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Rheumatoide Arthritis ohne Morgensteife?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Nina37, 2. Oktober 2014.

  1. Nina37

    Nina37 Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    bei mir wurde vor 3 Monaten Arhritis diagnostiziert. Seitdem ca. alle 2 Wochen Arm/Schulter oder Hand entzuendet und fuer 2 Tage nicht mehr bewegbar. Oder eine Punkt in der Huefte tut weh und 2Tage nur humpelnd moeglich. Was mich jedoch stutzig macht, ob es sich wirklich um Arthritis handelt, ist, dass ich ueberhaupt keine Morgensteife habe. Nur der untere Ruecken wird immer schlimmer, aber das ist den ganzen Tag.
    Hat jdm aehnliche Erfahrungen?
    Ueber Antworten waere ich sehr froh.
     
  2. MarsMenschen

    MarsMenschen Neues Mitglied

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    Hey
    Bei mir wurde Juvenile Idiopathische Oligoarthritis diagnostiziert (allerdings mit unauffälligen Blutwerten) und ich habe auch keine Morgensteifigkeit

    LG MarsMenschen :)
     
  3. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Nina,
    herzlich willkommen hier! :)
    Soweit ich hier mitbekommen habe, kann es bei Arthritis durchaus vorkommen, dass keine Morgensteifigkeit vorhanden ist.
    Ich hab Spondylarthritis (Wirbelsäulenrheuma) mit peripherer Gelenkbeteiligung, die im ISG angefangen hat und sich auf die Arme, Schultern, Hände, Knie, Füße ausgebreitet.
    Hat man dir nicht gesagt, welche Art Arthritis du hast? Es gibt mehrere Formen der Arthritis, bei denen Rücken und periphere Gelenke betroffen sind.
     
  4. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Hallo Nina,

    ich habe eine ausgeprägte und mind. 3 Stunden anhaltende Morgensteifigkeit… aber nur wenn ich 6 oder mehr Stunden sehr ruhig geschlafen habe. Wenn ich wenig schafe, oder sehr unruhig bin, d.h. wenn ich bewußt oder unbewußt meine Gelenke (ich merke es hauptsächlich in den Händen) während der Nacht bewege, dann bin ich morgens ganz gut dabei, kann die Hände auch wirklich gut bewegen.

    Ich weiß nicht ob Du Dich darin wiederfindest… sonst gibt es für die RA ja Blutuntersuchungen, Ultraschall, Röntgen, usw. usw. um eine Diagnose zu sichern. Wenn Du nicht sicher bist, dann forsche mal, welche Gründe dafür sprechen, und welche dagegen. Und die kannst Du evtl. hier auch schreiben.
    Nur bedenke: Du sagst doch, Du hast ne Erkältung oder Grippe, wenn Du Halsschmerzen hast und Schnupfen und Husten und Fieber. Aber Du sagst es doch auch, wenn die Halsschmerzen nicht dabei sind, oder? Oder wenn das Fieber fehlt? Also wenn alles andere stimmt… dann würde ich sagen, steht die Diagnose schon.

    Liebe Grüsse,
    Kati
     
  5. Nina37

    Nina37 Registrierter Benutzer

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    Erst einmal vielen Dank für die Antworten. Ich werde das mal genau googeln, ob auch die Rheuma-Art von Nachtigall oder MarsMenschen zutreffen könnte. Ihr habt mir jedenfalls schon sehr geholfen und freue mich sehr über die Antworten.

    Man hat bei mir Rheumatoide Arthritis vor gut 5 Monaten festgestellt; aber es wird einfach nicht besser mit den momentanen Medikamenten und mein Rheumatologe ist evtl. auch nicht die richtige Wahl.

