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rheumatoide arthritis und angststörung

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von skyfly, 3. Juli 2013.

  1. skyfly

    skyfly Neues Mitglied

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    hallo zusammen,
    ich leide seit 16 jahren an rheumatoider arthritis in wirklich allen gelenken. diverse arthrosen gehören dazu; eine gelenkprothese habe ich auch; zusdem kann ich seit 3 jahren nicht arbeiten gehen (bin erwerbsminderungsrenter), ach ja und bin inzwischen 31 jahre alt.
    seit einem 3/4 jahr leide ich an einer angststörung - es fing mit einer kleinen verämderung am herzmuskel (wohl vom zu hohen entzündungswert kam). ständig bin ich angespannt, beobachte jegliche reaktionen des körpers und alles macht mir angst - zu hoher oder zu niedriger puls, höhrer blutdruck, musklezuckungen im gesicht, armen, beinen, leichte taubheit am kopf usw. de fakto sagen die ärzte es käme von der ständigen muskelverkrampfung undder inneren anspannung/ unruhe.
    kennt jemand das auch? wie kann das besser werden? welches antidepressiva ist zu empfehlen?
    freue mich über antworten.
    lg
     
  2. Susanne L.

    Susanne L. Neues Mitglied

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    Therapie

    Hallo skyfly,

    warum willst Du denn gleich zu Antidepressiva greifen? Ich würde es erst einmal bei einem Psychologen versuchen; vielleicht kommst Du vorerst mit einer anderen Therapie zurecht, als gleich zu Medikamenten zu greifen.

    Ist bloß mal ein Vorschlag von mir.

    Susanne
     
  3. kreimue

    kreimue und Mister RA

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    Hallo SkyFly,

    sehe ich so wie Susanne, erst mal zur Psychologin. TaiChi könnte Dir auch helfen, ist leicht zu erlernen und nimmt Dir die Angst vor "Bewegung". Du wirst bestimmt schon genung Medis nehmen.


    Die Angst vor Veränderung kenne ich auch. Habe zwar noch nicht solange RA, aber mitten im Leben. Es ist gut auf die Signale zu hören, aber Sie sollten nicht Dein Leben bestimmen. Ich weiß, das das ein Spagat ist und denoch geht es!


    Liebe Grüße

    Dieter
     
  4. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    @hallo skyfly

    na medikamente, hier die depressiva, muss ohnehin ein arzt verordnen. da kann man nicht raten, weil der doc
    muss dich in deiner gesamtheit sehen, bevor er sowas verordnet und dann gehörst du in der tat die hand eines
    erfahrenen arztes, der dieses krankheitsbild behandelt.

    es gibt antidepressiva, die man hierbei mit sicherheit zur unterstützung anfänglich mit verordnet. aber das
    überlassen wir mal dann lieber den fach-ärzten!

    denke aber auch, dass da auch andere therapien greifen würden, als nur medikamente. so wie du schreibst,
    benötigst du mit sicherheit auch eine langfristige theraputische begleitung, wo du deine probleme aufarbeiten
    kannst.

    viel erfolg!

    grüße vom sauri
     
  5. skyfly

    skyfly Neues Mitglied

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    das habe ich ganz vergessen zu erwähnen - es ist nicht so, dass ich mal eben einfach antidepressiva haben will, sondern das es so langsam bei mir einfach so nicht weitergeht. meine lebensqualität leidet gewaltig - also das bisschen das mir mit meinem schweren rheuma noch übrig bleibt. i
    ist jemand hier im forum, der wirklich noch zusätzkich eine psychische erkrankung wie angs, depression o.ä. hat? nicht die depressiven phasen die immer wieder bei chronischen erkrankungen auftauchen..
    übrgens bin ich seit 6 jahren in therapie - wegen meinem rheuma und auch psyche. also kann man definitiv nicht sagen, dass ich zu schnell ein antidepressiva haben möchte. selbst meine therapeuten ist der ansicht, dass ein leichtes sehr sinnvoll sei.
    ich wollte lediglich wissen, ob s hier auch betroffene mit rheuma plus psychischer erkrankung gibt, wie ihr damit umgeht und welches antidepressiva mit den rheuma-mitteln z.b. überhaupt nicht verträglich ist. letztendlich schlage ich meinen ärzten öfters medikamnete vor, die dann auch genommen werden.
     
  6. skyfly

    skyfly Neues Mitglied

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    ach ja sport machen ich auch soweit ds rheuma es zulässt: gymnastik, autogenes training, medition (im kurs), spaziergänge. mehr geht aufgrund meiner starken beweungseinschränkungen nicht.
    gesund ernähre ich mich sowiso (fast vegetarisch).
     
  7. kreimue

    kreimue und Mister RA

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    Hallo SkyFly,

    mir hilft das TaiChi ziemlich gut. Ist eine Art gymnatische Meditation mit eine Reise in "ferne Welten". Ist vielleicht etwas fantasievoll geschrieben, aber so etwas in der Art ist es. Mir hilft es mit den Ängsten besser um zu gehen. Das was Du alles leistet ist mehr als bemerkenswert, es ist schon ein Höchstleistung. Dann kann ich die Angst auch verstehen. Vielleicht hilft Dir ja, die Dinge mal aus einem anderen Winkel zu sehen und zu bewerten. Ich durfte mein Leben ganz schön umkrempeln und krempel noch. Probiere aus was mir gut tut und was nicht. Da gibt auch Rückschläge.

    Liebe Grüße

    Dieter
     
  8. skyfly

    skyfly Neues Mitglied

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    muss man sich bei tai chi nicht viel bewegen? klappt das auch bei von arthrosen fast steifen gelenken?
     
  9. kreimue

    kreimue und Mister RA

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    Hallo SkyFly,
    das geht sogar im liegen! Wichtiger sind die Atemtechnik un die Vorstellungskraft. Die Bewegung ist nur mittel zum Zweck oder der Weg ist das Ziel. Einfach mal schauen, was es bei Dir in der Nähe für Angebote gibt. Wichtig ist: Nicht aus Büchern oder von DVD.

    Liebe Grüße

    Dieter
     
  10. skyfly

    skyfly Neues Mitglied

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    das klingt wie bei meinem medidationskurs. dort finden die übungen auch nur im sitzen oder liegen statt; und es wird auch nur über vorstellungskraft, atemtechnik gearbeitet. dachte immer, die beiden sachen würden sich unterscheiden und zwar an der bewegung.
     
  11. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    @hallo sky-fly

    klar gibt es genügend rheumatiker, die auch einje depressive erkankung nebenher haben.

    von daher mein rat: gehe zu deinem doc, erzähle von deinem problem und lass dich auf alle
    fälle dann beim entsprechend fa mitbehandeln.

    sauri
     
  12. kreimue

    kreimue und Mister RA

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    Hallo SkyFly,

    die Bewegung ist mittel zum Zweck. Durch bestimmte Bewegungsmuster werden dann auch bestimmte Bereiche "aktiviert". Deshalb bitte von jemanden Lernen, der sich damit auch aus kennt.
    Die feinen Unterschiede kann ich Dir nicht erklären, da ich keinen Meditationskurs mache.
    Beim TaiChi bin ich auch nur "Anwender" und merke und beobachte die Besserung und Linderung. Auch ich kann nicht jede Übung im vollen Umfang nacheifern, aber die Bewegung dann im Kopf durchgehen hilft dann auch.

    Einfach mal ausprobieren. Mir hilft es.

    Liebe Grüße

    Dieter