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Rheumatoide Arthritis und Blutgruppe

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von NINA, 3. Juni 2001.

  1. NINA

    NINA Guest

    Hallo,

    ich bin bis dato leider noch nicht auf eine Datenbank gestossen, die gewisse Gemeinsamkeiten bei Rheumakranken erfasst und auswertet. Falls jemand Kenntnis davon hatte wäre es nett, wenn er die Info hier einstellt.

    Ich habe in einem Buch gefunden, dass insbesondere Personen mit Blutgruppe A von rheumatoider Arthritis befallen werden und das hier ein Zusammenhang mit der Ernährung und der Stressverarbeitung besteht. Eine Ernährungsumstellung und die Anwendung von Entspannungstechniken sollen helfen.

    Würde gerne Eure Meinung dazu hören.


    Liebe Grüsse

    Nina
     
  2. Peti

    Peti Guest

    Hi,
    was die Ernährung angeht kann ich nur zustimmen.
    Auch ich bin an Rheuma erkrankt (Bluttgruppe A) und habe sofort das Rauchen eingestellt sowie meine Ernährung umgestellt.Ich kann ohne Medikamente leben, nur wben bei Regenwetter, brauche ich zusätzlich wärme.Ich habe auch mit Sonnenbank angefangen und mir geht es eingentlich viel viel viel viel besser.
    Petra
     
  3. Nina

    Nina Guest

    Hallo Petra,

    das ist doch mal eine positive Aussage!

    Mich würde interessieren wie deine Ernährungsumstellung genau aussieht und welche Lebensmittel ausser Fleisch du noch meidest.

    Gruss

    Nina
     
  4. Annette

    Annette Guest

    An einen Zusammenhang zwischen Rheumatoider Arthritis (RA) und Blutgruppe glaube ich nicht. Als Gegenbeispiel - ich habe Blutgruppe 0 und auch RA! Insofern sind Personen mit Blutgruppe A am meisten betroffen, weil Blutgruppe A die häufigste Blutgruppe der deutschen Bevölkerung ist (43% der deutschen Bevölkerung)
     
  5. Nina

    Nina Guest

    Hallo Annette,

    danke für deinen berechtigten Einwand, dieser Faktor müsste natürlich mit berücksichtigt werden. Der Autor ist Amerikaner. Leider weiss ich nicht, ob dort ähnliche Verhältnisse gegeben sind.

    Das Thema ist natürlich sehr komplex und mit unseren beschränkten Mitteln nur schwer abzuhandeln. Theoretisch müsste man eine Statistik aufstellen die Blutgruppenhäufigkeit, Auftretenshäufigkeit von RA und landestypische Ernährungsgewohnheiten korreliert, wobei landestypische Ernährungsgewohnheiten in der heutigen Zeit schwerlich zu bestimmen sind.

    Nimmt man dieses Buch als Grundlage müsste sich jede Blutgruppe anders ernähren, wobei die Ernährung für Blutgruppe A den Empfehlungen für Rheumakranke (fleischlose, vegetarische Ernährung) am nächsten kommt.

    Auf jeden Fall würde ich gerne wissen mit welchen Ernährungsumstellungen Forumteilnehmer Erfolge erzielt haben.

    Auf eine angeregte Diskussion freut sich

    Nina
     
  6. Nina

    Nina Guest

    Jetzt muss ich doch noch etwas hinzufügen.
    Ich habe noch einmal nachgelesen.

    In dem Buch wird unterschieden zwischen Arthritis und der rheumatoiden Form.
    Arthritis befällt haupsächlich Menschen der Blutgruppe 0 --> chronische Degeneration der Knochenknorpel, während der A-Typ mehr zu einer mit Schwellungen verbundenen Arthritis neigt.

    Der O-Typ sollte Getreidesorten und Kartoffeln meiden?
    Reagiert sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse?

    Wie gesagt nur einer von vielen möglichen Ansätzen.

    Nina
     
  7. Peti

    Peti Guest

    Hi,
    zur Zeit esse ich vegetarisch, kein Fleisch, auf jeden Fall kein Schweinefleisch, nichts Süßes, kein Zimt,Pfeffer,Muskatnus-was sehr oft in Wurst vorkommt,Keine gekaufte Fruchtsäfte,wenig Kartoffeln,viel Mineralwasser trinken, und und und so weiter.

    Petra
     
  8. Manfred

    Manfred Guest

    Ich habe Blutgruppe O Negativ und eine seropositive reumatoide Arthritis (cP), mit heftigen Schwellungen der Gelenke, Schmerzen etc.
    Ich gehöre also nicht zu der Gruppe Menscvhen, die davon profitieren, dass sie einer "günstigeren Blutgruppe" angehören :-(
    Leider!
    Viele Grüße
    Manfred
     
  9. Tini

    Tini Guest

    Hallo,

    ich habe Blutgruppe A und cP bereits mit Knochenbeteiligung, obwohl ich erst seit guten 2 Jahren daran erkrankt bin. Seit ca. 10 Jahre ernähre ich mich aus einem anderem Grund fleisch- bzw. wurstlos und habe vor 3 Jahren aufgehört zu Rauchen. Ich kann mir einen Zusammenhang mit der Blutgruppe nicht erklären, auch nicht unbedingt mit der Ernährung.