    Die Morgensteife ist gar nicht vorhanden und wenn Entzündungen auftauchen, ist es nicht parallel; sondern nur auf einer Seite (Hand oder Arm oder Hüfte) und nach 2-3 Tagen wieder ganz weg. Mein Rheumatologe sagte, dass wenn es nach 2-3 Tagen wieder weg wäre, es kein Rheuma-Schub sein könnte, da es länger dauert und es eher eine Überbelastung ist. Die Überbelastung bezweifele ich jedoch, denn das hatte ich noch nie und vorallem nicht in 2 Wochen-Abständen immer an anderer Stelle.

    Nachtigall: Wie lange dauern Deine Entzündungen in den Armen, Hand und Schulter an? Länger al 2-3 Tage?

    Seit gut 2 Monaten sind noch diese Lenden-Rückenschmerzen hinzugekommen (vorher hatte ich noch nie Rückenschmerzen) und finde das alles merkwürdig.

    LG Nina
     
  6. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @ Nina:
    Ich hab durch eine gute medikamentöse Einstellung nun selten Akutschmerzen in den Armen und Schultern, sondern es ist chronisch und schwelt immer, mal ist es leichter und ich spüre nichts, dann ist es wieder schlimmer. Meine Sternoclaviculargelenke (Gelenke zwischen Schlüsselbeinen und Brustbein) sind fast immer dick geschwollen, tun aber nur zeitweise weh. Jetzt im Herbst mit dem nasskalten Wetter und dem vielen Nebel bei uns verschlimmert es sich immer.

    Bei mir sind die Schmerzen nie parallel, sondern sie tauchen ziemlich sprunghaft an immer anderen Körperteilen auf, was ja sehr typisch für Rheuma ist. Ich würde es nicht verallgemeinern wie dein Rheumatologe, dass es bei kurzzeitigen Schmerzen nur Überlastung sein könne. Rheuma ist genauso individuell wie die Menschen, bei jedem ist es anders und jeder reagiert individuell.

    Du solltest dich mit den LWS-Schmerzen nochmal beim Rheumatologen vorstellen, denn er weiß ja noch nichts davon, und es könnte sich ja durchaus eine Entzündung im ISG oder in den Wirbelgelenken eingeschlichten haben. Hat man bei dir einen Rheumafaktor festgestellt? Welche Medikamente hast du verordnet bekommen?

    Bis du einen Termin hast, kannst du vorher auch noch einen Orthopäden aufsuchen, denn es kann natürlich auch was Orthopädisches dahinterstecken. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob du den Rheumatologentermin wahrnimmst oder nicht.
     
  7. Nina37

    Nina37 Registrierter Benutzer

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    @ Nachtigall:
    Danke für die Antwort.
    Ja, meine Symptome sind doch unterschiedlich. In den Armen ist es ein Punkt, der mal weh tut und ca. 2 Stunden später, ist der ganze Arm/Schulter betroffen, so dass ich diesen nicht mehr bewegen kann, aber angeschwollen ist nichts. Bei der Hand ist es eine Sehne und nach 2 Stunden dann die ganze Hand nicht mehr bewegbar.

    Aber wie Du schon geschrieben hast, kann es bei jedem unterschiedlich sind. So habe ich es bisher auch immer gesehen, doch als mir gestern mein Rheumatologe sich nicht wirklich für meine Beschwerden interessiert hat und es als Überbelastung abgetan hat, wollte ich mal anderweitig abklären, wie es bei anderen Betroffenen aussieht.
    Von den Rückenschmerzen habe ich ihm auch berichtet, doch er sagte mir, dass es nicht vom Rheuma kommen könnte. Evtl. bin ich einfach beim falschen Arzt gelandet :-o

    Rheumafaktor hat man festgestellt – beim Ultraschall und Röntgen konnte man nichts sehen. Ultraschall hat man jedoch auch an einem Tag gemacht, an dem ich keine körperlichen Beschwerden hatte.

