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Rheumatoide Athritis und Otosklerose

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Schwarzwaldalex, 9. Mai 2004.

  1. Hallo an alle,

    beim Lesen der News bin ich heute auf den Artikel über die Einschränkung des Hörvermögens bei Patienten mit rheumatoider Athritis gestoßen.

    Bei mir wurde im Mai 2001 eine beidseitige Otosklerose, die bereis so weit fortgeschritten war, daß die operative Behebung indiziert war.

    Zu Otosklerose: Die Otosklerose ist eine Erkrankung des Mittel- aber auch des Innenohres. Durch entzündungsähnliche Umbauprozesse kommt es zur Fixierung der Steigbügelfußplatte, die deshalb die auftretenden Schallereignisse nicht oder nur unvollkommen weiter zu leiten in der Lage ist. Das führt zu einer zunehmenden Schwerhörigkeit im Sinne einer Schallleitungs- und in geringem Maße auch Schallempfindungsschwerhörigkeit.

    Im August 2001 wurde rechts eine Stapedektomie (Komplettentfernung des Steigbügels und Ersatz durch eine Prothese) durchgeführt - mit großem Erfolg. Mein Hörvermögen rechts ist nunmehr auf "Normalzustand". Eine OP des linken Ohres steht erstmal nicht an, da ich mit meinem jetztigen Hörvermögen im Allltag überhaupt keine Beeinträchtigungen habe und mich deshalb einer 2. OP erstmal nicht aussetzen mag. Mein HNO unterstützt mich in dieser Ansicht auch.

    Gibt es unter Euch noch andere Betroffene, die Erfahrung mit einer Gehörerkrankung - vielleicht sogar Otosklerose haben? Ich habe meinen ersten Rheumatologen vor 2 Jahren auf einen Zusammenhang zwischen der RA und der Otosklerose angesprochen. Er ist jedoch nicht im geringsten darauf eingegangen. Es scheint wohl einfach auch niemand in diese Richtung zu forschen. :confused:

    Freue mich über Eure Erfahrungen!
    Einen schönen Gruß aus Bielefeld,
    Alex :)
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Alex,

    ich fand diesen Beitrag auch sehr interessant, weil mein Hörvermögen seit deutlichem Ausbruch meiner PSA ebenfalls stark gelitten hat. Ich gebe zu, dass ich damit noch nicht beim Arzt war, weil ich in den letzten Jahren noch andere, ungleich schwierigere und dringendere Gesundheitsprobleme hatte, aber jetzt werde ich es wohl nachholen.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  3. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    Hallo Schwarzwaldalex,

    Hörprobleme habe ich nicht im direkten Sinne. Aber Probleme mit den Ohren. Angefangen hat das Ganze Dilemma mit Schwindel ..... nönönö nicht Schwindeln :p. So ein richtig fieser Drehschwindel, der mir sehr stark zu schaffen gemacht hat.
    Ich habe mich beim Hinlegen und Aufstehen oder beim "Gehen um die Tür" ...Öffnen oder Schließen der Tür und vielen ähnlichen Situationen gefühlt, als wenn ich mich 20 mal hinlege, 20 mal um die Tür ging ... usw. Es war immer wie eine Wiederholung der Wiederholung.
    Ein Besuch beim Ohrenarzt brachte dann Aufklärung. Starke Durchblutungsstörungen im Innenohr. Er meinte, das kann ziemlich sicher von meiner PSS kommen. Ich bekam ein Medikament ... ??? Namen weis ich jetzt nicht.... es wurde etwas besser, kommt aber immer wieder und ich denke im Zusammenhang damit, wenn es mir rheumamäßig auch schlechter geht.

    Jetzt habe ich noch öfters so etwas wie Ohrgeräusche. Mal hört es sich an, wie ein Bus der in der Ferne auf einer Landstraße fährt, mal piept es ziemlich hoch .... aber so lange, wie der Bus nicht in meinen Ohren anhalten will ;) :D ... naja eben habe ich sowas wie eine "Docallergie", also keine Lust dem nachzugehen. ....

    schönen Restsonntag .... schade das ich mit dem Laptopmodem nicht in den Chat kann ...lol darin seit Ihr mir dann nemlich viel zu flink ...
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

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    Liebe Klara ...

    ... Du hast also auch diese Geräusche. Ich leider auch, aber zum Glück nicht ständig. Es ist ein hohes, sehr penetrant lautes Pfeiffen in einem Ohr. Bisher war es nur links, neuerdings passiert es aber auch rechts, aber nie in beiden Ohren gleichzeitig. Da es halt immer nur für wenige Minuten auftritt, war ich auch noch nicht beim Doc damit. Aber nerven tut es auf alle Fälle. Ich hoffe, es ist nicht der Vorbote eines Hörsturzes!

