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Rheumatoide Arthritis und geplanter Neuanfang

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Flaekja, 19. Oktober 2015.

  1. Flaekja

    Flaekja Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2015
    Beiträge:
    1
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    Hallo liebe Forum-Mitglieder!

    Aus aktuellem Anlass habe ich mich hier heute neu angemeldet.
    Ich bin 30 Jahre alt, bin Ärztin und habe vor wenigen Wochen die Diagnose einer rheumatoiden Arthritis erhalten.
    Die Geschichte ist ganz typisch, seit einigen Wochen wahnsinnige Müdigkeit, dann springende Gelenkschwellungen und -Schmerzen, im Verlauf ausgeprägte Morgensteifigkeit.
    Leider ist dies zum denkbar ungünstigstem Zeitpunkt passiert - Jobwechsel, großer Umzug etc. stehen unmittelbar an und machen die Sache nicht einfacher.
    Einen behandelnden Rheumatologen habe ich bislang aufgrund der Umstände nicht und versuche aktuell die 4 Wochen bis zum ersten Termin beim weiterbehandelnden Kollegen in meiner neuen Heimatstadt sinnvoll zu überbrücken.

    Was mir besonders auf der Seele liegt ist die Tatsache, dass man mit einer chronischen Erkrankung auf dem Arbeitsmarkt deutlich schlechtere Karten hat. Natürlich habe ich erstmal wieder 6 Monate Probezeit aber auch im Anschluss sind bei uns 1-2 Jahresverträge üblich. Da ich im Berufsleben täglich mit infektiösen Menschen zu tun habe macht mir auch die Immunsuppression ziemliche Bauchschmerzen...
    Ist hier vielleicht noch jemand im medizinischen Bereich tätig und kann berichten?

    Liebe Grüße,
    Flaekja
     
  2. kleine Eule

    kleine Eule Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2005
    Beiträge:
    935
    Zustimmungen:
    14
    Hallo Flaekja,

    herzlich willkommen bei RO!

    Schau Dich im Forum um, Du wirst eine ganze Reihe Berichte zu beruflichen Themen finden.

    Es gibt hier auch viele, die im direkten Kontakt mit Menschen arbeiten. Ich komme zwar nicht aus dem medizinischen Bereich, aber ich arbeite im sozialen Bereich und habe ständigen Kontakt mit vielen verschiedenen Menschen und auch Keimen. Was mich betrifft, bin ich nicht häufiger krank als meine Kollegen. Aber ich achte schon etwas mehr auf Hygiene als andere. Meine eigene Sorge vor erhöhter Infektanfälligkeit hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.

    viele Grüße von der kleinen Eule
     
  3. lumpi64

    lumpi64 Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2013
    Beiträge:
    688
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    Hallo und herzlich Willkommen,

    ich arbeite in einer Uniklinik. Zwar habe ich einen Bürojob, muss aber recht oft auf Station oder in die Poliklinik. Wenn ich im Haus unterwegs bin, begegnen mir ständig Patienten bzw. suchen die mich auch desöfteren in meinem Büro auf. Bisher habe ich trotz immunsupprimierender Medikamente keine erhöhte Infektanfälligkeit festgestellt. Ok, jetzt hatte ich grad mal nen leichten Schnupfen....aber den hatten auch ganz viele andere um mich rum, die keinerlei Medikemente nehmen müssen. Bringt einfach die Jahreszeit mit sich. Konnte trotzdem arbeiten gehen. Auch wegen der PsA hatte ich sehr wenig Fehltage auf der Arbeit.:top:

    Grüßle Lumpi