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rheumatische Gelenkschmerzen und kein Arzt reagiert!!!

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Jane Austen, 8. Mai 2015.

  1. Jane Austen

    Jane Austen Registrierter Benutzer

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    Guten Abend an alle.
    Ich hab seit diesem Jahr plötzliche rheumatische Schübe bekommen. (Schmerzende Gelenke(fingergelenke, Handgelenke, Sprunggelenke, Ellenbogen, Schultern), extreme Müdigkeit und Erschöpfung)
    Ich war zur Vorstellung beim Rheumatologen. Da hatte ich keine speziellen Symptome und hab für Juli wieder einen Termin bekommen. Letzte Woche fingen die Gelenkschmerzen wieder an. Ich rief in der rheumatologenpraxis an. Trotz schwerer akuter Beschwerden habe ich keinen Termin bekommen. Ich musste zum Hausarzt und ein blutbild machen lassen. Keine entzündungszeichen konnten nachgewiesen werden. Der Hausarzt hat mich als simulant abgetan. Die Rheumatologenpraxis hat gesagt,nur mit Entzündungszeichen werde ich einen Termin bekommen.(Die wollen mich einfach nur loswerden weil sie zu viele Patienten haben)
    Ich bin total verzweifelt und werde als junge Frau (19) vom Ärztesystem abgetan und missachtet. Ich spüre doch das was ganz und gar nicht stimmt in meinem Körper.

    Hat vielleicht jemand ähnliches erlebt? Was kann man da tun um ernst genommen zu werden?

    Ich bin einfach nur geschockt, sprachlos und mit meiner Situation allein gelassen. Wie mit kranken Menschen umgegangen wird ist einfach nur pervers!
     
  2. Hamo

    Hamo Mitglied

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    Hallo Jane,

    hast Du "nur" Schmerzen oder auch Rötungen oder Schwellungen? Dann könnten eventuell Fotos helfen. Entzündungszeichen müssen bei Rheuma nicht unbedingt vorhanden sein - das scheint aber sehr selten zu sein. Du musst einfach immer wieder zum Hausarzt damit - der muss sich irgendwann etwas einfallen lassen.

    Dass die Rheumatologen so überlaufen sind und keine Termine haben ist leider "normal". Da kann es u.U. leichter sein, eine stationäre Diagnostik in einer Rheumaklinik zu bekommen.

    lg hamo
     
  3. Manuela79

    Manuela79 Aktives Mitglied

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    Hallo Jane Austen,
    ich war genau so alt wie Du als meine Probleme angefangen haben. Es hat über 10 Jahre gedauert bis ich an die richtigen Ärzte geraten bin. Ich kann Dir die Story leider nicht erzählen, da ich heute zu müde zum schreiben bin. Kannst ja gerne mal in meiner Krankenvita oder evt. auch in älteren Beiträgen nachsehen.

    Lange Jahre wurde ich als faul, eingebildet krank,... angesehen. All dies hat tiefe Spuren in meiner Seele hinter lassen.
    Über eines bin ich mir heute sicher: die Ungewissheit war schlimmer als die Diagnosen!

    LG
    Tiger1279
     
  4. moni3

    moni3 Aktives Mitglied

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    bei kam leider auch die Diagnose polyartritis zu spät.nach jahren kamen sie drauf das es doch nicht nur Einbildung von mir war.
    aber genau darum habe ich heute total verformte finger.denn umso früher behandelt wird um so besser die Wirkung von biologicals.
    aber was solls.bin froh das ich wenigstens jetzt eine gute Behandlung habe.
    aber lass nicht locker und bestehe drauf weiter su suchn bis du eine Diagnose hast und eine Behandlung bekommst.lg
     