    Grüßle von
    Pfeiff-Monsti
     
  5. Das Pfeifen...

    Hallo Monsti und Klara,

    wenn Ihr Euch dazu aufraffen könnt, geht ruhig mal zu einem HNO. Bei mir ist die Otosklerose rausgekommen, weil ich auf einmal Hörgeräusche hatte, die nicht mehr aufgehört haben. War wohl im Endeffekt ein Nebenprodukt der Krankheit. An sich kann es nicht schaden, herauszufinden, ob mit dem Hörvermögen alles in Ordnung ist, denn es ist einfach zu wichtig.

    Allerdings sagen Hörgeräusche an sich nicht viel aus, denn die haben wir alle. Man sollte sich davon also nicht zu sehr beunruhigen lassen, so lange die Geräusche nicht ständig und über einen längeren Zeitraum anhalten.

    Euch beiden eine gute Nacht!
    Alex
     
  6. Ulmka

    Ulmka Guest

    Hallo Alex,

    die HNO's können aber auch nicht immer helfen :( . Mich schicken sie immer mit den Worten nach Hause 'für ihr Alter normal' - Ich bin gerade 37 geworden!!!!

    Dabei habe ich bei Stimmengewirr große Probleme, meinem Gesprächspartner zuzuhören und auch häufiger Fiepen im Ohr. Dazu immer mal wieder Druckgefühle und selten auch Ohrschmerzen. Mein Krankengymnast hat rausgefunden, dass meine Kiefermuskulatur total verspannt ist und auf die Röhre zwischen Rachen und Ohr drückt, evtl. kommen die Beschwerden davon.

    Schwindelig ist mir auch immer wieder.

    Ich habe schon lange eine Aufbißschiene für die Zähne, damit ich nachts nicht so starken Druck ausübe (ich knirsche im Schlaf mit den Zähnen), die hilft aber nur wenig.

    Außerdem hat mir mein HA Katadolon verschrieben (ich nehme 1-0-1), damit die Muskeln etwas entspannen. Das lindert Schwindel und Hörprobleme ein bißchen, aber es ist dann nicht wirklich gut.

    Die HNO's (ich habe schon 2 verschlissen) schicken mich immer zur Zahnärztin ('wir sind da nicht zuständig, das ist der Kiefer'), die hat mir die Schiene verpaßt und weiß jetzt nicht weiter, deshalb war ich beim Kieferchirurgen. Der hat mich angesehen, als käme ich aus China, wollte mir einfach so pro Forma meine Weisheitszähne rausoperieren (die ich überhaupt nie merke :rolleyes: , und es sollte auch nix für die Ohren bringen) und er hat mich wieder zurück zum HNO geschickt ..... :(

    Ach ja, ich habe MB mit starker peripherer Gelenkbeteiligung (vermutlich in leichter Form seit 1994, erster heftiger Schub und Diagnose 2003), die Ohrprobleme habe ich schon seit 2001.

    Liebe Grüße

    Ulmka
     
  7. anbar

    anbar Neues Mitglied

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    tja die Ohren

    hallo alle zusammen, ich habe diese Probl. ebenfalls, fing alles ganz krass vor 2,5 Jahren an, während der Euroumstellung, stand total unter Streß, psychischem als auch körperlichem , mir wurde übel, über Tage, ich ging wie auf Schiff auf hoher See, und dann regelrechten Hohlraum im Kopf,bis zum umfallen.
    Ebenso Pfeiffton Ohren, einmal rechts, dann links, Tja verdacht auf Menierschen Schwindel.
    Bekam Infusionen über 3 Wochen jeden Tag,mir ging es sehr schlecht.
    Dann diese Gelenkschmerzen.Fibro.
    der HNO Arzt konnte Menier nicht konkretisieren, ist nicht nachweisbar. Aber der Verdacht ist da.
    Da ich seit ca 7 oder 8 monaten wieder so Sympt. habe bin ich wieder hin zu ihm, aber alle Test sind ok. bekomme aber von ihm Folsäure gespritzt. Und habe morgen Termin bei ihm,weil er hat mich auf Rheumatoid. Arthritis angespr.Und das werde ich ihn morgen fragen , wie er darauf kommt.(lt. Rheumadoc hab ich ja nur Fibro.)(aber meine Beschwerden sind nicht gleich, haben verschiedene Schmerzzeichen.

    Und otosklerose werde ich ihn fragen.
    So alles gute, biba
    Anbar

     
  8. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

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    Hallo Schwarzwaldalex,
    Ich heiße Heidemarie und habe auch unter Anderem Cp.. Bei mir wurde vor Jahren auch eine Otosklerose festgestellt, bei eine Rutineuntersuchung hatte meine Ärztin damals festgestellt, dass mein Trommelfell ein Loch hatte. Ich habe mich in der Alfred Krupp Klinik in Essen vorstellen müssen, man sagte mir ich solle mich operieren lassen. Habe ich aber nicht gemacht. Ein Hörgerät wurde mir angepasst. Damals hatte ich auch im Forum nachgefragt ob es Zusammenhänge mit der Cp geben kann. Man hat mir mitgeteilt, dass ein wissenschaftlich begründeter Nachweis nicht vorhnden sei. Damals hatte ich die Vermutung es kommt vom Rheuma oder von der MTX Behandlung.

    mfg

    Heidemarie