Dann geb ich hier mal nen Kommentar zur Behandlung in einer Rheumaambulanz ab. Meinen Ersttermin hab ich innerhalb von 2 Wochen bekommen. Da sah der Doc erstmal keinen Handlungsbedarf, so dass ich erst ein Jahr später wieder hin bin, nachdem mein Hausdoc weiter geguckt hatte und der Meinung war, ich sollte nochmal zum Rheumatologen. Auch da hat es nicht viel länger mit nem Termin gedauert.
Wartezeiten sind ok. Selten kommt es mal vor, dass ich erst ne Std nach meinem Termin dran komme. Der Arzt nimmt sich immer Zeit, fragt nach Beschwerden, überlegt sehr genau, was er unternimmt oder auch nicht und erklärt auch, wieso er das macht oder eben nicht. Heil- und Hilfsmittel bekomme ich ohne Probleme verordnet. Hat er bei derlei Wünschen meinerseits Bedenken, äußert er sie auch, wir diskutieren das Ganze und einigen uns dann auch. Nach dem Arztgespräch folgt die Blutabnahme. Sollte da etwas gravierendes auffallen, informiert der Doc einen am Telefon darüber. Einen Folgetermin in 3-4 Monaten bekommt man auch immer am Ende des Arztgesprächs.
Sollte man solche Beschwerden haben, dass es zu lange dauert bis zum nächsten Termin, dann schauen die Schwestern, dass sie einen dazwischen schieben. Ging bisher bei mir innerhalb von 2 Tagen bis 1,5 Wochen. Das einzige, was nicht so wirklich klappt, ist, dass der Arzt zurück ruft. Da muss man ihm schon mal hinterher telefonieren und trotzdem kommt dann kein Rückruf. Aber statt dessen hatte ich dann auch schon Rezepte im Briefkasten, wodurch die Sache dann auch erledigt war.
Dass man also in einer Ambulanz oberflächlich behandelt wird, kann ich absolut nicht bestätigen.