  5. Hallo Jane
    Herzlich willkommen bei RO.
    Deine Erzählung kommt vielen hier bekannt vor, auch mir.
    Ich habe die selben Symptome, und das schon seit Jahren.
    Arzttermine musste ich oft absagen, da ich arbeiten musste. Ich bin nicht "Am Ball " geblieben, Tabletten sind mein ständiger Begleiter.
    Wie man sich in deiner Situation fühlt , nicht ernst genommen,kann ich auch nachvollziehen.
    Und es sind nicht nur die Ärzte, die nicht über den Tellerrand schauen!
    Ich bin z. B. als Angehörige angemeldet und lese hier oft, als nicht chronisch Kranker könne man dieses und jenes gar nicht verstehen. Da kommen dann die Schmerzen, die der Seele nicht gut tun. Es ist nicht immer alles so wie es scheint, auf der einen wie auch auf der anderen Seite. Nun, das ist ein anderes Thema.

    Bleib du am Ball........
    Ich wünsche dir alles Gute


    Liebe Grüße
    Sylke
     
  6. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @JaneAusten

    Zunächst mal sei willkommen geheißen ;)

    Ich kann schon verstehen, dass es Dir mit anhaltenden Beschwerden nicht gut geht. Damit bist Du keineswegs die Einzige.

    Das würde ich angesichts Deiner Schilderung nicht unbedingt so sehen wollen; Du hast einen Folgetermin beim Rheumatologen bekommen, mehr kann der oft gar nicht tun. Insofern kann ich nicht erkennen, wo Du vom "Ärztesystem" (der Begriff und Dein Urteil darüber sind m. E. nicht richtig) abgetan und missachtet wirst.
    Vielmehr bemüht sich da offensichtlich jemand, auch im Verlauf zu beobachten, was sich bei Dir tut. Akute Beschwerden kann auch ein Hausarzt problemlos behandeln (hat er wirklich gesagt, dass er Dich für eine Simulantin hält?), und wenn beim Rheumatologen zuletzt wenig bis nichts Greifbares festzustellen war, legt das den Schluss nahe, dass bei aller Last für Dein Befinden kein bedrohlicher Zustand vorliegt.


    Hast Du schon einmal versucht, kurzfristig ein Schmerzmittel zu bekommen?
    Hast Du ggf. schon andere Möglichkeiten ausprobiert, Dir selbst zu helfen?

    Wir helfen Dir gerne beim Sortieren ;)

    Grüße, Frau Meier
     
  7. Jane Austen

    Jane Austen Registrierter Benutzer

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    Danke für eure schnellen Antworten.:top:
    Ich fragte die Hausärztin, was ich denn tun könne um die Schmerzen einzudämmen oder ob sie nicht noch andere Möglichkeiten für mich sehe. Als Antwort bekam ich gesagt, ich solle Ibuprofen nehmen und sie sehe keine speziellen Gründe zum Rheumatologen zu müssen. Als ich bei ihr wegen einer Überweisung war, da ich glücklicherweise einen Termin beim Rheumatologen bekam, lachte sie mich aus und schimpfte mich an was ich mir denn einbilde zu einem Rheumatologen zu müssen. Also auf Unterstützung von dieser Seite aus erhoffe ich mir keine.

    Ich nehme Ibuprofen 600. Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden, weil ich dann wenigstens meinen normalen Alltag bewältigen kann. Abends sind meine Hände und oftmals auch die Sprunggelenke gerötet und geschwollen. Sie puckern manchmal so sehr, dass ich fast zugucken kann.


    Was so unendlich viel Kraft kostet ist den Kampf aufzunehmen. Sich nicht von der Sprechstundenhilfe am Telefon abwimmeln zu lassen oder sich allgemein immer gegen Menschen wehren zu müssen, von denen man nicht ernst genommen wird oder sogar noch beschimpft.
    Deshalb habe ich vor allen Betroffenen den größten Respekt, die das schon viele Jahre ihres Lebens mitmachen.