    Liebe Grüße
    Tini
     
  10. Nina

    Nina Guest

    Rheumatoide Arthritis und Blutgruppe - Ernährung?

    Hallo,

    ich werd ja hier fast erschlagen von den ganzen Gegenbeweisen zu der aufgestellten Hypothese. ;-)

    In erster Linie geht es mir darum Auswege aus einer medikamentösen Therapie zu finden. Einige Rheumakranke haben mit einer Ernährungsumstellung wohl positive Erfahrungen erzielt. Allerdings ist jeder Fall individuell zu betrachten. Das Weglassen von Fleischprodukten allein, muss nicht ausreichend sein. Ein rein vegetarische Ernährung ist meines Erachtens nicht unbedingt erforderlich. Ich will hier auch keine Werbung für die Blutgruppendiät machen!

    Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen eine medikamentöse Therapie um eine Entzündung erstmal einzudämmen. Die Vorstellung allerdings über einen längeren Zeitraum mit teilweise harten Medikamentencoktails zu arbeiten, behagt mir überhaupt nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies ohne Auswirkungen auf Organe und Körper bleiben wird. Der Preis den man für "Beschwerdefreiheit" zahlt ist meines Erachtens sehr hoch.

    Dieses Forum zeigt doch auch, dass trotz ärztlicher Versorgung genug Fragen offen bleiben.


    Nina
     
  11. Werner

    Werner Guest

    Re: Rheumatoide Arthritis und Blutgruppe - Ernährung?

    Hallo zusammen,
    es wäre schön, einen Zusammenhang zwischen Blutgruppe und RA zu finden, nur wird es den Betroffenen nichts nützen, da man nichts daran ändern kann.
    Zur Ernährung gibt es, meines Wissens nach, keine sicheren Erkenntnisse, wie man sich wirklich verhalten soll. Natürlich ist übermäßiges oder einseitiges Essen schädlich.
    Es besteht nur die Gefahr, daß bei chronischer Polyarthritis ein permanenter Eisenmangel durch die ständigen Entzündungen entsteht. Mein Rheumatologe hat mir daher sogar geraten, 2 x die Woche eine ordentliche Portion Fleisch zu essen, um dieses Defizit wieder auszugleichen. Es muß ja nicht unbedingt Schweinefleisch sein.
    Ich wäre daher vorsichtig mit der fleischlosen Kost.

    Gruß Werner
     
  12. Nina

    Nina Guest

    Re: Rheumatoide Arthritis und Blutgruppe - Ernährung?

    Hallo Werner,

    Ausgangspunkt dieser Diskussion, war für mich ein Buch über Blutgruppen und Ernährung. Es soll hier aber keine Beschränkung darauf stattfinden. Ich denke schon, dass das Thema Ernährung eine Rolle spielen kann. Ich kenne Rheumakranke, die vorher Essstörungen hatten.
    Ich habe auch oben geschrieben, dass ich nicht unbedingt für eine
    ganz fleischlose Ernährung bin. Ich persönlich esse seit 15 Jahren kein Schweinefleisch mehr, da ich damals eine Abhandlung über Gesundheit und Schweinefleisch in die Hände bekam, die mir meinen Appetit darauf gründlich vermasselte. Seit der BSE Krise habe ich auch meinen Rindfleischkonsum stark vermindert.

    In dem ich auf Schweinefleisch verzichtete, hatte sich meine Ernährung automatisch geändert. Sie wird auf jeden Fall fettarmer.

    Ich habe auch Probleme mit Eisenmangel und nehme daher manchmal Eisentabletten. Ich esse jedoch ab und zu Lamm oder Wild.

    Allerdings bin ich nicht rheumakrank, sondern meine Schwester. Sie hat ihre Ernährung schon mal umgestellt und ist nur noch Fisch und kein Fleisch mehr und viel Gemüse . Das ist nur ein erster Schritt, da die ärztliche Behandlung noch auf sich warten lässt. Deswegen wären wir für weitere Ratschläge dankbar.

    Gruss

    Nina
     
  13. Toni

    Toni Guest

    Re: Rheumatoide Arthritis und Blutgruppe - Ernährung?

    Hallo NINA-

    ich habe selbst seit 1/2 Jahr RA und seither versucht, mit Ernährungsumstellung positiv zu beeinflussen; bisher ohne spürbaren Erfolg. Das Einzige ist, dass der Verzicht auf Alkohol (das berühmte Glas Bier zum Abendessen o. das Glas Wein am Abend)tatsächlich etwas bringt.