    Was mich ausser den „Schueben“ noch viel mehr belastet, ist, dass ich so wahnsinnig müde und antriebslos bin, aber wie ich das gelesen habe, scheint das wohl häufiger wohl ein Problem zu sein. Auch durch die Medikamente (nehme 4x Salazophyrin pro Tag).
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Also wenn du einen Rheumafaktor nachweisen kannst, dann ist es wohl nicht diese Rheumaform, die ich habe, denn die "Spondylarthritiden", also die rheumatischen Wirbelsäulenerkrankungen, sind "seronegativ", also ohne Rheumafaktor.
    Aber gibt es vielleicht die rheumatoide Arthritis mit Rückenbeteiligung? Ich weiß nicht, hab davon nicht gehört. Ich weiß nur, dass es viele Mischformen geben kann.

    Es wären bei dir wohl andere bildgebende Untersuchungen notwendig, z. B. ein MRT von LWS und ISG, um deine Schmerzen abzuklären. Ich würde sagen: Lass dich bald von einem Orthopäden untersuchen, besser von einem rheumatologischen Orthopäden, der kann dir sagen, ob die Rückenschmerzen eine orthopädische Ursachen haben. Dann kannst du weitersehen.

    Dein Medikament hilft normalerweise recht gut bei RA. Aber vielleicht reicht es einfach nicht aus.
    Die Müdigkeit und Antriebslosigkeit ist bei Rheuma ganz normal. Du musst dir vorstellen, dass dein Immunsystem auf Hochtouren arbeitet (und leider gegen sich selber kämpft), was dem Körper viel Kraft nimmt. Normalerweise verbessert sich das mit ausreichender medikamentöser Einstellung.
     
  9. Töns

    Töns Mitglied

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    Hallo Nina

    Ich habe jetzt schon ca. 2 jahrzehnte Rheumatoide Arthritis.
    Die Beschreibung deiner Schmerzen trifft bei mir auch zu und das fast immer ohne morgensteifigkeit.
    Wenn die Medis richtig wirken,sollte das mit den Schmerzen besser weden.

    Gruß Töns
     
  10. Andrea2607

    Andrea2607 Neues Mitglied

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    Hallo Nina,

    Ich lese mal interessiert mit.

    Wie wurde denn bei dir Rheuma diagnostiziert (ohne die üblichen Faktoren: Morgensteifigkeit und Beschwerden über 6 Wochen)?

    Mir geht es sehr ähnlich. Bin zum Arzt weil ich alle paar Wochen wechselnde Schmerzen für je 2-3 Tage hatte. Ohne Morgensteifigkeit, ohne deutliche Schwellung, nach "Belastung" schlimmer als im Ruhezustand, jedoch am Besten in leichter Bewegung ohne Belastung.
    Nach der Diagnose Anfang des Jahres hatte ich jetzt lange Ruhe. Diese Woche bin ich aber wieder morgens mit leichtem Schmerz in der Schulter aufgewacht, es wurde im Laufe des Tages stärker mit Höhepunkt am Nachmittag/ Abend. Am nächsten Morgen nur noch mit leichtem Schmerz aufgewacht und bis zum Mittag war es dann weg.

    Bin auch immer noch verunsichert, weil das alles so gar nicht zu den 'Checkliste-Kriterien' passt. Lese also gerne mal bei dir mit ;-)
    Bin selbst in 3 wochen wieder bei meinem Rheumatologen und schaue mal was er zu meinen seltsam untypischen Beschwerden sagt. Tatsächlich Frühsymptome?
     
  11. Nina37

    Nina37 Registrierter Benutzer

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    Also ich bin ja wirklich ueberwaeltigt, dass man hier so viele Antworten bekommt. Das hilft und allen vielen Dank.

    @Nachtigall: das Salazopyrin nehme ich nun seit 10 Wochen und seit 3 Wochen nun noch einmal taeglich Hydroxychlroquini zusaetzlich. Vielleicht muss ich einfach ein bisschen Geduld haben. Eigentlich wollte mir der Rheumatologe sofort Cortison geben, aber da ich Diabetes Typ 1 bin (also das ganze Immunsystem ist durcheinander), habe ich nach einer anderen Alternative gefragt, damit ich nicht da noch eine Baustelle bekomme.
    Mit der Geduld ist halt schwierig, da ich Angst habe, dass die Medikamente bei mir nicht wirken, und das ganze Dilemma faengt von vorne an. Aber werde mich bemuehen.