    Als ich meinen ersten Schub bekam, habe ich mich auch zum Thema Ernährung kundig gemacht. Ich weiß, man kann die Krankheit damit nicht heilen, aber ich finde, dass die Ernährung viel dafür tut dass man sich in "guten Zeiten" besser und auch irgendwie leichter fühlt. Ich versuche auf Lebensmittel zu verzichten, die Weizenmehl und Gluten beinhalten. Hab meinen Fleischkonsum nicht vollständig aufgegeben, aber doch deutlich eingegrenzt.

    Ein toller Tipp: Smoothie-Rezepte sind schnell und lecker! :vb_redface: Es ist wirklich zwar sehr gewöhnungsbedürftig Obst oder Gemüse püriert zu mir zu nehmen, aber es ist ne gute und leichte Abwechslung.



    Zum Abschluss noch kurz gesagt:
    Was mich eben stört und was ich nicht nachvollziehen kann ist, wie eine Facharztpraxis einen Patienten wegschicken kann der da schon mal war und der akute Beschwerden hat.
    Ich denke auch, dass ich nicht in den nächsten Stunden tot umfallen werde, aber dennoch ist doch jeder Tag mit Schmerzen ein Tag zu viel in dem der Körper Schaden nimmt. Verzeiht mir, wenn ich vielleicht so wirke als würde ich über reagieren, aber ich hab einfach nur Angst und will mich absichern.

    Liebe Grüße und einen schmerzfreien Tag wünscht Euch,
    Jane Austen. :top:
     
  8. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @JaneAusten

    Von welcher Erkrankung reden wir konkret?
     
  9. Mieze1960

    Mieze1960 Gonarthrose, RA u. Fibro

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    Hallo,

    ich bin rd. 30 Jahre lang von Arzt zu Arzt gezogen, weil es mir mies ging. Als Antworten kam dann, mein Blutbild ist i.O. , aif dem Röntgenbild ist nichts zu sehen, das MRT war ohne Befund etc. Ich bekam auch die Antwort "ich kann sie doch nicht krankschreiben, wenn ich nicht weiß, was sie haben." Da war ich früher von der Arbeit weg und gleich zur Ärztin, weil ich kaum noch stehen konnte.

    Inzwischen steht meine Diagnose (RA, Fibro), aber mein Rheumadoc und ich suchen seit nunmehr vier Jahren ein Mittel, das hilft, ohne dass mich die Nebenwirkungen zerstören.

    Bis das gefunden ist, kann mir der Arzt auch nur Kortison und Schmerzmittel geben...
     
  10. Mni

    Mni Aktives Mitglied

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    jane, gib nicht auf!!

    ich bin 10 jahre lang auf der suche nach einem arzt gewesen, der mich ernst nimmt.....auch ohne äußere und im blut sichtbare entzündungszeichen....

    und habe jetzt endlich einen gefunden.....

    sehr seltsam, dass man als seronegativer "ein simulant" ist....
    wenn sich das noch nicht mal bins zu den rheumatologen rumgesprochen hat....
    so traurig...


    es ist NIE etwas zu sehen bei mir, trotzdem bekomme ich Behandlung/Medis und mir geht es viel besser....

    endlich!!
     
  11. health

    health Neues Mitglied

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    Rheuma

    Hallo Jane Austen,

    ich habe soeben deinen Beitrag gelesen. Ich würde gerne meine Erfahrungen mit dir Austauschen. Ich bin neu hier und habe keine Möglichkeit gefunden, dir eine private Nachricht zu senden. Gibt es diese Funktion im Forum?

    Liebe Grüße!
    health




     
  12. health

    health Neues Mitglied

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    Danke für den Hinweis.

    Ich habe nichts zu verkaufen aber mein Leben möchte ich keinesfalls online ausbreiten, wo es jeder Fremde in den nächsten zwanzig Jahren nachlesen kann. Es bleibt nun mal jedem selbst überlassen.