    Übrigens - Meine Blutgruppe ist 0 Rh. -...!

    Gruß

    Toni
     
  14. Heidi

    Heidi Guest

    Re: Rheumatoide Arthritis und Blutgruppe - Ernährung?

    hallo,
    es gibt ja ein buch über das thema.schon gelesen?und nochwas,rheuma hat nichts mit der blutgruppe zu tun.wäre ja noch schöner.aber jeder kann sein rheuma mit der ernährung beeinflussen.jeder kann auf seine art eine diät starten,denn jeder weiss selber,was ihm gut tut und was nicht.weil jedes rheuma anders ist.
    schöne tage wünscht heidi
     
  15. Nina

    Nina Guest

    Re: Rheumatoide Arthritis und Ernährung?

    Hallo Heidi,

    wieso noch schöner? Gibt es einen Zusammenhang, gäbe es vielleicht auch eine Lösung. Viel scheinen die Ärzte noch nicht herausgefunden zu haben. Wenn ich das hier so lese, ist den wenigsten wirklich geholfen worden. Es sei den du verstehts darunter das jahrelange Schlucken extrem schwerer Medikamente und Schmerzmittel.

    Ich habe bis jetzt hier noch keinen wirklich positiven Beitrag gelesen, in dem jemand geschrieben hat er kommt ohne Medikamente aus und es geht ihm gut dabei. Es scheint auch keiner genau die Ursachen zu kennen.

    Vielleicht suchen Rheumakranke, denen es relativ gut geht dieses Forum gar nicht auf? Ich weiss es nicht, aber es würde mich interessieren.

    Gruss

    Nina
     
  16. Heidi

    Heidi Guest

    Re: Rheumatoide Arthritis und Ernährung?

    Hallo Nina,
    ich meinte mit noch schöner,das man dann jede Krankheit nach der Blutgruppe diagnostisieren könnte.
    Ich nehme keine Medis.Bin aber in Homoöphatischer Behandlung und es geht mir sehr gut damit.Seit 1 jahr esse ich kein Schweinefleisch mehr und die Schmerzen haben noch mehr nachgelassen.Einen zusammenhang hat es schon,wenn Du das meinst.
    Das Buch heisst übrigends "Die 4 Blutgruppen".
    Ich habe es nicht geschafft,nach dieser Diät zu leben.
    Ich habe Blutgruppe 0(Rh)POS.
    So wie die Ärzte sagen,habe ich eine mittelschwere Arthritis und dennoch habe ich mich für die Homoöphatie entschlossen.Was wirklich ein guter Schritt war.
    Müsste sonst das Cortison nehmen.
    Tschüss Heidi
     
  17. Nina

    Nina Guest

    Re: Rheumatoide Arthritis und Ernährung?

    Hallo Heidi,

    das Buch habe ich zuhause und schon gelesen. Ich persönlich könnte mit der Diät für meine Blutgruppe gut leben, da aber die Notwendigkeit nicht bestand, habe ich es noch nicht gemacht. Schweinefleisch esse ich eh seit Jahren nicht mehr, aber das hat damit nichts zu tun.

    Meiner Schwester wurde vom Rheumatologen gesagt, sie müsste Ihr Leben lang Medikamente nehmen. Sie möchte das nicht und ich kann das gut vestehen.

    Deswegen wollen wir nach Alternativen suchen. Kannst du ein bisschen ausführlicher erzählen womit du behandelt wirst, oder gegebenenfalls einen Homoöphaten empfehlen?

    Danke im voraus

    Nina
     
  18. Re: Rheumatoide Arthritis und Ernährung?

    hallo,

    bin arthritis-betroffene und möchte mich gern allgemein zu den hier angesprochenen fragen äußern. meine erfahrung mit nahrungsumstellungen in der hier genannten art (also blutgruppen und vegetarische ernährung...) ist, daß die zu erwartende positive wirkung nicht zum tragen kommt in einem in der regel übersäuerten körper. dafür bin ich ein gutes beispiel: seit 10 jahren esse ich kein fleisch und bin trotzdem stark übersäuert.
    also, mein tipp: entsäuern. das geht keinesfalls schnell!
    es gibt gute literatur: z.b. von TEPPERWEIN ein Taschenbuch und im Oettinger-Buchversand ein Lehrbuch zum Säure-Basen-Gleichgewicht. in all diesen werken wird die übersäuerung als eine mögliche grundlage für rheumatisches und arthritisches geschehen im körper genannt.
    mir scheint das ganz plausibel, weshalb ich seit einiger zeit die möglichkeiten für mich ausforsche.

    Gruß
    heidrun
     
  19. Nina

    Nina Guest

    Re: Rheumatoide Arthritis und Ernährung?

    Hallo Heidrun,

    ich denke das ist kein schlechter Ansatz. Ein Bekannter hat uns Limetten, Zitronensaft empfohlen. Würde mich freuen wenn du weiter von deinen Erfahrungen berichtest.

    Nina