    @Andrea
    ich hatte im Januar das erste Mal ueber 3 Tage das Problem, den Arm ueberhaupt nicht mehr hochheben zu koennen. Vorher ein Punkt, der schmerzte und 2 Std spaeter ging gar nichts mehr. Dachte, ich haette mich verlegen, da ich vorher im Auto quer geschlafen hatte.
    2 Wochen spaeter gleichen Symptome im anderen Arm und zum Arzt. Geroentgt, aber nix gefunden. Daher ist der Arzt dann von normaler Schulterentzuendung ausgegangen und nach zwei Tagen war auch alles wieder gut.
    Als es dann jedoch nach ein paar Wochen wieder am anderen Arm anfing, habe ich selber den Arzt um den Rheuma-Test gebeten.
    Er sagte noch, dass er das nicht glauben wuerde, da ich zu jung bin (37). Ja ja so sind sie die Aerzte. Mittlerweile weiss ich auch, dass es mit jedem Alter eintreten kann, bin jedoch erstaunt, dass so etwas ein Arzt nicht weiss.

    Aber da hast Du ja auch Glueck gehabt, dass es bei Dir auch schnell erkannt wurde. Welche Medikamente bekommst Du? Und merkst Du auch eine Veraenderung der Stimmung?
     
  12. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    @Nina:
    Dann hast du ja schon 2 eigentlich gut wirksame Mittel gegen RA.
    Salazopyrin (Sulfasalazin) hab ich auch schon probiert und leider nicht vertragen und es hat auch nichts geholfen. Davon weiß ich, dass es 3 Monate braucht, bis es seine Wirkung entfaltet hat. Nach 10 Wochen solltest du schon eine Besserung spüren.
    Bei dem anderen, das auch Quensyl genannt wird, weiß ich leider nicht, wie lange es braucht, bis es richtig wirkt. Aber ich denke mal, bei erst 3 Wochen musst du auch damit Geduld haben.
     
  13. Nina37

    Nina37 Registrierter Benutzer

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    Danke Nachtigall.
    Bei dem Salazophyrin dachte ich auch erst, dass davon die Magenbeschwerden kommen, aber seitdem ich die Panprax Magenschoner nicht mehr nehme, ist zumindesten der Magen auf dem Besserungsweg. Dann will ich mal hoffen, dass dieser Medi-cocktail irgendwann richtig wirkt und nicht wie bei Dir gar nichts bringt.
     
  14. uli

    uli Mitglied

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    Hallo Nina,

    ich an deiner Stelle würde dem Rat des Rheumatologen dringend folgen und erst einmal Kortison nehmen, damit deine Entzündungen zurückgehen. Warum hast du Angst vor der Diabetes. Du sollst Kortison ja nur solange nehmen, bis die anderen Medikamente wirken.
    Wenn dein Haus brennt, wartest du ja auch nicht mit dem Löschen, nur weil du Angst hast, dass das Löschwasser deine Möbel ruiniert.
    Also bitte keine falsche Angst vor dem Kortison. Nur wenn du es länger nimmst, kann dies die Nebenwirkungen auslösen.

    Wenn Quensyl und Sulfalazin nicht wirken, frage deinen Arzt bitte, ob du 15mg MTX subcutan bekommen kannst.

    Gruß
    Uli
     
  15. Nina37

    Nina37 Registrierter Benutzer

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    @Uli
    Hallo Uli,
    danke fuer Deine Info.
    Ichhabe seit 20 Jahren schon Diabetes, und es hat lange gedauert bis ich mit dem Insulin richtig eingestellt war. Kortison wuerde den Insulinbedarf beeintraechtigen, und daher wuerde ich momentan noch gerne darauf verzichten, wenn moeglich. Aber guter Tipp mit dem Subcatan. Das werde ich notieren.
     