    Lieben Gruß
     
  13. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Aber hier ist ein Forum für Erfahrungsaustausch und dann verstehe ich nicht warum du dich hier anmeldest, wenn du dich hier doch gar nicht im Forum austauschen möchtest. :confused:
     
  14. kukana

    kukana Moderatorin

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    Und aus diesem Grund ist es auch jeden überlassen die Möglichkeit einer PN für sich frei zu schalten oder sich im Forum auszutauschen. Manch einer möchte auch einfach keine PN bekommen. Warte ab ob sich der User bei dir meldet.
    Kukana
     
  15. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Jane Austen,
    herzlich willkommen hier! :)

    Auch an health ein herzliches Willkommen. :)
    Was glaubst du, warum man in solchen Foren Nicknamen hat, warum man hier weder echten Namen noch Adresse angeben muss? Weißt du, wer ich in Wirklichkeit bin, wenn du Nachtigall liest? In Bayern gibt es sehr viele Singvögel. ;)
    Da man sich hier anonym austauschen kann, verstehe ich deine Bedenken nicht, warum du nichts über dich erzählen willst. Aber mit Jane Austen willst du dich privat austauschen? Ich meine, ich muss nicht alles und alle Leute verstehen, aber ich möchte dich sehr darauf hinweisen, dass dieses Forum gerade dadurch so wertvoll ist, weil andere mitlesen und an dem Austausch teilnehmen können. Vielleicht könnte dir Jane Austen nicht weiterhelfen, aber wir andere könnten dir wertvolle Tipps geben. Und du bleibst ja anonym, auch wenn man das nach 20 Jahren immer noch lesen kann, was aber dann eh keinen mehr interessiert. :rolleyes:
    Ich schreibe PNs, wenn ich jemandem was erzählen möchte, das nicht jeder lesen sollte. Aber meine Krankengeschichte darf jeder wissen, denn ich bin ja anonym.
     
  16. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Gut gesungen, Nachtigall :):D
     
  17. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Bayern
    Mein gar spätes Abendlied. Aber jetzt begibt sich die Nachtigall zur Ruhe. :vb_cool:
     
  18. health

    health Neues Mitglied

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    Guten Abend liebe Forumsmitglieder,

    ich möchte nicht, dass Daten jahrelang online eingespeichert werden. Selbst ein Treffen in einer Runde wäre für mich kein Problem. Mir geht es nicht um die Geheimhaltung meiner Identität, sondern um die Einhaltung der Privatsphäre im Internet. Im Grunde finde ich persönlichen Kontakt angenehmer als anonyme Foren, obwohl diese ja durchaus ihren Sinn und Zweck haben.

    Jedenfalls würde ich mich gerne mit vielen Mitgliedern austauschen. Mich jeder gerne anschreiben, der Dermatomyositis/Polymyositis und/oder Kollagenose und ähnlichen Erkrankungen leidet. Ich möchte gerne die Informationen teilen, die ich in den letzten Monaten recherchiert habe. Ich würde mich freuen, wenn es euch hilft.
     
  19. kroma

    kroma Dermatomyositis

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    Bayern/ am grünen Fluss

    .... und was hat das mit "Leben ausbreiten" zu tun? (überleg ich mal)

    Ich teile auch gerne Informationen mit (wenn gewünscht) - meine beruhen aber auf jahrelanger eigener Erfahrung und nicht bloß (wohlgemerkt unbetroffener) monatelanger Recherche.
    Und wenn ich anonym bleiben möchte, gehe ich in Klausur und nicht in ein öffentliches Forum, das von Öffentlichkeit lebt.

    Sorry Jane Austen - das musste jetzt sein.
    Dir ein Willkommen bei RO
     
  20. health

    health Neues Mitglied

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    Hallo Kroma,

    ich empfinde diesen Kommentar als unsachlich und das ist mit ein Grund, warum ich keine relevanten Details öffentlich posten werde. Mir geht es nicht darum meine Meinung zu sagen, sondern einfach Fakten an die Menschen weiterzugeben, die Interesse daran haben. Seitenlange öffentliche Diskussionen sind nichts für mich, da wohl jeder anders veranlagt. Wer möchte, kann mir schreiben.