Rheumatoide Arthritis ohne Chemische Medikamente

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde, Komplementär- u. Alternativmedizin" wurde erstellt von GoldAsche, 25. Oktober 2020.

  1. thomai

    thomai Mitglied

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    Hallo Goldasche,

    also ich würde eher die Behandlung mit biologica empfehlen das ist wohl am schonendsten für dich.
    Diese synthetischen mittel haben schon sehr viele Nebenwirkungen das muss ich selbst auch bestätigen.A
    Sag das mal deinem Arzt .

    Grüße Thom
     
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  2. GoldAsche

    GoldAsche Neues Mitglied

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    @stray cat Danke für die ausführliche Antwort, ich werde mich aufjedenfall noch mehr damit befassen
    Durch meine weiteren Recherchen bin ich auch zu dem Schluss gekommen, dass ein Basismedikament (auch wenn ich Medikamente hasse) aufjedenfall sein muss, dass ich möglichst wenige weitere Folgeschäden bekomme, oder zumindest abgeschwächt.
    Aber wenn ich möglichkeiten habe dies zu reduzieren durch natürliche HIlfsmittel, fände ich das aufjedenfall sehr gut.
     
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  3. GoldAsche

    GoldAsche Neues Mitglied

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    @thomai bekommt man die so einfach verschrieben, ich habe das auch schon gelesen, allerdings werden diese ja meist erst eingesetzt wenn die Herkömmlichen Basismedikamente nicht wirken oder zu viele Nebenwirkungen haben
    Aber fragen werde ich aufjedenfall
     
  4. stray cat

    stray cat Bekanntes Mitglied

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    So sehe ich auch das Ziel, liebe GoldAsche.
    Möglichst wenige Folgeschäden, weiterhin das Leben gestalten und es gerne leben.
    So viel Basismittel wie notwendig und so wenig sonstige "chemische" Medikamente wie möglich.
    Ich lebe auch vegan mit seltene genußvollen Ausnahmen ins Land des Käses. Allerdings lebe ich schon ewig so aus anderen Gründen. Fisch ist natürlich gesund, wie Du im anderen Thread geschrieben hast.
    Achte nur bitte bei Deiner sonst veganen Ernährung darauf, dass Du eine ordentliche handvoll ungesalzene verschiedene Nüsse pro Tag ißt und die Gemüsepalette soweit wie möglich nutzt und abwechselst, je nach Jahreszeit am Besten.
    Und lass bitte gelegentlich B 12 und Eisen und Ferritin (Transporteisen) im Blutbild bestimmen. Anders als manche andere Menschen glaube ich, dass die Einnahme von Vitaminhormon D 3 gut ist, auch wenn man kein Kortison nimmt. Aber auch hier sollte der Blutwert gelegentlich überprüft werden, falls Du Dich dazu entschließen solltest.
    Liebe Grüße von cat
     
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  5. GoldAsche

    GoldAsche Neues Mitglied

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    @stray cat
    Danke für die Tipps aufjedenfall,
    Nüsse werde ich definitiv mehr einbauen und das Gemüse könnte ich auch noch abwechslungsreicher gestalten.
    Ich muss gestehen ich habe mich damit noch nicht auseinander gesetzt,
    allerdings habe ich das noch vor.

    Ich freue mich natürlich auch noch über mehr Tipps und Dinge auf die ich achten sollte, falls du noch welche hast. :)
    Wo bekomme ich denn D3 her?

    Ich muss sagen, ich habe schon lange (fast) vegetarisch gelebt und darauf geachtet welcher Tierhaltung meine Lebensmittel entspringen,
    von daher ist das schon auch mit ein Grund dafür gewesen, dass ich Milchprodukte (auch die mit geringem Fettanteil) komplett weglasse,
    allerdings habe ich so oft von Omega3 gehört, dass ich die 2x Fisch in der Woche erstmal so belassen werde. Ich habe aber auch davon gelesen, dass Algen sehr viel Omega3 haben, aber ich weiß auch nicht so genau wo ich diese herbekomme wenn ich ehrlich bin.
     
