rheumatologe meint: kein cortison bei Verdacht - doch nehmen?

Hoffnung kann man doch auch für nachfolgende Generationen haben, dabei denke ich zB. unter anderem auch an meine Kinder, Enkelkinder, von meinen Gechwistern die Kinder, meine Nichten haben auch schon wieder Kinder usw.
Da es bei mir in Vergangenheit, Vorfahren und auch Gegenwart entzündliche rheumatische und andere Autoimmunerkrankungen in der Familie/Verwandtschaft gibt ist mir das schon wichtig, auch wenn ich es wahrscheinlich nicht mehr erlebe. Insbesondere da auch eines meiner Kinder einen positiven CCP Ak hat.

Fortschritte gibt es zur Diagnostik und Behandlung im Gegensatz zu früher auf jeden Fall und auch mehr Remissionen, oder Teilremissionen. Womöglich gibt es in der Zukunft ja Heilung, die Hoffnung stirbt zuletzt.
 
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Hallo,
ich bekomme seit 3 Jahren Remicade, die Dosierung wird schon seit einiger Zeit runtergefahren.
Es war nie so ganz klar, ob ic hnun rheumatoide Arthritis habe oder eine infektreaktive nach einem Rosendornpieks.
Meine betroffenen Gelenke waren rechtes Sprunggelenk und linkes Handgelenk, auf dieses kamen noch mechanische Schäden.... also Läuse und Flöhe...
das Handgelenk hatte sich schlagartig entzündet, als ich zur Diagnostik auf der Rheumastation lag, da war nur der Fuß schlimm gewesen, im Handgelenk hatte es ein bisschen gemuckt, aber alle meinten:
nö, da ist nichts.
Naja, bis es eines Nachts geknallt hat und ab dem Zeitpunkt war die Arthritis auch im Handgelenk.
Nun habe ich seit drei Wochen Beschwerden im rechen Knie, wenn ich mich hinkniee.
Am Wochenende habe ich eine lange Wanderung gemacht und dann tat es so richtig weh.
Am Montag war ich dann an meinem Urlaubsort beim Orthopäden, der hat nichts entzündliches gesehen, nur ein bisschen Erguss um den Knorpel rum.
Am Dienstag bin ich nach Hause,
am Mittwoch hatte ich hier zu Hause ein MRT, auch dieses zeigte einen leichten Knorpelschaden, aber keine Entzündungsprozesse.
Gestern habe ich beim Rheumatologen angerufen, heute Vormittag hatte ich bei dessen Vertretung einen Termin,
Chefarzt der Rheumatologie hier an der Uni-Klinik.
Auch er schallte in alle Richtungen und meinte, nö, da ist nichts.
Meinen Hinweis, dass das mit dem HG damals auch so angefangen hatte, verstand er, er meinte aber, die Alternative wäre ja nun Cortison oral auf Verdacht, was er nicht befürwortet. Okay, er ist der Arzt und ich nicht, aber ich überlege, ob ich "auf Verdacht" doch ein paar Tage Cortison nehme, wiel ich echt super-Angst habe, dass das Knie auch explodiert....
andererseits haben nun drei Leute gesagt: nein, da ist nichts.....

????

lg
kal

Hallo Kal-lel,

wie ging das denn nun mit deinem Knie weiter, nun sind ja in etwa zwei Monate vergangen. Wurde denn noch mit Cortison versucht, oder gingen eventuell die Beschwerden von selber wieder weg?

Du hattest ja MRT und Ultraschall Untersuchung und Blutuntersuchungen und es wurde keine Entzündungrozesse gefunden. Wenn keine Entzündung vorliegt würde ich kein Cortison nehmen.
 
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