Hallo Gleichgesinde, mich hat diese Krankheit seit Mai 2013 ereilt. Anfangs wußte keiner, weshalb die Gelenke schmerzen und geschwollen sind. Bis endlich festgestellt wurde, woran ich leide. Seidem ist MTX, Cortison und ARXOCIA mein ständiger Begleiter. Die Entzündung ist nun aus meinem Körper gewichen, die Schmerzen aber leider nicht. Der Besuch am 09.01.2014 bei meinem Facharzt zeigte mir erneut auf, dass ich ohne die Medikamente keine Chance habe, den Alltag zu meisern. Mir fällt es schwer mit dieser Diagnose umzugehen. Die Schmerzen sind trotz Medikamente vorhanden, die Nächte mitunter qualvoll. Bin voll berufstätig, sitze den ganzen Tag vor dm PC. Muss fast stündlich eine Pause einlegen und mich bewegen, da die Kniee und die Hände schmerzen. Das Laufen ist manchmal auch eine Qual, da die Füße sich wie Strom verhalten. Trotzdem laufe ich jeden Tag mit meinem Hund fast eine Stunde zügig durch den Wald. Will mir einen Heimtrainer bestellen, damit ich jeden Tag Rad fahren kann, denn Bewegung soll gut sein. Ehrlich gesagt, sie tut mir auch gut. Rotes Fleisch gibt es nur am WE, unter der Woche viel Fisch. Also ich mache wirklich alles, damit das Leben lebenswerter wird. Aber es hilft leider nicht so rochtig. Die Schmerzen und die Schwellungen sind präsent. Mir fällt es schwer, mit diesem Gesundheitszustand umzugehen. Bin ich ggf. zu ungeduldig? Was macht ihr alles, damit es Euch besser geht? Das Leben ist für mich nicht mehr lebenswert. Stand bislang mit beiden Beinden im Leben. Jetzt bekommt man täglich die Grenzen aufgezeigt. Wie ergeht es Euch?