  16. Hamo

    Hamo Mitglied

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    Hallo Ihr,

    habe auch keine Morgensteifigkeit. Allerdings warte ich auch seit fast einem Jahr auf eine Diagnose.

    Ich habe springende Gelenkentzündungen mit starken Schmerzen. Teilweise bin ich unfähig zu laufen oder mir die Haare zu kämmen. Meine Entzündungen sind aber immer nur 1-2 Tage vorhanden - danach kann ich die Gelenke wieder normal beanspruchen. Mein Zustand wechselt also täglich - von "gut" (nur ein kleiner Zeh ist entzündet) bis "Pflegefall" (laufunfähig). Ich nehme nur Arcoxia gegen die Schmerzen und Entzündungen mit teilweise gutem Erfolg. Aber heute zum Beispiel kann ich den linken Arm nicht anheben - trotz Arcoxia. Jeder Tag ist eine Überraschung :(...

    lg hamo
     
  17. Nina37

    Nina37 Registrierter Benutzer

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    @Hamo
    hallo Hamo,
    das hoert sich ja fast an wie bei mir. Und der Rheumatologe hat keine Diagnose bei Dir erstellt? Wie oft kommen diese Schuebe? Mit dem Arm kenne ich auch sehr gut. Anziehen wird zur Qual. Wuensche gute Besserung.
     
  18. Andrea2607

    Andrea2607 Neues Mitglied

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    Ja, auf der einen Seite bin ich froh, dass ich nicht weiter im Dunkeln fische. Auf der anderen Seite habe ich ja immer nur sehr kurze Einschränkungen. Aber Pulli anziehen oder Hose zuknöpfen fiel mir zum "Höhepunkt" auch schon mal schwer. Der Höhepunkt ist dabei aber kurz und ich habe es auch nie beidseitig, sodass ich irgendwie ja doch zurecht komme.

    Mein Rheumatologe hätte mit mir gerne schon länger mit MTX begonnen (hatte dazu mal ein eigenes Thema eröffnet). Bin momentan auf eigenen Wunsch aber noch ohne Medikamente und hatte für ein 3/4 Jahr auch Ruhe (Bis zu den Schulterschmerzen letzte Woche).

    Bin aber schon froh zu wissen, dass ich jederzeit mit der Therapie beginnen kann. Aktuell schiebe ich diese Entscheidung aber noch vor mir her (siehe anderes Thema).
     
  19. Hamo

    Hamo Mitglied

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    Hallo Nina37,

    ich habe die Beschwerden durchgängig. Schubweise verschlimmert sich der Zustand, aber ich kann das Arcoxia nie ganz absetzen (seit nun 9 Monaten). Der Rheumatologe hat verschiedene Verdachtsdiagnosen gestellt (beginnende RA, reaktive Arthritis, palindrome Arthitis) - nur bisher konnte sich nichts bestätigen lassen. Habe dazu noch eine Darmentzündung bekommen - wo die Diagnose auch unklar bleibt (eventuell eine Reaktion auf das Arcoxia).

    lg Hamo
     
  20. atmosphere

    atmosphere Mitglied

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    Ich gehöre ja auch zu den MTX Verweigerern. Leichte Entzündungen im rechten Fuss, auch Enthesiden. Keine Erosionen, keine Morgensteifigkeit. Zeitweise leichte Fersenschmerzen morgens. Das schwankt wöchentlich zwischen "ganz weg" bis "unangenehm". Mit Kälte und NSAR läßt sich das für viele Tage verscheuchen.
    MTX ist mir z.Z dafür wirklich zu heftig. Ich habe Ende Oktober einen Termin in einem schulmedizinsch geführten Institut für TCM. Mal sehen was die dort für eine Idee haben. Mein Rheumatologe und mein Hausarzt haben dafür aber kein Verständnis.