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  6. Manoul

    Manoul Mitglied

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    @GoldAsche

    Das Thema Medikation und Alternativen, die im idealfall hilfreich unterstützen, ist so individuell wie endlos.
    Meine Erfahrung ist, dass man hierzu überhaupt nichts verallgemeinern kann. Selbst Medikamente und Therapien welche der Einen oder dem Anderen gestern hervorragend geholfen haben, können übermorgen wirkungslos oder von heftigen Nebenwirkungen begleitet sein.
    Die RA ist ein hinterhltiges Arschloch und folgt nur ihren eigenen Regeln.
    Ich habe über die Jahre schon sehr viele sehr unterschiedliche Medikamente und auch Alternativen und teils auch in verschiedenen Kombinationen ausprobieren müssen. Einige haben recht gut und sogar mal über 9 Jahre (Arava mit Sulfasalazin) mit annehmbaren Nebenwirkungen geholfen. Andere wirkten garnicht oder super, dafür aber nur kurz oder die Nebenwirkungen, z.B. schlechte Leberwerte oder viel zu hohes Kalium, waren einfach nicht vertretbar.
    Es gibt da einfach keine Generallösung und auch die besten Rheumatologen müssen Medikationen mit dir zusammen ausprobieren.

    Bei neu auf den Markt kommenden Medikamenten nehme ich immer mal an Studien teil um die Vorschung ein kleines bisschen zu unterstützen. Von solchen Medikamenten ist man zu beginn der RA aber noch weit entfernt. Die möglichen Nebenwirkungen sind natürlich entsprechend heftig, aber ohne Medikamente wäre ich vollkommen aufgeschmissen.
    An dieser stelle sei die forschende Pharmaindustrie auch mal gelobt. Die verdienen zwar Unsummen mit Rheumamedies aber sie helfen auch ungemein.

    Liebe Grüße wünscht Manoul :)
     
    #26 27. Oktober 2020
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2020
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  7. stray cat

    stray cat Bekanntes Mitglied

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    Moin GoldAsche,

    möglicherweise liege ich völlig falsch, aber ich esse gar keine Algen. Irgendwie denke ich immer, sie leben, wenn sie so malerisch das Meer kleiden oder mich am Fuß kitzeln :)
    Aber auch die Öltanker, die von irgendwelchen .... halbkaputt über die Ozeane gefahren werden und Fukushima etc. fördern die Gesundheit von den Meereswesen sicher nicht.

    Omega 3 kannst Du gut über die kalt zu verwendenden Öle aufnehmen, zB Leinöl, Hanföl ins Müsli oder über den Salat oder Walnüsse haben viel O3. Rapsöl hat auch viel O 3, das darf man erhitzen. O 3,6,9 sind alle wichtig, es muss nur im guten Verhältnis sein.
    Auch gesättigte Fettsäuren brauchen wir ein paar, zB aus Kokosfett, z.B. um ständig neue Zellen zu bauen.

    D 3 nehmen viele von uns De...vit oder De....ol. Gibt es für die tägliche Einnahme als 1000er, 20.000 oder 20.000 IE einmal in der Woche. Lass aber beim nächsten Blutbild erstmal checken. Zuviel ist nicht gut, aber in die Gefahr kommt man nur schwer.
    Und falls Du D 3 nehmen willst, iß irgendwas Fettiges dazu. Öl, Müsli, Nüsse. Die Vitamine ED(E ;))KA sind fettlöslich, also auch Hanfsamen oder so über die gekochten Möhren. Grundsätzlich freut sich jedes Gemüse über ein paar abschließend drüber geschmissene Nüsse oder Saaten und natürlich frische Kräuter :1syellow1:
    D 3 muss man (außer bei extremem Mangel vielleicht) leider immer alles selber bezahlen, ist aber im Verhältnis zum Wert für die Gesundheit nicht teuer. Du bist ja findig und wirst schon die günstigste Variante finden. Achte nur bitte auf Qualität.

    Wenn man so jung ist wie Du, ist Eisen wirklich wichtig, e.g. in rote Beete, roten Paprika, manchen Nüssen und Haferflocken.

    Soweit erstmal viele gesunde Grüße vom Nüsschen- cat
     
  8. B.one

    B.one Registrierter Benutzer

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    Hallo GoldAsche,
    zu den Algen: Algen kann man in Lebensmittelläden mit Asiaabteilung bekommen. In richtigen Asialäden gibt es oft mehr Auswahl, denn es gibt viele verschiedene Arten
    Algen sind gesund. Sie sind jodhaltig und man soll sie nicht in zu großen Mengen essen.
    Ich benutze zB. Hijiki Algen für einen leckeren Möhrensalat, lege ein Stück Wakame zum Reis in den Reiskocher oder es kommt in die Misosuppe. Maki Sushi wird in Noriblätter gewickelt. Es gibt viele Möglichkeiten der Verwendung. Auf der Verpackung steht drauf, wie man sie anwendet. Ich persönlich finde sie lecker.
     
