenfolge" bringen, um das richtige bzw. passende individuelle Mittel für seinen Patienten zu finden. Das ist nicht wirklich einfach und man braucht ne Menge Erfahrung, um durchschlagende Erfolge zu erzielen.

    Also, wenn du die Homöopathie ausprobieren möchtest, dann kann ich nur einen darauf spezialisierten Heilpraktiker/Arzt empfehlen. Alles andere ist oberflächlich.
     
  3. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    Hallo Katharina,

    Und die Zeit bis zu aktuellen antworten zu überbrücken, hilft die suche oben rechts.
    Ich habe gerade mal -rhus- eingegeben.
    Es kommen eine Menge Beiträge.
    Vielleicht hilft dir da schon was
     
  4. Katharina B

    Katharina B Mitglied

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    Danke Ihre beiden!

    Bei der Suche hatte ich vorhin rhus toxi eingegeben, da kam nämlich nichts heraus.

    Also ich denke ja auch, dass solche Mittel gut sein können, aber nur weil ein Apothekerin sagt, das wäre gut, würde ich das nicht gleich kaufen / anwenden.
     
  5. Ducky

    Ducky Aktives Mitglied

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    wenn ein homöopath oder heilpraktiker auch eine schulmedizinische ausbildung hat und entsprechende zulassung, werden die kosten für so eine behandlung auch von den kk getragen.
    mir hat es damals gut gegen neurodermitis geholfen.

    wie es bei rheuma ist, weiß ich nicht :)
     
  6. Primrose

    Primrose Kleiner Wollmops

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    Huhu,

    ich nehme es seit gestern. Habe dies bei meinem letzten Termin von meiner Heilpraktikerin bekommen. Genaues kann ich noch nicht sagen, soll es 2 Wochen lang nehmen und heute ist ja erst der 2. Tag :)
    bei mir ist es aber gegen Gelenksbeschwerden, falls mein Rücken oder meine Finger sich mal wieder melden.

    lg
    Saskia
     
  7. lady d.

    lady d. Mitglied

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    Rhus tox.

    Hallo Katharina,

    ich habe so gute Erfahrungen bei meiner Migräne mit einem homöopath. Mittel gemacht, dass ich mir für die rheumatischen Beschwerden auch noch was rausgesucht habe. Und da kam dann Rhus tox. Pentarkan raus. Das ist ein Komplexmittel, heißt, es besteht aus mehreren Substanzen.

    Gut, über Komplexmittel gibt es kontroverse Meinungen, aber ich habe eben damit gute Erfahrungen gemacht. Ich nehme es bei Bedarf, wenn meine eigentliche Medikation nicht reicht. Muss somit weniger Schmerzmittel nehmen.

    Bei mir wurde bei den Medis viel ausprobiert und das sind ja alles nicht gerade harmlose Sachen gewesen. Also war es mir die Sache wert, noch mal etwas weniger Chemie zu testen.

    Natürlich bist Du bei einem klassischen Homöopathen oder einem Heilpraktiker wesentlich besser und ausfürlicher beraten.

    Aber nu haste erst mal eine Erfahrung mehr.

    LG von lady
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Katharina,
    mir hat Rhus toxicodendron in jungen Jahren gut geholfen, als meine Kniebeschwerden kamen. Diese hatten aber einen anderen Ursprung. Ich hatte meine Beschwerden eher im Ruhezustand, wofür das Mittel auch gedacht ist. Wenn es schlimm war, dann hab ich ein paar Tage lang Apis mellifica dazu genommen, was bei Entzündungen helfen soll. Mein Vater hatte Gelenkschmerzen bei Belastung, ihm hat es nicht geholfen, sondern bei sowas soll dann Bryonia helfen, was es bei ihm auch getan hat.

    Später fürs Rheuma an sich hat es mir nicht mehr geholfen - ein Homöopathikum tut sich sehr schwer bei einer aggressiven Autoimmunkrankung.
    Das heißt aber nicht, dass du es nicht ausprobieren könntest. Ich würde mich sehr freuen, wenn du Erfolg damit hättest. :)
     
  9. Johanna Nielsen

    Johanna Nielsen Neues Mitglied

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    Hallo Katharina, ich habe mich in der Apotheke beraten lassen und empfohlen wurden mir einige Präparate , ich fing fleißig an sie einzunehmen leider musste ich feststellen, das mein Magen dem nicht Stand hieltund ich damit wieder aufgehört habe.

    War schön teuer, naja ausprobiert halt!

    Gruß aus HH von Johanna-Beate
     
  10. Katharina B

    Katharina B Mitglied

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    Danke für Eure Antworten!
    Ich lass erstmal die Finger davon. Ich will meinen Körper jetzt nicht so durcheinander bringen, 2 Monate vor dem Termin in der Uniklinik.
     
  11. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Hallo Katharina,
    genau wie Lumpi es schon geschrieben hat, sollte man homöopathische Mittel nicht auf Verdacht einnehmen.
    Eine gute Wirksamkeit erfordert eine gründliche Anamnese, am besten bei Ärzten, die sich auf klassische Homöopathie spezialisiert haben.
    Ich bin jahrelang in Behandlung gewesen und habe bei verschiedenen Krankheitsbildern damit gute Erfolge gehabt.
    Trotzdem bin ich an RA erkrankt. Meine Ärztin hat mir erklärt, dass die Homöopathie bei Rheuma lediglich therapiebegleitend in Frage kommt,
    z.B. um Nebenwirkungen der Basismedikamente zu mildern.
    Die Krankheit ist einfach zu gefährlich, als dass man sie allein homöopathisch behandeln könnte.