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  9. Chrissi50

    Chrissi50 Registrierter Benutzer

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    Gibts denn irgendwelche Infos, ob Algen mit Schadstoffen belastet sind? Ich hab immer im Hinterkopf, dass Algen in weniger sauberem Wasser besser wachsen. Das mögen zwar andere Algen sein, aber halt Algen.
    Oder werden die gezüchtet? Bio?
     
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  10. kukana

    kukana Moderatorin

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    Solltest du Probleme habem mit der Schilddrüse dann frag bitte vorher deinen Arzt ob du Algen bedenkenlos nehmrn kannst.
     
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  11. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Ich esse aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung keine Algen. Meine Schilddrüse wurde zwar entfernt, aber nicht vollständig. Ein kleiner Rest ist noch vorhanden. Und allzu viel Jod sollte ich nicht zu mir nehmen.
     
  12. B.one

    B.one Registrierter Benutzer

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    Genau, bei SD erkrankungen sind Algen nicht das Essen der Wahl. Das hatte ich vergessen zu schreiben. Aber auf RO ist ja Verlass.;)
    Ich weiß, dass Algenzucht in Japan ein großer Wirtschaftszweig ist. Aber ob es das in "Bio" gibt, weiß ich nicht.
     
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  13. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

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    Wenn Cortison ab einer bestimmten Höhe eingesetzt wird, wird vitamin d auch vom Arzt verschreiben.ich liege mit dem predni unter der cushing Schwelle und habe es von meinem einen Arzt auch bekommen.
    Meine mum bekommt es ohne rheuma ,osteop. Und corti
     
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  14. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Vitamin D ist in bestimmten Fällen auf Kassenrezept verordnungsfähig.
    Das gilt u.a. bei Steroiddosen, die voraussichtlich länger als 6 Monate 7,5 mg Predni. und mehr betragen, und bei Osteoporose sowie zur anfänglichen Therapie bei schwerem Mangel.

    In der Regel ist es jedoch eine Selbstzahlerleistung. Und auch wenn ich das mantramäßig wiederhole: ich persönlich finde die Kosten für eine derartig pleiotrop wirkende Substanz mit ca. 2,40 monatlich bei wöchentlicher Einnahme von 20.000 IE fast immer zumutbar.
    Gegengerechnet ist das z. B. der Gegenwert eines Coffee to go, in einem eher günstigeren Café der eines Capuccino oder Milchkaffees und - auch wenn das nicht alle Geneigten betrifft - von weniger als 10 Zigaretten im Monat.

    Abgesehen davon ist die Verabreichungsform in 1.000 IE (viele Betroffene nehmen seit Langem V.g.nt.letten) täglich deutlich teurer.
    Die 20.000 gibt es als D.kr.st.l oder preisgünstiger als Colecalciferol von Ar.st. (round about 37 vs. 30 Euro für 50 Kapseln; diese reichen bei wöchentlicher Einnahme 1 Jahr).
     
    #34 29. Oktober 2020
    Zuletzt bearbeitet: 29. Oktober 2020
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  15. B.one

    B.one Registrierter Benutzer

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    Ich zahle mein Vit.D3 schon immer selbst. Auch mit der Diagnose Osteoporose (jetzt Dank Therapie und eigenem Verhalten wieder Osteopenie). Ist für mich auch okay so.
     
  16. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Ich sehe und handhabe das seit über 10 Jahren für mich genau so :)
     
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  17. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    Bei mir stellt sich gar nicht die Frage, sowohl Hausarzt wie auch Rheumatologe verschreiben mir ohne mein Zutun Vitamin D.
     
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  18. kukana

    kukana Moderatorin

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    Dekristol 20000 i.e. bekomme ich auf Rezept. Habe seit Jahren Osteopenie und nach Aussage bei der letzten Op sehr weiche brüchige Knochen.

    Dekristol 20000 i.e. ist verschreibungspflichtig. Egal ob privat oder Kasse.
     
  19. allina

    allina Bekanntes Mitglied

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    So gehts mir auch kukana.
     
  20. Resi Ratlos

    Resi Ratlos Registrierter Benutzer

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    Stimmt, aber nur die 20.000 IE. - und verschreibungspflichtig ist nicht gleichbedeutend mit erstattungsfähig.
    Vigantoletten und Dekristol 1000 sind nicht verschreibungspflichtig.
     
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